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Thema: Twin-Trekkies Fanfiction

  1. #1
    Mittlerer SpacePub-Besucher Avatar von Twin-Trekkie
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    Standard Twin-Trekkies Fanfiction

    Sooooo ich wage mich auch mal mit meiner ersten Star Trek Fanfiction in die weiten des Internets. Ich habe leider noch keinen Titel und muss mir noch ne Kurzbeschreibung überlegen(die reich ich morgen Abend noch nach!), würde mich aber freuen, schonmal ein bisschen Feedback zu kriegen, da ich mir tierisch unsicher bin, ob ich nicht Tatsachen verdreht habe oder sowas o.O

    Viel Spaß beim Lesen!

    Computerlogbuch Nummer eins der Enterprise Sternzeit 808,2 Captain Kirk. Wir sind auf dem Weg zu einem Außenposten der Sternenflotte an der Grenze zum romulanischen Gebiet um neue Crewmitglieder und Proviant aufzunehmen. Da unsere Sensoren jedoch keine Lebenszeichen erfasst haben, werden McKoy, Scott, Spock und ich zu den verabredeten Koordinaten beamen, um die Lage genauer zu untersuchen.
    Der Anblick, der sich den vieren auf dem Planeten bot, überstieg ihre Vermutungen bei weitem. Der Außenposten war zerstört, überall waren Körper verteilt, einige definitiv tot, während andere so aussahen, als würden sie nur schlafen. Das Ganze war nicht so, wie es eigentlich sein sollte, und Kirk wollte dem ganzen auf den Grund gehen.
    „Scotty, Spock, versuchen Sie, rauszukriegen, was hier passiert ist.“, sagte er. „Pille, du kommst mit mir. Wir suchen nach Überlebenden.“
    Die drei nickten nur, und als Spock und Scott sich etwas entfernt hatten, meldete sich McKoy zu Wort.
    „Jim, ich weiß nicht, ob das noch was bringt.“, sagte er gerade heraus. „Ich weiß, du willst das nicht hören, aber es sieht ziemlich schlimm aus hier…“
    Kirk sagte zuerst nichts und sah McKoy auch nicht an. „Es muss jemanden geben.“
    Er setzte sich in Bewegung. McKoy folgte ihm und schaltete seinen Trecorder ein.
    „Jim, ich versteh dich ja, aber…“
    Kirk hatte nichts weiter getan, als sich vom Schiffsarzt abzuwenden. Er entfernte sich ein paar Schritte und hockte sich neben eine junge Frau, die etwas abseits von den anderen Körpern lag und auch nicht ganz so zugerichtet war. Außerdem trug sie nicht die übliche Uniform der weiblichen Sternenflottenoffiziere, sondern das Gegenstück.
    „Was tust du denn jetzt schon wieder? Kannst du mir nicht ausnahmsweise mal zuhören?“
    „Hör auf zu motzen Pille und sieh dir das mal an.“, meinte Kirk nur und griff nach dem Handgelenk der Frau. McKoy hockte nun gegenüber von Kirk und sah, wie sich die Augen seines Freundes weiteten. „Sie lebt, Pille!“
    Völlig perplex sah dieser nun den Captain an, erwiderte jedoch nichts, sondern packte seine Gerätschaften aus.
    „Du hast Recht, Jim, sie lebt, aber grade noch so. Mehrere Prellungen und Schnittwunden, außerdem sind ein paar Rippen über. Und die…“
    Diesmal wurde er durch Kirks Kommunikator unterbrochen.
    „Ja, Spock?“, fragte Kirk, nachdem er das Gerät hervorgeholt hatte. McKoy war sichtlich genervt, schon wieder unterbrochen worden zu sein.
    „Wir sollten uns nicht zu lange hier aufhalten.“, erwiderte der Vulkanier. „Wir haben sehr hohe Strahlungswerte gemessen, die vom zerstörten Außenposten ausgehen.“
    „Wir treffen uns dort, wo wir uns getrennt haben.“, sagte Kirk nur und packte den Kommunikator wieder weg. McKoy sah ihn böse an. Anscheinend hatte er gerade das Selbe sagen wollen.
    „Du hast ihn gehört, Pille, schleunigst zurück auf die Enterprise. Wir nehmen sie mit.“
    *



  2. #2
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    @Twin-Trekkie
    Vielen Dank für die ST-Fanfiction! Feedback kommt später noch. Erstmal wollte ich wissen, ob daraus eine Fortsetzungsgeschichte werden soll und wann die nächsten Teile kommen.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  3. #3
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    Also das ist sozusagen der Prolog......es wird nciht so lang, wie meine anderen Fanfictions, die jeweils 30 Kapitel, prolog und Epilog enthalten, aber es dürften doch schon so 10-15 Kapitel werden bin aber noch nicht so weit, fang das nächste Kapitel heute erst an

    Genaue zeiten zum Updaten kann ich dir nciht sagen.....das kommt immer drauf an, um ich Zeit zum Schrieben habe, was ich grade schreibe(ich hab ziemlich viele Projekte gleichzeitig laufen und schreib al hier mal dort, wie ich grad Lust hab) und ob ich ne Blockade hab, was momentan leider öfter der Fall ist aber ich versprech dir ich lass die Story nicht verkümmern und bemühe mich um regelmäßige updates

  4. #4
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    Hier mein Senf dazu... Bitte sehr

    Grundsätzlich finde ich es immer ausgesprochen spannend, wenn Fans die Abenteuer der Enterprise fortführen. Und Dein Prolog ist sehr vielversprechend. Die Dialogzeilen sind sehr treffend und authentisch, sie passen exakt zu den Charakteren. Fast hört man die Stimmen von Kirk, Spock, McCoy und Scotty. Deine Erzählweise ist direkt, Du schweifst nicht ab, auch das gefällt mir. Deine Sprache ist klar verständlich, man muss sie nicht erst entschlüsseln, so dass man als Leser die Möglichkeit hat, sich auf die Story zu konzentrieren.

    Ein paar Verbesserungstipps habe ich auch:
    -Bitte schreibe McCoy nicht mit K
    -Wie heißt der Außenposten überhaupt? Ich denke, Kirk würde das in seinem Logbuch erwähnen.
    -Versuche, die Bilder präziser zu beschreiben. Z.B.: "Der Außenposten war zerstört." -> Wie zerstört war er? Sehen wir Krater, Trümmer? Oder: "...überstieg ihre Vermutungen bei weitem." -> Welche Vermutungen? Wie sollte es denn dort aussehen? Ich denke, durch solche Beschreibungen könnte man sich als Leser besser das Szenario vorstellen, wie Du es im Sinn hast.
    -"Wir haben sehr hohe Strahlungswerte gemessen, die vom zerstörten Außenposten ausgehen." -> Das klingt ein wenig so, als würde Spock vom Schiff aus sprechen.

    Ich bin jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Sobald es Nachschub gib, lasse uns bitte daran teilhaben.
    Ich liebe die Dunkelheit und die Schatten, wo ich mit meinen Gedanken allein sein kann.

  5. #5
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    Na das gefaellt mir am fruehen morgen
    achduje, ich weiss nicht, was mich da geritten hat, aber ich werd den Namen heute abend direkt aendern und versuchen, das naechste kapitel fertig zu stellen . deine tipps werd ich auf jeden fall fuer alles folgende beachten und auch nochmal versuchen, den prolog zu ueberarbeiten. zum aussenposten : ich hatte eigentlich als erstes einen planeten, aber der kam schonmal vor, und es war schon zu spaet, also hab ichs einfach umschrieben. hm....wie koennte ich denn die aussage con spock aendern, dass sich das besser anhoert?

  6. #6
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    Schreibe doch einfach: "Wir haben sehr hohe Strahlungswerte gemessen, wir sollten uns hier nicht zu lange aufhalten."
    Ich liebe die Dunkelheit und die Schatten, wo ich mit meinen Gedanken allein sein kann.

  7. #7
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    Gute Idee

  8. #8
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    Soooo....
    Tut mir leid, dass ich doch noch nichts neues hochladen kann. Wir hatten am Wochenende ein Turnier und waren erst ziemlich spät zuhause.....aber hier zumindest der überarbeitete Prolog. Ich bin zwar ein Fan von Beschreibungen, schönen Worten und Co., aber selber schreiben kann ich sowas niciht so gut....zumindest nicht mit so vielen Worten, deshalb fällt die Überarbeitung recht klein aus. Den Satz von Spock habe ich nciht geändert, da er ja vor dieser Zeile schon sagt, dass sie sich nciht zu lange auf dem Planeten aufhalten sollten. Ist ja nur ein eingeschobener "redesatz"
    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen was verbessern
    LG


    Computerlogbuch Nummer eins der Enterprise Sternzeit 808,2 Captain Kirk. Wir sind auf dem Weg zu einem Außenposten der Sternenflotte an der Grenze zum romulanischen Gebiet um neue Crewmitglieder und Proviant aufzunehmen. Da unsere Sensoren jedoch keine Lebenszeichen erfasst haben, werden McCoy, Scott, Spock und ich zu den verabredeten Koordinaten beamen, um die Lage genauer zu untersuchen.

    Der Anblick, der sich den vieren auf dem Planeten bot, überstieg ihre Vermutungen bei weitem. Sie hatten mit allem gerechnet, nur nicht damit. Der Außenposten war zerstört, nur noch ein Trümmerhaufen in der kargen Landschaft. Überall waren Körper verteilt, einige definitiv tot, während andere so aussahen, als würden sie nur schlafen. Das Ganze war nicht so, wie es eigentlich sein sollte, und Kirk wollte dem ganzen auf den Grund gehen.
    „Scotty, Spock, versuchen Sie, rauszukriegen, was hier passiert ist.“, sagte er. „Pille, du kommst mit mir. Wir suchen nach Überlebenden.“
    Die drei nickten nur, und als Spock und Scott sich etwas entfernt hatten, meldete sich McCoy zu Wort.
    „Jim, ich weiß nicht, ob das noch was bringt.“, sagte er gerade heraus. „Ich weiß, du willst das nicht hören, aber es sieht ziemlich schlimm aus hier…“
    Kirk sagte zuerst nichts und sah McCoy auch nicht an. „Es muss jemanden geben.“
    Er setzte sich in Bewegung. McCoy folgte ihm und schaltete seinen Trecorder ein.
    „Jim, ich versteh dich ja, aber…“
    Kirk hatte nichts weiter getan, als sich vom Schiffsarzt abzuwenden. Er entfernte sich ein paar Schritte und hockte sich neben eine junge Frau, die etwas abseits von den anderen Körpern lag und auch nicht ganz so zugerichtet war. Außerdem trug sie nicht die übliche Uniform der weiblichen Sternenflottenoffiziere, sondern das Gegenstück. Sie trug das Zeichen der Enterprise auf der Brust.
    „Was tust du denn jetzt schon wieder? Kannst du mir nicht ausnahmsweise mal zuhören?“
    „Hör auf zu motzen Pille und sieh dir das mal an.“, meinte Kirk nur und griff nach dem Handgelenk der Frau. McCoy hockte nun gegenüber von Kirk und sah, wie sich die Augen seines Freundes weiteten. „Sie lebt, Pille!“
    Völlig perplex sah dieser nun den Captain an, erwiderte jedoch nichts, sondern packte seine Gerätschaften aus.
    „Du hast Recht, Jim, sie lebt, aber grade noch so. Mehrere Prellungen und Schnittwunden, außerdem sind ein paar Rippen über. Und die…“
    Diesmal wurde er durch Kirks Kommunikator unterbrochen.
    „Ja, Spock?“, fragte Kirk, nachdem er das Gerät hervorgeholt hatte. McCoy war sichtlich genervt, schon wieder unterbrochen worden zu sein.
    „Wir sollten uns nicht zu lange hier aufhalten.“, erwiderte der Vulkanier. „Wir haben sehr hohe Strahlungswerte gemessen, die vom zerstörten Außenposten ausgehen.“
    „Wir treffen uns dort, wo wir uns getrennt haben.“, sagte Kirk nur und packte den Kommunikator wieder weg. McCoy sah ihn böse an. Anscheinend hatte er gerade das Selbe sagen wollen.
    „Du hast ihn gehört, Pille, schleunigst zurück auf die Enterprise. Wir nehmen sie mit.“
    *
    Geändert von Twin-Trekkie (29.10.2012 um 22:18 Uhr)

  9. #9
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    So, ich hab das nächste Update für euch Auch hier wieder Verbesserungsvorschläge, etc gewünscht
    Viel Spaß!

    1.Kapitel
    Kirk hatte die Frau mit McCoy zur Krankenstation gebracht, während Spock zur Brücke und Scott zum Maschinenraum gingen.
    McCoy informierte Miss Chapel über das, was er bereits auf dem Planeten feststellen konnte und beauftragte sie, einige Dinge zu holen. Währenddessen zog sich Kirk ein wenig zurück, um nicht im Weg zu stehen und zu stören. Erst als Miss Chapel ein paar Minuten später den Raum verließ trat er ein paar Schritte auf das Bett zu, in dem sie lag.
    „Die meisten Verletzungen sind in ein paar Tagen verheilt. Die anderen flicken wir noch, wenn wir sie genau untersucht haben.“, sagte McCoy. „Ich muss dich und die anderen auf Strahlung testen, wenn wir mit ihr fertig sind, Jim.“
    „Das kann warten.“, meinte Kirk nur. „Sorg erst mal dafür, dass sie am Leben bleibt, Pille. Vielleicht kann sie uns sagen, was passiert ist.“
    McCoys Gesichtsausdruck änderte sich schlagartig.
    „Sag mal spinnst du? Bestimmte Strahlungsarten können dich umbringen!“
    „Erst mal müssen wir hier weg und dem Flottenkommando den Vorfall melden, Pille.“, erwiderte Kirk nur ruhig. „Und wir brauchen neue Vorräte. Wenn ich mich recht entsinne, dann müsste dein Kräutersortiment auch mal wieder aufgestockt werden.“
    McCoy wollte darauf etwas sagen, doch Miss Chapel betrat wieder den Raum, während Kirk sich der Sprechanlage zuwandte.
    „Lt. Uhura, bereiten Sie eine Verbindung mit dem Flottenkommando vor. Am besten mit Bild. Ich bin auf dem Weg zur Brücke.“
    McCoy schwieg, bis Kirk sich wieder zu ihm wandte. „Brauchst du mich hier noch?“
    „Nein Jim, momentan nicht.“, erwiderte der Arzt seufzend. „Aber lass dich bitte im Laufe des Tages bei mir Blicken, ok?“
    „Wird erledigt.“, sagte Kirk und wandte sich zur Tür. Er drehte sich nochmal um, bevor er den Raum verließ. „Sie sollte ihren Dienst auf der Enterprise antreten, versuch bitte rauszufinden, wer sie ist. Ruf mich, wenn’s was Neues gibt.“
    *
    Kaum hatte Captain Kirk seinen Platz auf der Brücke eingenommen, war er schon mitten in einem Gespräch mit dem Flottenkommando. Spock hatte er zu McCoy geschickt, es war verhältnismäßig leer auf der Brücke.
    „Mir wurde zugetragen, dass es ein Problem auf dem Außenposten gab.“, wurde Kirk begrüßt.
    „Ja, Sir.“, erwiderte der Captain. „Wir trafen wie geplant ein, doch konnten keine Lebenszeichen feststellen, also haben wir uns runter gebeamt um nach dem Rechten zu sehen.“
    „Und was haben Sie gesehen, Captain?“
    „Der Außenposten war zerstört, nur noch ein Haufen Trümmer inmitten einer Art Krater, indem es nichts mehr Lebendiges gab.“, antwortete Kirk wahrheitsgemäß. „Überall lagen Leichen, und von den Vorräten gab es keine Spur.“
    „Und warum gehen Sie der Sache nicht auf dem Planeten auf den Grund?“, kam prompt die nächste Frage.
    „Mr. Spock hatte sehr hohe Strahlungswerte gemessen, weshalb wir sofort zurück auf die Enterprise sind, als wir genug gesehen hatten, Sir.“
    „Überlebende?“
    „Nur eine junge Frau, Sir.“, sagte Kirk. „Wir sind noch dabei, herauszufinden, wer sie ist. Sie sollte ihren Dienst auf der Enterprise antreten, aber bis jetzt konnte McCoy nur feststellen, dass es noch etwas dauern wird, bis sie uns etwas erzählen kann.“
    Kirks Gegenüber schwieg für einen Augenblick, bevor er die nächste Frage stellte.
    „In Ordnung, erstatten Sie weiter Bericht. Brauchen Sie sonst noch was?“
    „Wir brauchen Nahrungsmittel und Medikamente.“
    „Setzen Sie Kurs auf Raumstation 11, Dort werden Sie alles bekommen, was Sie brauchen.“
    Ohne ein weiteres Wort war das Gespräch beendet. Nach einem Moment des Nachdenkens gab er die Befehle für den weiteren Verlauf ihrer Reise.
    „Chekov, nehmen Sie Kurs auf die Raumstation. Sulu, beschleunigen Sie auf Warp vier.“
    Schweigend begann die Reise, und Kirk starrte nur auf den Bildschirm, auf dem die Sterne an ihnen vorüber zogen. Er dachte darüber nach, was wohl auf dem Planeten passiert sein könnte. Das war ein Thema, über das er noch mit Spock sprechen musste, wenn sie ihre Vorräte aufgefüllt hatten und der größte Trouble vorbei sein würde.
    Wie auf Kommando betrat Spock die Brücke.
    „Sie sollten sich ausruhen, Captain.“
    „Wir sollten eigentlich alle zwei freie Tage haben, aber unser Zeitplan hat sich nun aus bekannten Umständen etwas verschoben.“, antwortete Kirk und sah zu Spock, der mittlerweile neben ihm stand.
    „Wo fliegen wir hin, Captain?“
    „Raumstation 11, um Vorräte zu bekommen und der ganzen Sache auf den Grund zu gehen.“
    „McCoy verlangt nach Ihnen“
    Manchmal war die Gefühlskälte des Vulkaniers ein Segen, doch nun verfluchte er ihn und seinen schnellen Themenwechsel. Das ganze Gespräch störte seine Gedanken und brachte ihn immer wieder durcheinander, da Spock immer erst nach einer Pause geantwortet hatte und Kirk so ins Grübeln gekommen war.
    „Da leg ich mich doch lieber für ne Stunde aufs Ohr.“, erwiderte der Captain leicht gereizt. „Übernehmen Sie, Mr. Spock, und rufen Sie mich, wenn etwas passiert.“
    *
    Kirk hatte wirklich versucht, zu schlafen. Spock hatte recht, die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend gewesen, doch jetzt, wo er die Möglichkeit hatte, sich auszuruhen, konnte er nicht schlafen. Er lag auf seinem Bett und dachte immer noch nach, doch immer wieder führten seine Gedanken zu zwei Fragen: Hatten die Romulaner angegriffen? Was wollten sie damit bezwecken?
    Er hatte etwa eine Stunde darüber nachgedacht, als ihm langsam die Augen zufielen. Die angesammelte Müdigkeit sollte ihn doch noch übermannen, was ihm ziemlich recht war. Er hatte die Augen gerade für ein paar Minuten geschlossen, da riss ihn der Kommunikator, der auf einem Tisch lag, aus dem Halbschlaf, indem er sich befunden hatte.
    Seufzend richtete er sich auf und griff nach dem Gerät. Kaum hatte er es geöffnet, meldete sich Scott auch schon zu Wort.
    „Sir, ich weiß, dass Spock gerade das Kommando hat, aber wir haben ein Problem.“
    „Reden Sie nicht um den heißen Brei herum und kommen Sie auf den Punkt, Scotty.“, sagte Kirk nur und rieb sich die Stirn.
    „Nunja Sir, irgendetwas stimmt nicht mit dem Klimasystem.“, sagte Scott. „Wir können den Fehler nicht finden.“
    „Und was bedeutet das nun?“
    „Dass der Maschinenraum zur Sauna und der Rest der Enterprise zur Gefriertruhe wird.“, antwortete Scott.
    „Kommen Sie mit Spock und McCoy in den Konferenzraum. Ich bin auch gleich da.“
    *

  10. #10
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    Mensch, Twin-Trekkie, schon 3 Wochen vorbei und immer noch keine Fortsetzung! Ich würde ja gern mehr Feedback zu deiner Geschichte geben, aber bisher ist es nicht viel mehr als ein Fragment. An dem Text lässt sich schon erkennen, dass du Talent hast und dich mit TOS gut auskennst. Aber viel lässt sich sonst nicht dazu sagen. Wann kommt denn der Rest?
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  11. #11
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    Also ich freu mich erstmal dass ueberhaupt was kam ich hab noch was hier liegen, muss aber noch abgetippt werden. Ich hatte nur leider aufgrund eines unfalls keine zeit weil ich zu tausend aerzten laufen muss(te) und noch mein fjd organisieren muss und wieder klausuren anstehen. ich gebe mir muehe das diese woche noch fertig zu kriegen
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  12. #12
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    Na dann hoffe ich, dass du bald wieder auf den Beinen bist! Für die ärztliche Behandlung und die Klausuren wünsch ich dir alles Gute! Ich freu mich schon auf die Fortsetzung deiner TOS-Geschichte. Lass dir damit aber ruhig Zeit und mach dir keinen zusätzlichen Stress.
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  13. #13
    Mittlerer SpacePub-Besucher Avatar von Twin-Trekkie
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    Danke Ich hoffe, ich darf in zwei Wochen wieder trainieren....Ich hab heut schon genug Mathe gelernt, die restlichen 1,5 Stunden werd ich zum Schreiben und Recherchieren nutzen Diese Woche werd ich fertig, versprochen
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  14. #14
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    Soo...
    hier nun wie versprochen das nächste Kapitel. Für meinen Geschmack noch ein wenig zu kurz, aber vielleicht fällt mir noch was ein, was ich schreiben kann, wenn ich da morgen nochmal drüberlese.

    2.Kapitel
    Captain Kirk wurde bereits von den anderen erwartet. McCoy begrüßte ihn mit einem finsteren und vorwurfsvollen Blick, während die anderen beiden eher besorgt wirkten.
    „So, Scotty, was ist nun genau unser Problem?“, fragte er und setzte sich.
    „Die Temperatur im Maschinenraum steigt immer weiter an, Sir.“, begann der Ingenieur. „Noch funktioniert die Kühlung der Triebwerke, aber ich weiß nicht wie lange noch. Währenddessen fällt die Temperatur im Rest des Schiffes stetig.“
    „Kennen Sie schon die Ursache?“
    „Wie schon gesagt, Sir, wir finden das Problem nicht.“, erwiderte Scott. „In ein paar Stunden würden wir zum Badeurlaub an den Nordpol fahren.“
    „Wie lang kann man das aushalten, Pille?“
    „Das kommt darauf an, wie schnell die Temperatur sinkt.“, antwortete der Arzt. „Und auf die Personen selber. Wenn…“
    „Kurzfassung, Pille. Wie lange halten wir das durch?“
    „Ich schätze so ca. 15-20 Stunden bei fallender Temperatur. Pendelt sich die Temperatur ein vielleicht etwas länger.“
    „Wie lange brauchen wir bis zur Raumstation 11, Spock?“
    „27 Stunden und 13,314 Minuten.“
    „Gibt es eine Möglichkeit, das Ganze zu verlangsamen, Scotty?“
    „Ich werd mich sofort drangeben.“
    „Spock, Sie helfen ihm.“, beschloss der Captain.
    Spock, McCoy und Scott erhoben sich, währen Kirk sitzen blieb. Sie verließen den Raum, nur McCoy trat zu Kirk.
    „In zwanzig Minuten haben wir ein Date auf der Krankenstation.“
    *
    Nachdem Kirk auf der Brücke nach dem Rechten gesehen hatte, machte er sich seufzend auf den Weg zur Krankenstation. Er war übermüdet, fertig mit der Welt, seine Nerven am Ende, mit jeder Stunde schien die Situation schlimmer zu werden, und er hatte keine Lust auf eine oftmals nie enden wollende Diskussion mit McCoy. Genau das war auch der Grund, weshalb er überhaupt den Weg zu seinem langjährigen Freund eingeschlagen hatte. Er brauchte eine Pause, ein paar Minuten, um mit McCoy zusammen zu sitzen und an nichts zu denken und für einen kurzen Augenblick einfach nur James Kirk zu sein, seine Verantwortung als Captain der Enterprise hinten an zu stellen.
    Vor der Tür zur Krankenstation blieb er einen Moment lang stehen und sammelte sich, bevor er eintrat.
    „Da bist du ja.“, wurde er fröhlich begrüßt. „Ich habe dich schon erwartet, Jim.“
    „Ich habe mich auch schon drauf gefreut.“, gab Kirk tonlos zurück, während McCoy ihn anwies, sich zu setzen.
    „Nana, ist da etwa einer schlecht gelaunt?“, fragte der Arzt und begann mit einer Reihe von Untersuchungen.
    Kirk erwiderte darauf nichts, und McCoy schwieg ebenfalls, bis er fertig war und ein paar Werte betrachtete.
    „Keine Auffälligkeiten, wie bei den anderen.“
    Kirk nickte nur. „Wie geht’s unserer Patientin?“
    „Unverändert, aber sie ist stabil.“, antwortete McCoy. „Die gebrochenen Rippen und die Gehirnerschütterung werden noch etwas brauchen, aber ansonsten sollte sie bald wieder auf den Beinen sein.“
    Wieder nickte Kirk nur. „Hast du ein paar Minuten Zeit für einen kleinen Entspannungsspaziergang?“
    *
    Währenddessen herrschte im Maschinenraum ein reges Treiben. Scott und ein paar andere Mechaniker und Techniker überprüften jedes Kabel, jede Verbindung und was ihnen sonst noch einfiel, während Spock die Programmierungen kontrollierte.
    „Haben Sie schon etwas gefunden?“, fragte Spock.
    „Nein, Sie?“
    „Ich konnte keine Auffälligkeiten feststellen.“
    Scott schwieg einige Zeit, während er die letzten Schaltkreise überprüfte. Er stand auf und trat zu Spock.
    „Das war‘n die letzten, wir sind durch.“
    „Wir müssen irgendetwas übersehen haben.“, erwiderte Spock nur. „Haben Sie wirklich alles überprüft?“
    „Wie ich schon sagte, wir haben jetzt alles bereits zweimal durchgesehen.“, sagte Scott leicht gereizt.
    Wieder folgte Stille, bis Scott eine Idee zu haben schien und Anstalten machte, den Maschinenraum zu verlassen.
    „Wo wollen Sie hin?“, fragte Spock ein wenig irritiert vom Verhalten des Ingenieurs und folgte ihm.
    „Ich habe eine Idee.“
    Spock verspürte eine gewisse Verärgerung über diese knappe Antwort, bohrte jedoch weiter nach, während ihm langsam klar wurde, wo Scott hin wollte.
    „Würden Sie Ihre Gedanken denn auch mit mir teilen?“, fragte er.
    „Wir sind an der Grenze zum romulanischen Gebiet und der Außenposten wurde zerstört. Vielleicht waren es die Romulaner, und vielleicht haben sie die Enterprise manipuliert.“
    „Und was wollen Sie mit dieser Vermutung auf der Brücke?“
    Scott ließ sich Zeit mit seiner Antwort.
    „Sollte dies der Fall sein, müssen wir den Captain informieren und schauen, ob die Sensoren etwas aufgezeichnet haben.“
    „Langsam verstehe ich, vorauf Sie hinaus wollen.“, merkte Spock an, und bevor Scott etwas erwidern konnte, standen sie schon vor dem Aufzug(?) zur Brücke, und warteten schweigend darauf, Scotts Vermutung zu überprüfen.
    *

    PS: Entschuldigt den Einblick in die Gefühlswelt "meines Kirks", ich hatte so das Gefühl, dass da ganz gut passen könnte Das Fragezeichen am Ende steht da mit Absicht, weiß leider nciht, ob ich mit dem Ausdruck richtig liege...

    Viel Spaß beim Lesen! Hoffe auch diesmal wieder auf Kritikpunkte, die ich verbessern kann
    Geändert von Twin-Trekkie (22.11.2012 um 22:50 Uhr)
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    Mich hat offiziell der "Nach-der-Schule-Langeweile"-Virus gepackt, bei dem man, wenn man auf seine Abiturnoten wartet, von solch einer Langeweile gepackt wird, dass man nicht mal mehr genug Enthusiasmus hat, um seine Ideen zu Papier zu bringen.

  15. #15
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    Ich weiss nicht warum, aber irgendwie wad lone ranger ein ziemlich inspirierender film. in den naechsten tagen sollte es ein update geben, wenn meine hand wieder.mitspielt!
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    Mich hat offiziell der "Nach-der-Schule-Langeweile"-Virus gepackt, bei dem man, wenn man auf seine Abiturnoten wartet, von solch einer Langeweile gepackt wird, dass man nicht mal mehr genug Enthusiasmus hat, um seine Ideen zu Papier zu bringen.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Twin-Trekkie Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht warum, aber irgendwie wad lone ranger ein ziemlich inspirierender film. in den naechsten tagen sollte es ein update geben, wenn meine hand wieder.mitspielt!
    Bin ich schon drauf gespannt, zu lesen, wie Kirk, Spock, Pille & Co. im Wilden Westen landen...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  17. #17
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    Das hat ich nicht vor, aber mir schwirrt einiges im kopf rum xD
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  18. #18
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    Nachdem mich eine monströse Motte angegriffen hat hier nun das nächste Kapitel! Das nächste Kapitel wird wohl ein paar Tage dauern, kann momentan leider nicht so viel tippen wie mein verrücktes Gehirn es gerne möchte!


    3.Kapitel
    Auf der Brücke angekommen waren die beiden sichtlich überrascht, dass sie Kirk dort nicht antrafen. Sulu hatte das Kommando, und dieser konnte ihnen nur sagen, dass der Captain nach dem Rechten gesehen hatte und dann ohne ein weiteres Wort gegangen war. Ratlos sahen die beiden sich an.
    „Wir sollten ihn anfunken.“, meinte Scott und wollte schon damit beginnen, doch der Vulkanier hielt ihn zurück.
    „Nein, er wird seine Gründe haben.“, sagte er. „Vielleicht ist er bei Dr. McCoy.“
    „Und was sollen wir Ihrer Meinung nach tun?“
    „Wir überprüfen Ihre Vermutung. Und wenn wir etwas rausfinden, kontaktieren wir den Captain.“
    „Na gut, aber wenn wir nichts rausfinden, kontaktieren wir ihn trotzdem.“, gab Scott nach. „Dann müssen wir uns nämlich überlegen, wie wir aus diesem Kühlschrank rauskommen.“
    *
    Zehn Minuten hatten sie geschwiegen. Zehn wunderbare Minuten, in denen den Freunden niemand begegnet war oder nach ihnen gefragt hatte. In diesen zehn Minuten waren Kirk und McCoy zum Aussichtsdeck geschlendert und hatten kein Wort gesagt. Nun lehnten die beiden an einem Geländer und sahen ins All hinaus. McCoy bemerkte, dass die Ruhe seinem langjährigen Freund gut tat, och er wurde das Gefühl nicht los, dass irgendetwas im Busch war. Er legte sich gerade die Worte zurecht, als Kirk ihn aus müden Augen ansah und ihm zuvor kam.
    „Ich traue der Ruhe nicht. Irgendetwas stimmt hier ganz gewaltig nicht.“
    „Vielleicht weil es langsam ziemlich kalt wird?“, versuchte McCoy Kirk das ungute Gefühl auszutreiben, dass ihn auch befallen hatte.
    „Nein Pille, das ist es nicht.“, meinte Kirk. „Müsste Spock nicht mittlerweile eine Lösung für unser Problem haben?“
    McCoy überlegte einen Moment lang. „Da hast du Recht.“
    „Hast du deinen Kommunikator bei?“
    „Ja, warte einen Moment…“
    McCoy tastete gerade seine Hosentaschen nach dem Gerät ab, als es auch schon zu pfeifen begann. Wenige Sekunden später stimmte wie auf Kommando der Schiffsalarm mit ein.
    Die beiden setzten sich in Bewegung, während der Arzt seinen Kommunikator aufklappte.
    „Miss Chapel, was ist passiert? Ich hatte doch ausdrücklich gesagt nur in dringenden Notfällen!“
    „Aber Doktor, es ist ein Notfall!“
    „Worum geht es denn?“
    „Die Raumtemperatur ist auf den Gefrierpunkt gesunken und ihre Werte spielen verrückt! Mal ist ihr Puls normal, dann wieder viel zu schnell und im nächsten Augenblick viel zu langsam!“
    „Ich bin sofort bei Ihnen!“
    Nun sah er den Captain fragend an. „Krisensitzung auf der Brücke wenn ich entbehrlich bin?“
    „Du hast es erraten.“, erwiderte James und schlug den Weg zur nächsten Sprechanlage ein.
    Nach wenigen Minuten waren sie dort, und sofort setzte er sich mit der Brücke in Verbindung.
    „Lt. Uhura, was ist da los?“
    „Spock hier, Captain.“, kam es zurück. „Wir haben ein Problem.“
    „Erzählen Sie mir mal was Neues, Sie Witzbold.“
    „Mr. Scott und ich haben gerade die Ursache für unser Klimaproblem gefunden.“
    „Ja und? Das ist doch gut!“
    „Ja und nein.“, war die Antwort. „Die Romulaner haben anscheinend eine Art Virus ins System der Enterprise geladen, während wir auf dem Planeten waren. Wir haben gerade das Schiff in den Sensorenaufzeichnungen gefunden, als drei weitere romulanische Schiffe auftauchten, die gerade dabei sind, ihre Waffen hochzufahren.“
    „Machen Sie die Phaser und Photonentorpedos bereit und packen Sie möglichst viel Energie in die Schutzschilde.“, ordnete Kirk an. „Ich bin auf dem Weg zu Ihnen.“
    Ohne eine Antwort abzuwarten setzte er den Weg fort. Der Arzt folgte ihm schweigend noch ein Stück, bevor sich ihre Wege vorerst trennen sollten.
    „Mach dich auf was gefasst, Pille.“, sagte der Captain. Bei deiner ruhigen Hand würde ich in der nächsten Stunde keine OP durchführen.“
    „Sei vorsichtig Jim, wer weiß, was die noch vorhaben.“
    *
    Auf der Brücke angekommen musste Kirk feststellen, dass Spock ziemlich untertrieben hatte. Schon auf dem Weg dorthin waren die Treffer merklich zu spüren gewesen, und hier schien bald alles in die Luft zu fliegen. Fast überall flogen Funken, Geräte spielten verrückt, Scott und ein paar andere Mechaniker versuchten zu retten, was zu retten war. Spock hämmerte ebenfalls auf den Tasten einer Konsole herum, während Sulu verzweifelt versuchte, die angreifenden Schiffe zu treffen.
    Kirk schlug sofort den Weg zu seinem Stuhl ein, und musste sich überall festhalten, um nicht von den Füßen gerissen zu werden.
    „Spock, was zur Hölle ist hier los?“
    „Die Romulaner greifen an, Sir.“, antwortete der Vulkanier gewohnt tonlos. „Sie Zielen vor allem auf die Triebwerke und die Brücke.“
    „Trefferquote, Sulu?“
    „Fast gleich Null, Captain.“, gab dieser zurück. „Entweder sind ihre Schilde zu stark oder sie sind zu schnell für mich.“
    „Schäden, Scotty?“
    „Mehrere Decks melden Stromausfälle, Sir. Fast im Sekundentakt kommen neue dazu.“, erwiderte der Schotte leicht gestresst. Erlag auf dem Rücken unter einer der Schaltkonsolen. „Einige Systeme sind ausgefallen und die Kommunikation liegt flach, aber die Schilde halten einwandfrei. 90 Prozent.“
    „Versuchen Sie, die Energieversorgung der Krankenstation so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Was sagt die Temperatur?“
    „Tropisch im Maschinenraum und Arktisch in den meisten Teilen des Schiffes. Momentan gleichbleibend.“
    „Gut, das kann warten.“, sagte Kirk. „Dann schauen wir mal, dass wir unsere Freunde wieder loswerden.“
    *
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  19. #19
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    dasnächste kapitel ist fast fertig, doch habe ich leider grade, weil ich fünf minuten abgelenkt war, vergessen, worauf sich eine aussage von mccoy bezog(leider auf etwas, was ich noch nicht geschrieben habe). könnte also noch bis morgen abend dauern....
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  20. #20
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    4. Kapitel
    Keine zwei Stunden später fand sich der Captain auf einer Liege sitzend und von einem hektisch herumwuselnden McCoy umsorgt wieder.
    Er hatte sich bei einem Treffer den Kopf angeschlagen und blutete nun. Spock hatte ihn zum Arzt geschickt, nachdem er sich mit wackeligen Beinen wieder zu seinem Stuhl begeben hatte.
    Die Romulaner waren-aus welchen Gründen auch immer- wieder abgezogen, und Kirk dauerte sein Aufenthalt bei McCoy schon viel zu lange. Er musste sich um die zahlreichen Probleme kümmern, die sich angehäuft hatten, und das konnte er nicht von hier aus.
    „Bist du bald fertig, Pille?“, fragte er gerade, als der Arzt den Bereich rund um die Wunde mit einem Tupfer bearbeitete.
    „Du wirst dich noch ein paar Minuten gedulden müssen.“, gab McCoy zurück. „Eigentlich müsste ich dich zwei Tage lang ans Bett ketten, damit ich dich beobachten kann und du nochmal zur Ruhe kommst.“
    Leicht beleidigt schwieg der Captain. Langsam wurde es ruhiger im Raum, und Kirks Blick wanderte umher. Die letzten Verletzten wurden wieder auf ihre Posten geschickt.
    Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber McCoy lenkte die Aufmerksamkeit des Captains wieder auf sich.
    „Bist du noch hier?“, fragte er. Kirk nickte. „Du solltest auf keinen Fall das Kommando wieder übernehmen. Ruh dich lieber den Rest des Tages aus, Jim. Leg dich hin oder lies etwas.“
    Für wenige Sekunden hörte er dem Arzt zu, doch dann erregte etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Er stand auf.
    „Jim, du hörst mir ja schon wieder nicht zu!“, beschwerte sich McCoy nun. „Was ist denn jetzt …?“
    Ein Blick in Richtung des Captains genügte, damit er seinen Ärger vergaß.
    „Miss Chapel, bereiten Sie ein Aufnahmegerät, Schmerzmittel und ein Glas Wasser vor.“, sagte er. „Und seien Sie auf alle möglichen Notfälle vorbereitet.“
    Bald würden sie Informationen bekommen.
    *
    Die junge Frau öffnete langsam ihre Augen. Kirk stand am Fußende ihres Bettes, während McCoy noch einige Meter entfernt war und das Geschehen beobachtete.
    Zunächst brauchte sie einen Moment, um sich zu orientieren, dann bemerkte sie den Captain. Ihr Gesichtsausdruck änderte sich schlagartig. Sie begann sich aufzurichten.
    „Lieutenant Mila Lewis meldet sich zum Dienst…“
    Sie hatte sich auf beide Unterarme gestützt, doch jetzt-als sie sich hatte vollständig aufsetzen wollen- hielt sie sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Oberkörper.
    Der Arzt war sofort zur Stelle und drückte sie vorsichtig an den Schultern aufs Bett.
    „Ganz langsam, junge Dame, Sie haben einige schwerwiegende Verletzungen.“
    Miss Chapel trat nur wenige Augenblicke später zu McCoy, und während der Arzt sie versorgte, begann Kirk nach und nach mit seiner Befragung.
    „Erinnern Sie sich an etwas?“, fragte er.
    Sie schien einen Moment lang nachzudenken. „Nicht an alles.“
    „Was ist passiert?“
    „Wir wurden angegriffen.“, erwiderte sie leise. „Ich glaube es waren Romulaner. Könnten aber auch Klingonen gewesen sein. Sie haben nur geschossen, glaube ich, und sind nicht runtergekommen. Funk und Sensoren zeigten an, wer es war, aber ich habe nicht alles mitbekommen. Ich glaube sie haben uns mit Nuklearwaffen gedroht, und einige Kadetten sollten die Schiffe mit kleineren Schiffen beobachten und analysieren, aber sind aufgeflogen.“
    „Ganz langsam.“, sagte Kirk nun ein wenig überfordert. „Eins nach dem anderen. Am besten Sie antworten einfach so gut es geht auf meine Fragen, ohne große Umschweife. Ist das in Ordnung?“
    Sie nickte, und McCoy schien seine Behandlung soweit abgeschlossen zu haben.
    „Lassen Sie uns bitte alleine, Miss Chapel.“, sagte er. „Zwanzig bis dreißig Minuten Jim, das sollte für den Anfang genügen. Wir wollen sie ja nicht zu sehr mit der Erinnerung belasten. Und wir haben auch noch ein Hühnchen zu rupfen.“
    „Ok, fangen wir langsam an.“, sagte Kirk und ignorierte den Arzt. „Wann griffen sie an?“
    „Einen Tag bevor Sie kommen sollten.“, antwortete sie nach einigen Sekunden. „Beziehungsweise in der Nacht zu diesem Tag.“
    „Wie wurden sie bemerkt?“
    „Wir bemerkten sie nicht.“, erklärte Mila. „Plötzlich kam am späten Nachmittag eine Übertragung rein, als ich meinen Dienst für diesen Tag beenden wollte.“
    „Was war Ihre Aufgabe?“
    „Ich sollte dafür sorgen, dass ein paar Kadetten, die gerade mit ihrer Ausbildung an der Akademie fertig waren, keinen Blödsinn machen und sollte jeden Tag mehrere Kontrollen in der Zentrale durchführen.“
    „Warum griffen sie nicht sofort an?“
    „Sie forderten, dass wir die geplanten Routen der Enterprise und anderer wichtiger Schiffe offenlegen.“, erklärte sie. „Sie drohten uns mit einem Angriff, wenn wir nicht drauf eingehen würden.“
    „Und dann?“, fragte Kirk schon fast drängend weiter. Er spürte, dass dieses Gespräch zumindest ein paar seiner Probleme lösen konnte.
    „Ich bekam den Befehl meine Kadetten auf Aufklärung zu schicken.“
    „Und als diese entdeckt wurden startete der Angriff.“, folgerte Kirk.
    „Genau.“, sagte sie nickend. „Zuerst auf die Schiffe, dann mit ihren Bomben auf den Posten. Zumindest sah es aus wie Bomben.“
    „Und was…?“
    „Und jetzt ist erst mal Schluss für heute.“, unterbrach McCoy den Captain.
    „Pille!“
    „Nein, Jim.“, erwiderte der Arzt. „Findest du nicht, dass sie eine Kleinigkeit zu Essen vertragen könnte? Außerdem müssen wir noch für ein angenehmeres Klima sorgen. Es wird langsam frisch hier.“
    Der Captain sagte darauf nichts, aber Mila meldete sich zu Wort.
    „Essen kann auch noch warten, aber ich könnte was Flüssiges gebrauchen.“
    „Jim wird jetzt etwas zu Essen besorgen gehen.“, versicherte McCoy ihr mit einem vielsagenden Seitenblick zu Kirk. „Und ich habe ein Glas Wasser für Sie. Lassen Sie es ruhig angehen und ruhen Sie sich aus. Wir haben alle Zeit der Welt. Zumindest bis wir die Raumstation erreichen.“
    *
    Keine halbe Stunde später fand sich Captain Kirk im Konferenzraum wieder. McCoy war vor allem daran interessiert, eine Lösung für die Crew zu finden, während Spock eher auf wissenschaftlicher Basis argumentierte. Scott war es dagegen wichtig, dass die Enterprise heil davonkam.
    Und der Captain saß zwischen drei Stühlen. Er musste alle Punkte beachten und die bestmöglichste Entscheidung schnellstmöglich treffen. Für ihn war die Sache klar, doch seine Freunde redeten sich in Rage.
    Zwanzig Minuten lang hörte er den dreien nur zu, dann wurde es ihm zu bunt.
    „So Kinder, ihr habt alle Recht, doch wir müssen eine Lösung finden, die alle drei Bedingungen erfüllt.“, sagte er seufzend. „Pille, bereite dich auf das Schlimmste vor und besorge dir sämtliche Decken aus dem Vorratsraum. Scotty, Sie suchen nach einer Möglichkeit, die Brücke, die Krankenstation, den Maschinenraum und die wichtigsten Mannschaftsräume auf einer halbwegs erträglichen Temperatur zu halten. Und Spock, Sie lassen nochmal sämtliche Analysen laufen und helfen danach Mr. Scott.“
    Nun ruhten drei Blicke auf ihm, und keiner der drei machte Anstalten, etwas zu sagen oder zu tun.
    „Na los! Worauf wartet ihr denn noch? Wir müssen die nächsten zweiundzwanzig Stunden durchhalten, und das schaffen wir nicht, wenn ihr hier rumsitzt und Löcher in die Luft starrt.“
    Nun standen McCoy, Spock und Scott auf, während Kirk sitzen blieb. Spock und Scott verließen sofort den Raum, während der Arzt neben Kirk stehen blieb. Der Captain schloss kurz die Augen und fuhr sich mit den Fingern über Nasenbein und Stirn. Er wirkte bei weitem nicht so souverän und belastbar wie sonst.
    „Jim, ich glaube, ich verordne dir ein paar Stunden Ruhe.“, sagte der Arzt. „Und diesmal lässt du dich wirklich nicht stören.“
    *
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