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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Atlantis 2.09 Aurora (Aurora)



Crystal
22.09.2005, 20:01
http://img.photobucket.com/albums/v355/Crystal_01/atlantis/at-aur.jpg

Als das Atlantis-Team mit der Daedalus ein Schiff der Antiker untersucht, finden sie dort die gesamte Besatzung in Stasis-Kapsel vor. McKay entdeckt, dass die 10.000 Jahre alte Crew über die Kapseln miteinander verbunden ist und kommunizieren kann, ihre Wiederbelebung jedoch zu ihrem Tod führen würde und so dringt Sheppard über eine leere Kapsel in ihr mentales Netzwerk ein. Dort stößt er auf eine virtuelle Realität der Aurora, in der die Besatzung weder weiß, wie viel Zeit vergangen ist noch dass sie sich nicht in der Realität befinden und die versucht, Informationen über eine Schwäche der Wraith nach Atlantis zu bringen, um den Krieg zu gewinnen. Während Sheppard versucht, diese in Erfahrung zu bringen, nähern sich zwei Wraith Cruiser der Daedalus und der Aurora und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Dank Kanada gibt es diese Folge also schon ein paar Tage eher, mit komplettem Intro und dann auch noch in schönerem HDTV Man sieht's IMO sogar dem Episodenbild an. :)

Die Folge war irgendwie anders als ich erwartet hatte, aber trotzdem hat sie mir in dieser schwächeren Staffel gut gefallen. Das Team durfte hier endlich mal richtig zusammenarbeiten und jeder hatte was zu tun, wobei natürlich Sheppard und McKay wegen ihrer Aufgaben etwas mehr in der Vordergrund gerückt sind. Trotzdem hatten auch Teyla und Ronan (ha!) einiges zu tun und dabei eine nette Szene, in der sie mit etwas ausgedachtem Technobabble mal eben Caldwell davon abhalten, zu früh einzugreifen.

McKay durfte dafür kurz Gott spielen, auch wenn er die Matrix, äh, virtuelle Aurora-Realität nur per Laptop manipulieren konnte und Sheppard hat erstaunlich viel Zeit hinter Gittern verbracht. Caldwell war mal wieder zurück in seiner Rolle als der Ich-will-euch-jetzt-alle-in-die-Luft-sprengen-Typ. Naja, und Weir hatte mal nicht allzu viel zu tun. Von dem Vertrauensbruch von McKay Sheppard gegenüber ist übrigens auch nicht mehr viel übrig geblieben (oder war jemals da), denn in dieser Folge hatten die beiden ja keine Probleme mehr in der Hinsicht. Auch erstaunlich, dass es inzwischen soweit gekommen ist, dass McKay ein nicht ganz so geringes Risiko für seine Teamkameraden eingeht und zwei Leute als Aufpasser zurücklässt, die so gar nichts spontan hätten zusammenbasteln können, wäre alles schief gegangen.

Am Ende war die Folge dann leider relativ konsequenzlos bis auf das Wissen, dass sich ein mannschaft Antiker dafür geopfert hat, um nach 10.000 Jahren doch noch im Kampf gegen die Wraith einen kleinen Erfolg zu erzielen und die beiden Cruiser in die Luft zu jagen. Die vorherige Bedrohung durch die Schiffe ist allerdings bei mir nie so richtig rübergekommen. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass die Daedalus die notfalls auch hätte zerstören können.

Achja, netter Effekt übrigens, mit der halben Verwandlung in einen Wraith. Nicht so gut fand ich dagegen dieses leichte Schneegestöber, wenn irgendwas mit der Realität nicht in Ordnung war. Das wirkte halt nicht so, als wäre es in der Realität, sondern nur für einen "Zuschauer" aufgesetzt.

Keine Ahnung, ob's an den schwächeren Folgen von Atlantis liegt, aber ich gebe dieser jedenfalls mal 4 Sterne.

Amujan
23.09.2005, 22:09
Also man könnte diese Folge fast eine Perle nennen, in dem was wir bisher in Season 2 so gesehn haben. Die Folge hat mir wirlich gut gefallen, vor allem wirklich deswegen, weil jeder mal was relativ sinnvolles zu tun hatte.

Leider wissen wir auch nicht viel mehr über die Wraith als vorher, da das Communque leider gelöscht wurde. Erstaunt hta mich McKay der nach seinem letzten Anflug von Größenwahn, bei dem jmd. starb sich scheinbar kaum verändert hat, bzw. seit/nach dieser Folge mit der Energiequelle mir eher negativ aufn Keks geht anstatt mich zu amüsieren.

Amu

EmS
24.09.2005, 16:30
naaa ja, ich war ja jetzt mal überhaupt nicht begeistert von der folge. deshalb von mir auch nur 2 sterne!

ich habe mir eigentlich schon viel von dieser folge erwartet. und dann das hier.. ich mein, man trifft auf ein antiker-schiff, dass 10.000 jahre im all rum trieb. dann stellt sich auch noch raus, dass die besatzung mit vielen 100 leuten, so kams mir auf jeden fall von den kammern her vor, noch am leben ist, und dann sprengt man das teil in die luft?

es war mal wieder ne typsiche stargate staffel im allgemeinen. das team kommt, hat zugriff auf unglaubliche technologieen und sprengt alles in die luft. übrig davon bleibt überhaupt nichts. das hatten wir bei sg1 schon so oft und hier auch. mitte der ersten staffel wurde in nem interview von gateworld noch versprochen, wir würden so und soviele neue schiffstypen kriegen, neue technologie usw usw. aber bis jetzt überhaupt nichts. es läuft nur noch nach dem schema - "finden - zerstören - scheiße glaufen" ab...

mich langweilt des jetzt schon wirklich tierisch..

dieses rauschen bei ner änderung in der realität.. des fand ich jetzt eigentlich nicht negativ, hat mir sehr gut gefallen! ...

Swiss
25.09.2005, 21:56
Also man könnte diese Folge fast eine Perle nennen, in dem was wir bisher in Season 2 so gesehn haben. Die Folge hat mir wirlich gut gefallen, vor allem wirklich deswegen, weil jeder mal was relativ sinnvolles zu tun hatte.

Leider wissen wir auch nicht viel mehr über die Wraith als vorher, da das Communque leider gelöscht wurde. Erstaunt hta mich McKay der nach seinem letzten Anflug von Größenwahn, bei dem jmd. starb sich scheinbar kaum verändert hat, bzw. seit/nach dieser Folge mit der Energiequelle mir eher negativ aufn Keks geht anstatt mich zu amüsieren.

Amu

Ich fand auch, dass die Folge im Vergleich mit den anderen sehr gut abschneidet. Ich bin halt generell nicht so ein Atlantis Fan. Aber als SG-1 Fan muss man ja fast gucken.

Mich nervt es auch, dass sie immer so schön nach 45 Minuten alles Wissenswerte oder Wertvolle verlieren, explodieren lassen o.ä. So kommt man mit einer Serie nicht forwärts. Allerdings finde ich McKay eigentlich i.O.

Das neue Intro fand ich noch schön. Allerdings passt es nicht zur Serie. Es hat keine Action drin und ein dooferes Bild von Paul McGillion hätten sie fast nicht finden können! Da wären sie besser beim alten geblieben.

Peter von Frosta
25.09.2005, 23:29
Das neue Intro fand ich noch schön. Allerdings passt es nicht zur Serie. Es hat keine Action drin und ein dooferes Bild von Paul McGillion hätten sie fast nicht finden können! Da wären sie besser beim alten geblieben.
Zumindest konnte man die IMHO sehr gute Titelmusik von Atlantis endlich mal wieder komplett hören.

Es stimmt, inhaltlich ist die Folge mehr als schwach. Aber ich fand sie gut gemacht und hatte auch ein gewisses Maß an Spannung (trifft aber nicht auf die beiden Wraith Kreuzer zu) und ist eigentlich das erste wirkliche Highlight der Staffel.

DasEG
27.09.2005, 05:30
Den ersten Teil der Folge fand ich ganz okay. Aber als dann der Wraith entdeckt wurde, fiel sie total ab. Da wurde mal wieder die komplette Klischeeschublade verwendet: "Schiesswütiger Militär, der für die Ultimaten zuständig is", "Der in Rekordzeit in ein Computersystem hackende Wissenschaftler", Der "Fast hätten sie eine entscheidende Information gefunden, aber dann war doch nix"-Plot.
Insgesamt reiht sich die Folge in die schlechten Folgen der 2.Staffel ein, nur dass der Anfang ein wenig unterhaltender war.

Dune
07.10.2005, 13:03
Tja, sich etwas neues auszudenken ist eben bei Jahren an Stargate Stories schwerer als es aussieht. Und als ich dann am Anfang der Folge sah, dass das ganze wohl auf einen Oh-Gott-wir-sind-in-der-Matrix-gefangen-Plot hinauslief war ich wie so oft in letzter Zeit mal wieder enttäuscht. Dann überraschte mich die Folge aber doch noch, genauer gesagt Sheppards Spruch "Für nen Moment dacht ich, ich käm da nicht raus" *g*

Eine der besten Folgen dieser Staffel bisher.

Die Idee mit der Matrix ist zwar nicht neu, dafür hat mir die Umsetzung sehr gefallen, vor allem die vorherrschenden Farben weiß mit Blaustich wirkten trotz recht einfachem Set sehr schick, und anders als anderen Leuten gefiel mir die Umsetzung mit dem Schneegestöber.
Auch McKay kam hier mal wieder etwas anders als nur der geekige Wissenschaftler rüber, der sich trotz Klaustrophobie in die Stasis begibt und mit einem "She's seriously HOT!" auch mal wieder ein nettes Zitat bekommt.

Ronan und Teyla wirken auf mich allerdings immer noch so, als würden sie sich gleich anspringen, diese seltsamen tiefen Blicke nerven inzwischen etwas.