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Thema: Fringe - 5x12 Freiheit (Liberty) / 5x13 Ein Feind des Schickals (An Enemy of Fate)

  1. #1
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Standard Fringe - 5x12 Freiheit (Liberty) / 5x13 Ein Feind des Schickals (An Enemy of Fate)

    First, the Fringe team engages a desperate plan as Olivia embarks on a dangerous and otherworldly journey into the unknown. Then, Peter, Olivia, Walter, Astrid and Broyles face off against the Observers in one final and extraordinary battle for the fate of mankind.
    Meinung: Meine Befürchtungen nach der vorigen Folge sind zwar in irgendeiner Form wahr geworden und im Prinzip arbeitet die 5. Staffel auf einen riesengroßen Reset hin, trotzdem funktioniert das Finale nicht nur für die Staffel selbst, sondern rückblickend für die ganze Serie ganz gut. Alles hat mit Walter und einem kleines Jungen, die zusammen durch ein weißes Licht marschieren angefangen, alles endet mit Walter und einem kleinen Jungen, die händehaltend durch ein weißes Licht marschieren. Es gibt viele emotionale Momente, viele (verkrampfte) Rückbezüge zu den Folgen aus den vorigen Staffeln, einen sehr bequemen Todesfall, der dann das Ende möglich macht und eine actionreiche, aber nicht alllzu toll inszenierte Finalkonfrontation.

    Mit "Fringe" war es nicht immer einfach. Am Anfang viel zu viele Hit&Miss Standalonefolgen. Ein episodenübergreifender Handlungsbogen mit unendlich Potential, der größtenteils nicht in die Gänge kommen durfte. Diverse Resets, sowohl bei Handlung, als auch Figuren. Peter, der immer, wenn er gerade als Charakter interessant wurde, wieder in den Ausgangszustand zurückbefördert wurde. Und, und, und... Trotzdem stellt die Serie wohl mit das Beste, was man vom Network-TV heutzutage erwarten darf, dar und man wohl im Genre in dieser Form und Qualität so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommt. Danke für 100 überwiegend unterhaltsame Folgen und Kudos für den exzellenten John Noble.

  2. #2
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard

    @Tubbi
    Hätte nicht gedacht, dass meine Meinung zu einer Serie mal gnadenloser ausfallen würde als deine - aber beim "Fringe"-Finale ist es nun tatsächlich so. Leider. Insgesamt bin ich von der gesamten 5. Staffel enttäuscht und vor allem der Abschluss konnte nicht überzeugen. Alles war so vorhersehbar und banal, es gab kaum Aha-Momente oder irgendwelche herausragenden Ideen. Die zwei Episoden plätscherten komplett vorhersehbar auf ihr Ende zu. Und die einzige Spannung, die bei mir entstand, war das Warten auf Überraschungen - doch bis zur letzten Szene gab es davon keine einzige. Von "Fringe" ist man großartige WTF-Momente gewöhnt. Abgefahrene Ideen, die zwar nicht immer Sinn ergeben, aber jede Menge Spaß bringen. Klar, die Sache mit den Rückbezügen zu den früheren Folgen bot einige nette Szenen, hinterließ bei mir jedoch keine starke Wirkung. Vielleicht lag das daran, dass mir der Angriff auf die Observer ziemlich egal war, weil ich sie nie als ernsthafte Bedrohung empfand. Die ganze Staffel über ist es dem Fringe-Team so gut wie immer irgendwie gelungen, sich an diesen schrulligen Glatzköpfen vorbeizumogeln, ihr löchriges Sicherheitssystem (falls sie überhaupt eins hatten ) auszutricksen und auch ansonsten ziemlich ungestört ihren rebellischen Aktivitäten nachzugehen. Da fragt man sich ernsthaft, wie diese Observer-Schluffies es geschafft haben sollen, innerhalb weniger Jahre die ganze Menschheit zu unterjochen. Klar, sie haben diese telepathischen (?) Fähigkeiten, mit denen sie Augen bis fast zum Platzen und Nasen zum Bluten bringen können. Doch dieses Phänomen haben wir immer nur beim Foltern einzelner Personen erlebt. Es gab keine Szene, in der die Observer z.B. eine größere Gruppe Menschen gequält/kontrolliert und damit ihre Macht präsentiert haben.

    OK, das Observer-Setting konnte mich also von Anfang bis Ende nicht überzeugen. Doch eigentlich gäbe es da ja noch genügend andere Elemente in "Fringe", mit denen die 5. Staffel trotzdem hätte funktionieren können. Allen voran die liebgewonnenen Charaktere und der schräge Humor. Beides war zwar vorhanden und konnte manchmal zum Glänzen gebracht werden (vor allem in Walters Black-Umbrella-Trip), doch so richtig mitreißende Entwicklungen gab es leider nicht - von Ettas Tod mal abgesehen, aber der fand ja nun doch nicht statt. Auch dass Walter sich am Schluss selbst opfert, um damit seine früheren Fehler wieder auszugleichen, ist schon irgendwie eine interessante Idee. Allerdings führt sie zur simpelsten aller Lösungen für alle vorher aufgebauten Konflikte: Reset!

    Ja, man hätte es so kommen sehen können. Trotzdem wollte ich daran glauben, dass den Schreiberlingen doch noch was Besseres einfällt. Das Betätigen der Reset-Taste ist wahrscheinlich eine der langweiligsten Ideen für das Ende einer Serie. Es gibt ja viele Leute, die mit dem Finale von BSG unzufrieden sind. Aber stellt euch mal vor, es wäre so ausgegangen wie bei "Fringe": Adama opfert sich, um mit irgendeinem Zeitreise-Trick die Entstehung der Zylonen rückgängig zu machen - und schwuppdiwupp springen wir zurück in die ersten Szenen der Miniserie. Keine Invasion, alles wird gut. Da ist mir die andere Version lieber. Auch in einem weiteren Punkt ist BSG dem "Fringe"-Finale um einiges voraus: dort bekamen wir eine interessante Schluss-Montage, die den philosphischen Hintergrund der Serie nochmal wunderbar auf den Punkt brachte und einen erinnerungswürdigen Ausklang schuf. Und was gibt's bei "Fringe"? Eine kurze Szene, in der wir erfahren, was wir sowieso schon wissen und dann ein abrupter Schnitt auf die Credits. Nicht mal eine einzige Minute war noch übrig, um den Fans ein besonderes Abschieds-Highlight zu bieten... obwohl diese Serie das in ihren früheren Staffel bereits so oft geschafft hatte. Ein bisschen drängt sich da der Eindruck auf, dass die Macher es einfach nicht gewohnt waren, mit so engen Begrenzungen im finanziellen und zeitlichen Budget zu arbeiten. Solange "Fringe" eine großzügig finanzierte Spielwiese mit über 20 Episoden pro Staffel war, schienen sich die kreativen Köpfe darauf leidenschaftlich auszutoben. Doch für die 5. Staffel fehlte ein solcher Antrieb scheinbar und was blieb, ist nur ein blasses Abbild dessen, was diese Serie einmal ausgemacht hat.

    Insgesamt war es trotzdem kein kompletter Reinfall. Dank bewährter Elemente wie der sympathischen Besetzung, der mitreißenden Musik und einiger halbwegs origineller Ideen gestaltete sich die Finalstaffel zumindest als ein durchschnittlich unterhaltsamer, wenn auch nicht würdiger Abschied. Ich vergebe für die letzten beiden Episoden insgesamt 3 von 5 Punkten. Goodbye, Fringe...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  3. #3
    KasiHasi (+TubeMaster) Avatar von Kasi
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    ProSieben, Freitag, 15.03., 00:06 - 01:48 Uhr
    Fringe

    5x12 Freiheit (Liberty) / 5x13 Ein Feind des Schickals (An Enemy of Fate) Serienfinale!

    Um in das Hauptquartier der Beobachter zu gelangen, muss Olivia ihre Kräfte einsetzen. Walter plant das ultimative Opfer, um die Beobachter aufzuhalten, bevor sie überhaupt erst entstanden.

    Wiederholung: 03:33 - 04:56 Uhr

    Next:

  4. #4
    KasiHasi (+TubeMaster) Avatar von Kasi
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    QUOTENCHECK FRINGE:

    5x12 Freiheit (Liberty) / 5x13 Ein Feind des Schickals (An Enemy of Fate)
    00:05 - 01:47 Uhr


    Gesamt ab 3
    Zuschauer: 0,50 Mio.
    Marktanteil: 6,1%


    Zielgruppe 14-49
    Zuschauer: 0,43 Mio.
    Marktanteil: 10,5%


    Mit dem Finale markiert man leider den Reichweitentiefpunkt, aber wenigstens war noch mal ein zweistelliger Zielgruppen-MA vergönnt. Platz 13 der senderinternen Charts.

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