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Thema: Sherlock

  1. #41
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Lass uns das mal durchspielen: Baskerville ist im Grunde ein reicher Mann mit Todesangst vor einem riesigem Hund, den es eigentlich in dieser Monsterform gar nicht gibt und eine Geistergeschichte, die sich als hinterlistiger Mord entpuppt. Gerade eben habt ihr euch noch darüber beschwert, das alles ein Akte-X Abklatsch ist, aber das Original ist sowas von deutlich mehr in dem Genre angesiedelt.
    Wie du gerade selbst beschreibst, ist von der Originalhandlung also nur noch sehr wenig übrig geblieben. Der Vergleich zu "Akte X" kam übrigens hauptsächlich wegen dem Militärverschwörungsquark. Geheime Experimente in noch geheimeren Labors und sowas. Das kann interessant sein, war es in diesem Fall allerdings nicht. Gerade "Akte X" hat das bereits deutlich besser gemacht. Ist eben schade zu sehen, wie "Sherlock" in der Baskerville-Episode sogar hinter den Standards einer bereits ziemlich angestaubten Mystery-Serie zurückgeblieben ist.

    Ich fand es ja schade, dass man ihn gesehen hat - wer genau aufgepasst hat war sicher in der Lage seine durch die Serie gewonnenen Fähigkeiten der logischen Deduktion anzuwenden um festzustellen, dass er unmöglich tot sein kann. Ich fand nur die Aussage von euch etwas vermessen zu sagen "Ach, hätten sie ihn mal richtig sterben lassen." So läuft Holmes nunmal nicht. Es wird immer 1895 sein.
    Wen meinst du mit "euch" in Bezug auf diese vermessene Aussage? Bisher war ich hier doch der einzige, der Sherlocks "echten" Tod interessanter gefunden hätte. Wirfst du jetzt alle Kritiker der Serie in einen Topf?

    Ist eigentlich bekannt, ob Conan Doyle den Tod von Sherlock Holmes damals wirklich als Cliffhanger geplant hatte? Vielleicht war er ja zunächst tatsächlich mutig genug, um seine Hauptfigur sterben zu lassen und hat sich dann aufgrund der starken Nachfrage nach seinen Büchern doch anders entschieden?

    Moriarty war noch nie etwas anderes als der geniale Gegenspieler, der im dunklen Raum eine Katze auf dem Schoß hat und böse lacht - so viel wie bei Moffat/Gatiss hat man im Original NIE von ihm gesehen. Die beiden haben sich wenigstens die Mühe gemacht, eine Charakerisierung zu versuchen, was zugegebenermaßen bei Erzfeinen immer recht platt rüberkommt. Moriarty war immer Sherlock's dunkles Spiegelbild und wenn man das dem Zuschauer durch Meta sagen muss, ja, dann ist das traurig, da stimme ich dir zu, aber trotzdem sehenswert. Wie ein gutes Schachspiel zweier ebenbürtiger Gegner. Und nicht alles an Meta fand ich jetzt so platt und vollgestopft, wie du das bei Moriarty siehst; gerade der Charakter Holmes erlebt hier durch seine Dekonstruktion ironischerweise so einiges an Entwicklung, die ich sehr gelungen fand.
    Allein der Versuch, mehr von Moriarty zu zeigen, ist dann doch ein bisschen wenig. Wenn schon, sollte es auch vom Anfang bis zum Ende gelingen und einen Mehrwert bieten. Stattdessen hatte ich aber viel mehr den Eindruck, dass Moffat/Gatiss zwar sowas wie einen interessanten Entwurf zu dieser Figur hatten, aber später nicht mehr wussten, was sie daraus machen sollen. Da wäre es besser gewesen, sie hätten diesen Charakter traditionsgemäß im Dunkeln gelassen.

    Ich find's übrigens süß, dass sich alle an der erfundenen Hintergrundgeschichte von Moriarty's Alter Ego echauffieren; als wäre die Sun im 'wahren Leben' für ihre lückenlose Recherche bekannt...
    "Alle" außer unsere Duni, die natürlich mal wieder den vollen Durchblick hat. Also, ich hab mich darüber jedenfalls nicht echauffiert. Diese Idee gehörte für mich noch zu den besseren Momenten im ansonsten nicht so überzeugenden Moriarty-Verwirrspiel.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  2. #42

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Holmes war immer schon extrem intelligent - ich glaube die Diagnose Asperger von Watson ist gar nicht soweit weg von der Wahrheit, und letztendlich macht er auch heute nichts anderes, als alle Fakten zu ordnen. Ich finde es schade, wenn Hirnschmalz heutzutage als 'Fantasy' zählt, während CSI DNA-Tests in Minuten fahren kann und Bilder immer hochaufgelöst werden können.
    Autisten können zwar extreme Inselbegabungen aufweisen, sind aber auch nicht in der Lage aus einer Myriade verschiedener Variablen stets die richtige Kausalkette zu basteln. Ab einem gewissen Punkt ist es nur noch Raterei und wenn diese immer ins Schwarze trifft wie bei Holmes, somit schlicht und ergreifend Fantasy. Diese ständige Hellseherei ist natürlich auch in procedurals wie CSI Gang und Gebe, was diese Serien aber nicht besser macht.

    In "Luther" hat man das Ganze zumindest etwas geringer dosiert. Holmes ist over the top - was als Fantasyserie völlig in Ordnung ist. In Superman fragt ja auch keiner, wieso niemand Clark Kent als den Mann aus Stahl erkennt sobald er die Brille abnimmt. Das gehört eben zu den Parametern dieser Universen die man einfach akzeptieren muss, ansonsten wird man nicht unterhalten.

    Wie Polizeiarbeit in der Realität aussieht zeigen Serien wie "The Wire".

    Ist eigentlich bekannt, ob Conan Doyle den Tod von Sherlock Holmes damals wirklich als Cliffhanger geplant hatte? Vielleicht war er ja zunächst tatsächlich mutig genug, um seine Hauptfigur sterben zu lassen und hat sich dann aufgrund der starken Nachfrage nach seinen Büchern doch anders entschieden?
    Er hat den Charakter getötet um sich "ernsthafteren" Aufgaben als Literaturschriftsteller zu widmen. Vermutlich war es das liebe Geld welches ihn schließlich doch noch zu einer Fortsetzung bewegte.

    Moriarty war noch nie etwas anderes als der geniale Gegenspieler, der im dunklen Raum eine Katze auf dem Schoß hat und böse lacht - so viel wie bei Moffat/Gatiss hat man im Original NIE von ihm gesehen. Die beiden haben sich wenigstens die Mühe gemacht, eine Charakerisierung zu versuchen, was zugegebenermaßen bei Erzfeinen immer recht platt rüberkommt. Moriarty war immer Sherlock's dunkles Spiegelbild und wenn man das dem Zuschauer durch Meta sagen muss, ja, dann ist das traurig, da stimme ich dir zu, aber trotzdem sehenswert. Wie ein gutes Schachspiel zweier ebenbürtiger Gegner. Und nicht alles an Meta fand ich jetzt so platt und vollgestopft, wie du das bei Moriarty siehst; gerade der Charakter Holmes erlebt hier durch seine Dekonstruktion ironischerweise so einiges an Entwicklung, die ich sehr gelungen fand.
    Erinnert sich noch jemand an den Moriaty aus TNG? Der war eher der Typ Gentleman-Gangster, ein völlig anderer Moriaty als der verrückte Psychopath in "Sherlock" beispielsweise.

  3. #43
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    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Ist eigentlich bekannt, ob Conan Doyle den Tod von Sherlock Holmes damals wirklich als Cliffhanger geplant hatte? Vielleicht war er ja zunächst tatsächlich mutig genug, um seine Hauptfigur sterben zu lassen und hat sich dann aufgrund der starken Nachfrage nach seinen Büchern doch anders entschieden?
    Nope. Er hatte den Typen einfach satt - die Leute schrieben ihm Fanpost adressiert an Holmes und keiner las die Bücher von ihm, die er eigentlich viel gelungener fand als die dummen Detektivgeschichten... ich glaube, er hat 10 Jahre Hatemail bekommen, Petitionen und Aktionen für eine Rückkehr von Holmes ertragen. Dann hat Doyle irgendwann gesagt er will seine Ruhe und hat Sherlock wiederauferstehen lassen... schön, dass sich das Grundverständnis von 'Fandom' seit 100 Jahren nicht geändert hat
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  4. #44
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Nope. Er hatte den Typen einfach satt - die Leute schrieben ihm Fanpost adressiert an Holmes und keiner las die Bücher von ihm, die er eigentlich viel gelungener fand als die dummen Detektivgeschichten... ich glaube, er hat 10 Jahre Hatemail bekommen, Petitionen und Aktionen geplant. Dann hat Doyle irgendwann gesagt er will seine Ruhe und hat Sherlock wiederauferstehen lassen... schön, dass sich das Grundverständnis von 'Fandom' seit 100 Jahren nicht geändert hat
    OK, vielen Dank für die Infos. So gesehen wäre es sogar noch interessanter gewesen, wenn Moffis ihren "Sherlock" so hätten enden lassen wie es auch Conan Doyle ursprünglich geplant hätte. Ich hab von "Fandom" jedenfalls ein anderes Verständnis. Mir ist es lieber, wenn eine Geschichte konsequent zuende erzählt wird anstatt eine endlose Fortsetzungsschnulze daraus zu machen. Das ist dann eben letztlich doch nicht viel mehr als Fantasy, wo jede Figur irgendwie wiederbelebt werden kann, wenn es quengelige Fans unbedingt wollen.
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  5. #45

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Nope. Er hatte den Typen einfach satt - die Leute schrieben ihm Fanpost adressiert an Holmes und keiner las die Bücher von ihm, die er eigentlich viel gelungener fand als die dummen Detektivgeschichten... ich glaube, er hat 10 Jahre Hatemail bekommen, Petitionen und Aktionen geplant. Dann hat Doyle irgendwann gesagt er will seine Ruhe und hat Sherlock wiederauferstehen lassen... schön, dass sich das Grundverständnis von 'Fandom' seit 100 Jahren nicht geändert hat
    Erinnert mich an Nimoy - erst schrieb er "I am NOT Spock" als er es in den 70er Jahren satt hatte, und dann in den 90ern "I AM Spock".

    Es könnte aber schlimmer sein - Mark Hamill wird Heute noch von Journalisten als Luke Skywalker angesprochen, obwohl er seit Jahrzehnten einer der vielbeschäftigsten Synchronsprecher ist.

  6. #46
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    CBS Developing Modern 'Sherlock Holmes', Adapting 'Mommy-Track Mysteries' Books - Deadline.com

    On the heels of Sherlock Holmes getting a successful contemporary makeover in features with the Robert Downey Jr.-starring franchise, and on public television with Masterpiece Theater’s Sherlock, the famous 19th century British detective is headed for a commercial TV series update. CBS has bought Sherlock Holmes, a drama project from CBS TV Studios and studio-based Timberman/Beverly Prods., which is described as a modern take on the cases of the pipe-smoking private eye created by Arthur Conan Doyle. Rob Doherty is writing and will executive produce with Sarah Timberman and Carl Beverly. Timberman/Beverly has 2 new series on CBS this fall, Unforgettable and A Gifted Man.


    Why oh why?

  7. #47

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    Die meisten US-Versionen erfolgreicher Brit-Serien sind Mumpitz, siehe Being Human und das kurzlebige MTV-Skins. Überflüssiger Neuaufguss.

  8. #48
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    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Die meisten US-Versionen erfolgreicher Brit-Serien sind Mumpitz, siehe Being Human und das kurzlebige MTV-Skins. Überflüssiger Neuaufguss.
    Es ist, soweit ich verstanden habe, keine US-Version der aktuellen britischen Serie, sondern ein eigenständiges Projekt. Was ich davon halten soll... keine Ahnung. Momentan gibt's eigentlich mehr als genug Sherlock. Scheinbar hat CBS Spaß daran, Projekte zu starten, bei denen das Scheitern sehr wahrscheinlich ist. No risk, no fun. Funktionieren könnte die Serie vielleicht, wenn sie einen anderen Schwerpunkt setzt und die Handlung nicht so stark um Holmes herumbastelt, sondern sich z.B. mehr auf Watson oder Lestrade konzentriert. Aber auch so ein Experiment würde leicht in die Hose gehen, wenn durch solche Änderungen keine interessanten neuen Qualitäten zur Originalvorlage hinzugewonnen werden können.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  9. #49

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    Eine exzellente Übersicht der Stärken und Schwächen der aktuellen Sherlock-Staffel findet sich mal wieder bei Abigail Nussbaum: Asking the Wrong Questions: The Big Guns: Thoughts on Sherlock's Second Season

    In der Diskussion werden auch Parallelen zu den anhaltenden Schwächen von Moffats anderem Produkt Dr. Who gezogen, wozu ich mich nicht äußern kann da ich die Serie nach wie vor nicht gesehen habe.

    Was Sherlock angeht, so sind in der Tat die Plots zumeist eher schwach und voll von Logiklücken - Sherlock funktioniert für mich dennoch, weil die Chemie zwischen Martin Freeman und Benedict Cumberbatch stimmt. Das wurde mir wieder einmal klar als ich vor ein paar Tagen die neue Guy Ritchie Version "Sherloch Holmes: Spiel im Schatten" im Kino sah - denn Jude Law und Robert Downey Junior's Watson und Holmes sind ein weit schwächeres Filmpaar und wirken in dieser Konstellation wie aus einer x-beliebigen Buddy Copkomödie wie Lethal Weapon herausgeschnitten. Schade nur dass Martin Freeman von Moffat nicht mehr screen time bekommt, er ist für mich ohne Zweifel Herz und Seele der Serie.

  10. #50
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Das Casting zum potentiellen (?) "Sherlock"-Konkurrenten beginnt: Jonny Lee Miller Cast in CBS' Sherlock Holmes TV Series | WorstPreviews.com

    Zumindest die bisherigen Infos zu Cast & Crew klingen gar nicht mal so übel. Ob wir allerdings einen weiblichen Watson brauchen... Nunja.
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  11. #51
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    Ich habe mir jetzt die neuen 3 Filme angesehen und fand die zweite Staffel einen Touch besser. Der Moriaty-Darstellre ist für mich gesehen ein klasse Gegenspieler zu Sherlock. Auch Adler fand ich sehr gut, sie hat den guten Holmes eindeutig ins Schwitzen gebracht.

    Fange gerade noch einmal von vorn an und habe gestern den ersten Film erneut angesehen...
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  12. #52
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    Für alle die zwar hier im Forum unterwegs sind, aber vielleicht kein Auge auf die fictionBOX werfen: Ich habe dort in den letzten 2 Wochen meine Meinung zu den Episoden der zweiten Sherlock-Staffel gepostet:

    fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Sherlock: Ein Skandal in Belgravia
    fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Sherlock: Die Hunde von Baskerville
    fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Sherlock: Der Reichenbachfall

    Die Kurzfassung: Den Staffeleinstieg fand ich genial; da hatte ich nichts zu kritisieren. Bei den Hunden von Baskerville stimme ich jenen überein, die darin die bisher shwächste Episode der Serie sehen. Der Reichenbachfall war gut und stellenweise wirklich packend, vor allem rückwirkend fand ich das Finale der Konfrontation jedoch alles andere als gelungen.
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  13. #53
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    Bei mir ist es jetzt länger her, wo ich die Holmes-Bücher gelesen habe. Aber sind nicht beide am Reichenballfall "gestorben"?
    Wobei ich bei Holmes jetzt nicht ganz sicher bin, ob die nachfolgenden Bücher nicht zwischen seinem Ableben handelten oder ob er wirklich wieder auferstanden ist. Ich müsste das mal wieder nachlesen, allerdings hat mein Paps die ganzen Holmesbücher...

    Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob der wirkliche Moriathy gestorben ist...

    Aber ansonsten stimme ich Corny zu, der Schluss war ein bisschen... Moriathy begeht Selbstmord??? Die Demontage von Holmes war sehr gut gemacht.
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  14. #54
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    Zitat Zitat von Demona Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es jetzt länger her, wo ich die Holmes-Bücher gelesen habe. Aber sind nicht beide am Reichenballfall "gestorben"?
    Ich denke, hier kann auf eine Spoiler-Markierung verzichtet werden -> Nein. Sie sind beide hinabgestürzt, jedoch hat es Holmes überlebt.

    Hierzu sei (wie es glaub ich weiter oben auch schon steht, wenn mich nicht alles täuscht) festgehalten, dass Sir Arthur Conan Doyle seinen Sherlock Holmes mit dieser Geschichte eigentlich wirklich und endgültig in den literarischen Himmel schicken wollte, aber sich nach 10+ von den lästigen Fans dann doch dazu überreden ließ, ihn wieder zurückzubringen.
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  15. #55
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    @ Corny

    Wie gesagt, es ist schon Jahrzehnte her, dass ich die Bücher gelesen habe. Bei den alten Verfilmungen fand ich die Filme mit Basil Rathbone am gelungensten und bei Miss Marple kam keine an Margaret Rutherford heran. Wenn man dann noch Peter Ustinov als Hercule Poirot nimmt ist es perfekt. Obwohl auch David Suchet nicht schlecht war.
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  16. #56
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Basil Rathbone war als Holmes zwar gut, als Verfilmungen taugten die Holmes-Filme mit ihm aber wenig bis gar nichts. Was das betrifft, kommt nichts an die BBC-Serie mit Jeremy Brett heran.

    Von Poirot müsste ich mir die Suchet-Serie mal anschauen, um das beurteilen zu können. Ustinov war in der Rolle natürlich großartig, aber so ein wirklicher Hammer war eigentlich nur "Tod auf dem Nil" - sicherlich einer der besten Krimis aller Zeiten, vor allem aufgrund der herrlichen Figuren. Der Rest konnte da nciht mehr mithalten; die drei TV-Filme schon gar nicht.

    Bei Miss Marple kenne ich zu wenig Interpretationen, als dass ich mir zutrauen würde, eine fundierte Meinung abgeben zu können , habe Rutherford in der Rolle aber auch sehr geschätzt, ja.
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  17. #57
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    Staffel Drei wird erst im März produziert und von der BBC erst Ende 2013 gesendet

    Die Beiden sind jetzt halt voll gefragt und haben nen "busy schedule".

    Quelle: 'Sherlock' season 3 might not air until 2014 | Inside TV | EW.com

  18. #58
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    Mich würde schon mal interessieren, was dieses Mal in die Serie kommt...
    "Möge Gott sein zwischen Dir und dem Leid, an allen verlassenen Orten, die Du erreichen wirst." (ägyptischer Segensspruch "Babylon 5")

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  19. #59
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    Das britische Radio-Times-Magazine hat "Sherlock" zur besten TV-Serie 2012 ausgezeichnet:
    'Sherlock' Best U.K. Show of 2012: Critics - The Hollywood Reporter

    Was meint ihr: Verdient oder nicht?
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  20. #60

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    Teaser zur dritten Staffel:


    Freeman mit Schnauzer.

    Am 19. Januar geht es los.

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