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Thema: Game of Thrones | 5x01 - The Wars to Come

  1. #1

    Standard Game of Thrones | 5x01 - The Wars to Come

    Handlung:
    Cersei and Jaime adjust to a world without Tywin. Varys reveals a conspiracy to Tyrion. Daenerys faces a new threat to her rule. Jon is caught between two kings.
    Erstausstrahlung:
    12. April 2015 (HBO)

    Regie:
    Michael Slovis

    Drehbuch:
    David Benioff & D. B. Weiss

  2. #2
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Heute im Kino gesehen. Die Sky Night war wieder mal cool (diesmal gab's endlich auch mal genug Plätze für alle ins Kino pilgernden GoT-Fans - sehr löblich), die Stimmung toll, und es war nett, Game of Thrones wieder einmal auf der großen Leinwand zu sehen. Die Folge selbst hat mich aber doch ein wenig enttäuscht (mehr dazu am Do. in meinem Teil des Doppelreviews). Wie seht ihr das?
    Folgt mir auf Twitter!

    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
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  3. #3
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Ein recht gemütlicher Auftakt zur neuen Staffel, der erstmal hauptsächlich dazu dient, die Ausgangsposition der für die nächsten Episoden herauszuarbeiten. Mir haben vor allem die Szenen mit der Night Watch gefallen. Ich sagte ja schon öfter, dass ich mir mit denen auch eine eigene Serie vorstellen könnte. Jon wächst immer mehr vom Knuddelboy mit Dackelblick zum coolen Typen mit starkem Charakter heran. Definitiv ein Symapthieträger - und damit umso gefährdeter, von George R. R. Martin bestialisch gemeuchelt zu werden. Bin gespannt, welches Schicksal die Charaktere im Verlauf der neuen Staffel erwarten wird. So richtig abfeiern würde ich ja, wenn Cersei endlich mal die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen wird. Aber ich glaube, diesen Gefallen wird uns der gute George so bald nicht tun.

    Ich vergebe 3,5 von 5 abgehackten Gliedmaßen.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  4. #4
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    So richtig abfeiern würde ich ja, wenn Cersei endlich mal die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen wird. Aber ich glaube, diesen Gefallen wird uns der gute George so bald nicht tun.
    Cersei ist Spaß! Basta!

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Die Wurzel des Problems könnte dabei im Finale der vierten Staffel zu finden sein. Bis dahin waren die Staffelfinale von "Game of Thrones" ja eher Epiloge für die hochdramatischen Ereignisse, die sich jeweils in der 9. Folge jeder Staffel abgespielt haben, sowie ein Prolog für die darauffolgende Season. Dementsprechend ging es eher darum, die Figuren für die kommende Staffel in Stellung zu bringen und zukünftige Ereignisse und Entwicklungen vorzubereiten – eingebettet wurde diese Vorbereitungsarbeit jedoch in Episoden mit 2-3 großen Höhepunkten, wie z.B. die Geburt der Drachen (Staffel 1), wie Daenerys ihre Drachen befreit, sowie der Auftritt der White Walkers (Staffel 2), oder auch die Eroberung von Yunkai (ihr seht schon: viele dieser Höhepunkte drehten sich um Daenerys). "Die Kinder" war hier insofern eine Ausnahme, als es tatsächlich in erster Linie das Finale der vierten Staffel war, in dem zahlreiche Handlungsstränge der Season (wenn nicht gar der gesamten Serie) abgeschlossen bzw. an ihren Höhepunkt geführt wurden, wie z.B. Tyrions Flucht und damit einhergehend Tywins Ermordung, die Konfrontation zwischen Brienne und dem Hound, Aryas Aufbruch zu neuen Ufern, Bran der den Baum erreicht, und so weiter. Dementsprechend mangelte es jedoch ein bisschen an der Vorbereitungsarbeit. Etwas, von dem "Die Kinder" (das ich als das bis dahin stärkste Staffelfinale der Serie empfand) zwar zweifellos profitiert hat, worunter "Die Kriege, die da kommen" jedoch nun wiederum ein bisschen leidet, da man all die Vorbereitungsarbeit hier nun nachholen muss – jedoch ohne die Höhepunkte, welche die Staffelenden bislang immer bereicherten. Dementsprechend plätscherte die Handlung doch eher unspektakulär vor sich hin, und hatte die Episode kaum nennenswerte Highlights zu bieten.

    Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass "Die Kriege, die da kommen" zwar bis zu einem gewissen Grad die Figuren für die Staffel in Stellung bringt, die Episode insgesamt aber mehr daran interessiert zu sein schien, wo sich die Figuren gerade befinden, als daran, wohin sie gehen. Ich hatte daher den Eindruck, dass die Handlung auf der Stelle tritt, sich die Figuren in einem Zustand des Stillstands befinden. Es fehlte mir die Vorwärtsbewegung, das Hinsteuern auf ein klares Ziel. Daenerys ist halt wieder ein bisserl am Regieren, Sansa und Littlefinger bewegen sich auf eine Reise mit uns bislang unbekanntem Ziel, Cersei und Jaime betrauern den Tod ihres Vaters, Tyrion und Varys unterhalten sich wieder einmal an einer Brüstung über die Zukunft (siehe Staffel 2, in den Episoden vor "Blackwater), und so weiter. Einige Szenen machten zudem auf mich einen eher willkürlichen bzw. sinnlosen Eindruck. Natürlich war es nett, Brienne und Podrick kurz vorbeiwinken zu sehen, aber genau genommen war die entsprechende Szene ziemlich nutzlos. Last but not least litt die Episode in meinen Augen auch darunter, dass wir Arya – die am Ende von "Die Kinder" zu neuen Ufern aufbrach und damit für den Abschluss der Staffel sorgte – hier noch nicht zu Gesicht bekamen.
    Die Staffelauftakte waren eigentlich immer eine vom Handlungstempo her recht behäbige Angelegenheit. Ausnahme war hier nur der Auftakt von Staffel 4, aber der Grund dafür ist in der Vorlage zu suchen. Staffel 3 hat etwas mehr als die erste Hälfte vom 3. Buch und Staffel 4 dann den Rest adaptiert. Deswegen kam die Handlung etwas schneller in Fahrt (Joffy konnte so schon recht früh in der Staffel abtreten und die ganze Handlung mit seiner Hochzeit musste nicht erst etliche Folgen geplant werden) und es hat sich ausgezahlt, die Folge mit einer Actionszene abzuschließen (Arya und Sandor in der Gaststube). Den Luxus hat "The Wars to Come" leider nicht. Aber ja, du hast recht. Mir ist da etwas zuviel Aufräumarbeit enthalten. Tja, die Altlasten aus der vorigen Staffel.

    Sinnlose Szenen habe ich aber keine wahrgenommen. Die Sexposition mit Loras und Olyvar bzgl. Dorne ist zwar wirklich nur mit einem zugedrückten Auge ertragbar und überhaupt weiß die Serie nichts mit dem Charakter Loras abgesehen vom "Der Ritter der Männer bettet"-Klischee anzufangen, aber ich kann mir schon vorstellen wo das hinführen wird. Cersei kann nun ihrem Misstrauen freien Lauf lassen. Loras und Margery sollten sich vorsehen. Mit Brienne und Pod bzw. Littlefinger und Sansa habe ich auch so meine Vorahnungen, auch wenn die Serie hier wohl links abbiegen wird, wo die Vorlage den rechten Weg genommen hat. Ich schätze die Serie versucht die Figuren relevant für den Hauptplot zu halten, während Martin gerne mal seine Charaktere für einen Band oder länger auf dem Abstellgleis parkt. Die Szenen hier sind da schon etwas Vorarbeit. Eine Anschlussszene hätte dem aber noch ganz gut gestanden.

    Mal eine andere Frage: Gibt es einen bestimmten Grund, warum du meinen Text neu gegliedert hast? Ist nicht als Kritik gemeint. Ich versuche nur herauszufinden, was ich beim nächsten Mal besser machen kann, damit du meine Absätze, die ich nach Handlungen/Figuren getrennt hatte, nicht aufbrechen musst.

  5. #5
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Die ausführlichen Episoden-Reviews von Corny und Tubbacco gibt's ab jetzt wieder jede Woche auf fictionBOX:
    fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Game of Thrones - 5x01: Die Kriege, die da kommen
    fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Episodenguide: Game of Thrones

    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Cersei ist Spaß! Basta!
    Im Bett vielleicht, ja, aber ansonsten kommt mir bei ihren Szenen meist mein Mageninneres hoch. Einer der unausstehlichsten Charaktere der Fernsehgeschichte. Mag ja sein, dass sie eine schwere Kindheit hatte. Aber wer hatte das nicht in "Game of Thrones"? Tyrion bekam von seinem Vater wahrscheinlich sogar noch weniger Anerkennung und Liebe als Cersei, ist aber trotzdem (noch) kein intriganter Psychopath. Es wird ja immer wieder versucht, ihr Verhalten damit zu erklären, dass sie eine bemitleidenswerte, unterdrückte Frau ist. Für mich ist das keine Rechtfertigung. Menschen jeglichen Geschlechts wurden (und werden) im Laufe der Geschichte immer wieder unterdrückt, oft sogar schlimmer als eine verwöhnte Bratze wie Cersei. Trotzdem muss man dadurch nicht zwangsläufig zu einer derart schäbigen Persönlichkeit heranwachsen. Ich weiß, sie ist nur eine fiktionale Figur, aber GoT schafft es eben, dass sich die Charaktere irgendwie "echt" anfühlen und ich deshalb mit ihrem Verhalten etwas intensiver mitfiebere als ich manch anderen Serien.

    Mal eine andere Frage: Gibt es einen bestimmten Grund, warum du meinen Text neu gegliedert hast? Ist nicht als Kritik gemeint. Ich versuche nur herauszufinden, was ich beim nächsten Mal besser machen kann, damit du meine Absätze, die ich nach Handlungen/Figuren getrennt hatte, nicht aufbrechen musst.
    Besten Dank für eure Reviews, aber könnt ihr solche Fragen bitte per PN oder im Teamforum klären?
    Geändert von cornholio1980 (18.06.2015 um 10:24 Uhr)
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  6. #6

    Standard

    Ich bewerte die Folge mit 7 von 10 Scheiterhaufen und teile im Wesentlichen Kritik und Lob, wie sie von corny und tub ausführlich dargelegt wurden. Machen wir uns nichts vor, die Kritik des fehlenden Momentums wie sie corny als nicht-Buchkenner anbrachte ist eben vor Allem im vierten und fünften Buch begründet, wo Martin völlig der Saft ausging, was sich insbesondere in der Dany-Handlung ("Mereenese knot") am Stärksten zeigt. Waren nahezu alle Charaktere in den ersten drei Büchern noch auf einer hero's bzw. villain's journey - ein klassisches Element der epischen Fantasy bzw. des Epos an sich seit Anbeginn der Literaturgeschichte (siehe Homers Ilias und Odyssee, Gilgamesch-Epos usw.) - hat sie Martin in dem zeitlich zusammengehörigen vierten und fünften Band in eine Sackgasse manövriert, aus der sich erst gen Ende des fünften Buches (also voraussichtlich am Ende der aktuellen Staffel) ein Ausweg finden wird.

    Immerhin haben die Serienmacher aber die Chance, unnötige Längen und überflüssige Nebenhandlungen beider Bücher zu umgehen und gewisse Ereignisse vorzuziehen, die erst im sechsten Buch stattfinden werden. Darauf bin ich als Buchkenner gespannt, denn nun betreten wir Buchkenner auch endlich ein wenig terra incognita und dürfen uns überraschen lassen.

    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Im Bett vielleicht, ja, aber ansonsten kommt mir bei ihren Szenen meist mein Mageninneres hoch. Einer der unausstehlichsten Charaktere der Fernsehgeschichte. Mag ja sein, dass sie eine schwere Kindheit hatte. Aber wer hatte das nicht in "Game of Thrones"? Tyrion bekam von seinem Vater wahrscheinlich sogar noch weniger Anerkennung und Liebe als Cersei, ist aber trotzdem (noch) kein intriganter Psychopath. Es wird ja immer wieder versucht, ihr Verhalten damit zu erklären, dass sie eine bemitleidenswerte, unterdrückte Frau ist. Für mich ist das keine Rechtfertigung. Menschen jeglichen Geschlechts wurden (und werden) im Laufe der Geschichte immer wieder unterdrückt, oft sogar schlimmer als eine verwöhnte Bratze wie Cersei. Trotzdem muss man dadurch nicht zwangsläufig zu einer derart schäbigen Persönlichkeit heranwachsen. Ich weiß, sie ist nur eine fiktionale Figur, aber GoT schafft es eben, dass sich die Charaktere irgendwie "echt" anfühlen und ich deshalb mit ihrem Verhalten etwas intensiver mitfiebere als ich manch anderen Serien.
    Wer an Cersei einen niedrigeren Standard anlegt als an andere Charaktere wie z.B. ihre Brüder Jaime und insbesondere Tyrion, der mag zwar getreu feministisch handeln, ist aber tatsächlich ein Sexist. Sie ist eine durch und durch unsympathische, unerbittliche, eingebildete und sich selbst maßlos überschätzende Persönlichkeit wie sie nur ein privilegierter Stand wie der Hochadel hervorbringen kann. Ihre einzige positive Eigenschaft ist die ehrliche Liebe zu ihren Kindern, die aber ebenfalls von ihrer manipulativen, ichbezogenen Art beschmutzt wird, deren Ergebnis ein Monster wie Joffrey war. Nicht von ungefähr hat Tyrion ihre Tochter Myrcella vor den Ränken der Mutter in Sicherheit gebracht, als sich die Gelegenheit dazu bot.

    Game of Thrones ist zwar reich an unsympathischen Charakteren, aber bei den männlichen Charakteren liest man eigentlich nie, dass die schwere Kindheit oder die individuellen Pflichten die sich aus ihrem Geschlecht ergeben (z.B. der Kriegsdienst), als Rechtfertigung für eine sadistische, narzisstische Persönlichkeit dienen müssen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Die Staffelauftakte waren eigentlich immer eine vom Handlungstempo her recht behäbige Angelegenheit.
    Hm. Es geht mir eigentlich weniger um das Tempo als darum, dass mir der Blick stärker als bei den bisherigen Staffelstarts zurück- statt vorwärtsgerichtet war. Meiner Erinnerung nach hatte man eben diesen Rückblick bisher immer schon in der letzten Folge der vorangegangenen Staffel erledigt, um zu Beginn der neuen Season gleich vorpreschen und die Handlung wieder in Fahrt bringen zu können. Diese Vorwärtsbewegung bzw. generell -orientierung hat mir in der ersten Folge noch überwiegend gefehlt, wo die meisten Figuren ziemlich auf der Stelle zu treten schienen. Hat sich mit Folge 2 aber eh wieder gebessert. Ich habe jedenfalls von allen bisherigen Staffelstarts "The Wars to come" als am schlechtesten in Erinnerung.

    Sinnlose Szenen habe ich aber keine wahrgenommen.
    das bezog sich im wesentlichen auf das "Brienne und Podrick winken mal kurz vorbei". Nett, sie zu sehen, aber narrativ sowas von überflüssig.

    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Machen wir uns nichts vor, die Kritik des fehlenden Momentums wie sie corny als nicht-Buchkenner anbrachte ist eben vor Allem im vierten und fünften Buch begründet, wo Martin völlig der Saft ausging, was sich insbesondere in der Dany-Handlung ("Mereenese knot") am Stärksten zeigt. Waren nahezu alle Charaktere in den ersten drei Büchern noch auf einer hero's bzw. villain's journey - ein klassisches Element der epischen Fantasy bzw. des Epos an sich seit Anbeginn der Literaturgeschichte (siehe Homers Ilias und Odyssee, Gilgamesch-Epos usw.) - hat sie Martin in dem zeitlich zusammengehörigen vierten und fünften Band in eine Sackgasse manövriert, aus der sich erst gen Ende des fünften Buches (also voraussichtlich am Ende der aktuellen Staffel) ein Ausweg finden wird.
    Ich hoffe ja, dass sich das nicht bewahrheitet, abe rnach der ersten Folge musste ich auch kurz daran denken, ja. Aufgefallen ist mir auch, dass für die fünfte Staffel - so ich nichts übersehen habe - kein einziger Game of Thrones-Regisseur-Veteran zurückgekehrt ist und alle Episoden von Neulingen inszeniert wurden. Muss an sich kein Beinbruch sein, aber hat mich kurz stutzig gemacht. Die zweite Folge brachte aber eh schon wieder einen Aufwärtstrend .
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  8. #8
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    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Hm. Es geht mir eigentlich weniger um das Tempo als darum, dass mir der Blick stärker als bei den bisherigen Staffelstarts zurück- statt vorwärtsgerichtet war. Meiner Erinnerung nach hatte man eben diesen Rückblick bisher immer schon in der letzten Folge der vorangegangenen Staffel erledigt, um zu Beginn der neuen Season gleich vorpreschen und die Handlung wieder in Fahrt bringen zu können. Diese Vorwärtsbewegung bzw. generell -orientierung hat mir in der ersten Folge noch überwiegend gefehlt, wo die meisten Figuren ziemlich auf der Stelle zu treten schienen. Hat sich mit Folge 2 aber eh wieder gebessert. Ich habe jedenfalls von allen bisherigen Staffelstarts "The Wars to come" als am schlechtesten in Erinnerung.

    Ah, doch. Diesen Kritikpunkt hatte ich bspw. auch schon dem Auftakt zur 2. Staffel vorgeworfen. Da hätte die Serie weiter gehen können, wärmt stattdessen aber teilweise Bekanntes wieder auf, damit der Zuschauer nach der langen Staffelpause wieder schneller in die Serie hineinfindet. Mit der 5. Staffel beginnt dann auch mehr oder weniger die 2. Hälfte der Serie, wo sich die Figuren neu orientieren müssen und neben den alten auch neue Bedrohungen aufgebaut werden. Dauert seine Zeit und erinnert mich teilweise an die erste Hälfte der ersten Staffel.

    Und ich denke nicht, dass der Serie der Saft ausgehen wird, wenn die Autoren die Handlung weiterhin so komprimieren, wie sie es in den ersten 2 Folgen getan haben. Im Netz liest man zwar abseits der Pressekritiken hier und da von Ermüdungserscheinungen, die die 5. Staffel angeblich zeigen soll, aber die einzige Staffel, die ein größeres Ereignis in den ersten 2 Folgen aufgewiesen hat, war die 4. mit Joffreys Hochzeit. Hier, also in der 5. Staffel, dürfte es etwas länger dauern, bis die Handlung in Schwung kommt, aber die Macher werden sich schon etwas einfallen lassen, dass der Zuschauer am Ende der Staffel nicht so dasteht wie manch Leser am Ende von "A Dance with Dragons": "Wie jetzt? Das wars schon?".

    Leider ist das Internet voller Spoiler. Dieses Mal nicht von den Buchlesern, sondern von denen, die sich die geleakten Folgen angeschaut haben. Jetzt fühle ich mich mal wie die bisherigen Serienzuschauer.

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    das bezog sich im wesentlichen auf das "Brienne und Podrick winken mal kurz vorbei". Nett, sie zu sehen, aber narrativ sowas von überflüssig.
    Solche Szenen gibt es öfters am Staffelanfang. Aber ja, hätte man mit ihrer Szene in der 2. Folge kombinieren können.

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe ja, dass sich das nicht bewahrheitet, abe rnach der ersten Folge musste ich auch kurz daran denken, ja. Aufgefallen ist mir auch, dass für die fünfte Staffel - so ich nichts übersehen habe - kein einziger Game of Thrones-Regisseur-Veteran zurückgekehrt ist und alle Episoden von Neulingen inszeniert wurden. Muss an sich kein Beinbruch sein, aber hat mich kurz stutzig gemacht. Die zweite Folge brachte aber eh schon wieder einen Aufwärtstrend .
    Michael Slovis ist ein Breaking Bad Veteran. Mir hat seine Arbeit eigentlich gefallen. Mehr sogar als mancher HBO-Veteran in der Vergangenheit (Daniel Minahan, David Nutter). David Nutter kehrt in dieser Staffel aber wieder zurück und wird die 9. und 10. Folge inszenieren. Hoffentlich mit einem sicheren Händchen. Von der Inszenierung seiner roten Hochzeit war zumindest ich reichlich unterwältigt.

  9. #9
    Furie Avatar von Simara
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    Ich sollte mir angewöhnen zeitnaher meine Meinung dazu abzugeben. .... So muss ich jetzt schon wieder überlegen: Was war denn in der Folge gleich nochmal.

    Ich empfand den Auftakt als sehr gemäßigt. Was mir aber gefallen hat. Langsam kamen dann die Erinnerungen an das Staffelfinale zurück. Bei GoT wird man ja von vielen Szenen, Charakteren und Handlungssträngen bombardiert, da kann man schon mal den Überblick verlieren.

    Zu Anfangs sieht man Cercei bei einer Hexe, die ihr die Zukunft vorhersagt. Eine Scharlatanin war die Hexe jedenfalls nicht.
    Ich mag Cercei auch nicht, aber .... es gibt schlimmere und hassenswertere Charaktere wie sie. Ramsey Bolton zum Beispiel. Nach Joeffrey ist er für mich der Hass-Chara Nr. 1.
    Aber auch ich wünsche mir, dass Cercei mal eine Lektion bekommt.

    Tyrion ist jetzt wohl in Sicherheit. Hätt ich dem Eunuchen gar nicht zugetraut. Und er schlägt vor, dass Tyrion Daenerys hilft. Der Plan gefällt mir. ... Und da er mir gefällt, wird er NICHT eintreffen.

    Daenerys hat den Draht zu ihren Drachen verloren. Der eine ist ja eh weg und die anderen eingesperrt. :-( Ich hoffe, das kriegt sie wieder hin.

    An der Mauer entfacht die rote Hexe mal wieder einen Scheiterhaufen. Ich hoffe Jon bekommt keinen Ärger, dass er Manke erlöst hat.

    Ich gebe der Folge 3 von 5 Pfeilen.


    Staffel I (1) ab 16.04. dienstags im Nachtprogramm

    Staffel III (3) dienstags im Nachtprogramm auf Pro7MAXX (Doppelfolgen)

    Staffel XIII (8) mittwochs im Nachtprogramm auf Pro7


    Staffel XI (11) montags 21:05 Uhr auf Pro7MAXX (Doppelfolgen)

    Staffel XIV (14) donnerstags auf CW

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