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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : A way home



Dune
23.09.2001, 15:05
Okido, ich werd denn hier auch mal schon halbfertige, eigene Sachen hinposten, bitte nicht weiterschreiben, ich will das irgendwann selber machen, wenn die Schule Zeit lässt! :)
Aber eure Kritik und Anregungen sind natürlich herzlich willkommen!!

Alles in allem kam mir die Idee beim Arbeiten, bitte nicht wundern!
Ach ja, Farscape-Stargate-Crossover, eigentlich ohne Gewalt, erm, Farscape-Spoiler: Mitte 2te Staffel, aber nur ganz kleine...... :)


Weit draußen in den Weiten des Alls, nicht sehr weit von einem kleinen blauen Planeten namens Erde entfernt (dass heißt, wenn man die Entfernungen des Universums berücksichtigt), befand sich absolut nichts.
Eine große, weite Leere. Doch dann, völlig unerwartet, begann der Raum zu schwingen, ganz leicht nur.
Dann strahlte er kurz hellblau, riss auf und es entstand etwas, was im allgemeinen bei den Bewohnern des gar nicht so weit entfernten Planeten als „Wurmloch“ bezeichnet worden wäre, hätte man einen Beweis für deren Existenz gehabt...                

+++

Es war wieder einer dieser Tage, an denen überhaupt nichts los war.
Die Festplatten summten vor sich hin, auf den Bildschirmen lief die Datenanalyse und selbst die Kaffeemaschine tröpfelte im Takt dazu.
Sarah Smith hatte die Beine genüsslich auf ihren Schreibtisch gelegt und tippte ihren Bericht. Nichts Neues, einige Nichtigkeiten, aber kein Signal; natürlich nicht.
Freitag abends und sie hatte nichts besseres zu tun als hier allein über einen Stromausfall zu berichten, der nur ein paar Rechner zum Absturz gebracht hatte. Der Kaffee war inzwischen durchgelaufen, und Sarah stand widerwillig auf, um sich eine Tasse zu genehmigen. Sie schlenderte durch das kleine Computerlabor, das durch unzählige umherliegende Papiere und Notizen etwas unordentlich wirkte. Durch das runde Fenster fiel nur noch wenig Licht, es war, wie schon gesagt, spät. Es war Zeit nach Hause zu gehen.
Nur noch einen Kaffe für den Weg...
In diesem Moment geschah etwas, dass sich Sarah schon tausendmal vorgestellt, aber nicht für möglich gehalten hatte.
Der Computer fing leise an zu piepen.
Sie erschrakt über dieses eigentlich recht leise Geräusch so sehr, dass sie die Tasse mit dem geliebten schwarzen Wachmacher fallen lies.
Das war unmöglich, die Chancen standen unendlich zu eins, und auch noch während ihrer Schicht!
Sie bekam gar nicht mehr mit, wie der Becher auf dem Boden in tausend Stücke zersprang.
Längst saß sie vor dem piepsenden Gerät. Die Datenanalyse hatte gestoppt und der gesamte Bildschirm blinkte. Das war kein Systemfehler, das war ein Treffer. Das Programm hatte etwas geortet.
Ein Signal.

+++

Crichton war müde.
Müde von all diesem Anhalter-durch-die-Galaxis-Dreck, in den er seit seinem Testflug mit der Farscape 1 gestolpert war. Er war seit diesem Zeitpunkt immer auf der Flucht gewesen, hatte ums Überleben kämpfen, und sich mit Aliens um ihn herum abfinden ,anfreunden oder kämpfen müssen.
Es war nur menschlich, da einen Durchhänger zu haben.
Aber in diesem Teil des Universums wusste niemand was das Wort „menschlich“ alles umfasste.
Es hatte sich hingelegt, zwar war es noch früh, aber so ganz deutlich war das für ihn auf einem lebenden Schiff sowieso nie.
Es ging keine Sonne auf oder unter, also konnte man sich nie wirklich sicher sein, was für eine Tageszeit war.
Er hatte sich schon hundertmal verflucht, dass er keine Uhr auf den Testflug mitgenommen hatte.
Aber wer hatte auch damit rechnen können, dass er auf einem Leviathan mit Symbiont mit einer blauen Pflanze, einem riesigen Krieger, einem egoistischen Frosch, einer Teenie-Diebin und einer abtrünnigen Gesetzeshüterin durch unerforschte Gebiete irren würde? Das alles machte ihn so müde. Die Wände um ihn herum pulsierten leise und er bekam Kopfschmerzen. Und unangenehm warm wurde es auch noch. Er setzte sich von seiner harten Liege auf „Pilot!“ ´Seltsam, den Namen seines Berufes zu haben´ dachte er noch nebenbei, bevor Pilot sich über die Com meldete.
“ Kannst du bitte die Temperatur in meinem Raum herabsetzen?Ich schmelze hier noch!“ „Die Temperatur ist nicht über Optimum, aber wenn sie darauf bestehen, Commander...“ Antwortete Pilot, immer bemüht, nett und höflich zu klingen, wie sehr ihn auch die Crew mit ihrer Unwissenheit nervte.Er schickte dennoch ein paar DRDs raus, um zu sehen, ob mit den Reglern alles in Ordnung war, nur so zur Sicherheit.
„Danke“ war alles was Crichton erwiderte, und liess sich wieder auf die Liege fallen.
Eine Zeit lang horchte er noch auf die ausserirdischen, aber inzwischen vertrauten Geräusche des lebenden Schiffes, doch dann schlief er ein.Er bemerkte weder wie die DRDs um ihn  herum zirpten,  noch Zaahn, die den Raum wenig später betrat.

„Was ist los mit ihm? Was ist passiert?“ fragte Aeryn schon, als sie erst halb in der Krankenstation war.Zaahn sah von einigen Proben und Petrischalen auf.
„Ich weiss es nicht.“ Aeryn merkte, wei hilflos sie klang . „Es scheint ein Virus zu sein, verbunden mit hohem Fieber, aber ich habe soetwas noch nie gesehen, er muss von der Erde eingeschleppt worden sein.“
Hinter ihr konnte Aeryn Crichton auf einer Liege erkennen, er hatte die Augen geschlossen, doch er schlief keineswegs ruhig, es schien als hätte er Alpträume.Schweiss stand auf seiner Stirn und er zuckte ab und zu leicht. „Während du auf dem Erkundungsflug in deinem Prowler warst, hat er Pilot gesagt, es wäre unerträglich heiss, der schickte einige DRDs, die ihn so fanden.“
Zaahn warf einen sorgenvollen Blick auf ihn. „D´argo hat mir dann geholfen ihn hierher zu bringen, nicht einmal dabei ist er aufgewacht.“
Aeryn biss sich auf die Unterlippe.Sie hätte nicht wegfliegen sollen.Ihr hätte auffallen müssen, dass etwas nicht stimmte. Zaahn interpretierte den Gesichtsausdruck der Peacekeeperin richtig „Es ist nicht deine Schuld.Ich hoffe ich finde ein Heilmittel, du könntest mir helfen..“ Aeryn sah auf „Ich dir helfen?Ich bin keine Heilerin!“ „Aber es ist besser als herumzustehen und nicht zu tun, oder?Menschliche und Sebaceanische Physiologie ähneln sich doch, erzähl mir alles, was du über solche Krankheiten deines Volkes weisst“ Nach einem kurzen Blick auf Crichton stimmte Aeryn zu, und beide begannen, ihr Wissen über eine mögliche eine Heilung, oder wenigstens Linderung  auzutauschen.

Es war schon spät, Aeryn und Zaahn hatten sich den ganzen Tag bemüht, doch schliesslich war Aeryn schlafen gegangen und Zaahn über ihrer Arbeit eingeschlafen.
Niemand bemerkte, wie sich zwei Silhouetten anschlichen, kurz die schlafende Zaahn betrachteten und dann hinüber zu Crichton tappten, ohne jedoch näher als zwei Meter heranzugehen.
Chiana sah den Erdling an, schauderte kurz und drehte sich zu Rygel, der anscheinend interessierter die schlafende Zaahn betrachtete. Chiana puffte ihn ihn die Seite „Hör auf zu spannen, und hilf mir hier! Meinst du es ist ansteckend?“  Rygel sah auf den immer noch schlafenden Menschen „Wie ich dieses Wesen kenne, ist diese Krankheit eine Bedrohung für uns alle, wenn du mich fragst sollten wir verschwinden anstatt hier so nah an ihm zu stehen!“  
„Ach was, Nebari haben ein ziemlich gutes Immunsystem....Er wird nur dich anstecken!“ Chiana grinste schelmisch, als Rygels Hautfarbe hellgrün wurde. „Ohne mich!“ antwortete der Hynerianer und schwebte so schnell und würdevoll wie möglich aus dem Raum.
„Angstdrell!“ Sagte Chiana noch, bevor sie näher heranging und John den Schweiss von der Stirn wischte.Sie konnte es gar nicht haben, wenn es Freunden von ihr schlecht ging. Das war schon zu oft passiert.
In diesem Moment schrie der Mesnsch auf, und sie zog unwillkürlich ihre Hand weg. „Was ist passiert?!“  Zaahn stand plötzlich hinter ihr und verpasste ihr Schock Nummer zwei. „Ich, ich hab nichts getan, ich ich habe einfach nur hier gestanden und...“ Doch Zaahn hatte sie schon zur Seite gedrückt und versuchte John zu beruhigen.“John, John wach auf, was ist los?“ Inzwischen war er aufgewacht und völlig desorientiert. „Da, da ist Scorpius, er, er ist hinter mir her und..:“ „Beruhige dich, das war nur ein Alptraum, bitte bleib ruhig!“ Sie drückte ihn sanft aber bestimmt zurück auf die Liege. „Es ist alles gut, du musst mir jetzt helfen, so dass wir dir helfen können!“ Inzwischen hatte sich Crichton wieder gefangen. „Wo bin ich?Was ist hier los?“ Die Fragen, die sein Hirn eigentlich seit dem Tag seiner Ankunft gestellt hatte, und immer neue Gelegenheiten fand, um sie anzuwenden. Zaahn war inzwischen wieder etwas ruhiger.Immerhin war er wieder wach „Du bist hier in der Krankenstation.Du hattest Fieber und bist nicht aufgewacht.Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt.Es sah fast so aus, als würdest du es nicht schaffen.“ Crichton grinste müde „Ich schaffe es doch immer...“ Zaahn lächelte „John, du musst mir helfen.Du scheinst einen Virus zu haben, aber ich kenne ihn nicht, und schaffees auch nicht, dich zu heilen.“ Mit diesen Worten berührte sie seine Stirn und ihr Lächeln wurde strahlender „Aber wenigstens ist das Fieber gesunken.Hast du eine Ahnung was helfen könnte?Oder was das ist?“ Zaahn war wirklich mit ihrem Latein am Ende.Obwohl sich Crichton sicher war, dass sie dieses Sprichwort nicht verstehen würde.Er lächelte schwach, verzog dann jedoch das Gesicht.Sein Kopf fühlte sich an, als sässe er wieder im Aurora-Stuhl.Auch der Alptraum war noch nicht ganz vergessen.Er erwartete immer noch, Scopry irgendwo stehen zu sehen. „Tja, was könnte es sein?Mir tut alles weh, hohes Fieber, Müdigkeit....Hört sich nach einem Grippevirus an.Ich bin zwar in der Quarantäne geimpft worden, aber es scheint wieder mal mutiert zu sein.“
Zaahn sah ihn nur verständnislos an „Was sagst du? Dieser Virus ist in der Lage eigenständig zu mutieren?Ist er so gefährlich?“
“Es hat ihn aus den Schuhen gehauen, was denkst du wie gefährlich er ist?!“ Warf Chiana unruhig ein, doch Zaahn beachtete sie nicht. „John, ist er ansteckend?Ist er... ist er“ Sie zögerte es auszusprechen „..tödlich?“
John verstand die Sorge der Pa´u nicht. „Nur alle paar Jahre sind die Mutationen gefährlich, und meist nur bei besonders alten oder jungen Menschen.Gib mir etwas Antibiotika, und ich bin wieder fit.“ Zaahn sah den Menschen an, der diese Angelegenheit viel zuleicht nahm. „John, ich kenne kein Heilmittel, dass Anitbootika heisst...“
„Dann haben wir ein Problem.“ War alles, was der blasse Erdling darauf erwiderte.

+++ to be continued... *g*, das wollt ich schon immer mal sagen! :)

DerSpalter
24.09.2001, 22:34
Gefällt mir, bin echt gespannt wie es weitergeht.
Wann hast du nochmal Zeit es weiterzuschreiben?
Sag mir wer oder was dich dran hindert und ich puste es weg!
Hey, ne einfache Grippe bringt die ganze Crew in Gefahr, des is ne echt geile Idee!

Dune
25.09.2001, 19:44
*froi* jemandem gefällt tatsächlich was ich schreibe!!! :) :) :)

DerSpalter
25.09.2001, 23:15
Klar, wenn du schon mehr fertig hast, immer her damit!
Du malst die einzelnen Szenen richtich gut aus, und Humor is auch noch mächtig dabei. ich mag das!
Wenn ich so schreiben könnte hätt ich schon längst ein Buch geschrieben.
Ich hab mal vor Jahren eine Story angefangen, aber es blieb auch bei dem Anfang. Und der is mir heute echt zu peinlich hier rein zu posten.
Vielleicht beginne ich ja neu.
Dann informier ich dich, und du könntest korrektur lesen. Wenn man des selber macht, wird eh nix draus weil man seine Fehler übersieht.
höhö. Dat wär ja was, ick seh schon den Titel!!!

Spalti's Anleitung für mehr Spaß mit Gummitieren in der Badewanne!

höhö

Dune
25.09.2001, 23:21
Sieh dir an, was dein Lob gemacht hat!ich sollte für meine LK-Klausur lernen, und was mache ich?Ich schreibe Farscape weiter!!!!
Wie schon gesagt, ich warne dich, durch dieses Ausmalen wird das ellenlang....
Aber du wolltest es so: :)


+++

Das Schiff von Hal´Ra flog gemütlich durch die Leere. Sie waren es immer gewöhnt gewesen, von niemandem belästigt zu werden, niemand hatte je gewagt sie anzugreifen.Teils aus Furcht, teils aus Respekt. Diese Händler waren unparteisch, mischten sich niemals ein, schlugen sich auf keine der verfeindeten Seiten.
Sie halfen entweder jedem oder niemandem.
Nur der Hnadel war wichtig. Und das wusste jeder.
Sie hatten die Händler gerufen, und nun waren sie praktisch aus dem Nichts gekommen.
Chiana besah sich auf der Brücke das Schiff, dass Moya nun flankierte.
Hätte Crichton dort gestanden, hätte er sicher gesagt, wie sehr ihn das Gebilde an einen biomechanoiden, bläulichen Rochen erinnerte, doch er lag wieder im Tiefschlaf.
Das Fieber war wieder gestiegen.Selbst Zaahn gab zu, dass es nicht gut aussah.
Aeryn betrat den Raum und stelle sich neben Chi, und sah nur hinaus, sagte kein Wort. „Es war gut, dass du dich an diese Wesen erinnert hast.“ Ein Lob von der Peacekeeperin war wirklich selten. „Dieses Schiff ist selbst bei den Nebari legendär. Es heisst, es erscheint aus dem Dunkel selbst, kann überall gleichzeitig sein und ist unbesiegbar. Sie helfen jedem, aber nur wenn er genug zum Handeln hat, freu dich also nicht zu früh.“
Pilot meldete sich über das holographische System. „ Sie sind bereit, uns zu empfangen.“ Aeryn kontrollierte noch  einmal unbewusst ihre Pistole, nickte und sie verliessen die Brücke richtung Hangar.

Das Schiff war wirklich beeindruckend. Es übertraf Moya zwar nicht in der Grösse, doch trotzdem wirkte es von Innen doppelt so gewaltig wie der Leviathan. Ein grün schillernder Käfer, nicht grösser als Rygel, hatte sie im Hangar abgeholt, auf Hal´Ras Schiff begrüsst und sie gebeten, jedwede Waffe abzulegen, und versprochen, sich um ihren Transporter zu kümmern.
Er führte sie nun durch endlos erscheinende Gänge in eine riesige, weiss ausgeleuchtete Halle, in der sich hunderte von Wesen tummelten und einzelne Stände mit seltsamen Artefakten begutachteten. Und das alles unter einem riesigen, scheinbar nicht endenwollenden künstlichem Himmel.
Das einzige Wort, dass der Erdling gebraucht hätte, um dieses Gewühl zu umschreiben wäre „Supermarkt“ gewesen, doch für D´Argo, Aeryn, Zaahn und Chiana, die staunend vor diesem Anblick standen wäre das unverständlich gewesen. Der weisende Käfer verbeugte sich, lud sie mit zirpender Stimme ein, sich umzusehen, und verschwand im Gewühl.
„Ich werd mich mal ein wenig umhören, vielleicht finde ich was heraus.“ grinste Chiana, und in ihren Augen glitzerte schon die Aufregung über soviele neue Eindrücke. D´Argo gefiel das überhaupt nicht, aber er konnte die junge Nebari nicht zurückhalten. Und so knurrte er lediglich „Wir treffen uns wieder hier in 3 Arn, ist das klar?“ Die Nebari winkte ab und verschwand.
Sie durchquerten die Halle, sahen Zenetaner, die um Ersatzteile berieten, Tavleks, die unbedingt Waffen haben wollten, und eine Fülle von ihnen völlig unbekannten Wesen.Es gab Stände für Maschinenteile, Nahrung, Drogen, rituelle Werkzeuge, aber keiner schien das zu haben, was sie suchten.Heilmittel.
Schon knurrte D´Argo „Zeitverschwendung“, als Zaahn ein Terminal ausmachte. „Versuchen wir es dort, das sieht aus, wie ein Informationsstand“  Die andern stimmten ihr zu, und folgten der Pa´u zu dem in der Wand eingelassenen Schalter. Dahinter sass eine Spezies, von der noch niemand an Bord der Moya je gehört hatte.
Es sah im Großen und Ganzen wie ein weiblicher Sebaceaner aus, doch die Unterschiede waren gewaltig.
So waren die langen, strähnigen Haare blau und schienen ein Eigenleben zu führen, indem sie sich erst an den Kopf anschmiegten, nur um dann hinter den Ohren anzufangen sich in langsamen Wellenbewegungen zu wiegen. Die genauso blauen Augen waren an den Schläfen von Implantaten umgeben, die ein Holoschirm um das Sehfeld des Wesens legten auf denen hunderte von kleinen Lichtpunkten blinkten, und sich ständig veränderten.
Der Unterkörper war nicht zu erkennen, er wurde vom Terminal verdeckt. Doch irgenwie hatten alle den Eindruck, als gäbe es gar keinen.
Das Wesen sah auf und lächelte.
„Willkommen auf Hal´Ra, dem Schiff der Händler, wie kann ich ihnen helfen?“ Die Haare zuckten freundlich. Zaahn fand als erstes die richtigen Worte „Wir suchen ein Heilmittel für einen Freund der sehr schwer erkrankt ist.“  
Mit diesen Worten zog sie einen Datenkristall unter ihrem Gewand hervor und gab ihn dem Wesen.
Dieses besah den Kristall interessiert, nahm in die Hand, nickte verstehend den über ihren Holoschirn flackernden Daten zu und gab den Spiecher der Delvianerin zurück.
„Für diese Krankheit liegt uns kein Heilmittel vor.Sie ist uns völlig unbekannt.Anscheinend kann sie nur eine Spezies akut befallen, ineffektiv also für Kriege, aber dafür durchaus in der Lage die befallenen Idividuen zu töten.Ich denke, es wird einige Zeit dauern, dann könnte auch bei euch eine geringere Wirkung in Form eines leichten Fiebers auftreten.Für euch besteht keine akute Lebensgefahr, aber für euren bereits infizierten Freund sieht es schlecht aus.“
Eine eisige Hand krallte sich um Aeryns Herz. Sie trat vor. „Es muss doch irgendetwas geben, was wir tun können, lassen sie uns mit ihrem Chef sprechen!Wir sind bereit, jeden Preis zu zahlen!“ Das Wesen sah Aeryn mitfühlend durch den Holoschirm an, und zuckte mit den Schultern. „Ich werde für sie um eine Audienz mit Hal`Ra bitten, den Hüter dieses Schiffes, wenn sie darauf bestehen.Sie liebt knifflige Geschäfte.“
Das Wesen schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken und verblieb so für einige Sekunden.Die Lichter auf dem Schirm zuckten und änderten die Farben, und als die Auskunft sie wieder ansah, lächelte sie. „Sie werden im Raum 235 erwartet, ich werde sie hinführen.“ Damit erhob sie sich aus dem Terminal, und bewies, dass sie durchaus einen Unterkörper besass, der allerdings auch mit Implantaten übersät war.
Aeryn ging für einen Moment der Gedanke durch den Kopf, dass es sich hierbei sehr gut um eine ähnliche Symbiose mit dem Schiff wie bei Moya und Pilot handeln könnte.
Sie wurden durch weitere endlose Gänge geführt, die alle im selben Weiss der Halle gehalten waren.
Vor einer unscheinbaren Tür hielten sie an, und ihre Führerin öffnete sie mit einer simplen Handbewegung.
Der Raum den sie betraten hatte eine völlig andere Atmosphäre als die eben durchquerten Gänge.
Hier herrschte nicht das kalte, weisse Licht vor, sondern ein angenehmes blaues Schimmern erfüllte alles.
Der Raum war nicht sehr gross, aber bis auf ein paar runde Sitzkissen in der Mitte völlig leer. Das Wesen machte eine einladende Geste richtung Kissen „Hal´Ra wird euch gleich beehren, wartet bitte hier.“
Die drei setzten sich widerwillig auf den Boden und sahen sich um. „Wenn ich eine Waffe hätte, hätte sie uns sicher ganz schnell eine Lösung präsentieren können...“
“Aeryn, bitte.“ Zaahn legte Aeryn ihre Hand auf die Schulter „ Das sind Händler.Hier erreicht man mehr mit Worten als mit Gewalt.“
„Da hat die Delvianerin durchaus Recht. Seid mir gegrüßt“
Unbemerkt hatte sich in einer Wand hinter ihnen eine Tür geöffnet und ein männliches Wesen stand nun vor dem weiblichen, dass sie hergebracht hatte.
Auch er hatte diese seltsamen Haare und den Holoschirm vor den Augen.
„Wir sind Hal´Ra, vom Volke der Arraner, seid uns willkommen.“ Er sah in die verwirrten Gesichter seiner Gäste.
Er lächelte, und seine Haare zuckten fast belustigt „Unsere Rasse ist nur so existent. Zwei Teile, aber wir teilen uns einen Geist.Wir sind verbunden.Untereinander und mit diesem Schiff. Ähnlich wie euer Pilot mit dem Leviathan, der sich selbst Moya nennt.
Wenn es für euch einfacher ist, uns als getrenntes Wesen zu sehen, werde ich Hal, und meine weibliche Hälfte Ra für euch sein....“ „....aber genug geredet.“ fuhr Ra wie selbstverständlich fort „Ihr sagtet, euch wäre jeder Preis recht?Darauf lässt sich aufbauen.“ Die zwei Teile des Hal´Ra setzten sich zu den immer noch etwas verwirrt schauenden Suchenden.
Soetwas hatte nicht einmal die frühere Peacekeeperin je gesehen.Doch dann konzentrierte sie sich wieder auf das Wesentliche.
„Wir brauchen eine Heilung.Wir werden unseren Freund nich so einfach sterben lassen.“ Jetzt sahen beide Hälften des Arraners Aeryn mtfühlend an. Während Ra nocheinmal den Kristall von Zaahn erbat, bereitete Hal einen Projektor in der Mitte ihres Sitzkreises vor.
Gemeinsam stellen sie den Datenträger darauf und aktivierten die Wiedergabe.Ein durchsichtiges Bild des Virus erschien in der Mitte des Raumes. „Ich kann mich nur wiederholen, es gibt kein uns bekanntes Heilmittel hierfür.Es muss sich um eine neuartige Schöpfung handeln. Darf ich fragen, welche Spezies der Virus befällt?“
D´Argo wurde langsam ungeduldig, er hatte das Gefühl, dass dies zu nicht führte „Er nennt sich Mensch.“
„Mensch?“ Während Hal weiter den Virus betrachtete, wendete sich seine weibliche Hälfte mit unverkennbarem Interesse dem Luxaner zu „Diese Spezies ist mir genauso unbekannt wie diese Krankheit...“ Zaahn versuchte etwas anderes „ Er sagt, ihm würde etwas helfen, dass sich Antibiotika nennt, und aus einem speziellen Pilz gewonnen wird...“  „Das spielt jetzt keine Rolle mehr.“ mischte sich Aeryn ein „Ihr....Du kannst uns nicht helfen, wir werden gehen.“Damit erhob sie sich  „Ohne einen Handel?“Mit einer Handbewegung schloss Hal den Datenkristall und erhob sich ebenfalls. „Das wäre ein schlechtes Omen für uns Händler wenn uns jemand ohne einen Tausch verlässt...Und ich bin sehr neugierig.Eine unbekannte Spezies bekommt man nicht jeden Tag zu sehen...“ Auch Ra erhob sich nun “...Ich werde die Götter um Rat fragen.Seid meine Gäste.Es wird nicht lange dauern.“
Mit einer einladenen Geste verliessen die zwei Teile dieses einen Geistes den Raum. Wieder betrat ein grüner Käfer den Raum, und führte sie zurück zum Hangar. „Hal´Ra wird euch rufen, wenn er eine Entscheidung getroffen hat, ihr könnt solange machen, was ihr wollt, ihr seid unsere Gäste.“ Zaahn lächelte verneigte sich vor dem kleinen Tier, der dies durch aufgerichtete Fühler honorierte. „Wir ziehen es vor, in dieser Zeit auf unser Schiff zurückzukehren.Wir danken für die Gastfreundschaft.“
Es war inzwischen ein halber Tag vergangen, doch Crichton ging es nicht besser.Das Fieber war nicht gesunken, und auch die Arraner hatten sich nicht gemeldet.Aeryn sass nun schon über 5 Arne neben dem immer noch unruhig schlafenden Menschen.
Sie machte sich große Sorgen.Sie wollte es sich selbst nicht eingestehen, doch nach allem was sie zusammen erlebt hatten, sah sie in ihm mehr als nur einen Freund.Liebevoll legte sie einen neuen mit Wasser getränkten Lappen auf die Stirn des Astronauten, der hilflose Versuch der Pa´u das Fieber mit uralten Methoden zu senken.
Es half nicht.
Die Zeit lief ihnen davon „Ich  werde dich nicht sterben lassen“ sagte sie leise, und eigentlich mehr zu sich selbst. „Aeryn?“ Pilot unterbrach sie in ihrer Hilflosigkeit „ Die oder ...Der Arraner hat ich gemeldet.Er hat Moya mitgeteilt, dass er gerne mit dir handeln möchte. Anscheinend hat er etwas von Interesse für uns gefunden...“ „Gut Pilot, ich werde mit den anderen...“
„Nein, er hat klar mitgeteilt, dass er nur mit dir reden möchte...“
Wieder wurde Aeryn in den Beratungsraum geführt und musste auch nicht warten.Nur der weibliche Teil des Arraners war anwesend, doch war Aeryn klar, dass räumliche Entfernungen keinen Einfluss auf diese Symbiose hatte.
Ra lächelte sie an. „Ich habe die Götter befragt, und gemeinsam sind wir zu einem Beschluss gekommen.
Wir werden Handeln.Eher etwas symbolisches, doch es wird ein Handel sein, der sich für beide Seiten rentieren wird.
Unsere Götter gaben uns Folgenden Rat:Wir werden euch eine Information im Austausch für andere Informationen geben.In unserem Bewusstsein gibt es einen Planeten, der vielleicht in der Lage ist, eurem Freund die Hilfe zu geben, die er braucht...
Wir verlangen dafür Auskunft über ihn und seine Spezies, sowie seinem genetischem Wissen.Dafür würden wir gerne eine Probe seiner DNS erwerben.Eine Blutprobe würde uns genügen.Ein kleiner Tausch, der ein Leben rettet und die Götter wohlgesonnen stimmt.“
Ra berührte langsam mit ihrer linken Hand erst einen Punkt auf ihrer eigenen Stirn und streckte dann Aeryn die Hand entgegen, um den Handel gültig zu erklären.Die Peacekeeperin zögerte nicht lange und wiederholte dieses Ritual.Damit war der Handel vollzogen.
Nur ein halbes Arn später war alles vorbei.
Die Arraner hatten eine Ampulle des roten Blutes eines ihnen unbekannten Wesens in den Händen, während die Crew der Moya dem Leviathan mit Hilfe eines Datenkristalls einen genauen Stellarbeschleunigungsvektor zu einem kleinen Planeten eingeben konnte.Der Biomechanoid beschleunigte, und liess das legendäre Schiff hinter sich, dass kurz darauf wie durch Zauberei, oder eher gesagt durch ausgeklügelte Tarntechnik ebenfalls einfach verschwand.

+++

DerSpalter
26.09.2001, 10:39
Weiter weiter weiter....
Das ist gut, hast du mal überlegt eine richtige Story zu schreiben und an einen Verlag zu verkaufen?
Gefällt mir. Aber denn müsstest du dir was komplett neues ausdenken!
Trotzdem will ich nu wissen wie es weitergeht. *g*
Vergiss doch die LK Klausur, sowas is doch unwichtig.
War ein Witz. Lern ersma. Ich will nich Schuld sein wenns midm Nachbarn aka Abi nich klappt.
Aber dann musst du weitermachen ja?