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Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Game of Thrones | 2x06 - The Old Gods and the New

  1. #1
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Standard Game of Thrones | 2x06 - The Old Gods and the New

    Theon begibt sich endgültig auf die dunkle Seite der Macht. Bei Myrcellas arrangierter Abreise nach Dorne kommt es in den Straßen von Kings Landing zu Ausschreitungen gegenüber der Königsfamilie. Daenerys bittet die Herrscher Qarths um Unterstützung und Jon Snow verirrt sich in den Bergen.
    ----> Review

    War die letzte Folge noch sehr ruhig, beginnt "The Old Gods and the New" gleich mit einem Knall und hält das hohe Tempo bis zum Schluss. Es gibt zwar wieder eine ganze Reihe ungeschickt geschriebener Szenen (Daenerys; Arya + Littlefinger + Tywin; Nachricht auf Winterfell etc.; ich behaupte mal frech, dass das ein Markenzeichen der Autorin ist ) und mehrere kleinere und größere Abweichungen von der Vorlage, die in der Folge gut funktioniert haben (Rodrik), aber leider einige zukünftige, gute Momente im Keim ersticken. Tja, da müssen sich die Autoren wohl zum gegebenen Zeitpunkt zwangläufig etwas Neues einfallen lassen. Seis drum, die Folge war wieder so schnell um, dass ich fast gar nicht glauben kann, dass die angegebene Laufzeit eingehalten wurde.

    PS: Die Kulisse Islands ist atemberaubend.

    Recap:



    Inside the Episode:

    Geändert von tubbacco (03.06.2012 um 15:15 Uhr)

  2. #2
    Mittlerer SpacePub-Besucher Avatar von Shanara
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    Der Blick, dem er diesem aufgeblasenem Joffreyblag am Hafen hinterherschickt, ist köstlich und spricht Bände....


    Leider ist der Hund viel zu sehr unterrepräsentiert in der Serie...

    Eine spannende und rasante Folge.

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Du hast in deinem Review gar nichts zur Handlung rund um Jon Snow geschrieben, tubbacco . Mit den Landschaftsaufnahmen hast du recht: Atemberaubend trifft es genau. Wirklich beeindruckend. So gesehen (und im Wissen dass noch eine "große" Folge kommt) kann ich auch deine Kommentare in Richtung Budget nicht wirklich verstehen. Immerhin hat GoT (bzw. die Staffel) eine Laufzeit von rund 9 Stunden. Brich das Budget auf die Laufzeit herunter, und sag mir, welche Filme - noch dazu mit derart voller Besetzung, die ja auch was kostet - besser aussehen, und nicht mindestens das doppelte kosten . Zumal man angenehm viel auf echte Sets statt auf CGI-Hintergründe setzt; das ist ebenfalls nicht billig.

    Zur Folge an sich: Was Aryas Handlung betrifft, kann ich deiner Kritik teilweise zustimmen. Während ich das mit Baelish noch klasse fand, und ihr auch verzeihen konnte, dass sie den Wein verschüttet hat (wenn dies auch schon sehr typisch für solche Szenen war) - einfach, da die Szene so spannend war - stellte sie sich danach bei der nachricht auch für meinen Geschmack viel zu dämlich an. Das schien nur dazu da zu sein, dass sie einen weiteren ihrer Freimorde verbrauchen muss. Das sie einfach so mit der Nachricht offen in der Hand herumrennt erwarte ich von ihrer Schwester, aber nicht von ihr, die sonst immer als recht clever und schlagfertig gezeigt wird; will einfach nicht zusammenpassen. Da sah man definitiv die Drehbuchautorin hinter dem Schirm sitzen und tippen; wirklich "echt" fühlte es sich jedenfalls nicht an.

    Mein zweiter Kritikpunkt: Als Greyjoy Winterfell erobert hat, war einfach klar, dass jetzt irgendjemand als Rothemd würde herhalten müssen. Es war eigentlich nur eine Ffrage, wen es erwischt. Der Kerl, der gegen ihn aufbegehrt? Der Raben-Betreuer? Letztendlich hats dann eine Figur erwischt, an die ich mich offen gestanden nicht mehr erinnern konnte . Ich will nicht sagen, dass es mich kalt gelassen hat - vor allem, weil die Enthauptung doch sehr brutal umgesetzt wurde. Aber es hat mich jetzt auch nicht sonderlich berührt.

    Die Daenerys-Handlung fand ich hingegen sehr gelungen. Ich fand, die Episode brachte die Figur - zumidnest so, wie ich sie nur nach Kenntnis der Serie verstehe - perfekt auf den Punkt gebracht: 100% Ambition, und 100% Ahnungslosigkeit . Der Kerl hat die Schwachpunkte ihres Plans herrlich auf den Punkt gebracht. Sie glaubt, sie fährt mit einem Schiff über das Meer, und alle in Westeros warten schon darauf, sich ihr anzuschließen in ihrem gerechten Kampf um den eisernen Thron. Wobei ich zugeben muss, dass das passiert was am Ende dann passiert, damit hätte ich auch nicht gerechnet. Jedenfalls schafft man damit eine interessante Ausgangsposition für den Rest der Staffel, und ich bin schon gespannt, wie sie dieses weitere Hindernis auf ihrem Weg auf den Thron überwinden wird.

    Wo ich dir recht geben muss, ist der Aufstand in Kings Landing. das kam auch für mich irgendwie aus dem Nichts. Immerhin gab es aber Tyrion eine Gelegenheit, dem König eine zu Scheuern *g*. Interessant fand ich die Handlung rund um Jon Snow und die junge Frau der Wildlinge(?). Möglicherweise habe ich eienn völlig falschen Eindruck, und/oder aus den Folgen zuvor schon wieder zu viel vergessen, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die nicht wirklich die bösen sind, für die sie hingestellt wurden, udn der Feind hinter der Mauer vielmehr woanders lauert. Jedenfalls kann ich es Jon Snow nachfühlen, dass er sie nicht umbringen konnte - hätte ich auch nicht fertig gebracht . Was war sonst noch? Achja, Greyjoy denkt wieder einmal mit seinem Schwanz und bleibt damit wenigstens konsequent *g*. Und so gelang dem Stark-Jungen doch noch die Flucht.

    Insgesamt bot "The Old Gods and the New" wieder gute Unterhaltung, wenn ich auch in der vorherigen FOlge mehr richtige, große Höhepunkte ausmachen konnte, und sie jetzt auch nicht als übermäßig (oder überdurchschnittlich) kurzweilig empfand. Solide.
    7/10
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
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  4. #4
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Du hast in deinem Review gar nichts zur Handlung rund um Jon Snow geschrieben, tubbacco . Mit den Landschaftsaufnahmen hast du recht: Atemberaubend trifft es genau. Wirklich beeindruckend. So gesehen (und im Wissen dass noch eine "große" Folge kommt) kann ich auch deine Kommentare in Richtung Budget nicht wirklich verstehen. Immerhin hat GoT (bzw. die Staffel) eine Laufzeit von rund 9 Stunden. Brich das Budget auf die Laufzeit herunter, und sag mir, welche Filme - noch dazu mit derart voller Besetzung, die ja auch was kostet - besser aussehen, und nicht mindestens das doppelte kosten . Zumal man angenehm viel auf echte Sets statt auf CGI-Hintergründe setzt; das ist ebenfalls nicht billig.
    Trotzdem muss man als Zuschauer eine Menge akzeptieren, um Spaß an der Serie zu haben. Die Staffel soll eigentlich den Krieg der 5 Könige im Mittelpunkt behandeln, gesehen hat man davon bisher aber auf der Konfliktebene zumindest nicht viel oder besser gesagt nichts. Da wird schon mal mit abstrakten Truppenstärken um sich geworfen oder von geschlagenen Schlachten berichtet, nur hat die Serie bisher nichts dazu gezeigt, um diese Infos visuell zu untermauern. Show don't tell geht anders.

    Mir ist bewusst, dass das Budget seine Grenzen hat und quasi durch den riesigen Cast aufgefressen wird, aber wenn es bspw. "The Borgias" mit geringerem Budget schafft, meine Kritikpunkte zumindest ansatzweise zu behandeln, dann sehe ich bei "GoT" eher ein paar produktionstechnische Probleme. Nicht nur, dass die Showrunner in fast jeder Folge mit den vielen Handlungssträngen nicht wissen wohin, anstatt einfach Folgen mit gewissen Schwerpunkten zu produzieren (Daenerys und Jon Snow müssen nicht in jeder Folge auftreten, dafür sind ihre Handlungen zu sehr 2. Geige), bombardiert man den Zuschauer lieber mit 6 bis 7 Handlungssträngen pro Folge, wobei dann für jeden kaum mehr als 5 Minutern Sendezeit übrig bleibt. Das hat mit zugedrückten Augen in der ersten Staffel noch funktioniert (auch wenn ich das dort auch schon bekrittelt habe), aber wenn die Handlung in die Breite wächst und die Folgen nun im Durchschnitt dann noch ein paar Minuten kürzer sind, wird das einfach nur kritisch. Des Weiteren hat man wohl die Finanzspritze für die Blackwaterschlacht anscheinend recht spät bekommen, sodass möglicherweise das Budget nicht so verteilt werden konnte, wie es benötigt wurde. Bis auf wenige Szenen ist die Serie sehr arm an Statisten. Wenn 300 Männer der Nachtwache ausziehen um der Wildlinggefahr Herr zu werden, dann aber nur max. 20 Ranger auf Bildschirm zu sehen sind dann stimmt etwas nicht. Ebenso ist Winterfell fast ausgestorben und wie oft hast du die Drachen in dieser Staffel sehen dürfen?

    Das klingt jetzt dramatischer, als es eigentlich ist. "Game of Thrones" ist und bleibt eine der visuell beeindruckendsten Serienprojekte. Trotzdem hege ich als Laie den Verdacht, dass evtl. mit ein bisschen sorgfältiger Planung und dem Willen zur Einsparung an der richtigen Stelle im Endeffekt mehr drin gewesen wäre. Zumindest scheint man nun zumindest in der 3. Staffel visuell soweit aus dem Vollen schöpfen zu können und mal bei den (computergenerierten) Armeen in voller Breitseite draufhalten zu können und die Drachen scheinen sich auch nicht mehr immer hinter abgedeckten Käfigen verstecken zu wollen. Wenn man dann noch die Handlungsstränge besser unter einem Hut bekommen könte, wäre ich - mal von dem ein oder anderen schwach geschriebenen Handlungstrang abgesehen - fast wunschlos glücklich.

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Mein zweiter Kritikpunkt: Als Greyjoy Winterfell erobert hat, war einfach klar, dass jetzt irgendjemand als Rothemd würde herhalten müssen. Es war eigentlich nur eine Ffrage, wen es erwischt. Der Kerl, der gegen ihn aufbegehrt? Der Raben-Betreuer? Letztendlich hats dann eine Figur erwischt, an die ich mich offen gestanden nicht mehr erinnern konnte . Ich will nicht sagen, dass es mich kalt gelassen hat - vor allem, weil die Enthauptung doch sehr brutal umgesetzt wurde. Aber es hat mich jetzt auch nicht sonderlich berührt.
    Bei Szene geht es wohl eher um Theon als um Ser Rodrick (der Mann mit dem coolen Bart), der in der Serie sowieso kaum mehr als ein besserer Statist war. Selbst beim Kopf kürzer machen versagt der adoptierte Inseljunge, braucht mehrere Hiebe und saut sich ein. Tja, Theon hat den Weg nun mal eingeschlagen und kennt nur eine Richtung: immer weiter hinein in die Scheiße.

    Zu Jon Snow habe ich tatsächlich nichts geschrieben. Weiß auch nicht wieso. Tolle Landschaft, Ygritte macht Spaß, lässt aber Jon wie einen Tollpatsch aussehen. Ich weiß noch immer nicht, ob das von Autorenseite so beabsichtig worden ist.
    Geändert von tubbacco (26.03.2013 um 13:53 Uhr)

  5. #5
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    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    ...
    1.
    Zur Folge an sich: Was Aryas Handlung betrifft, kann ich deiner Kritik teilweise zustimmen. Während ich das mit Baelish noch klasse fand, und ihr auch verzeihen konnte, dass sie den Wein verschüttet hat (wenn dies auch schon sehr typisch für solche Szenen war) - einfach, da die Szene so spannend war - stellte sie sich danach bei der nachricht auch für meinen Geschmack viel zu dämlich an. Das schien nur dazu da zu sein, dass sie einen weiteren ihrer Freimorde verbrauchen muss. Das sie einfach so mit der Nachricht offen in der Hand herumrennt erwarte ich von ihrer Schwester, aber nicht von ihr, die sonst immer als recht clever und schlagfertig gezeigt wird; will einfach nicht zusammenpassen....

    2.
    Mein zweiter Kritikpunkt: Als Greyjoy Winterfell erobert hat, war einfach klar, dass jetzt irgendjemand als Rothemd würde herhalten müssen. Es war eigentlich nur eine Ffrage, wen es erwischt. Der Kerl, der gegen ihn aufbegehrt? Der Raben-Betreuer? ...

    3.
    Wo ich dir recht geben muss, ist der Aufstand in Kings Landing. das kam auch für mich irgendwie aus dem Nichts. Immerhin gab es aber Tyrion eine Gelegenheit, dem König eine zu Scheuern *g*. Interessant fand ich die Handlung rund um Jon Snow und die junge Frau der Wildlinge(?). ...bleibt damit wenigstens konsequent *g*. Und so gelang dem Stark-Jungen doch noch die Flucht.

    ...
    zu 1.
    Dazu muss man aber bedenken, wie alt Arya ist: 9 bis 10 Jahre alt. Da darf man sich manch Ungeschicklichkeit und Unbedachtheit leisten. Dafür hat sie Jaqen selbst dann ja auch schön unter Druck gesetzt. Was meinst du eigentlich damit, dass sie sich beim Dokumentenklau ungeschickt anstellt? Ich finde, dass sie genau das Gegenteil getan hat!

    zu 2. Rabenbetreuer? Das ist der Maester von Winterfell himself!

    zu 3.
    Die Unzufriedenheit der Bevölkerung hatte sich ja schon ein wenig in den vergangenen Episoden abgezeichnet, denk mal an die Ermordung der Kinder! Das Buch bietet hier mehr Anhaltspunkte, aber auch so ist klar, dass das Volk darbt und die Gerüchte über die Abstammung der Königskinder haben die vielen Kriegsflüchtlinge, die die Stadt zum Bersten bringen, mitgebracht...
    Ja, die junge Frau, die hier Jon zum Narren hält, ist eine freie Wildlingsfrau!...

    ...deN Jungen gelingt die Flucht; es sind 2 Brüder, die fliehen können: Brandon UND Rickon und somit 2 potentielle Erben, falls Robb fallen sollte...

    Eine absolut starke Folge, besonders die Szenen in Kingslanding; die Abschiedsszenen am Hafen, der Aufstand, Sansas Rettung durch Sandor (Warum tut er so etwas immerzu?) und Tyrions Reaktionen auf Joffrey... , einfach spannend und toll! Nur Tyrion und der Hund scheren sich um Sansa!

  6. #6
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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Trotzdem muss man als Zuschauer eine Menge akzeptieren, um Spaß an der Serie zu haben. Die Staffel soll eigentlich den Krieg der 5 Könige im Mittelpunkt behandeln, gesehen hat man davon bisher aber auf der Konfliktebene zumindest nicht viel oder besser gesagt nichts. Da wird schon mal mit abstrakten Truppenstärken um sich geworfen oder von geschlagenen Schlachten berichtet, nur hat die Serie bisher nichts dazu gezeigt, um diese Infos visuell zu untermauern. Show don't tell geht anders.
    Ich denke, als Kenner der Bücher hat man da wohl eine ganz andere Erwartungshaltung. Da ich diese ja nicht kenne und somit auch nicht weiß, welche große Schlachten etc. dort geschrieben stehen, fällt mir halt auch ihr Fehlen nicht negativ auf. Dass sie hie und da ein paar Statisten mehr verpflichten könnten, ist jedenfalls so ziemlich der einzige Punkt, wo ich dir zustimmen kann. Die CGI, die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen (in Island zu drehen ist sooo billig sicherlich auch nicht, und mit einigem an logistischen Aufwand verbunden), die Kulissen, die Ausstattung... alles auf Kino-Niveau. Und die riesige Besetzung verschlingt halt nun mal auch etwas Geld . Ich bin jedenfalls was die visuelle Gestaltung betrifft von der zweiten Staffel begeistert . Vor allem auch Qualitativ.

    Bei Szene geht es wohl eher um Theon als um Ser Rodrick (der Mann mit dem coolen Bart), der in der Serie sowieso kaum mehr als ein besserer Statist war. Selbst beim Kopf kürzer machen versagt der adoptierte Inseljunge, braucht mehrere Hiebe und saut sich ein. Tja, Theon hat den Weg nun mal eingeschlagen und kennt nur eine Richtung: immer weiter hinein in die Scheiße.
    Ok, da könntest du natürlich recht haben. Vorhersehbar fand ich das mit dem Bauernopfer dennoch.

    Zu Jon Snow habe ich tatsächlich nichts geschrieben. Weiß auch nicht wieso. Tolle Landschaft, Ygritte macht Spaß, lässt aber Jon wie einen Tollpatsch aussehen. Ich weiß noch immer nicht, ob das von Autorenseite so beabsichtig worden ist.
    Tollpatsch würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Er ist halt in gewissen Angelegenheiten unerfahren, und das wirkt sich in diesem Fall aus. In erster Linie blieb mir von diesen Szenen aber Erinnerung, dass er als einziger der Mauer-Männer Güte und Erbarmen gezeigt hat. So gesehen finde ich hat er von dieser Folge profitiert.

    Zitat Zitat von Shanara Beitrag anzeigen
    Dazu muss man aber bedenken, wie alt Arya ist: 9 bis 10 Jahre alt. Da darf man sich manch Ungeschicklichkeit und Unbedachtheit leisten. Dafür hat sie Jaqen selbst dann ja auch schön unter Druck gesetzt. Was meinst du eigentlich damit, dass sie sich beim Dokumentenklau ungeschickt anstellt? Ich finde, dass sie genau das Gegenteil getan hat!
    Da hast du mich vermutlich falsch verstanden. Der Dokumentenklau selbst war geschickt gemacht. Aber dass sie nachdem sie die Nachricht gelesen hat mit dieser in der Hand durch die Stadt rennt, wirkte einfach nur dämlich, und wollte eben gerade auch zu ihrem sonst so cleveren Vorgehen absolut nicht passen. Hätte sie die Nachricht eingesteckt, wäre weiter nichts passiert.

    zu 2. Rabenbetreuer? Das ist der Maester von Winterfell himself!
    Sorry. Ich kenne die Romane nicht, und hatte auch bevor ich mir die Folge 6 und 7 vorgeknöpft habe wieder eine längere Pause eingelegt, und dadurch die ganzen Namen überwiegend wieder vergessen. Aber danke für die Aufklärung!

    Die Unzufriedenheit der Bevölkerung hatte sich ja schon ein wenig in den vergangenen Episoden abgezeichnet, denk mal an die Ermordung der Kinder!
    Was das betrifft, bin ich jetzt aber wieder bei tubbacco und dem Motto "Show, don't tell". Ja, wir haben gehört, dass die Stimmung in der Bevölkerung nicht gerade toll ist, und die meisten dem König gegenüber eher feindlich gesinnt sind. Aber bis zu dieser Szene haben wir es nicht gesehen.

    Ja, die junge Frau, die hier Jon zum Narren hält, ist eine freie Wildlingsfrau!
    Ich war mir nur wegen des deutschen Begriffs nicht sicher, da ich im O-Ton geschaut hatte .

    ...deN Jungen gelingt die Flucht; es sind 2 Brüder, die fliehen können: Brandon UND Rickon und somit 2 potentielle Erben, falls Robb fallen sollte...
    Den zweiten kleinen Bruder hatte ich ja bislang so überhaupt nicht auf dem Plan. Danke für die Klarstellung
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    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


  7. #7
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    Da ich seit gestern die BR der 2. Staffel mein Eigen nenne, habe ich bereits bis Folge 6 in der OV geschaut und dabei ist mir aufgefallen, dass in einigen Folgen schon erwähnt wird, wie es um die Bevölkerung und der Stimmung steht. Auch wenn in der hiesigen Folge nichts vorher zu sehen ist, wurde das aber in den vorherigen Folgen aufgebaut:
    Folge 1: Szene im Kleinen Rat: Problem der Überbevölkerung durch Kriegsflüchtlinge und der daraus entstehenden Nahrungsknappheit, Cercei ordnet an, Tore zu schließen und niemanden mehr aufzunehmen, selbe Folge: öffentliche Tötung der Bastardkinder...,
    Folge 2: Tyrion weist Cersei darauf hin, dass das Volk hungert und sich deshalb von ihr abwendet, sie es verlieren würde,
    Folge 5: Im Volk gärt und brodelt es: Tyrion und Bronn gehen durch die Gossen und erleben einen"Straßenerzähler", welcher über die Untaten des Königshauses schwadroniert und absolute Zustimmung von der Masse erhält. Es wird über die Notlage des Volkes gesprochen und dass sie Tyrion dafür die Hauptschuld geben.... und nun entlädt sich die Situation eben in Folge 6! Schlüssige Konsequenz.

  8. #8
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Das ist alles schön und gut, aber ich hätte gern das Elend der Bevölkerung von Kings Landing gesehen, als größtenteils nur vom Hörensagen etwas erzählt zu bekommen, zumal ich in der Szene in Folge 5 am Straßenmarkt keine wirkliche Nahrungsknappheit feststellen konnte (frischer Fisch, Obst, gut genährte Bevölkerung). Eine Horde Bettler, durch die sich Tyrion und Bronn durchkämpfen müssten, wäre das Mindeste gewesen.

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