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Thema: Deutschland: Ja zum Krieg

  1. #1
    Dauerschreiber Avatar von CaptProton
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    Laut n-tv schließt der deutsche Außenminister J. Fischer es nicht aus, dass die Bundesregierung ein Ja für den Irak-Krieg gibt,
    Dazu sagte CDU-Chefin Merkel: "Sollte die Regierung tatsächlich ein Ja zum Krieg gegen den Irak geben, wird dass der größte Wahlbetrug seit bestehen der Bundesrepublik und solchen Personen kann man dann nciht mehr als Regierung dulden."

    Der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Hans-Ulrich Klose (SPD), sagte, ein "Ausscheren Deutschlands" könne er sich nicht vorstellen. Er gehe davon aus, dass mit den anderen Europäern in der Irak-Frage eine gemeinsame Haltung gefunden werde. Etwas anderes wäre "ein Rückschlag für die deutsche Stellung in der Welt". Nach einem Krieg müsse Deutschland eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau in Irak übernehmen.

    Wenn der irakische Diktator Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hat, dann wird er sie benutzen. Und danach gäbe es schwerste Vorwürfe gegen die maßgeblichen demokratischen Politiker, dass sie nichts dagegen unternommen hätten.

    Das war doch klar oder? Oder hat wirklich irgendeiner daran gezweifelt ? Dieser jemand muß dann aber schon ganz schön blauäugig gewesen sein.

  2. #2
    Tastaturquäler Avatar von Thandor
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    Ist doch immer so. Erstmal noch sagen "Nein nein, das gefällt uns nicht" damits auch jeder weiß, aber dann enilenken um nicht aufzufallen

    Vergleichsbeispiel Saddam Hussein vs. UN-Inspektoren:

    Erst groß Tra-Ra "Nein, lassen wir net rein, finden wir net gut, nein nein" aber zu guter letzt lässt man sie doch rein, um den Krieg zu verhinden. Aber vorher auf die Pauke hauen sie würden den Krieg führen blabla.

    Eigentlich war alles von vornherein klar. Ich warte auf den Tag, an dem ich aufstehe, wie immer CNN einschalte und ein Live-Bild von Bagdad seh, wo's überall brennt ...

    So far ...
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    I don't give a damn.
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  3. #3
    Dauerschreiber Avatar von CaptProton
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    oder das Ding wo die Bundesregierung heftigst abgestritten hat das KSK Soldaten in Afgahnistan Al Kaida Terroisten jagd.... bis durch zufall in einer US Zeitung ein Bild auftauchte das deutsche Truppen in Kabul zeigte *g*

  4. #4
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    ob die regierung nun im sicherheitsrat sagt das irak bombadiert werden darf oder nicht, stört mich vordergründig eigentlich nicht. aber was mich dermassen ankotzt ist die vermutung (die am ende des artikels bestätigt wurde) selbst wenn deutschland nicht mit macht, oder gerade wenn deutschland nicht mit macht, werden wir den aufbau bezahlen. es ist doch immer so die andern machen ein land kaputt und dann kommen die deutschen an und dürfen den wiederaufbau zahlen. und sollten wir mal nicht zahlen wollen wird uns gleich wieder der 2. wk vorgehalten und gesagt wie böse wir doch sind.
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  5. #5
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    Also, ich glaube es erst, wenn es tatsächlich passiert. Im Moment scheint die wichtigste Frage im Parlament zu sein, ob wir mitmachen oder nicht. Na toll, keiner redet mehr großartig von Arbeitslosen (als ob es sie auf einmal nicht mehr gäbe) oder von den zukünftigt höheren Steuern (die ja ebenfalls spurlos verschwunden sind).

    Dass wir beim Aufbau sowieso mithelfen müssen, stand doch von vornerein klar (oder hat da irgendjemand dran gezweifelt???). Aber wenn wir uns am Krieg nicht beteiligen (wofür nehmen wir dafür das Geld?) dann haben wir hinterher mehr Geld für den Aufbau (und woher nehmen wir das Geld dann wieder?).

    Wenn der irakische Diktator Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hat, dann wird er sie benutzen. Und danach gäbe es schwerste Vorwürfe gegen die maßgeblichen demokratischen Politiker, dass sie nichts dagegen unternommen hätten.
    Was will der Rest der Welt denn schon wieder??? Wenn es einen Atomkrieg geben sollte (hoffentlich nicht), dann haben sie doch wenigsten einen Dummen, dem sie die Schuld dafür in die Schuhe schieben können, nämlich uns. Als ob es einen Unterschied macht, ob wir nun mitkämpfen oder nicht, wenn jemand den roten Knopf drücken sollte, ist es doch sowieo egal, oder nicht? So eine Atombombe kann ich von sonst wo, in einer total entlegenen Gegend, abschießen.
    Kommen dann anshclißende von den anderen die Sprüche, wir haben Krieg geführt, wir können nix dafür dass Saddam den Knopf gedrückt hat??? Deutschland hat Schuld, weil alles verstrahlt ist, weil Deutschland seine Soldaten nicht in einen Krieg geführt hat.
    O Mann, kann ich mich über den Mist schon wieder aufregen
    Egal, was man macht oder unterlässt, es ist sowieso ALLES verkehrt.

  6. #6
    DerBademeister
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    Entweder Deutschland macht sich aussenpolitisch unmöglich, oder innenpolitisch.
    Im Prinzip eine Wahl des kleineren Übels.

    Uns Gerd wird sicherlich täglich dafür beten, das die UN-Inspektoren irgendwas finden im Irak. Dann könnten die USA auf eine weitere Resolution verzichten, und gemäß ihrem Selbstverständnis den Krieg in Kürze beginnen, ohne das wir zur Abstimmung gebeten werden.

    Die Sache offenbart jedoch abermals, das Schröder nicht nur innenpolitisch nur in kurzfristigen Begriffen denkt. Kurzfristig hat ihm die Irakfrage das entscheidende Quantum an Wählerstimmen gebracht - aber dafür zahlen wir nun den Preis.
    "Zahlen" übrigens im wahrsten Sinne des Wortes. Schon alleine die Kompensationsleistungen für die Enthaltung von Soldaten im Krieg (Beschützen der US-Militärbasen, Führungsrolle in Afghanistan usw.) sprechen für sich.

  7. #7
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    Oh, oh.

    Kann sein, dass ich mich jetzt hier ziemlich aus dem Fenster lehne.
    Als parteipolitisch völlig uninteressierter Mensch finde ich es immer
    wieder sehr aufschlussreich, wie sich die Anhänger verschiedener
    Parteien immer wieder beharken und beklagen. Ob man das noch
    unter politischer "Kultur" verstehen kann lass ich jetzt einfach mal
    offen.

    Was mich in diesem Thread aber besonders berührt sind die Angst
    und der Zorn, die sich scheinbar wieder gegen den/die Falschen zu
    richten beginnen. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg haben viele
    Deutsche den Alliierten die Frage gestellt, warum sie nichts unter-
    nomen haben, bevor es zum Krieg kam. Gute Frage. Kann man das
    nicht auch im Bezug auf den Irak fragen?
    Dann muss man sie vielleicht anders stellen. Vielleicht, wie lange darf
    man warten, bis man sich in Dinge einmischt, die einen selbst nicht
    direkt betreffen? Oder sollte man fragen, wie weit man denn nun für
    sicheres Öl gehen darf während man geflissentlich über das Chaos in
    einigen afrikanischen Staaten hinwegsieht?


    "Hilfreich" sind bei der ganzen Sache wie immer die zwei Thesen, über die
    wir uns im Politikunterricht wochenlang die Köpfe heiss geredet haben :

    1. JEDE Gewaltanwendung ist falsch.
    2. Es gibt keinen Frieden um jeden Preis.


    Mit nachdenklichen besten Wünschen fürs neue Jahr
    Thomas




    .....und irgendwann erklärt diesem alten Sack mal so'n Jungdynamiker, wie er so 'ne verf***te Sig pimpen kann.........

  8. #8
    DerBademeister
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    Nachdem nun auch unser aller Lieblingskanzler vom aktuellen Spiegel interviewt wurde, ist mir eines klar: Das Deutschland mit Ja stimmen wird, ist höchst wahrscheinlich.

    Genau wie Fischer - ja sogar noch mehr als er - druckst er um eine Antwort zur Uno-abstimmung - herum, und das trotz wiederholtem Nachbohrens. Würde Deutschland mit Nein stimmen (wie es eigentlich die logische Folgerung wäre), wäre das bereits jetzt klar, und beide würden auch eine klare Antwort darauf geben können.

    Diese so durchschaubare Worttaktiererei lässt nur einen Schluss zu: Deutschland wird mit JA stimmen.

  9. #9
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    Kurz nach dem zweiten Weltkrieg haben viele
    Deutsche den Alliierten die Frage gestellt, warum sie nichts unter-
    nomen haben, bevor es zum Krieg kam. Gute Frage. Kann man das
    nicht auch im Bezug auf den Irak fragen?
    Dann muss man sie vielleicht anders stellen. Vielleicht, wie lange darf
    man warten, bis man sich in Dinge einmischt, die einen selbst nicht
    direkt betreffen?
    Das ist wirklich eine schwere Frage. Aber ist es wirklich richtig, jedes Land, das eine potentielle Bedrohung darstellt, gleich anzugreifen? Ist es richtig, ein solches Land dermaßen unter Druck zu setzen, in die Enge zu treiben, wie das mit dem Irak geschieht? Und dann frage ich: ist der Irak wirklich eine so große Gefahr für den Frieden? Warum greifen die USA nicht Nordkorea an, das nachweislich Massenvernichtungswaffen besitzt und dies auch offen zugibt? Und wen attakieren wir dann? Lybien? Syrien? Somalia?
    Sicherlich ist Hussein ein Gewaltherrscher. Bestimmt hat er
    Massenvernichtungswaffen. Aber ich bezweifle, dass er sie gegen den Westen einsetzen wird, denn der würde dann mit doppelter Härte zurückschlagen. Für mich entbehrt das ganze Kriegsgeplärr der USA jeglicher Grundlage. Meiner Meinung nach wollen sie von ihrem Misserfolg gegen Bin Laden und seiner Organisation ablenken. Denn geschnappt haben die Amis Bin laden oder einen seiner Stellvertreter noch nicht. Und die machen munter mit dem Terror weiter. Siehe z.B Bali.

  10. #10
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    Originally posted by Thomas@06.01.2003, 12:48
    Was mich in diesem Thread aber besonders berührt sind die Angst
    und der Zorn, die sich scheinbar wieder gegen den/die Falschen zu
    richten beginnen. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg haben viele
    Deutsche den Alliierten die Frage gestellt, warum sie nichts unter-
    nomen haben, bevor es zum Krieg kam. Gute Frage. Kann man das
    nicht auch im Bezug auf den Irak fragen?
    Ich kläre dich mal ein wenig über Geschichte und Politik auf.

    Die Alliierten, insbesondere Frankreich und Großbritannien, wollten anfangs das Hitler an die macht kommt. Ihnen war klar das Hitler ein Faschist ist, was er selbst ja auch nie bestritt. Der Hauptgrund für das anfängliche Wohlwollen der Alliierten an Hitlers Politik (nach 1933) war die Junge, aber bereits zu starke Sowjetunion. Die Alliierten wussten genau, dass ein Faschistischer und ein Kommunistischer Staat niemals im Einklang leben können. Dafür sind die Widersprüche in den Konzepten einfach zu groß. Die Alliierten Pokerten also hoch in dem sie das Dritte Reich aufrüsten lassen Liesen, natürlich nur so viel, dass es nicht zu stark werden würde. Das ganze lief darauf hinaus, dass es einen Krieg zwischen Deutschland und der Sowjetunion geben sollte, was ja auch der fall war, nur zu spät.................. Die Alliierten erhofften sich also, dass sich Deutschland und die Sowjetunion gegenseitig vernichten (was vermutlich auch geklappt hätte). Die Alliierten Rechneten aber nicht mit der Gerissenheit eines Adolf Hitler, der wusste nämlich was das Ziel der Alliierten war. Aus dem Grund wurde nach 1933 auch enorm aufgerüstet. Hitlers plan war zwar auch die Sowjetunion aus dem Weg zu räumen, aber nur im Einklang mit den USA und Großbritannien. Frankreich spielte dabei keine Rolle, denn für Hitler war Frankreich ein Schandstaat, den er auch unterwerfen wollte (das hat etwas mit den Dingen die im 1. Weltkrieg passiert sind zu tun). Hitler merkte jedoch früh, dass die Britten ihm nicht Wohlgesonnen waren und da sah er nur noch einen Weg die Kontrolle in Europa schnell und Effizient zu übernehmen (wobei Effizient reine Ansichtssache ist, Strategisch war es mehr als nur eine Meisterleistung, Ethisch gesehen eine Katastrophe). Innenpoltisch räumte Hitler alle Gegner aus dem Weg um freie Bahn zu haben. Daraufhin überfiel die Wehrmacht 1939 Polen und Hitler hoffte auf eine Akzeptanz der Alliierten die es jedoch nicht geben sollte. Darauf hin Wurden die Benelux Staaten in wenigen Wochen erobert und das hängte vor allem mit dem extrem schnellen Vorrankommen der Wehrmacht zusammen (dafür brauchte Hitler die Autobahnen.....). Die Deutschen hatten einen Nachschub den die Franzosen (sie hatten keine Autobahnen die Relevant waren) die ja durch die Blitzkrieg-Taktik völlig geschockt waren nicht Standhalten konnten. Nachdem praktisch komplett Westeuropa erobert war, wollte er Frieden mit den Britten, aber die wollten nicht als Unterwürfiger Staat in einem von Deutsche Kontrollierten Europa leben. Darauf hin wollte Hitler Großbritannien erobern und dafür machte die Luftwaffe ganze Landstriche in Großbritannien dem Erdboden gleich (auch viele Zivile Ziele, das ist der Grund für die Vernichtung vieler Deutscher Städte wie z.B. die komplette Vernichtung von Köln, Berlin, Mainz und hunderter anderer Städte durch Tausende von Amerikanischen Bombern an der Wendephase des Krieges [Die Amerikaner Zerstörten die Städte auf starkes drängen der Britten, die einfach nur Rache an den Deutschen für die Bombardierung Britischer Städte durch die Luftwaffe wollten, die Amerikaner lehnten dies jedoch „Anfangs“ strickt ab]).

    Den Rest dürften wir alle kennen.

    Ich schrieb das um klarzumachen, dass Hitler im Auge der Alliierten kein ungebetener Politischer Führer war (natürlich vor dem Krieg). Rechtlich gesehen, hätten auch viele Köpfe von Alliierten Staatshäuptern Rollen müssen, aber die Sieger schreiben die Geschichte und so wurde das vergessen.

    Ich spreche hier nur von den Politischen und Militärischen Gegebenheiten und nicht von den schweren Kriegsverbrechen (Judenvernichtung, Vernichtungskrieg in Russland) der Nazis. Es besteht kein Zweifel daran, dass Hitler und seine Kameraden die größte Verbrecherbande der letzten 2000 Jahren waren und es wäre für Deutschland besser gewesen wen diese Monster nie an die Macht gekommen wären.

  11. #11
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    Xinau: Na toll, keiner redet mehr großartig von Arbeitslosen (als ob es sie auf einmal nicht mehr gäbe) oder von den zukünftigt höheren Steuern (die ja ebenfalls spurlos verschwunden sind).
    Die sollten wir einfach mit da runter schicken. Nach ein paar Tagen „Desert Storm II“ spielen halbieren wir unsere Arbeitslosenzahlen glatt. Das ist eine Gelegenheit die sich keine Regierung entgehen lassen sollte. Saddam besiegt von 4 Mio. deutschen Arbeitslosen! Das sorgt sogar in den USA für Schlagzeilen und aus der „vergifteten Atmosphäre“ eine echte Liebebeziehung. Wie würde CNN kommentieren: „A win – win situation, for both the tschnazler (wegen der geilen Aussprache) an the holy god ... äh President of the holy land!“

    Die Überlebenden können außerdem gleich unten bleiben und die Ölfelder löschen. Und so wie die Jugend sich gegen die Flut gestemmt hat veranstalten die örtlichen Busunternehmen bestimmt auch Reisen nach Bagdad. Diesmal halt um die Ölflut aufzuhalten. Und die Welt sagt: „Deutschland mal wieder. Der Retter in der Not.“ Zusammen singen wir dann die Nationalhymne. Alle haben sich wieder lieb, weil wir halt gewonnen haben. Selbst Berlin gibt seinen Angestellten dann zu Feier des Tages 9 % mehr Lohn. Die haben dann nämlich Geld übrig.

    Nun ja, also ich finde es schon witzig wie viele Gerd einen Strick daraus drehen wollen weil er „Nein“ zum Krieg gesagt hat, obwohl jeder wusste das er das niemals durchhalten wird. Aber irgendwie hilft das ja alles nichts, die SPD liegt noch immer bei 30 %. Hm, ob wir wohl, wenn die ersten Arbeitslosen nach Bagdad verschifft werden, vergessen das Gerd angeblich mit der Sandra rummachen soll?

    Der Irak ist übrigens eine Gefahr. Nicht so sehr wie „der liebe Führer“, ich finde den übrigens reichlich merkwürdig, der soll aber einen Wahnsinns Harem haben. Wow, bestimmt eine Parallele zu Saddam. Ehrlich gesagt weiß ich nicht ob es überhaupt zu einer Abstimmung kommen wird. Vielleicht geht Saddam ja eher? Dann wäre das aber nicht Deutschlands Verdienst, denn wir waren ja wieder zu feige „Ja“ zum Krieg zu sagen. Weil wir halt Angst davor haben. Leider ist das nicht mehr zeitgemäß, also muss der Kanzler, welcher das auch immer sein mag, tricksen. Schade, aber wir wollen ja lieber in unserer friedlichen rosa Kuschelwelt leben, wo es reich mal zu Weihnachten UNICEF ein paar Cent zu spenden.
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  12. #12
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    Der Irak ist längst nicht so eine grosse Bedrohung wie wir alle glauben.Ich muss Jellico voll zustimmen,falls Saddam Massenvernichtungswaffen hat,wird er sie nicht einsetzten.Und er hat sie bestimmt nicht im Irak.Der Krieg würde nur zu einem Ziel führen.Die Amis sind im Irak und haben die Ölkontrolle.Das ist alles.
    Pakistan und Indien rüsten sich gegenseitg mit M-Waffen auf.Da sagt niemand was.In Israel sterben täglich Menschen,das stört auch niemanden.Ebenso in Afrika entsehen immer neue Kriege.
    Ich glaube,der Groll gegen Saddam kann man nur so begründen,weil er nun mal einer der letzten Diktatoren ist.
    Und wenn ich mal in erinnerung zurückrufen darf,die USA waren bis jetzt die einzigen die jemals eine Atomwaffe zündeten.Ich persönlich mach mir mehr sorgen um die,denn wenn sie es wieder tun,wer will die USA aufhalten? Niemand.Im Prinzip ist Bush auch ein kleiner Hitler,der die Weltherrschaft anstrebt.Die machen sich überall breit.Wo haben die denn überall ihre Militärstützpunke?
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  13. #13
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    Originally posted by Gul Damar@17.01.2003, 11:51
    Der Irak ist längst nicht so eine grosse Bedrohung wie wir alle glauben.Ich muss Jellico voll zustimmen,falls Saddam Massenvernichtungswaffen hat,wird er sie nicht einsetzten.Und er hat sie bestimmt nicht im Irak.Der Krieg würde nur zu einem Ziel führen.Die Amis sind im Irak und haben die Ölkontrolle.Das ist alles.
    Pakistan und Indien rüsten sich gegenseitg mit M-Waffen auf.Da sagt niemand was.In Israel sterben täglich Menschen,das stört auch niemanden.Ebenso in Afrika entsehen immer neue Kriege.
    Ich glaube,der Groll gegen Saddam kann man nur so begründen,weil er nun mal einer der letzten Diktatoren ist.
    Und wenn ich mal in erinnerung zurückrufen darf,die USA waren bis jetzt die einzigen die jemals eine Atomwaffe zündeten.Ich persönlich mach mir mehr sorgen um die,denn wenn sie es wieder tun,wer will die USA aufhalten? Niemand.Im Prinzip ist Bush auch ein kleiner Hitler,der die Weltherrschaft anstrebt.Die machen sich überall breit.Wo haben die denn überall ihre Militärstützpunke?
    Das größte Problem das wir momentan haben ist, dass wir kein Gleichgewicht der Kräfte mehr haben. Die USA sind sowohl Wirtschaftlich, als auch Militärisch die absolute Nummer Eins. Nach dem Ende der Sowjetunion haben die Amerikaner ihre Imperialistische Haltung extrem ausgebaut und konnten sogar noch Verbündete gewinnen die da mitmachen. Ich hoffe ehrlich gesagt das China weiter wächst und den vorherbestimmten Platz den einst die Sowjetunion einnahm annimmt. Ab dann steht die Welt zwar wieder deutlich näher am Atomaren Full Down, aber das ist für mich ein akzeptables Risiko.

    Saddam Hussein bot der UN sein Abgang ins Exil an. Dafür müssen sich aber sämtliche Amerikanischen Streitkräfte aus dem Nahen Osten abziehen und Israel soll seine Massenvernichtungswaffen ebenso zerstören:

    Ich finde diesen Vorschlag aus der Sicht eines Unabhängigen eigentlich akzeptabel. Im Irak könnte auf die Weise eine Neue Regierung durch die UN Eingesetzt werden und gleichzeitig könnte man das Atomare Problem im Nahen-Osten lösen. Ich sehe zwar ein das sich Israel gegen seine Feine Verteidigen muss, aber nicht mit Nuklearen-Waffen. Aus dem Grund sehe ich nur geringe unterschiede zwischen Saddam Hussein und Ariel Scharon. Es ist schließlich kein Unterschied ob ich Scud-Raketen auf Kurdische Einsiedler abfeuere, oder mit Apache Kampfhubschraubern und F-17 Kampfjets Palästinenser und ihre Siedlungen Bombardiere. Es ist zwar nicht gut das die Palästinenser andauernd Anschläge verüben, aber dafür direkt ganze Wohnblocks in die Luft zu sprengen ist auch Terror.

    Zum Glück sind in Israel bald Präsidentschafts-Wahlen, vielleicht wird Scharon ja abgewählt.

    :Ich sage das aus folgenden Hintergründen:

    Israel verfügt nach UN-Schätzungen über rund 300 Atomsprengköpfe und das hat mit Verteidigung nichts mehr zu tun. Das bestätigen auch die Deutschen Dolphin-U-Boote die Israel gekauft hat. Diese U-Boote können Problemlos mit Nuklear-Raketen bestückt werden und das sehe ich nicht gerne in einem Staat mit einem Präsidenten der Offenbar nichts von Rechtsstaatlichkeit hält. Kein Land das sich Schützen will braucht U-Boote um an Entfernten Orten Nuklearwaffen einzusetzen.

    Das hat nichts mit Anti-Semitischen denken sondern mit Menschenverstand zu tun, aber daran mangelt es zu vielen Politikern ja offenbar.

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