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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : SGU 1x05 Light [SPOILER]



tubbacco
24.10.2009, 10:47
That was obvious.

Soso, die Destiny sorgt also für ihr eigenes Wohlergehen und die ganze Episode folgt dann dem Schema was ich schon seit letzter Woche erwartet habe. Überraschungen oder sogar so etwas wie Spannung kann dann natürlich nicht aufkommen. Trotzdem hatte die Folge wieder ein paar nette Momente, Greer hat einiges auf der Sympathieskala gut gemacht, das Destiny-Theme ist wie immer schön anzuhören und ein paar der Sonnenbilder sind einfach Augenöffner.

Das wars dann leider auch schon. Die Folge plätscherte dann einfach so vor sich hin. Niemanden ist etwas passiert, außer dem Soldaten der sich eine blutige Lippe geholt hat. Naja.

So langsam wäre es mal schön wenn an der Handlungsfront etwas Bewegung ins Spiel kommen würde, als das man uns jede Woche eine Variation der gleichen Geschichte präsentiert. Zumindest bei der nächsten Folge wird das wohl noch nicht passieren.

Mr.T
24.10.2009, 11:20
Ich stimme dir da zu.
:sleep2:
So kurz nachdem ich mir die Folge angeschaut habe, würde ich dieser Episode,
auch so eine mittel MÄSSIGE Bewertung geben.:suchen:
Haben sich meine Ansprüche geändert, vielleicht ja, wenn man selbst seine Erwartungen reduziert,
ist man ein wenig begeisterter, als wenn man SGU mit Stargate vergleicht.
:crazy:
So über 30 Minuten lang fand ich diese Folgen höchst gähnend, glücklicherweise wurde dann zum Ende hin,
etwas Spannung aufgebaut und ein Happy-End gabs dazu.

Es geht eben um die Probleme der Menschen auf dem Sciff und die Tatsache, dass es ein Raumschiff ist,
ist der Grund weshalb es sich Sci-Fi schimpfen darf.

Einen über die Probleme der Crew hinaus gehenden Storyplot sucht man vergebens. Ist das schlimm?
:alleaufihn:
Kommt darauf an, ob man überhaupt einen suchen will.
Anderst kann ich mir die Begeisterung die SGU bei vielen Zuschauern und Kritikern nicht erklären.
Es ist halt mal ganz was anderes,als die gewohnte SG Welt und deren Plots.

Die Quote für Darkness ist hingegen zurück gegangen und dies finde ich begründet darin, dass eben manchen die Richtung zu langsam ist
oder gar der Storybogen nicht genügt. Am Anfang einer Serie sollte es krachen lassen heissen und ja, schon erwähnt...

Was mir diesesmal aber gefallen hat war wie gesagt die optische Umsetzung des letzten Viertels der Folge. Da waren schöne CGI Effekte.

Also, dass man kurz vor 2010 in der Lage ist, sowas Tolles am PC zu kreieren, das ist schön, aber bitte, lasst euch nicht von schönen Bildern blenden.

Eine grafisch oppulente Umsetzung ist Begleitmittel und kann Handlung allein nicht ausfüllen.

Ich hatte mir bereits im Thread zur letzten Folge gedacht, wie sicher auch viele Andere,
dass das Schiff mit der Solarenergie oder Sternenenergie seinen Tank auffüllen wird.
Denn wenn so ein Boot millionen Jahre lang durch viele Galaxien flog, so musste es auch in der Lage sein,
Reserven aufzubauen, zu tanken, zu recyclen oder was weiss der Geier schon.

Dass sich die Sendung aber noch zum religiösen Love Boat hinreissen lässt, finde ich sehr geschmackssache.
Wobei religiös auch nur festen amerikanischen verklärten Protestantismus bedeuten kann.
Wo sind Moslems, Hindus, Buddies oder Freidenker Gedanken.
Wieso muss unser westlicher Gottesglaube herhalten?

Das Loveboat finde ich langsam auch überreizt, denn sollen wir bald Scotts Nummer der Woche beschauen?

Also 5 Folgen keine andere Lebensformen. Nun ja,...

Ich bin sehr gespannt auf die Ratings zu dieser Folge aus aller Welt.

Ich muss alt geworden sein, sonst kann ich mir nicht erklären, weshalb ich es trotzdem weiterschaue...:gob:

cornholio1980
24.10.2009, 11:44
Fand die Folge großartig.

Ihr fandet es langweilig, weil ja ohnehin klar war, dass alle es überleben würden, und die Destiny nur ihre Reserven auftankt? Dann frage ich mich, was ihr an SG-1 oder Atlantis so spannend gefunden habt. War da nicht auch immer klar, dass sie es schaffen werden? Was war daran spannender oder weniger spannend als an "Light"?

Was solche Geschichten, selbst wenn man schon weiß dass alles gut ausgehen wird (und nun mal ehrlich, das wissen wir in 95% der Fälle bei JEDER Fiktion) auszeichnet, ist wie sie die Thematik behandeln und die Figuren mit der Situation umgehen. Eben dies hat mir bei Light enorm gut gefallen. Ich bekam des öfteren eine Gänsehaut und fand die Episode trotz der vorhersehbarkeit aufgrund des menschlichen Dramas bzw. generell der Dramatik sehr spannend. Auch optisch war die Episode stellenweise eine Wucht.

Kurz und gut: "Light" ist ziemlich alles, was ich mir nach dem Pilotfilm von dieser Serie erhofft hatte. 10/10

tubbacco
24.10.2009, 11:59
Nein ich fand es langweilig, weil genau das eingetreten ist, was ich schon im letzten Episodenthread prophezeit habe und nicht deshalb, weil es alle geschafft haben. Und langweilig ist vielleicht das falsche Wort, eher offensichtlich. Und nein, ich vergleiche die Serie nicht mit SG-1 und SGA, dafür ist mir die Grundprämisse zu verschieden. Das einzige was die beiden Serien mit SGU bisher gemeinsam haben ist das sie im gleichen Serienuniversum spielen. Das ist in hinsicht auf SGU aus meiner Sicht positiv zu bewerten.

cornholio1980
24.10.2009, 14:33
Nein ich fand es langweilig, weil genau das eingetreten ist, was ich schon im letzten Episodenthread prophezeit habe und nicht deshalb, weil es alle geschafft haben. Ok, das kann ich verstehen. Andererseits war das keine jener Episoden, wo 40 Minuten lang daran gearbeitet haben, eine Lösung für ein Problem zu erarbeiten, auf die man selbst schon nach 3 Minuten gekommen ist. Es ging doch vielmehr um die Auswirkungen des nahenden Todes und wie die Menschen darauf reagieren. Und das fand ich wirklich gelungen...

Swiss
24.10.2009, 15:55
Zum ersten Mal fand ich eine SGU Folge einigermassen gut.

Wie immer stark war die Musik und die Effekte, wobei diesmal die Musik fast zu viel verraten hatte. Dass das Shuttle es um den Planeten schaffen würde war schon durch die Musik klar.
Erstmals fand ich auch den Charakter Rush interessant. Hat er's wirklich gewusst? Ich denke, wohl eher stark geahnt.
Gelungen fand ich vor allem den Schluss, als sich die Situation mit den Leuten im Shuttle veränderte. Zuerst waren ja sie die Glücklichen gewesen und plötzlich hatte sich dies um 180 Grad gedreht. Das fand ich storytechnisch noch gut.

Wieso die Folge trotzdem nicht funktioniert, hat folgenden Grund: Man muss sich um die Charaktere sorgen, damit es einem nicht egal ist, ob sie sterben. Das war für mich absolut nicht der Fall. Es gibt keinen einzigen Chara, den ich vermisst hätte. OK, vielleicht den Charakter des Dr. Rush, von dem ich noch etwas mehr als bisher erwarte.

So, das war meine bescheidene Meinung.

Mr.T
24.10.2009, 20:13
Das Prinzip ist einfach zu offensichtlich.
Die Story ist eben nur die Crew selbst. Die einzelnen Charakter werden nochimmer vorgestellt.
Gerade die Nutzung des Interview Effekts, wo Sie alle mal vor die Kugel dürfen, führt dazu, mehr von den einzelnen Personen der Serie zu sehen und hören ist.
Wird aber auch langsam öde, wenn es über mehrere Folgen nur darum geht, dass Leute Abschiedsworte verfassen dürfen.

Da möchte ich aber auch endlich eine weitere Story mitgeteilt bekommen.
Etwas was nicht mit der Crew zu tun hat. Das Schiff als Aufhänger dafür zu nehmen sollte einmal funktionieren.

Bei andere Sc-Fi serien kann ich als Zuschauer auch mal Sachen sehen die über die Probleme einer Crew anbord eines Raumschiffs hinaus gehen.

In Bab5 war es, zwar heute betrachtet billige. CGI um eine ganz andere Welt zu simulieren.
Bei Farscape kamen die klasse Make ups, Puppen und Romantik dazu.
Space2063 hat einen echten Feindcharakter.
BSG konnte den gebrauchten Look des Raumschiffs klasse darstellen und vorallem, es ging was ab.
Atlantis war einfach toll, es versetzte uns in eine ferne Galaxie, wo es einen Handlungsstrang gab.
SG-1, hatte aufgund seiner hohen Zahl an Folgen sicher schwache Folgen in jeder Staffel. Da mussten die Produzenten noch sparen. Aber es gab die Geschichte um diese Götter.

Was genau macht SGU aus ?

:klo:

Voltago
25.10.2009, 00:13
Also ich finde die Episode wirklich großartig, da kann ich Corni nur zustimmen.
Klasse gemacht, zu sehen, wie die Menschen an Bord mit dem nahenden Untergang umgehen und wie sich am Ende alles dreht.

Und was genau macht SGU aus?
Ganz einfach, SGU braucht keine großangelegte Hintergundstory um zu funktionieren, keine Feinde, keine Kostüme, keine billigen CGI-Effekte (das Budget ist wesentlich höher als in SG1 & SGA).
Nein, SGU schmeißt eine Gruppe Menschen in eine ausweglose Situation, lässt sie fast ersticken, dann verdursten, im Dunkeln sitzen und schickt sie dann noch durch die Sonnenhölle. Ich erkenne hier eindeutig den roten Faden: Wer so viel extremes zusammen durchmacht wächst zusammen und stückchenweise nehmen die Charaktere die Zuschauer mit sich. In diesem Fall war es an Greer.
All diejenigen, die den Planeten der Woche befürchteten, werden angenehm enttäscht. Auch Stargate Fans der "alten Schule" scheinen enttäuscht zu sein, denn diese Serie entwickelt sich wirklich in eine andere Richtung. Doch auf die Stargate-Fans ist die Serie auch nicht angewiesen, es waren zuletzt ohnehin nicht sehr viele. Wenn sich das herumspricht, wird die Serie mehr und mehr andere Zuschauer anlocken.

Vor allem wer sich einmal nur die Titel der folgenden Episoden anschaut, kann leicht erkennen, dass sich die Situation an Bord immer mehr zuspitzt...

Amujan
26.10.2009, 01:57
Irgendwie geht hier momentan ein ganz wichtiger Aspekt unter, glaube ich. SGU hat momentan zumindest einen sehr starken "24-"Charakter. Auch wenn wir hier "schon" bei der 5 Folge sind, ist in der Serie selbst noch nicht wirklich viel Zeit vergangen.

Ich glaube dieser neue Charakter der durchgehenden Handlung, die wirklich DIREKT aneinander anknüpft, ohne dass "eine Woche" in Serienzeit zwischen den Episoden vergangen ist, wird hier als "es passiert nichts" wahrgenommen. Ausser bei Mehrteilern war das bei Stargate bisher nie so. Der selbe Effekt führt(e) ja auch bei LOST zu Frustrationen, weil man immer denkt "es passiert nichts". Ebenso auch bei Fast Forward.

Ich finde das toll und auch SGU bisher. Da sind maximal 3-4 Tage vergangen, auch wenn das Umhergefahre auf der Erde in den übernommenen Körpern etwas aus dem Rahmen fällt (oder leben die Angehörigen alle in D.C.? ^^), ergo KANN noch gar nicht viel passiert sein (und dafür find ich das schon ganz ordentlich).

Naja es is eigentlich wie immer. Hier treffen die Geschmäcker aufeinander: One Week - One Show - Next, schnell konsumiert, viel Action und Witz, schnell vergessen - gegen den großen ununterbrochenen Bogen mit dem Fokus auf den handelnden Personen, deren Psyche und Handlungen. Stargate hatte meines Erachtens genug von Ersterem.

DerBademeister
26.10.2009, 10:59
Die Folge war zwar in ihrer Auflösung schon durch den Titel vorhersehbar, gefiel mir aber aus nicht näher definierbaren Gründen besser als die letzten Wochen. Einige Effekte und Szenen erinnerten etwas an den Film "Sunshine".

Was man sich in Zukunft gerne sparen kann sind Rückblenden die Eli als geekigen Loser zeigen - wir haben es mittlerweile begriffen.

Uliamos
31.10.2009, 12:57
Ich schließe mich auch der Front an, die die Folge als durchaus gelungen sieht. Klar war es offensichtlich, dass die Destiny sich die Energie der Sonne nutzbar macht, aber das war letztlich auch nur zweitrangig. Sehr interessant fand ich hingegen die Idee mit der Losung. Das bringt natürlich Spannungen zwischen den Leutchen. Konfliktpotenzial en masse. Und ganz ehrlich, ich hab mich richtig für die 17 auf dem Schiffchen gefreut, als sie gehört haben, dass die Destiny noch ganz ist und sie wieder an Bord kommen sollen. Diese Euphorie an Bord ist tatsächlich auf mich übergeschwappt. Genauso ist mir dann die Kinnlade runtergeklappt, als es auf einmal hieß, dass das Schiffchen zu langsam ist und nicht mehr mit der Destiny mitziehen kann. Gut, dass hierfür ne Lösung schnellstens gefunden wird, war gleichermaßen offensichtlich, aber hat mich nicht weiter gestört. Sehr schön fand ich hinterher wieder die "Menschlichkeit" an Bord der Destiny. Fast alle konnten wieder lachen und man hat Witzchen über das brisante Landemanöver gerissen.

Wie gesagt, alles in allem endlich eine gute Episode. Mal schaun, was die nächste so bringt.