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Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: 1x22 - Tuschungsmanver ohne Ende (Family Ties)

  1. #1
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
    Dabei seit
    27.03.2003
    Ort
    Wien
    Beitrge
    4.989

    Standard 1x22 - Tuschungsmanver ohne Ende (Family Ties)

    Was fr'n unheimlich dmlicher und unverzeihlich banaler deutscher Titel

    Das war sie also, die erste Staffel von Farscape. Alles in allem bereue ich es nicht, der Serie noch eine Chance gegeben zu haben - waren schon ein paar tolle Folgen dabei, und vor allem die letzten paar Episoden, wo die Fden zunehmend zusammengesponnen wurde und Aufmerksamkeit belohnt wurde, mit zahlreichen Bezgen zu frheren Ereignissen, ohne auf die Ansprche von Neueinsteigern noch sonderlich Rcksicht zu nehmen und alles bis ins kleinste Detail noch einmal zu erklren und durchzukaufen, haben mir sehr gut gefallen. "Family Ties" stellt dabei fr mich zweifelsfrei das Highlight der 1. Staffel dar.

    Bevor ich ausfhrlicher werde eine Frage: Kann es sein, dass das eine extralange Folge war? Ich hab zugegebenermaen jetzt nicht so genau auf die Uhr geschaut, als ich die DVD reingelegt habe, und mein Codefree DVD-Player hat die Angewohnheit, immer nur die Laufzeit des aktuellen Kapitels anzuzeigen, und nicht der kompletten Episode, daher konnte ich am Ende whrend des Abspanns nicht berprfen, ob ich mit meiner Vermutung recht habe, aber das fhlte sich - im positiven Sinne - lnger als 45 Minuten an...

    Jedenfalls, um meinen einzigen Kritikpunkt gleich aus der Welt zu schaffen: Dass man Baby-Moya derart aus den Augen gelassen hat, dass sich Crais draufschleichen und damit entkommen konnte, war schon selten dmlich. Komisch auch, warum der Kleine auf Aeryon und/oder Pilot nicht hren wollte, nachdem ihn beide ja erst in der Episode davor vor den Peacekeepern gewarnt haben. Und im brigen finde ich, sie htte ihn zu Ehren von D'Ago nach dessen Sohn benennen sollen (tatschlich war ich mir zu 99% sicher, dass genau das passieren wdre, nachdem man in einem Dialog zuvor seinen Namen nochmal extra erwhnt hatte).

    Das war's aber schon mit Kritik. Alles andere war einfach nur Klasse. Zwar wurde angenehmerweise erneut auch auf den Humor nicht vergessen ("I need to pee" ), trotzdem wurde es diesmal hochdramatisch, und die Episode auch mit der entsprechenden gebotenen Ernsthaftigkeit umgesetzt. So viele tolle Dialoge und Szenen, die unter die Haut gingen, ich kann sie gar nicht alle aufzhlen. Ein besonderes Highlight war aber sicherlich der Abschied von Crichton und Chiana. Das ist aber wirklich nur ein toller Moment von vielen (Crichtons Gesprch mit Rigel, oder auch jenes mti Crais, seine Aufzeichnugn fr seinen Vater - zusammengeschnitten mit dem "letzten Abendmahl", die Explosion auf dem Mond, wie Crichton und D'argo am Ende im All treiben... ein toller Cliffhanger!). Darber hinaus sind mir diesmal insbesondere die Inszenierung, die schauspielerischen Leistungen (allen voran von Ben Browder) und der Soundtrack positiv aufgefallen. Letzterer hatte einige wirklich schne Stcke zu bieten, und hat die Traurigkeit der Ereignisse perfekt unterstrichen.

    Da ich bisher doch eher knausrig war will ich mal nicht so sein und trotz meiner Bedenken wegen der Crais-Handlung die Hchstnote vergeben; mit der Option, ggf. nach Kenntnis der kompletten Serie vielleicht doch noch auf "nur" 9/10 abzuwerten...
    Folgt mir auf Twitter!

    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


  2. #2
    Grand Maester Avatar von tubbacco
    Dabei seit
    01.09.2008
    Beitrge
    1.825

    Standard

    Artig artig.

    Ich glaube man muss sich daran gewhnen, dass auf Moya keine totale berwachung herrscht und im Prinzip stndig jemand kommen und gehen kann. Im Vergleich dazu, dass die Peacekeeper auf einem lbedecktem (!!!) Mond eine Basis errichten und der kleinste Zigarettenstummel das totale Ende bedeuten knnte, ist das doch nur ein kleines Ding, Crais mal fr 5 Minuten aus den Augen zu lassen. Die Laufzeit des Finales reiht sich meiner Meinung nach bei den anderen Folgen der ersten Staffel 1, also ~50 Minuten. Ab Staffel 2 sind die Folgen rund 5 Minuten krzer und orientieren sich in ihrer Lnge an anderen Scifi-Channel-Produkten.

    Hey you bastards. John Crichton was here.

    Auch von mir eine glatte 9/10.

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