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Thema: Jurassic World (2015)

  1. #1
    Dauerschreiber Avatar von Imzadi
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    Standard Jurassic World (2015)



    USA 2015

    Regie: Colin Trevorrow
    Darsteller: Chris Pratt Bryce, Dallas Howard, Ty Simpkins, Nick Robinson, Irrfan Khan, Jake Johnson, Vincent D'Onofrio, Omar Sy, Judy Greer, Bradley Darryl Wong

    Wie es sich John Hammond einst erträumt hat, ist es gekommen: 22 Jahre nach den Ereignissen in "Jurassic Park" ist die Isla Nublar ein Vergnügungspark mit Dinosauriern, den jährlich Millionen Besucher besichtigen. Doch weil Riesenechsen zwar anfangs aufregend sind, das Publikum aber mittlerweile alle von ihnen kennt und daher immer weniger Eintrittskarten verkauft werden, arbeiten Forscher wie Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) an Kreuzungen, die es in der Natur nie gab - der riesige Indominus Rex ist das Ergebnis. Dearings Ex-Schwarm Owen Grady (Chris Pratt) gehört zu denjenigen, die vor solchen Anmaßungen warnen. Aber niemand hört auf ihn, bis die tödlichen Konsequenzen unübersehbar sind... (Quelle: Verleiher)
    Geht es nur mir so, oder ist noch jemand vom unglaublichen Erfolg von JW überrascht? Ich hatte in den letzten Wochen oder Monaten gar nicht den Eindruck, dass im Netz eine sonderliche Vorfreude auf den Film herrschen würde. Ich hatte auch nicht die Absicht den Film zu sehen und habe es dann heute doch spontan gewagt. (Urlaub + schlechtes Wetter + Langeweile). Tolles Popcorn Kino, unterhaltsam, witzig und kurzweilig. Aber so gut, dass er diesen immensen Erfolg rechtfertigt? Egal, ich gönne es ihm.

    Und wenn ich das mal so sagen darf, Chris Pratt *sabber*schmacht*. Ja, da würde ich sogar zu Indys Hut und Peitsche nicht nein sagen.


  2. #2
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Nachdem mich die Trailer wenig begeistert hatten, war ich von "Jurassic World" positiv überrascht. Sicherlich kein Überdrüberhighlight und kein Vergleich zum Original, aber solides Blockbuster-Futter.

    Hier mein Fazit: Colin Trevorrow erweist sich mit "Jurassic World" nicht nur als großer Fan des Originals, sondern auch als sehr gute Wahl, um das Franchise in eine neue Ära zu führen. Sein Film offenbart dabei immer wieder ein großes Verständnis dafür, was "Jurassic Park" so ausgezeichnet hat, und umgeht so ein paar jener Fehler, die insbesondere Joe Johnston bei seinem missglückten und fehlgeleitetem dritten Teil unterlaufen sind. Zugleich beschränkt sich Trevorrow jedoch auch nicht nur darauf, eine Reise in die Vergangenheit zu bieten und den ersten Teil zu kopieren, sondern schafft vielmehr auf gelungene Art und Weise den Spagat zwischen Alt und Neu, zwischen Nostalgie und Innovation. Am besten konnte mir dabei die Idee gefallen, dass der Park nun tatsächlich eröffnet wurde – insofern fand ich insbesondere auch den Einstieg sehr gelungen. Sehr gefreut habe ich mich zudem über die zahlreichen Anspielungen auf das Original. Die Figuren waren soweit ebenfalls ganz gelungen, und nicht nur reines, uninteressantes Dinofutter. Vor allem das romantische Geplänkel zwischen Claire und Owen, die von Bryce Dallas Howard und Chris Pratt sehr charmant verkörpert werden, fand ich nett. Das war innerhalb der "Jurassic Park"-Reihe mal was anderes. Die spannenden Momente und/oder Actionpassagen kommen zwar an die besten Höhepunkte aus der Reihe nicht heran, sind aber grundsätzlich sehr kompetent in Szene gesetzt, und steigern sich vor allem auch im Verlauf des Films, so dass man sich das Beste auch wirklich für den Schluss aufhebt. Und Michael Giacchinos Filmmusik verband, so wie der gesamte Film, wunderbar das Bekannte mit dem Neuen. Schade fand ich in erster Linie, dass die Dinosaurier mit einer Ausnahme nur aus dem Computer stammten – zumindest was das betrifft bleibt "Jurassic World" der Tradition der Reihe somit nur bedingt treu. Unschlüssig bin ich auch, ob es den Nebenplot rund um Hoskins und seine Pläne wirklich gebraucht hat. Und insgesamt fällt halt auf, dass der Film in erster Linie dort besticht, wo er das Original zitiert – was halt in gewisser Weise dann auch wieder ungünstig ist, weil es aufzeigt, dass die neuen Elemente mit dem, was davor kam, nicht so recht mithalten können. Eine solide und respektvolle Wiederbelebung der Reihe ist "Jurassic World" aber allemal.
    7/10

    Das komplette Review gibts hier -> fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Jurassic World
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  3. #3
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    "Jurassic Park" war damals der 2. Film, den ich jemals im Kino gesehen hatte... im zarten Alter von 12. Oh man, was war ich in Folge für ein Saurier-Fan! "Jurassic Park" hatte mich tatsächlich für Jahre geprägt. Allein schon aus persönlichen bzw. nostalgischen Gründen trieb es mich am vergangenen WE ins Kino, um das neueste Dino-Abenteuer in Augenschein zu nehmen. Hier nun mein Kommentar:

    -"Jurassic World" besinnt sich mehr als die direkten Fortsetzungen "Lost World" und "Jurassic Park III" auf das Original. Ein riesiger Pluspunkt. Insbesondere thematisch entwickelt man das Thema schlüssig weiter. Hat mir sehr gut gefallen.

    -Schade, dass der Original-Cast nicht mehr dabei ist. Aber auch die neuen Figuren und deren Darsteller machen ihre Sache recht gut. Insbesondere die Performance von Chris Pratt und Nick Robinson gefiel mir ausgesprochen gut.

    -Tricktechnisch gibt es kaum es etwas zu mäkeln. Die Dinos wirken authentisch und werden toll in Szene gesetzt.

    -Der Soundtrack von Michael Giacchino ist erste Sahne. Gänsehaut-Feeling pur, wenn er John Williams' "Theme from Jurassic Park" zitiert"!

    -Spannung, Action, Abenteuer, Science... "Jurassic World" bietet von allem etwas und ist insgesamt allerbestes Popcorn-Kino.

    -Die 3D-Effekte sind jedoch extrem lahm und rechtfertigen kaum den Aufschlag an der Kinokasse.

    -Woher weiß der neugezüchtete Dino eigentlich, was ein Peilsender ist und dass man ihn damit aufspüren kann?

    -Claires Entwicklung nicht wirklich nachvollziehbar. Ich weiß nicht... Schien mir alles nicht zusammenzupassen.

    Unter dem Strich vergebe ich auch 7 von 10 Punkten.... Tolles Blockbuster-Kino mit viel Nostalgie. Jedoch kommen die Figuren nicht so wirklich an. Einige Science-Fragen bleiben offen.
    Ich liebe die Dunkelheit und die Schatten, wo ich mit meinen Gedanken allein sein kann.

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