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Thema: Neue "Star Trek"-Serie von Bryan Fuller & Alex Kurtzman

  1. #1
    Treuer SpacePub-Besucher Avatar von nosferatu
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    Standard Neue "Star Trek"-Serie von Bryan Fuller & Alex Kurtzman

    Die Sperrklausel, welche es CBS verbietet, ein mit Paramount bzw. J.J. Abrams konkurrierendes ST-Produkt (sprich: eine neue Serie) herauszubringen, läuft ja nun in diesem Monat aus, und es beinahe schon amüsant, wie euphorisch Trekkies weltweit spekulieren und hoffen. Ich bin mir vollkommen sicher: Es wird in den kommenden Jahren keine neue ST-Serie geben!

    Sicher bin ich nicht der größte Fan des J.J.-Universums, und durchaus denke ich, das ST als Fernsehserie besser funktioniert als als Kinoblockbuster. Dennoch ist Abrams gelungen, Star Trek massentauglich zu machen, die Kinokassen ordentlich klingeln zu lassen und das Franchise neu beleben, nachdem es im TV mit "Enterprise" endgültig gescheitert war. Warum also sollte CBS das Wagnis eingehen, ST auf die Mattscheibe zurückzubringen, wenn es doch auf der Leinwand - zumindest aus finanzieller Sicht - so gut funktioniert? Zumal sowohl "Voyager" als auch "Enterprise" einen eher faden Nachgeschmack hinterlassen haben? Und nach nur 10 Jahren ist das Berman/Braga-Desaster noch längst nicht vergessen.

    Und dann diese spinnerten Ideen. Die neue Serie soll im sog. "Prime-Universum" spielen, also Abrams' Filme komplett außer Acht lassen und auf den alten Produktionen aufbauen. Am liebsten in der Kirk-Ära, vielleicht auch "Captain Worf" oder "Titan", evtl. noch "Renegades". Ganz im Ernst: Das ist doch völlig unrealistisch! Wenn überhaupt, würde man in einer neuen Serie doch komplett neu ansetzen, ganz ohne den bisherigen Trek-Ballast. Und niemals würde CBS sagen: Vergesst die Kinofilme, wir haben das echte ST! (Zumindest, solange die Kinoreihe fortgesetzt wird...)

    Und ohnehin: Was soll dieses Getue, Abrams' Filme wären kein ST mehr? Zumindest hat er auf einigermaßen schlüssige Weise die neue Zeitlinie hergestellt. Der Nexus in "Generations", der Kirk und Picard zusammengeführt hat, war weitaus lächerlicher. Liebe Trekkies, seid doch mal ehrlich: Ein ST-Film im Stil von "The Wrath of Khan" würde heute nicht mehr funktionieren und wäre ein Flop. Und verabschiedet Euch mal von der Vorstellung, die ST-Macher wären Idealisten. Auch sie wollen nur Geld verdienen. Ich bin ganz ehrlich: Dank Nimoys Auftritten bin ich bereit, die Abrams-Filme als echtes "Star Trek" zu akzeptieren. Und es ist doch widersprüchlich, die Filme abzulehnen, wenn "Mirror, Mirror" eine der populärsten Folgen der Original-Serie ist.

    Wenn sich nächste Film endlich dem "boldly go" bzw. der "final frontier" widmet, wäre ich schon ganz zu zufrieden. Ich mag die neuen Darsteller, ich habe mich gut mit dem neuen Design der Enterprise angefreundet, und ohnehin finde ich es klasse, als Trekkie jetzt keine Randgruppe mehr zu sein. Hält mich ja nicht davon ab, TOS und TNG zu lieben. Allerdings ist mir klar, dass diese Zeiten längst vorbei sind.
    Ich liebe die Dunkelheit und die Schatten, wo ich mit meinen Gedanken allein sein kann.

  2. #2
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Mit den Gerüchten über u.a. auch die Sperrklausel wäre ich vorsichtig, da die meines Wissens alle mehr oder weniger von derselben Person stammen, die auch über Orcis Beitrag zu Star Trek 13 Bescheid gewusst haben will, gleichzeitig aber die eigene Agenda pushen möchte (Enterprise S5-Fankampagne bei Netflix - ja, ernsthaft). Bei den neuen Kinofilmen unter Abrams hat "Into Darkness" aber nicht wie ein Bombe eingeschlagen, sondern konnte seine Kosten (Produktion & Marketing) erst mit der Heimverwertung wieder hereinholen. So rosig siehts mit ST als Kinofranchise dann doch nicht aus, auch wenn Abrams es geschafft hat, mit seinen Filmen auch das Casualpublikum anzusprechen. Bei einem derart teuren Film wie "STID" hat Paramount aber auf ein weitaus stärkeres Kinoergebnis gehofft. Der Erfolg des 3. Films wird dann wohl darüber entscheiden, ob das Experiment sich gelohnt hat und weitere Filme folgen lässt, oder ob es nicht vielleicht doch die bessere Idee ist, die Marke für die nächsten Jahre wieder ruhen zu lassen.

  3. #3

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    Ich habe diesen Wunsch schon vor 15 Jahren hier auf diesem Forum geäußert, als es um die Gerüchte zur fünften Trekserie ging: Eine Sequelserie weit in der Zukunft, so vermeidet man Logikkonflikte mit dem Filmuniversum und grenzt sich gleichermaßen davon ab mit einem neuen Serienuniversum und neuen Gegenspielern - hat bei TNG (das etwa 100 Jahre nach TOS ansetzt) wunderbar geklappt. Mit einem entsprechenden Zeitsprung bei der sechsten Serie könnte man dann auch die Unterschiede zwischen dem Prime Verse und dem Abrams Verse bequem ignorieren.

    Da es seit Jahren keine Weltraum-Scifi-Serie mehr gegeben hat, hätte Series VI sicher günstigere Voraussetzungen als Enterprise, das damals nicht nur an Franchise-Ermüdung seitens der ausgebrannten Ideengeber Berman und Braga litt, sondern auch gegen einige ähnliche Serien wie Farscape, Stargate SG-1, Stargate Atlantis, Andromeda und Battlestar Galactica antreten musste.

    Es stellt sich für mich aber auch die Frage, wo so eine Serie überhaupt laufen soll. Bei dem Sender den CBS für Genrekost vorhält - CW - darf man nicht eben Game of Thrones erwarten, denn dieser sich eher an Teenies richtende Sender hat weder das Budget, noch das lineup an sonstigen hochqualitativen Serien um eine neue Trekserie vernünftig einzubinden. Es wäre zu befürchten, dass es hier mehr in Richtung "Gossip Girl" geht als in Richtung "Game of Thrones" und ein weiteres infantilisiertes Trek-Produkt kann man sich getrost schenken.

  4. #4
    Moderator Avatar von Amujan
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    "Die CBS Television Studios gaben heute bekannt, dass sie im Januar 2017 eine komplett neue Star-Trek-Serie starten werden."

    Star Trek New Star Trek Series Premieres January 2017

    und: "...is not related to the upcoming feature film Star Trek Beyond..."

  5. #5
    Dauerschreiber Avatar von Imzadi
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    Habe es gerade auch bei ew.com gelesen. Vielleicht ist jetzt wirklich genug Zeit vergangen, dass Star Trek wieder neu und innovativ sein kann.

  6. #6
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Col. Kurtz(man)...


  7. #7
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Bryan Fuller wird Showrunner: ?Star Trek?: Bryan Fuller Named Showrunner of CBS? TV Series Revival | Variety

    Mal schauen, ob er der Serie seinen Stempel aufdrücken kann.

  8. #8
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Bryan Fuller ist eine wirklich vielversprechende Besetzung für den Showrunner-Posten der neuen ST-Serie. Er bekundete ja schon vor Jahren Interesse an einem solchen Projekt und hat wohl auch jede Menge Ideen dafür. Gerade das klassische Star Trek liegt ihm besonders am Herzen - was mir wiederum sehr entgegen kommt, da auch ich TOS gegenüber den anderen Versionen bevorzuge. Mal schauen, wie Fuller den Spagat zwischen Classic- und Reboot-Trek hinbekommt. Ich freu mich drauf!
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  9. #9
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    Auf der SDCC haben Fuller und Co. den Namen der Serie verraten und das Schiff, die NCC-1031 Discovery vorgestellt:



    Das Video bzw. das Design des neuen Schiffs ist im Netz und unter den Star Trek Fans eher verhalten aufgenommen wurden. Zudem gab es einige Verwirrung hinsichtlich der zur Schau gestellten Effektqualität. Hierbei handelt es sich zwar nur um Test-Footage, aber für eine Serie, die als Zupferd für einen ganzen Streaming-Service dienen soll, darf man sich schon fragen, warum CBS hier nicht etwas tiefer in die Tasche gegriffen hat. Das war im Prinzip der große "Reveal". Gezeigt hat man aber etwas, was selbst vor 15 Jahren niemanden ein "Wow!" entlocken hätte können.

    Die Serie läuft übrigens außerhalb der USA exklusiv auf Netflix.

  10. #10
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    Ich scheine so ziemlich der Einzige in den unendlichen Weiten zu sein, der das Design genial findet. Einfach so schön retro - basiert ja nicht von irgendwo auf einem Design für den ersten Star Trek-Film (von Star Wars-Konzeptzeichen-Mastermind Ralph McQuarrie). Generell finde ich die Reaktionen etwas schräg. Ist ja letztendlich egal, wie das Schiff aussieht, hauptsache die Serie taugt was - und lässt die Vermainstreamisierung des JJverse (sorry, der Kelvin-Timeline) hinter sich. Dann können sie von mir aus auch in einer riesigen Coladose durchs All fliegen
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
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  11. #11
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Dann aber bitte auch wieder Schlaghosen und Koteletten bis zum Bauchnabel!

  12. #12
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Der Start der Serie wurde auf Wunsch der Showrunner von Januar auf Mai verschoben und der Produktionszeitraum damit quasi verdoppelt. Der Start der Dreharbeiten verzögert sich damit auch und wurde von September auf November verlegt, weil Fuller und Co. mehr Zeit in der Pre-Production benötigen. Bisher sind erst 3 Drehbücher geschrieben und der Rest der Staffel ausgeplant.

    Nachdem es auf den größeren Events (Comic Con, Mission New York, Jubiläum etc.) kaum bzw. keine neuen Infos zu Discovery gab, war sowas zu erwarten, auch wenn der angedachte Produktionszeitraum den üblichen Networkstandards entsprochen hat. Mal schauen, vielleicht können Fuller, Meyer und Kurtzmann die zusätzliche Zeit nutzen, sodass die nächste Star Trek Serie nicht zwangsläufig von den selben Kinderkrankheiten geplagt wird, wie die Serien aus den 90ern.

  13. #13
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    Besser spät als nie, hier nun endlich mal mein Senf zu diesem Thema... Ich fand das Design des Schiffs aus dem Comic-Con-Teaser auch interessant und gelungen. Vor allem in Verbindung mit der eher klassisch anmutenden Musik (die hoffentlich ebenso in der Serie vorkommt). Letztlich ist es ja aber eh nur eine Konzept-Demo, die noch kein endgültiges Ergebnis zeigt. Gerade deshalb fand ich die Aufregung über den Teaser - die gerade für die "alte" Generation von Trekkies leider typisch ist - völlig übertrieben. Ansonsten geht's mir ähnlich wie Corny: Auch mir ist wichtiger, dass die Serie insgesamt etwas taugt. Das Schiffsdesign ist dabei erstmal zweitrangig.

    Ich bleibe also optimistisch. Bryan Fuller hat mich bisher noch nie schwer enttäuscht. Was bisher über "Discovery" bekannt ist, löst bei mir zunächst mal weder heftige Bauchschmerzen noch Begeisterungsstürme aus. Am meisten enttäuscht war ich darüber, dass es anders als anfangs angenommen, doch keine Anthology-Serie werden soll. Die Idee, ähnlich wie "American Horror Story" mit jeder Staffel eine komplett neue Geschichte zu erzählen und damit weder dauerhaft auf eine bestimmte Ära noch auf bestimmte Charaktere festgelegt zu sein, fand ich sehr reizvoll. Gerade in Anbetracht dessen, dass "Discovery" auch wieder als Prequel angelegt ist. So hätte die Serie sich mit jeder Staffel auf Ereignisse aus der ST-Geschichte konzentrieren können, die bisher zwar erwähnt, aber zumindest außerhalb von Büchern und Comics noch nicht näher beleuchtet wurden. Sogar die Rückkehr bekannter Charaktere (und deren Darstellern, sofern sie noch leben) aus anderen ST-Serien wäre auf diese Weise möglich gewesen, ohne wieder albernen Zeitreise-Quatsch konstruieren zu müssen.

    Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass "Discovery" dem Weltraum-Genre wieder zu neuem Glanz verhelfen wird. "The Expanse" war auf Syfy zwar schon ein Schritt in die richtige Richtung, doch eine nach wie vor populäre Marke wie Star Trek hat da einfach mehr Zugkraft. Es wird spannend, zu sehen, ob es CBS gelingen wird, mit der neuen Serie die Zuschauermassen zu begeistern (und damit auch die sicherlich hohen Produktionskosten langfristig wieder reinzuholen). Wer weiß, vielleicht gelingt es "Discovery" sogar, für die Science Fiction das zu tun, was "Game of Thrones" für Fantasy und "The Walking Dead" für Horror geschafft hat. Und um noch eine dicke Portion Optimismus draufzusetzen: Vielleicht steigen bei entsprechendem Erfolg ja sogar die Chancen, dass wir in absehbarer Zeit gute alte Bekannte wie "Babylon 5", "Firefly" oder sogar die "Space Rangers" ( ) in neuem Gewand wiedersehen dürfen...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  14. #14
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    Bryan Fuller ist als Showrunner zurückgetreten.

    Quelle:Bryan Fuller Stepping Back From Showrunner Role on ?Star Trek: Discovery? (EXCLUSIVE) | Variety

    Fuller bleibt zwar Produzent, wird aber nicht mehr in die tagtäglichen Produktionsaufgaben involviert sein. Die Meldung riecht nach Schadensbegrenzung. CBS braucht mit Discovery unbedingt einen Erfolg, um ihren Streamingdienst auf dem hart umkämpften Markt zu etablieren. Bis zuletzt hat die Produktion aber überwiegend nur Negativschlagzeilen geschrieben und für rollende Augen gesorgt und CBS ist nicht gewillt, die Serie erneut zu verschieben.

  15. #15
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    CBS hat sich dazu entschlossen das Video nur für US-Geolocation freizugeben, ihr braucht einen VPN.

    Oder dieser Tweet: https://twitter.com/startrekcbs/stat...61771685109760

  16. #16
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    Der Weltraum... Unendliche Langeweile.

    Naja, mal sehen. Oft gibt's geniale Trailer zu mittelmäßigen Serien. Vielleicht ist es in diesem Fall ausnahmsweise umgekehrt.
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  17. #17
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    "Oh cool, eine Mass Effect-Serie!" war mein erster Gedanke. Leider mehr Mass Effect Andromeda als Mass Effect 1.

  18. #18
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    Mass Effect? Wasn das? Der Trailer zur Comedy-Serie The Orville kam bei vielen ST-Fans übrigens deutlich besser an:

    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  19. #19
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    Ich habe gerade Christians Rezi zur ersten Episode gelesen (Danke!) und ich hatte im Vorfeld damit geliebäugelt, mich als Nicht-Trekkie zusätzlich auch für Rezis zur ersten Staffel anzubieten. Aber nach ein bisschen hin- und herüberlegen bin ich dann doch zum Schluss gekommen, dass ich nicht viel mehr dazu beitragen könnte, was Christian nicht ohnehin schon in seinen ausführlichen Rezis erwähnt und die Chance hoch ist, dass mich die Serie dann doch nicht so sehr interessiert, wie ich es mir wünsche.

    Letzteres ist dann nach dem Anschauen der ersten beiden Episoden eingetroffen. Wenn ich eine Rezi schreiben müsste, dann hätte ich arge Probleme mehr als 2 Absätze mit Text zu füllen - so nichtssagend kamen mir die 2 Folgen vor. Hübsch anzuschauen, aber eben auch belanglos, ohne das ich direkt mit dem Finger darauf zeigen könnte was mir nicht gefallen hätte. Vielleicht wirds ja noch. Die Pilotdoppelepisode ist mehr ein Prolog, als ein traditioneller Pilotfilm und die 3. Folge führt dann das der Serie ihren Namen gebende Schiff als Handlungsort und die Crew als diejenigen Figuren, die wir als Zuschauer über den Lauf der Serie begleiten, ein.

    Ach ja, ein Wort zu "The Orville": Bin ich kein Fan von. Das ist in meinen Augen (3 Folgen mit halboffenen Augen gesehen) weder gutes Star Trek, noch Comedy, sondern bisher bestenfalls eine Imitation, die zwar den Nostalgie-Nerv trifft, aber ohne ein Priese Originalität oder gelungene Gags daherkommt.

  20. #20
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    Danke für das Lob! Wobei's mir natürlich zugleich für dich persönlich leid tut, dass du ebenfalls zu jenen zählst, die mit der Serie bislang noch nicht viel anfangen können. Ich schaue Episode 3 heute oder morgen, und habe ebenfalls die Hoffnung, dass der Schauplatzwechsel zur Discovery hilft.

    The Orville: Vom Piloten war ich auch noch nicht so angetan, seither (Stand Folge 3; schaue dann Orville und Discovery quasi parallel) gefällt mir die Mischung aus Humor und Ernst besser, und die Witze sind wie ich finde auch nicht mehr ganz so platt. Vor allem zielt die Serie halt zielsicher auf meinen Nostalgienerv. Genau so (ok, abseits des hohen Humoranteils) hätte ich persönlich mir Discovery gewünscht.
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