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Thema: The Walking Dead | 2.12 | Die besseren Engel unserer Natur | Better Angels

  1. #1
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
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    Standard The Walking Dead | 2.12 | Die besseren Engel unserer Natur | Better Angels

    Due to an unexpected death from the previous episode, the group decides to get organized and secure the farm. A final confrontation between Rick and Shaneis put into motion.
    The Walking Dead - Season 2, Episode 12: Better Angels - TV.com

    Klasse Episode, finde ich.
    Spannend gemacht, endlich den Konflikt eskaliert und faszinierende Neuigkeiten zu den Zombies.
    Ansonsten rafft es endlich mal den richtigen dahin ^^;

  2. #2
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard

    Ich kann mich mit der Serie leider immer weniger anfreunden. Was in der 1. Staffel (meistens) noch Spaß und Spannung erzeugt hat, ist jetzt bestenfalls ganz OK. Es gab auch in der aktuellen Episode so gut wie keine Szene, die mich richtig überzeugen konnte. Alles wirkte wieder so bemüht und überkonstruiert. Vor allem der Schluss tat schon weh in seiner aufgesetzten Dramatik, dass ich am liebsten abschalten wollte. Als Mini-Rick (mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort ) dann tatsächlich seinen Schuss abgefeuert und auch perfekt getroffen hat, wollte ich am liebsten ein lautes Darth-Vader-NOOOOOO gegen den Monitor schmettern.

    Klar, es ist immer wieder ganz nett, zwischendurch ein paar hübsch gestylte Zombies zu sehen. Bear McCrearys hämmernde, zugespitzte Version des TWD-Themes am Schluss hat ebenfalls ihre Wirkung nicht verfehlt. Doch ich weiß nicht, wie lang diese kleinen Leckerlies noch reichen, um meinen Appetit auf die Serie anzuheizen. Momentan bin ich kurz davor, mich von TWD komplett zu verabschieden. Ich denke, es wird spätestens dann soweit sein, wenn auch die 3. Staffel auf dem bisherigen Niveau weiterstrauchelt.

    Mit den Charakteren kann ich inzwischen sowieso nix mehr anfangen. Allein Daryl ist noch einigermaßen interessant geblieben (bzw. geworden). Glenn gönne ich zwar seinen Spaß mit der leckeren Bauernschnitte, allerdings lebt er das ja auch nicht so richtig aus und ist stattdessen lieber zum weinerlichen Hanswurst mutiert. "Black Guy" freut sich mittlerweile, wenn er wenigstens 1-2 Sätze pro Episode sagen und kurz in die Kamera glotzen darf. Die gesamte weibliche Besetzung ist so überflüssig wie eine Mäuseplage in der Speisekammer (OK, die Bauernschnitte funktioniert zumindest als Eyecandy ). Wahrscheinlich versuchten die Schreiberlinge in dieser Staffel zu zeigen, dass wir Menschen in solchen schweren Krisen in traditionelle Muster zurückfallen. In diesem Fall eben in die traditionelle Aufteilung zwischen der Frau am Herd und dem Mann auf der Jagd. Es ist sicherlich eine ganz interessante Idee, mit solchen Entwicklungen in der Handlung rumzuspielen. Aber so wie es bei TWD gemacht wurde, ist es derartig penetrant und nervig, dass die Serie daraus keinen Gewinn zieht. Ricks Frau (wie hieß die noch mal?) ist für mich inzwischen einer der unsympathischsten und unerträglichsten Charaktere überhaupt. Ich hoffe, sie wird entweder bald genüsslich von einer Horde Zombies zermanscht oder sie macht irgendeine einschneidende Veränderung durch.

    Meine Befürchtung ist allerdings, dass die aktuellen Schreiberlinge und Produzenten nicht wissen, wie sie den Karren wieder aus dem Dreck ziehen können. Das abgespeckte Budget tut sein Übriges. Solange die Quoten trotzdem derartig hoch sind, wird seitens AMC wohl niemand auf die Idee kommen, dass man daran etwas ändern müsste. Dem Großteil der Zuschauer scheint es zu reichen, wenn ihnen jede Woche wenigstens ein kleiner Zombie-Snack vorgesetzt wird. Da darf das restliche Drumrum gern völlig belanglos und schnarchig sein.

    Die Episode bekommt von mir 2 von 5 Schlaftabletten.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  3. #3
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Es ist schon auf irgendeine Art mutig, den einzigen Charakter mit zumindest einer klitzekleinen Portion Pepp im Vgl. zum Rest sein Ende in der Serie finden zu lassen, was bei mir leider zu Befürchtungen führt, dass der Rest nun sich voll dem komatösen oder penetrant nervigen Zustand hingibt und wir eine Orgie aus Beziehungsgeschrei und lautem Geschnarche erleben werden. Moment mal... der Unterschied zum Rest der 2. Staffel ist jetzt welcher? Ok, zurück auf Anfang. Hier gibts nichts zu sehen. Es ist nichts passiert. Bitte weitergehen.



    PS: Die Rolle von Carl hätte man wohl doch mit Jake Lloyd besetzen sollen.

  4. #4
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
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    Naja immerhin kommen sie dank der heranstürmenden Zombie Horde wohl von der Farm weg ^^

  5. #5
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
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    Ah und zu Shane fand ich die Tatsache das ihn noch keiner umgebracht hat mit am konstruiertestem.
    Ich mein zu letzt gab es doch echt keinen mehr, ausser vielleicht Glenn und den Schwarzen, der nicht wusste das Shane ein Psychopath kurz vor dem Amoklauf war. Zudem nervten mich bei Shane die besonders dummen Aktionen. Wie das ramponieren der eh schon unsicheren Scheune.

    Und der größte Nervfaktor kriegt eh noch die Randall Behandlung.
    Weil so richtig erklären was dagegen spricht den in die eigene Gruppe aufzunehmen - anstelle umzubringen - konnte da auch keiner.
    Wieso sollte der zu seinen frauenlosen, gewaltätige, vergewaltiger Kumpels zurück die ihn zurück ließen?
    (Sieht man von der prächtig sinnlosen Folter mal ab)

  6. #6

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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Wieso sollte der zu seinen frauenlosen, gewaltätige, vergewaltiger Kumpels zurück die ihn zurück ließen?
    (Sieht man von der prächtig sinnlosen Folter mal ab)
    Weil er selber einer dieser Kerle ist? Die Autoren gaben sich doch nun wirklich Mühe es mehrmals anklingen zu lassen dass der Bursche nicht ganz "koscher" ist. Wenn Rick die Eier gehabt hätte den Kerl auszusetzen so wie ursprünglich geplant wäre Einiges anders gekommen.

    Auch ich finde es schade dass Shane draufgegangen ist, da er der Einzige mit Mumm in den Knochen war der etwas Spannung in die Gruppe brachte und anders als Rick nicht permanent Clark Kent spielen musste. Wenn man den Comics folgt wird es in der dritten Staffel ja einen Szenenwechsel geben, welchen die Serie auch bitter nötig hat. Das gemütliche Farmleben war für mich eher öde und dieser Punkt der Handlung hätte auch mit einer 6 Episoden-Staffel wie in der ersten Staffel ausreichend behandelt werden können. Wenn ich Familiendrama will, kann ich auch "Big Love" schauen. Zudem ist keiner der Farmbewohner irgendwie erinnerungswürdig und ich werde sie auch nicht vermissen, sollten sie im Staffelfinale das Zeitliche segnen. Ich vermute mal dass Eye Candy Maggie alias Bella (Supernatural) überleben und mit unseren Helden gehen könnte, Old Mc Donald Hershel wird bestimmt das Zeitliche segnen und den Heldentod sterben.

    Alles in Allem hat die verdoppelte Episodenzahl, das reduzierte Budget und das Feuern von Darabont der Serie nicht gut getan.

    Ein interessanter Punkt dieser Episode war Shanes und Randalls sofortige Verwandlung nach ihrem Ableben. Offenbar ging es an unseren Helden also doch nicht spurlos vorüber dass sie permanent mit Zombieblut in Kontakt kommen (die zwei toten Sheriffs in einer früheren Episode boten bereits einen Hinweis darauf). Bisher wirkten die Zombies nämlich wenig bedrohlich und ansteckend.

    In dieser Hinsicht muss man auch die Dämlichkeit und fehlende Voraussicht unserer Gruppe bemängeln. Die Wochen auf der Farm hätten problemlos genutzt werden können um Verteidigungsanlagen auszuheben wie z.B. einen zusätzlichen Zaun mit Graben und ein paar Hochständen wo man Schützen postieren kann. So ist die Farm praktisch ungeschützt vor den Zombiehorden.

  7. #7
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
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    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Weil er selber einer dieser Kerle ist? Die Autoren gaben sich doch nun wirklich Mühe es mehrmals anklingen zu lassen dass der Bursche nicht ganz "koscher" ist.
    Die Andeutungen sind wirklich alle aber sowas von an mir vorbei gegangen.
    Gerade durch die Szene auf dem Schulgelände wo er mit seiner Schulgeschichte anfängt und auch vom sonstigen verhalten nicht.
    Auch die letzte Szene mit Shane wirkte nicht so als sei er nun tierischst begeistert zu den Leuten zurück zu kehren die manchmal schon arg heftig drauf seien.

    Auch ich finde es schade dass Shane draufgegangen ist, da er der Einzige mit Mumm in den Knochen war der etwas Spannung in die Gruppe brachte und anders als Rick nicht permanent Clark Kent spielen musste. Wenn man den Comics folgt wird es in der dritten Staffel ja einen Szenenwechsel geben, welchen die Serie auch bitter nötig hat.
    Nach den Comics ist Shane ja schon lange tot.
    Nun und der Szenenwechsel. Da wankt eine Zombiehorde von 100 bis 200 Zombies heran. Dazu haben sie kaum mehr Munition.
    Da ist klar das die Farm verlassen werden muß (ich prognostiziere das es der Inhalt der Episode heute Abend wird).

    Ich vermute mal dass Eye Candy Maggie alias Bella (Supernatural) überleben und mit unseren Helden gehen könnte, Old Mc Donald Hershel wird bestimmt das Zeitliche segnen und den Heldentod sterben.
    Ich tippe das beide mitkommen. Also Bella und Blondie.

    Alles in Allem hat die verdoppelte Episodenzahl, das reduzierte Budget und das Feuern von Darabont der Serie nicht gut getan.
    Nu der scheint auch nur den Piloten geschrieben zu haben?
    Oh korrektur, 1,2,3 und 6.

    Ein interessanter Punkt dieser Episode war Shanes und Randalls sofortige Verwandlung nach ihrem Ableben. Offenbar ging es an unseren Helden also doch nicht spurlos vorüber dass sie permanent mit Zombieblut in Kontakt kommen (die zwei toten Sheriffs in einer früheren Episode boten bereits einen Hinweis darauf). Bisher wirkten die Zombies nämlich wenig bedrohlich und ansteckend.
    Bisher ist keiner in Gegenwart unserer Helden durch "normale" Todesursachen gestorben.
    Insofern denke ich das an ihnen der Fakt das tote wieder aufstehen und rumlaufen einfach vorbei gegangen ist.

    Ich persönlich halte es für eine Sache die in der Luft liegt und Menschen unabhängig vom Tod zu Zombies macht.
    Bei dem Biss geht es halt nur durch die massive Übertragung der Zombie-Viren schneller.
    Das heißt imho sind ALLE Menschen bereits infisziert. (Könnte dann die Info sein die Rick vom CDC Leiter in's Ohr gefluestert wurde - und der Grund wieso dieser SO verzweifelt war. ... ... ... Zumal es ihm nach den Massenselbstmorden seiner Kollegen aufgefallen sein müßte)
    In dieser Hinsicht muss man auch die Dämlichkeit und fehlende Voraussicht unserer Gruppe bemängeln. Die Wochen auf der Farm hätten problemlos genutzt werden können um Verteidigungsanlagen auszuheben wie z.B. einen zusätzlichen Zaun mit Graben und ein paar Hochständen wo man Schützen postieren kann. So ist die Farm praktisch ungeschützt vor den Zombiehorden.
    Wenn ich das richtig sehe sind die da noch keine Wochen.
    Dazu gibt es wohl einen Zaun, denke ich.
    Bisher brauchte man wohl keinen Hochstand weil die Zombies zum Haus über ne große Wiese "laufen" mußten.

  8. #8

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    Na, die Zombies haben ja nur ihre bloße Masse als Vorteil. Sie sind langsam, selbst per Hand leicht zu töten und können nicht koordiniert agieren. Jeder Jäger im Hochstand mit ausreichend Munition könnte die Burschen abschießen wie Tontauben, vom hochgerüsteten Militär mit seinen Panzern, Kampfhubschraubern, Raketen und Bomben ganz zu schweigen - weshalb übrigens auch das Fundament der Geschichte, die Zombie-Apokalypse, vollkommen unglaubwürdig ist und mit einer großzügigen Dosis suspension of disbelief ausgeblendet werden muss.

    Für einen Kerl der Rick umlegen wollte stellte sich Shane übrigens am Ende ziemlich dämlich an und ließ sich einfach übertölpeln. Auch Rick agierte vorher nicht eben schlau indem er Shane seinen Rücken zuwendete und sogar seine Waffe einsteckte, obwohl er genau wusste dass Jener ihn umbringen wollte.

    Kurzum: Es wäre nicht verkehrt wenn die Charaktere in Zukunft ein wenig nachvollziehbarer handeln, das ist nämlich die Grundvoraussetzung einer guten Dramaserie die mehr sein will als ein Gorefest. Da bietet ja mittlerweile selbst Spartacus mehr Tiefgang.

  9. #9
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    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Na, die Zombies haben ja nur ihre bloße Masse als Vorteil. Sie sind langsam, selbst per Hand leicht zu töten und können nicht koordiniert agieren. Jeder Jäger im Hochstand mit ausreichend Munition könnte die Burschen abschießen wie Tontauben, vom hochgerüsteten Militär mit seinen Panzern, Kampfhubschraubern, Raketen und Bomben ganz zu schweigen
    Deswegen durfte wohl Dale in der folge davor feststellen das ihnen die Munition ausgeht.
    Ohne Munition ist wohl schon zwei Zombies gegen einer ein Problem ^^
    Vielleicht war es auch ein Militaerkampfstoff der zur Zombifizierung fuehrte wer weiss.
    [Ich wuerde gerne noch den Hubschrauber aus Folge 1 erklaert haben]

    Für einen Kerl der Rick umlegen wollte stellte sich Shane übrigens am Ende ziemlich dämlich an und ließ sich einfach übertölpeln. Auch Rick agierte vorher nicht eben schlau indem er Shane seinen Rücken zuwendete und sogar seine Waffe einsteckte, obwohl er genau wusste dass Jener ihn umbringen wollte.

    Kurzum: Es wäre nicht verkehrt wenn die Charaktere in Zukunft ein wenig nachvollziehbarer handeln, das ist nämlich die Grundvoraussetzung einer guten Dramaserie die mehr sein will als ein Gorefest.
    Jo und Jo.

  10. #10

    Standard

    Man hätte übrigens an den von Brain schon angesprochenen Genderthemen wie der Rolle von Mann und Weib im postapokalyptischen Szenario durchaus etwas machen können. Während Lori mit ihrem Hausfrauen- und Damsel in Distress Dasein vollauf zufrieden ist, erscheint mir Andrea da schon deutlich pfiffiger und moderner, da sie für ihre eigene Sicherheit sorgt und z.B. das Schießen lernt, statt sich an ihren Mann zu klammern. Sie ist derzeit auch deshalb einer der wenigen nicht nervenden Charaktere.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Weil so richtig erklären was dagegen spricht den in die eigene Gruppe aufzunehmen - anstelle umzubringen - konnte da auch keiner.
    Für mich war das eigentlich sonnenklar. Die haben bei der "Besetzung" der Bar einige jener Leute umgebracht, mit denen er unterwegs war. Kann sein, dass er tatsächlich ein guter, lieber Kerl ist, und froh, von dort weggekommen zu sein. Genauso ist es aber möglich, dass er gerne Rache für seine verlorenen Kameraden nehmen bzw. gerne dafür sorgen würde, dass seine Gruppe auf der Farm Unterschlupf findet. Wir wissen es nicht, zumindest nicht genau, und können - so wie die Protagonisten - nur vermuten. Aus meiner Sicht gabs aber durchaus einige Andeutungen, die sich in die düstere Richtung interpretieren lassen.

    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Wenn Rick die Eier gehabt hätte den Kerl auszusetzen so wie ursprünglich geplant wäre Einiges anders gekommen.
    Das hatte nichts mit Eiern zu tun. das problem ist ja, dass der Kerl weiß (bzw. wusste ), wo sich die Farm befindet. Ihn auszusetzen war damit in dem Moment eigentlich keine Option mehr - weshalb ich es komisch fand, dass es nun auf einmal wieder zu einer gemacht wurde.

    Um Shane tut es mir übrigens nicht im Geringsten leid. Er hat nur Unruhe in die Gruppe gebracht und war eine Gefahr - wie er ja auch am Ende mit seinem ausgeklügelten Mordplan bewiesen hat.

    Alles in allem fand ich auch "Better Angels" wieder gut. Die Spannung steigert sich stetig als man mehr und mehr zu vermuten beginnt, was Shane genau plant. Die Konfrontation an sich war dann einfach nur klasse. Wäre mir sogar 9/10 wert gewesen, aber dass der Bengel nun schon wieder mitten hineinplatzt war nicht mehr "nur" konstruiert, sondern vielmehr lächerlich, und hat mir das ansonsten tolle Ende leider ordentlich verdorben. Ehrlich, wenn die zu dämlich sind auf ihn aufzupassen sollten sie ihn vielleicht an die Leine nehmen. Von der Frage, warum der Junge das Haus überhaupt verlassen hat - und wie es ihm gelungen ist, "zufällig" seinen Vater und Shane zu finden, ganz zu schweigen.

    Alles in Allem hat die verdoppelte Episodenzahl, das reduzierte Budget und das Feuern von Darabont der Serie nicht gut getan.
    Amen.

    Ein interessanter Punkt dieser Episode war Shanes und Randalls sofortige Verwandlung nach ihrem Ableben. Offenbar ging es an unseren Helden also doch nicht spurlos vorüber dass sie permanent mit Zombieblut in Kontakt kommen
    Ich habe das eigentlich so wie Teylen eher so verstanden, dass sie - getreu den "Ur-Zombies" George A. Romero's - sich nicht wegen des Zombiebluts verwandelt haben, sondern weil sie gestorben sind. Wie Teylen schon sagt, "gewöhnliche", nicht Zombie-verursachte Tode gabs in der Gruppe bisher ja noch nicht (korrigiert mich, wenn ich mich irre). Aus meiner Sicht wird man jedenfalls zu einem Zombie, sobald man stirbt, egal ob man vorher mit Zombieblut in Berührung kam oder nicht (außer natürlich, man schießt sich das Hirn raus). Was eine interessante Möglichkeit schafft, falls es sich die junge Blonde doch noch anders überlegt.

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Da ist klar das die Farm verlassen werden muß (ich prognostiziere das es der Inhalt der Episode heute Abend wird).
    Also mein erster Gedanke war eigentlich, dass nun auf die 28 Days Later (erste Folge) sowie die Dawn of the Dead (zweite Folge)-"Hommage" nun (endlich?) die Night of the Living Dead-"Hommage" folgt, und sie sich im Farm-Haus, von einer Zombie-Horde umgeben, verschanzen. Jedenfalls bin ich mir sicher, dass es einige Tode - wohl auch unter den Mains - geben wird (Lori würde sich da anbieten), fürchte aber, keiner davon wird mich sodnerlich berühren. Im Gegensatz zum Ende von season 1 gehen mir nämlich die meisten mittlerweile ziemlich auf den Wecker...
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