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Thema: Vikings

  1. #21

  2. #22
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Diese Wikinger sind einfach nicht totzukriegen!
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  3. #23
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    @S02E06:

    Ragnar scheint auch noch nichts vom Gastrecht gehört zu haben. Er und Walder Frey würden sich gut verstehen.

  4. #24
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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  5. #25
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zur 2. Staffel:


    Vikings bleibt sich auch in der 2. Staffel treu. Das heißt, die Zutaten, die in der ersten Staffel funktioniert haben, werden nicht angerührt. Im Gegensatz zu "Game of Thrones" bleibt der Schwerpunkt auf Ragnar und seinem unmittelbaren Umfeld und die Handlung wird ohne großes Wenn und Aber stetig vorwärts getrieben. Das hält die Spannungskurve hoch und sorgt für etliche actionreiche Folgen, die trotz des geringeren Budgets nach viel mehr aussehen. Auf der Gegenseite hat man aber auch die geschmacklich durchwachsenen Ingredienzien behalten, darunter das besonders dem Staffelanfang zusetzende holprige Storytelling inkl. etlicher mal kleiner und größerer nicht immer wirklich nachvollziehbarer Zeitsprünge, sowie manch blasser Figur, der dringenst etwas Charakterisierung gut getan hätte. König Horik ist trotz Donal Logue eine Schlaftablette. König Ecbert funktioniert hingegen als Gegenpol zu Ragnar sehr gut.

    Ich bin ganz froh, dass die Serie auf dem History Channel läuft und die Macher wissen, wann sie draufhalten können und wann es besser ist abzublenden. Der Blutadler war genauso abstoßend wie faszinierend, auch ohne das man großartig gesehen hat, was Ragnar da am Rücken von Jarl Borg so treibt. Derartige Szenen, sowie die Montagesequenzen sind für mich das eigentliche Highlight. Der Soundtrack von Wardruna tut da sein übriges.



    2. Trailer zur 3. Staffel:



    Ab 19. Februar wird bereits wieder geplündert. Dieses Mal muss auch Paris dran glauben.

  6. #26

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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Ich bin ganz froh, dass die Serie auf dem History Channel läuft und die Macher wissen, wann sie draufhalten können und wann es besser ist abzublenden. Der Blutadler war genauso abstoßend wie faszinierend, auch ohne das man großartig gesehen hat, was Ragnar da am Rücken von Jarl Borg so treibt. Derartige Szenen, sowie die Montagesequenzen sind für mich das eigentliche Highlight. Der Soundtrack von Wardruna tut da sein übriges.
    Ich kann mich irren, aber ich glaube bei den BluRay Versionen gibt es etwas mehr Gewalt und nackte Haut als bei den TV-Episoden (der History-Channel ist eben nicht HBO oder Starz).

    Die zweite Staffel war auch für mich etwa auf dem Niveau der ersten - gute Unterhaltung für zwischendurch. In ihrem Anspruch und Produktionsstandard kann sie natürlich nicht mit Game of Thrones mithalten.

  7. #27
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Ach, vom Produktionsniveau her finde ich Vikings eigentlich ganz beachtlich. Man hat ca. die Hälfte vom "GoT"-Budget und schafft es dennoch viele Szenen nach viel mehr aussehen zu lassen. Besonders bei der Inszenierung und Choreographie der vielen Actionszenen hängt Vikings "Game of Thrones" locker ab ("The Watchers on the Wall" ausgenommen).

    Auch bei der Blu-ray-Fassung vermeidet es die Kamera bei der "Blood Eagle"-Szene arg grausliche Dinge vom Rücken Jarl Borgs zu zeigen. Vielmehr sehen wir, wie sich sein Leiden in seinem Gesicht abspielt.

  8. #28

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    Explizite Gewaltdarstellungen dürften auch viele Zuschauer eher abturnen, außer sie sind extrem stilistisch überhöht, so wie es Spartacus: Blood and sand mit seinen Gallonen an CGI-Blut gemacht hat. Dieser künstliche Look würde allerdings nicht zu dem eher realistischen Stil von Vikings passen.

  9. #29
    Grad reingestolpert Avatar von Nymeria
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    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Explizite Gewaltdarstellungen dürften auch viele Zuschauer eher abturnen, außer sie sind extrem stilistisch überhöht, so wie es Spartacus: Blood and sand mit seinen Gallonen an CGI-Blut gemacht hat. Dieser künstliche Look würde allerdings nicht zu dem eher realistischen Stil von Vikings passen.
    Ich hab die erste Staffel bei myVideo gesehen und war schon total schockiert, obwohl ich mir denke, dass ich nur die geschnittene Fassung gesehen habe. Mir ist das ganze ein wenig zu blutig. Manchmal könnte doch auch etwas subtiler mit diesen Gewaltszenen umgegangen werden...eben nur mal das Gesicht gezeigt, oder eindeutige Geräusche im Hindergrund, ohne das ganze Massaker. Aber dann verliert diese Serie wohl doch ein wenig an Reiz.
    Bei GoT haben mich übrigens Gewaltszenen gar nicht so gestört, vermutich, weil ich vorher über sie gelesen habe.

  10. #30
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Staffel 3 war bisher eher meh. Zu viele Love Triangles.

    Es ist leider oft ein Zeichen, dass die Macher nicht viel mit ihren Figuren anfangen können, wenn sie sie zum Zeitvertreib in Beziehungskisten stecken. Ist aber seit jeher ein Problem der Serie, dass die Vikinger abseits ihrer Raubzüge sehr schematisch gezeichnet sind. Bestenfalls kommt die Kultur uns fremd vor, richtig lebendig aber eigentlich nie, zumal die Serie ohnehin von Plotpoint zu Plotpoint hetzt. Das klingt jetzt schlechter, als es eigentlich ist, da bisher das verhältnismäßig hohe Tempo dafür gesorgt hat, u.a. über diesen Kritikpunkt hinwegzutäuschen. Staffel 3 hat aber etwas die Handbremse angezogen und da fällt sowas leider hin und wieder auf.

    Eine 4. Staffel wurde bereits genehmigt: ?Vikings? Renewed For Season 4 By History | Deadline

    Die Zuschauerzahlen fallen zwar mit ziemlicher Konstanz, sind aber für den Sender noch hoch genug.

  11. #31
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Die 3. Staffel war ein kleines Desaster. Showrunner und einziger Schreiber Michael Hirst ist sichtlich überfordert. Er hat sich wohl gedacht, dass er seine Nordmänner in der 3. Staffel irgendwann Paris überfallen lässt, dann aber gemerkt, dass er dazu nicht das Budget hat, um den Raubzug auf die gesamte Staffel aufzuteilen und musste 5 Minuten vor Drehbeginn sich noch etwas einfallen lassen, wie er den Rest der Staffel - 6 Folgen - füllen könnte.

    Dazu lässt Hirst die Handlung von einer lahmen Nebenfigur bzw. -handlung zur nächsten springen, degradiert seinen Hauptcharakter zum wortwörtlichen Plot Device und schreibt Haupt- und Nebenfiguren aus der Serie, nicht weil es der Plot diktiert, sondern weil der Schreiber keine Ideen mehr hat. Selbst eine wichtige Abschlussszene für eine Figur ist nur auf Drängen des Hauptdarstellers Travis Fimmel entstanden, wenn man Interviews glauben schenken darf. Darf man wohl, denn die Szene fühlt sich an wie zwischen tür und Angel gedreht (und war trotzdem noch die beste Szene der betreffenden Folge). Ich sag nur Baumarktspaten.

    Gegen Ende der Staffel wird dann aber Geklotzt statt Gekleckert und man merkt als Zuschauer, wo das Budget hingeflossen ist. Leider rettet dies die Staffel auch nicht, denn Ragnars Plan zur Eroberung von Paris ist dermaßen konstruiert und in sich blöd, dass es weh tut. Ja ja, man hat sich von einer Geschichte von Dudo von St. Quentin inspirieren lassen, aber manchmal macht sich eine Inspiration nicht so gut als richtige Handlung.

    Der Showrunner sollte sich schnellstens einen kleinen Schreiberstab zulegen. Dann gibts vielleicht auch nicht so viele Ermüdungserscheinungen.

  12. #32

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    Dem ist wie immer wenig hinzuzufügen. Die ersten Episoden der Staffel wirken wie ein etwas planloser Füller. Wir verbringen jede Menge Zeit mit König Ekhbert, ohne dass diese Handlung für die Wikinger irgendwie relevant zu sein scheint. Das wirft die Frage auf, was dieser ausgewalzte Subplot eigentlich in einer Serie namens "Vikings" zu suchen hat, die sich um Ragnar und Co. drehen sollte und nicht um die Machtspielchen irgendwelcher englischer Adeliger. Selbst die
    Achtung Spoiler!
    scheint weder Ragnar noch Floki sonderlich zu kratzen und wird den Rest der Staffel nicht mehr thematisiert und der Paris-Handlung geopfert. Man würde doch erwarten, dass es auf einen derartigen kriegerischen Akt irgendeine Reaktion gäbe. Warum sonst haben wir überhaupt so viel Zeit mit König Ekhbert verbracht? Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Plot in der nächsten Staffel nicht mehr aufgelöst wird.

    Auch die B-Handlung in Kattegatt in der ersten Staffelhälfte mit dem mysteriösen fremden Heiler hat mich wenig interessiert. Bis auf den Tod eines Charakters hat auch diese Handlung offenbar keine weiteren Auswirkungen. Zudem finde ich diese Ausflüge ins Fantasygenre für eine "Historien"serie ein wenig deplatziert. So langsam sollte Hirst doch einmal klar machen, ob "Vikings" nun in einem Fantasy-Universum mit Magie und Göttern spielt, oder im realen Mittelalter.

    Immerhin zieht die Haupthandlung dann mit der Ankunft vor Paris deutlich an. Die Schlachtszenen sind gut gelungen und vermitteln ein ähnliches Feeling wie in der Blackwater-Episode von Game of Thrones - mit dem Nachteil allerdings, dass die FSK 12-Schnittvorgaben des History Channels das Ganze etwas blutleer gestalten. Hier würde es sich wirklich lohnen, für die BluRays einen richtigen Zweit-Schnitt für erwachsene Zuschauer zu erstellen.

    Alles in Allem habe ich den Eindruck, dass der Showrunner nicht so wirklich die Ahnung hat, was er mit seinen Helden eigentlich anfangen will. Das hat "Spartacus: Blood and sand" beispielsweise besser gemacht. Da gab es auch mal Längen und schwächere Episoden, aber unsere Helden und Bösewichter verfolgten stets bestimmte Etappen- und Endziele welche die Handlung voranbrachten. Dass Ragnar so einen Plan verfolgt, kann ich leider nicht erkennen und das raubt der Handlung ein wenig die Spannung. Eine Serie über einen der größten Helden der isländischen Sagas sollte sich um mehr drehen, als um eine Abfolge von Schlachtszenen und häuslichem Drama.

    Für diese Staffel vergebe ich sechs von zehn Äxten.

  13. #33
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    Trailer zur 4. Staffel die am 18. Februar starten wird:



    Diesmal gibts die doppelte Dröhnung Wikinger. 20 Folgen auf 2 Halbstaffeln verteilt. Falls Hirst die als Schreiber weiterhin allein stemmen will, dann gute Nacht. Der Mann war schon bei der 3. Staffel sichtlich überfordert. Aber mal schauen, was am Ende herauskommen wird. Gerüchte besagen, der Sender wollte das Budget kürzen. Hirst und Co. wollten aber nicht mitziehen. Man hat sich dann auf dem Mittelweg geeinigt: niedrigeres Episodenbudget, dafür die doppelte Episodenanzahl. Wenn die Macher richtig mit den Storylines jonglieren und nicht jede Figur in jeder Episode auftreten lassen (aka das "Walking Dead"-Syndrom), bekommt der Sender trotzdem mehr Bang for the Buck. Oder ist es in dem Falle mehr Bucks for the Bang?

  14. #34
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    Die ersten 10 Folgen der 4. Staffel waren, wie bereits befürchtet, nicht wirklich überzeugend. Die Serie hat sich in etlichen Nebenplots verheddert, die entweder uninteressant an sich sind oder zu lange auf ihre Auflösung warten oder unter einer Kombination von beidem leiden. Das Finale, obwohl ziemlich spektakulär in Szene gesetzt, wiegt diese strukturellen und inhaltlichen Mankos nicht auf. Die Verdopplung von 10 auf 20 Episoden pro Staffel und das damit einhergehende langsamere Pacing lässt die üblichen Probleme nur umso deutlicher erscheinen. Schade.

    Nichtsdestotrotz wurde bereits eine 5. ebenso 20 Episoden umfassende Staffel in Auftrag gegeben. Im Herbst geht es dann erstmal mit der 2. Hälfte der 4. Staffel weiter.

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