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Thema: Hirnkiller Handy?

  1. #1
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard Hirnkiller Handy?

    wäre unsere gesundheit ein tier, stände sie wahrscheinlich unter artenschutz oder wäre in naturparks sorgsam verwahrt.
    doch leider ist ihr dieser luxus nicht vergönnt. sie ist jeden tag in unzähligen formen bedroht. kann weder davonlaufen, noch sich verkriechen. sogar nur selten um hilfe schreien -selbst wenn, dann meist zu spät.
    woher diese bedrohungen kommen, ist schwer erkennbar. sie sind eigentlich überall. im essen, in der luft, in vielen gebrauchsgegenständen, kosmetik...

    na, klingt das paranoid?
    führt man sich das vor augen, so richtig im vollsten ausmaß, ist die gefahr, dem verfolgungswahn zu verfallen nicht weit.
    sich ernsthaft um seine gesundheit zu bemühen, sie zu pflegen und zu hegen wie ein zittriges frisch geschlüpftes wollknäuel, ist eine gratwanderung zwischen sammeln und auswerten von informationen und im trüben fischen. denn leider bietet die wissenschaft bis heute nicht wirklich ausgereifte ergebnisse zu gefahren, die uns alltäglich umgeben. lauernd, als warteten sie darauf, aas zu produzieren. ganz langsam, aber äußerst effektiv...

    An folgendem Artikel wird das besonders deutlich:



    MIKROWELLE IM KOPF
    Wie gefährlich ist Handystrahlung?


    Brüssel erlässt "strenge Grenzwerte" für Mobiltelefone. Hersteller müssen Strahlungswerte veröffentlichen.

    Europaweit gültige Sicherheitsnorm

    Wie gefährlich ist Handystrahlung? Die Frage, die Vieltelefonierer schon lange bewegt, ist jetzt auch in Brüssel Thema. Ergebnis: Der Ministerrat, die EU-Kommisson und das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) haben eine europaweit gültige Sicherheitsnorm beschlossen.


    Strenge Grenzwerte

    "Strenge Grenzwerte" sollen die Verbraucher vor übermäßiger elektromagnetischer Strahlung schützen. Ob und wie die vom Handy ausgehende Strahlung auf den Körper wirkt, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. Das liegt an der Individualität des Menschen: "Von 100 mit Handys bestrahlten Menschen reagieren 70 gar nicht, und die verbleibenden 30 reagieren alle anders", sagt der Lübecker Medizinphysiker Lebrecht von Klitzing. "Schlechte Vorraussetzungen für eine Studie."


    Strahlungswerte müssen bekannt gegeben werden

    Bis zu einer endgültigen Klärung des Risikos kann es also noch dauern. Bis dahin bleibt der Trost, dass die Handyhersteller künftig verpflichtet sind, die Strahlungswerte ihrer Geräte bekannt zu geben, und dass diese Werte derzeit im Schnitt 50 Prozent unter den von der Kommission festgelegten zwei Watt pro Kilogramm liegen.

    Die von der EU beauftragten Wissenschaftler wollen allerdings die Ungefährlichkeit einer solchen Menge nicht bestätigen: "Elektromagnetische Felder stellen eine potenzielle Gefahr dar", schreiben sie in ihrem Bericht und bezweifeln die Seriosität der bisherigen Messmethoden. Handybenutzern geben sie folgenden Rat: "Telefonieren sie nur, wenn es unbedingt nötig ist, dann im Freien und ziehen sie immer die Antenne raus!"


    Interview mit dem Lübecker Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing.


    Herr Dr. Klitzing, welche Gefahren gehen von Handystrahlen aus?

    Die Handystrahlung ist genauso gefährlich wie die von anderen elektronischen Geräten. Nur halten wir das Handy direkt am Ohr. Die Strahlen können somit direkt auf das empfindliche Gehirn und die Augen wirken.


    Wie wirken die Strahlungen auf den menschlichen Organismus?

    Sie beeinflussen das zentrale Nervensystem, das zum Beispiel den Herzschlag reguliert. Es ist, als ob man andauerndem Stress ausgesetzt ist. Neue Forschungen haben belegt, dass auch kurzzeitige Emissionen von der Intensität, wie sie beim Telefonieren mit dem Handy entsteht, die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen. Somit können hirnschädigende Substanzen ins Gehirn gelangen.


    Welche Krankheiten können die Strahlen auslösen?

    Das ist ganz unterschiedlich. Die Wirkungen reichen von Schlaf-und Konzentrationsstörungen über zunehmende Nervosität und Aggressivität bis zu Kopfschmerzen und Ohrensausen. Inwieweit Strahlungen Tumore auslösen, ist noch nicht genügend erforscht. Allerdings lässt sich eindeutig belegen, dass in der Umgebung von Sendestationen die Leukämieerkrankungen zunehmen.


    Sind Kinder besonders gefährdet?

    Eindeutig ja. Kinder haben noch kein voll entwickeltes Immunsystem. Im Bereich von Basisstationen wurde festgestellt, dass das Blutbild Anomalien aufweist. Die roten Blutkörperchen sind bei den betroffenen Kindern nicht ausgereift, es wird zu wenig Sauerstoff produziert. Sobald die Kinder aus die gefährdeten Bereiche verlassen, normalisiert sich das Blutbild. Nicht reversibel sind andere Schädigungen des Immunsystems: Kinder, die besonders stark elektrischen Feldern ausgesetzt sind, werden immer empfindlicher reagieren.


    Warum ist es so schwierig, einen Grenzwert festzulegen?

    Das ist es nicht. Nur wurden bisherige Untersuchungen zumeist von der Industrie gesponsert. Das Interesse war also groß, die Gefahren und Auswirkungen der Strahlungen herunterzuspielen und die Grenzwerte möglichst hoch anzusetzen. Ich meine, bereits gewonnene Erfahrungswerte rechtfertigen einen wesentlich niedrigeren Grenzwert als etwa den von der EU vorgeschlagenen. Leider missachtet die Politik systematisch die Hinweise von Ärzten.


    Was fordern Sie?

    Es muss endlich eine neutrale Forschungskommission eingerichtet werden, die sich kritisch mit den Gefahren durch Elektrostrahlung auseinander setzt. Die meisten Gefährdungen durch Strahlen können technisch leicht gelöst werden.


    Wie kann sich jeder gegen die Strahlung schützen?

    So wenig und so kurz wie möglich telefonieren. Die Strahlenbelastung ist am geringsten, wenn Sie einen guten Empfang haben - draußen oder im obersten Stockwerk. Von einem langen Telefonat in der Tiefgarage ist dagegen abzuraten. Freisprechanlagen sind nur bedingt zu empfehlen, da die Kabel ihr eigenes Elektrofeld haben.


    Wo lauern weitere Strahlengefährdungen?

    Eine größere Strahlenbelastung als von ihrem Handy geht von den schnurlosen Haustelefonen nach DECT-Standard aus, diese senden ununterbrochen. Ersetzten Sie es durch ein analoges schnurloses Telefon. Verbannen Sie den Radiowecker aus ihrem Schlafzimmer. Lassen Sie so wenig Geräte wie möglich auf Stand-by-Empfang. Erkunden Sie Ihr Umfeld. Auch Geräte aus der Nachbarwohnung können Sie nachhaltig gefährden. Und meiden Sie Mobilfunkbasisstationen in einem Umkreis von 400 bis 500 Metern.


    Das rät das Bundesamt für Strahlenschutz:

    Mobiltelefone senden und empfangen hochfrequente elektromagnetische Felder – und zwar direkt am Kopf. Ihre Wirkung auf den Körper ist noch nicht erforscht.

    - In Situationen, in denen genauso gut mit einem Festnetztelefon wie mit einem Handy telefoniert werden kann, sollte das Festnetztelefon benutzt werden.

    - Telefonate per Handy sollten kurz gehalten werden.

    - Telefonieren Sie möglichst nicht bei schlechtem Empfang, beispielsweise aus Autos ohne Außenantenne. Die Leistung, mit der das Handy sendet, richtet sich nach der Qualität der Verbindung zur nächsten Basisstation. Die Autokarosserie verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung.

    - Verwenden Sie Handys, bei denen Ihr Kopf möglichst kleinen Feldern ausgesetzt ist. Die entsprechende Angabe ist der SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate). Die Hersteller der Handys planen, ab Herbst die unter festgelegten Bedingungen ermittelten SAR-Werte anzugeben.

    - Nutzen Sie Headsets. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der Antenne schnell ab. Durch die Verwendung von Headsets wird der Abstand zwischen Kopf und Antenne stark vergrößert, der Kopf ist beim Telefonieren kleineren Feldern ausgesetzt.

    - Nutzen Sie die SMS-Möglichkeiten, da Sie dann das Handy nicht zum Kopf führen müssen

    Ganz besonders gelten diese Empfehlungen für Kinder, da diese sich noch in der Entwicklung befinden und deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren. Mit den oben aufgeführten Empfehlungen lässt sich die persönliche Strahlenbelastung jedoch einfach und effizient minimieren, ohne auf die Vorteile eines Handys verzichten zu müssen.



    ** gemoppst von http://www.buergerwelle.de/d/doc/ges...mw-im-kopf.htm **

    Auweia, da mut ich unserm handy-zermatschten Gehirn eine Menge Text zu...

    Ich kann mir manche Reaktionen darauf schon vorstellen:

    Entweder gar keine, weil wir das sooooooooowiesooooooooo schon alles wissen und sooooooooowiesoooooooooo nix dagegen machen können und die welt eh böse ist und sich solche diskussionen nicht lohnen. da hat man ja besseres zu tun -zum beispiel eben mal telefonieren.

    oder die besserwisserische, weil das ja soooooooooowiesoooooooo alles ganz anders ist und die technik eh jede minute 1000 meilen voran schreitet und ein handy mittlerweile so schädlich ist wie eine banane im haar einflechten und dazu limbo tanzen. yeah.

    oder eben gar keine reaktion, weil ihr hier eh nur über lustige themen wie "kührt den sexiest nigger of stargate" reden wollt.

    usw.

    aber ich will gar nicht meckern. kann sein, dass auch was völlig überraschendes passiert und sich einige wenige melden, die es schafften, vor der großen handy-invasion in geheime höhlen zu flüchten, um jetzt von dort aus belustigt zu verfolgen, wie ihre verseuchten mitmenschen im wahrsten sinne des wortes vor sich hin krebsen...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  2. #2
    Mittlerer SpacePub-Besucher Avatar von scififan
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    toll das das mal jemand anspricht, wurde zwar immer mal wieder drüber geredet, aber auch immer genauso oft mit einer leicht genervten handbewegung weggewischt.

    naja - auf jeden fall werd ich mir den artikel mal ausdrucken und dem arzt wegen meiner migräne zeigen. wenn er mir dann handy-verbot erteilt, kann ich damit auch leben, ich telefoniere eh nicht sehr viel damit. ist doch auch viel zu teuer und sms schreiben ist doch nicht ganz so schädlich, oder?

    liebe grüße,

    steffi

    ps: falls sich jemand fragt, weshalb der artikel im milliways steht, der lasse sich von jemandem, der auch mal so dachte, erläutern, dass es hier auch um gesundheit geht und nicht nur im sinne von gesunder ernährung

    edit: kleine schönheitskorrekturen *g*
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  3. #3
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    Tja Dr. Brainfister, auch unter den Nutzern dieses Forums gibt es tatsächlich Leute
    die es schafften, vor der großen handy-invasion in geheime höhlen zu flüchten
    , aber trotzdem kann man nicht
    von dort aus belustigt zu verfolgen, wie ihre versuchten mitmenschen im wahrsten sinne des wortes vor sich hin krebsen
    , denn wo soll man hin?
    Um es genauer zu erläutern muss ich ein wenig erzäholen was meine Erfahrung mit der ganzen Sache war. Nach einem kleinen Streit mit der Telekom hatte ich vor ca.5 Jahren mir ein Handy geholt, und dies als einzigen Telefonanschluss genutzt, für die damalige Zeit schon fast eine Pioniertat . Nach ein par Jahren erschien dann Viag Interkom auf dem Markt und bot die berüchtigte Homezone an, also dachte ich mir sparste Geld und bin fleissig zu ihnen rübergewechselt und habe mir eine Homezone bestimmt. Kurz darauf bekam ich starke und von Ärzten unerklärliche Migräne. Zufälligerweise fing ich an mit meiner Homezone Probleme zu kriegen und mich wegen miesem Service mit Viag Interkom zu streiten, also unterschrieb ich reumütig wieder einen D2 Vertrag und setzte die D2 Karte ins das gleiche Telefon das ich mit Viag genutzt hatte (also ein Zweiband Handy). Und siehe da kurz darauf war meine Migräne weg.
    Die Erklärung: Das VIAG bzw. heute O2, und das Eplus Netz senden auf einer höheren Frequenz als D2 und D1, und in meinem persönlichen Fall, hat mein Kopf darauf schlecht regaiert. Wenn man von Beschwerden von Elektrosmog spricht muss man wirklich beachten das es in fast jedem Fall komischerweise anders ist (wie schon oben im Artikel erwähnt), vieleicht ist die Medizin einfach noch nicht so weit die Gemeinsamkeit zu erkennen, und hoffentlich wird sie es bald sein.
    Zur persönlichen GEschichte zurück: Jetzt bin ich reumütig wieder bei der Telekom, und habe mein Handy komplett ausgeschaltet. Nehme es aber zugegebenermassen mit wenn ich aus dem Haus gehe, aber auch da ists ausgeschaltet, ausser wenns benötigt wird, was eigentlich sehr sehr selten ist (daher auch ein Umstietg auf Prepaid).
    Wenn man den Hype aussen vor lässt, dann erkennt man das eigentlich fast niemand ein Handy wirklich braucht. Bis vor zehn oder sogar 5 Jahren konnten wir auch sehr gut ohne leben. Aber es wird uns in der heutigen Zeit eingeimpft das es eine Notwendigkeit ist. (eine andere Diskussion ist auch obs ein Fluch oder ein Segen ist immer erreichbar zu sein, IMO ists ein Fluch)
    Kommen wir nun zum verkannten Problem der DECT Telefone. Die sind tatsächlich ein Fluch. Denn mit DECT Telefonen schadet man nicht nur sich selbst sondern auch alle in der Umgebung, sozusagen bis 2 Wohnungen oder eventuell sogar 3 in Innenstädten. Und da kommen wir zu einem Hauptproblem, heutzutage reicht es nicht mehr aus selber kein Handy zu nuztzen um dem Elektrosmog zu entkommen, man müsste schon aus der Stadt ziehen um einigermassen die Elktrosmog Belastung zu verringern. Zusätzlich zu den DECT Telefonen kommen auch noch die Mobilfunksendestationen, die ja bekanntermassen inzwischen fast die gesamte Fläche abedecken, aber glücklicherweise sind sie nur schädlich wenn man sehr dicht an ihnen drann wohnt, und glücklicherweise verringert sich die Intensität von ESmog in einem umgekehrt quadratischen Verhältniss zm Abstand. Das heisst das man mit grösserer Entfernung zum Verusacher die Belastung um einen viel grösseren Faktor minimiert.
    In meinen Augen sind DECT Telefone ein Fluch weil dadurch die analogen Telefone langsam aber sicher fast vom Markt verschwunden sind, und soweit ich gehört habe sogar in ein par JAhren verboten sein werden, da sie ja eh kaum jemand mehr nutzt.
    Nächstes Problem WLAN. Derzeit entstehen in vielen Städten Wireles LAN Netzwerke. Sind sie harmlos, persönlich glaube ich nicht mehr daran, das Funknetzwerke die auf so hohen Frequenzen (wenn ichs richtig verstehe, um grosse Datenmengen überhaupt übertragen zu können) arbeiten überhaupt harmlos sein können. Also werden durch die eigentlich völlig unnötige zusätzliche Funktion die Elektrosmog Belastungen weiter erhöht in den Innenstädten.
    Fazit: Um dem Elektrosmog zu entgehen muss man in die Wildnis ziehen, und wer will das heute schon. Glücklicherweise gibt es Massnahmen die man selber treffen kann, um die eigene ESmog Belastung und die der eigenen Familie zu reduzieren bzw. so klein wie möglich zu halten. Die in dem Artikel genannten gehören sicherlich dazu, aber sie gehen nicht weit genug. Wieso empfiehlen solche Institute und Ärzte eigentlich nicht das Handy komplett auszuschalten. Immerhin wurde oben empfohlen das DECT Telefon in die Tonne zu kloppen und einen analoges zu kaufen.
    Falls man es sich leisten oder es eventuell sogar sowieso vorhat, sich ein eigenes Haus zu bauen, dann sollte man einige Bauzusätze beachten die sicherlich nicht billig sind, aber als Investition in die Familiengesundheit gelten. Es gibt die Möglichkeit in der Wand ein feinmaschiges Kupfergitter einzusetzen, das angeblich dann wie ein faradayscher Käfig wirkt, und die äussere Strahlungsbelastung fast komplett ausschaltet. Ausserdem gibt es Untersuchungen die bewiesen haben das ein Grasdach (das sind Dächer auf denen in einer Erdschicht Gras wächst) die ESmog Belastung in einem Haus reduziert.
    Aber will man das alles wirklich und bringt das alles auch einen tatsächlichen Nutzen? Immerhin kann man dem ESmog eh nicht ausweichen, aber IMO sollte man es in seinem persönlichen Umfehld zumindest versuchen zu reduzieren.
    Kurz: Massnnahme 1: Handy ausschalten und vor jeder Nutzung es sich wirklich 2mal überlegen obs echt nötig ist.
    Massnahme 2: DECT Telefon in den Müll werfen, und ein analoges Schnurloses kaufen (bleibt nur die Hoffnung das man auch eins findet, das ist nämlich nicht so einfach, aber wenigstens sind sie billig)
    Mehr kann man IMO realistischerweise bezüglich ESmog in unserer jetzigen Zeit nicht machen.

    In ein par Jahren, wenn dann die Medizin soweit ist, weil der Staat unabhängige Untersuchungen durchgeführt hat, und dann die erwiesenen Fälle von ESmog beschwerden oder sogar Krebs erscheinen wird sich vieleicht die Gesellschaft diesbezüglich ändern, aber bis dahin kann man nur versuchen auf die Politk Einfluss zu nehmen, aber braucht man dafür heutzutage nicht grössere Summen an Geld wie sie z.b. die Mobilfunkunternehmen haben

  4. #4
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    zur erläuterung hier ein artikel über den unterschied der zwei momentan auf dem markt erhältlichen standards schnurloser telefone DECT und CT1+ :


    DECT vs. CT1+*
    **
    Der aktuelle DECT- Standard; permanent gepulste Strahlen: Moderne digitale Schnurlos-Telefone sind technisch mit den Mobilfunksystemen D - und E-Netz vergleichbar: Auch bei den DECT-Telefonen gibt es eine Basisstation, die die Verbindung zum Festnetz herstellt. Und ein oder mehrere Mobilteile können per Funk - schnurlos eben - mit der Basisstation kommunizieren. Deshalb heißt DECT - auch: Digital Enhanced Cordless Telecommuniations. Telefone mit diesem Standard senden - vergleichbar mit einem großen Mobilfunkmast - permanent gepulste Mikrowellen aus, also Wellen in einem bestimmten Rhythmus. Eine Art Funkblitze entstehen, die 100 mal pro Sekunde strahlen. Und zwar ganz egal, ob man gerade telefoniert oder nicht. DECT Telefone senden im Frequenzbereich von 1880 bis 1900 MHZ. Dabei werden Spitzenwerte von 250 Milliwatt bei einer Frequenz von 100 Hertz erreicht. Die Reichweite der Strahlen liegt im Haus zwischen 20 und 30 Metern. Zimmerböden und -wände beeinträchtigen zwar die Qualität, sind aber prinzipiell nicht unpassierbar. Ein Holzhaus können gepulste Strahlen fast ungehindert druchdringen. Seit 1997 heißt der DECT Standard auch GAP (Generic Access Profile). GAP gewährleistet, dass die DECT-Telefone verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können. Insofern ist GAP und DECT im Grunde das selbe.*

    * *
    Die Alternative, der CT1-Standard; ungepulste Strahlen während des Telefonats: Schnurlose Telefone nach CT1-Standard ( Cordless Telephone) gibt es seit gut zwei Jahrzehnten. Die Technik wurde überarbeitet und heißt ab 1998 CT1-Plus. Von diesem Zeitpunkt an waren auch die CT1 Telefone der ersten Generation ( ohne Plus) nicht mehr zugelassen. CT1 Plus-Telefone senden nur während des Telefonats ungepulste Strahlen, die als ungefährlich gelten. Ihre Leistung liegt bei 10 Milliwatt im hochfrequenten Bereich von 885 bis 930 MHz.
    Nachteil dieser Telefone ist: Gespräche zwischen den einzelnen Mobilteilen sind beim CT 1+ Standard grundsätzlich nicht möglich. Auch die Hörqualität liegt deutlich unter der von DECT-Telefonen. Hinzu kommt: CT1+ Telefone gelten nicht als abhörsicher und die Features lassen oft zu wünschen übrig. Ab 2003 wird zudem die Frequenz von anderen mitgenutzt, so dass es zu Störungen kommen kann. Größtes Problem aber ist: die Geräte sind sehr rar geworden. Sie dürfen nur noch bis 2008 verkauft und benutzt werden, danach muss man auf ein anderes Telefon umsteigen. Deshalb haben die meisten Hersteller schon jetzt die Produktion von CT1+ Telefonen eingestellt. Wer ein solches Gerät kaufen will, muss also ordentlich suchen. Unsere Recherchen haben ergeben, dass man lediglich noch bei dem Hersteller Topcom ein CT1+ Telefon bekommen kann ( Cocoon 80).

    Die erste digitale Generation, der CT2-Standard; gepulste Strahlung während des Telefonats: CT2 kam vor einigen Jahren als erster digitaler Standard aus den USA. Die Geräte senden genau wie die CT1 Telefone mit 10 Milliwatt im Bereich von 864 bis 868 MHz. Allerdings werden hier gepulste Strahlen nur während des Telefonats ge-sendet. CT2 Telefone haben sich von Anfang nicht durchgesetzt, da sie von den DECT-Telefonen verdrängt wurden. Mit viel Glück findet man heute gebrauchte Geräte auf dem Flohmarkt.


    Fazit:
    Da eine echte Alternative zu den DECT- Telefonen fehlt bzw. nur schwer aufzutreiben ist, kann man nur versuchen mit den permanent gepulsten Geräten richtig umzugehen. Und das heißt:

    Die Entfernung zur Basisstation sollte so groß wie möglich sein. Wird das Mobilteil von Standardakkus gespeist, kann die Basisstation ohne Probleme ausgelagert werden und das Mobilteil mit einem anderen Ladegerät betrieben.

    Da auch das Mobilteil während des Telefonats strahlt, sollten die Gespräche möglichst kurz gehalten werden. Telefone mit Schnur verursachen sowohl bei einem analogen, als auch bei einem ISDN-Anschluss keine Strahlen. Demge-genüber ist das Herumtragen des Mobilteils am Gürtelclip oder ähnliches ungefährlich.



    ** gestohlen von http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sa...ues/dial/38476/ **

    informative adressen zum thema elektrosmog:

    Bürgerforum Elektrosmog des Bundes umwelt ministeriums:
    http://www.elektrosmog99.de

    Unabhängiger regelmäßiger Informationsdienst zum Thema Strahlung und Gesundheit:
    http://www.strahlentelex.de

    Nützliche Seite zum Elektrosmog bzw. Strahlung im Wohnraum:
    http://www.ohne-elektrosmog-wohnen.de



    @ drago
    sehr interessant und gut nachfühlbar, was du da beschreibst.
    bin ernsthaft am überlegen, ob ich mir nicht besser bei ebay ein günstiges analoges schnurloses ergattern sollte und mein dect loswerde...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  5. #5
    Tastaturquäler Avatar von DRD Pike
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    Ein interessantes Thema, das IMO deine einleitenden zynischen Kommentare absolut nicht verdient hat, Brain.

    Ein paar Sachen, die ich hier gelesen habe, waren mir schon bekannt, und waren der Grund dafür, warum ich schon vor einiger Zeit meinen Radiowecker verbannt habe und alle meine elektronischen Geräte an Steckdosen mit Ausschalter gehängt habe.

    Anderes war mir bisher noch nicht bekannt, und dazu hab ich dann auch gleich ein paar Fragen an die Technik-Experten (denn ich bin in solchen Dingen nicht gerade versiert ):

    Bis vor 1,5 Monaten hatte ich überhaupt kein Telefon, sondern musste immer 2 Etagen tiefer zu meinen Eltern rennen, wenn ich telefonieren wollte. Dann bekam mein Vater von einem Kunden 3 Siemens Gigasets geschenkt, von denen dann auch eins an mich ging. Hab gerade mal auf der Packung nachgeschaut, und ja, es ist natürlich so ein DECT-Ding.
    Wenn ich obige Texte jetzt richtig interpretiere, dann geht die durchgehende Strahlung einzig und allein von der Basisstation aus. Die einzelnen Mobilteile strahlen nur, wenn man mit ihnen telefoniert, sind also ansonsten ungefährlich. Hab ich das so richtig verstanden?

    In vielen Fällen ist das vom Netz Trennen eine interessante Lösungsmöglichkeit, die aber durch das Herausziehen und wieder Einstecken des Netzsteckers vielen Menschen ein Gräuel ist. Hier gibt es einfache Lösungen wie den U-Steck - der schaltbare Steckdoseneinsatz, Netzstecker mit integriertem Schalter oder schaltbare Tischverteilerleisten. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, dass die Leiste zweipolig schaltbar ist - in einigen Fällen ist dies nicht der Fall und die Felder sind nachher größer als vorher.
    Öhm, ok. Zweipolig schaltbar? Damit kann ich absolut nichts anfangen. Ich hab diese Steckdosen mit Schalter von Tschibo und Aldi. Waren nicht sehr teuer. Sind das solche zweipoligen Dinger? Kann mir das jemand erläutern?

    Vermeiden Sie Kabelführungen, egal ob in der Wand entlang des Bettes oder unter dem Bett, wenn die Leitungen nicht abgeschirmt sind oder automatisch vom Netz abgekoppelt werden können.
    Ok, nächste Frage: abgeschirmte Kabel? Wie gesagt, meine Steckdosen, Verlängerungskabel etc. sind allesamt schon recht alt und waren auch keine Spezialkäufe oder so. Ich nehme an, das sind dann nicht solche abgeschirmten Kabel?

    Unter Putz verlegte Leitungen müssen gemäß DIN/VDE immer in der Phase geschaltet werden. Bei Beleuchtungskörpern, die in Steckdosen eingesteckt werden, wie Nachttischlampen oder die im Kopfteil eines Bettes installierte Beleuchtung, können auf Grund der einpoligen Schalter sowohl in der Phase, als auch im Nullleiter geschaltet werden. Im zweiten Fall entstehen unverhältnismäßig große elektrische Wechselfelder.
    Ein grosses Fragezeichen (mal wieder)...
    Wie kann ich feststellen, ob meine billige Halogen-Nachtischlampe von Ikea jetzt in Phase oder im Nulleiter geschaltet wird (was auch immer das ist...). Jetzt sagt nicht, dass ich auf dem Karton nachschauen soll. Das Ding ist bestimmt schon 5 Jahre alt.

    Achja, und zum Thema Handy:
    Da werd ich wohl so gut wie gar keiner Strahlung ausgesetzt.
    Denn ich hasse diese Dinger. Nicht wegen irgendwelcher unsichtbaren Gefahren, sondern weil sie schlicht und einfach nerven. Ich fahre täglich 3 Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ständig bimmelt irgendwas, und irgendjemand kann sich wieder unglaublich wichtig vorkommen. Bla bla bla. Altes Thema, schon hundertmal drüber geschimpft...
    Und ständig erreichbar will ich sowieso nicht sein. Zumindest privat nicht. Und ich hab GSD auch keinen Job, der das von mir verlangt.
    Naja, auf jeden Fall war ich vor einiger Zeit gezwungen, mir für Ausnahmesituationen auch so ein Ding anzuschaffen. Denn in der Innenstadt und an den Bahnhöfen sind ja kaum noch öffentliche Telefone zu finden. Und an der FH haben wir gerade mal ein einziges Münztelefon...
    Nun ja, mein Handy hat nen kaputten Akku, ist die meiste Zeit aus, und meine Prepaid-Karte hab ich in 3 Jahren gerade mal 2 Mal aufladen müssen.
    Soviel dazu.

    Zum Thema allgemein:
    Ja, es gibt keine hundertprozentigen wissenschaftlichen Beweise, inwiefern man von Elektrosmog persönlich beeinflusst wird. Ich hab hin und wieder Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. Zugegeben, das kann auch andere Ursachen haben. Aber es ist ja auch nicht allzuschwer, ein paar grundlegende Vorkehrungen zur Verringerung des Elektrosmogs in der eigenen Wohnung vorzunehmen. Rein pro forma quasi. 100%ig kann man dem natürlich nicht aus dem Weg gehen, aber reduzieren lässt sich das Ganze ja schon. Zum Beispiel eben durch solch einfache Möglichkeiten wie das Entfernen des Radioweckers. Frühmorgens geweckt zu werden ist eh ziemlich ätzend. Ob das jetzt in Form eines Pieppieppiep eines normalen Weckers oder durch nervtötende Technomusik des lokalen Radiosenders geschieht, ist dabei doch eigentlich ziemlich egal.
    Bunt ist das Dasein und granatenstark.

  6. #6
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    Ein wirklich interessantes Thema. Da ich sowieso am liebsten meine Ruhe habe, ist mein Handy meist ausgeschaltet. Ich habe es nur dabei, wenn ich unterwegs bin, schalte es aber erst ein, wenn ich es brauche oder einen wirklich wichtigen Anruf erwarte. Ansonsten ein guter Tipp: wie wärs mal wieder mit Briefe schreiben? Ist billiger, gesünder (außer für den Postboten) und macht auch Spaß.

  7. #7
    Dauerschreiber Avatar von Drago
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    @DRD Pike:
    Bis vor 1,5 Monaten hatte ich überhaupt kein Telefon, sondern musste immer 2 Etagen tiefer zu meinen Eltern rennen, wenn ich telefonieren wollte. Dann bekam mein Vater von einem Kunden 3 Siemens Gigasets geschenkt, von denen dann auch eins an mich ging. Hab gerade mal auf der Packung nachgeschaut, und ja, es ist natürlich so ein DECT-Ding.
    Wenn ich obige Texte jetzt richtig interpretiere, dann geht die durchgehende Strahlung einzig und allein von der Basisstation aus. Die einzelnen Mobilteile strahlen nur, wenn man mit ihnen telefoniert, sind also ansonsten ungefährlich. Hab ich das so richtig verstanden?
    Du hast es richtig verstanden, aber bedenke dabei 2 Sachen.
    1. wenn du mit einem DECT Telefon telefonierst, telefonierst Strahlenmässig praktisch mit einem Handy. Daher sollte man wenn man es benutzt nur kurz benutzen.
    2. Bist du denn immer 2 Etagen von der Basisstation entfernt? Ausserdem betrifft das mit der Strahlung sicherlich auch alle anderen BEwohner des Hauses.
    Mit deinen anderen Fragen kann ich leider nicht präzise helfen, daher lasse ichs lieber ganz, falls sich niemand anders findet der das gut weiss, kann ich ja dann versuchen ein wenig zu erklären was ich von den Zitaten verstehe.

    @Brain: gute Links, insbesondere der Letzte. Da habe ich wirklich gute neue Infos gefunden, bezüglich der Möglichkeit zur Reduzierung der Strahlung in Räumen in Abhängigkeit der Baumaterialien und benutzten Fenster. Wusste z.b. nicht das Wärmedeämmglas die Strahlung zu 99% reflektiert Isolierglas dagegen nicht. oder das Metall unterm Dach fast den gleichen Effekt hat wie das Gründach. Und sehr interessant war das Leichtbeton auch zu 99% reflektiert. Wenn man das zusammen nimmt, und diese Werte wirklich stimmen sollten (was ich sicherlich noch überprüfe), dann bedeutet das das man ein Haus bauen kann, das ohne grössere Umwege praktisch ESmog geschützt ist. und wo nur 1% der äusseren Belastung eintritt.
    Diese Infos sind alle recht neu glaube ich, da ich vor ca. 3 oder 4 JAhren schon einmal gesucht hatte, und solche Infos nirgendwo gefunden habe.

    @captainjellico: wieso? für den Postboten ists auch gesund, da gehen gesund ist

  8. #8
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    @Drago: Schon mal an die Hunde gedacht?

  9. #9
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    Mir war seit Beginn des Handys mehr oder weniger klar, dass die Dinger nicht ganz ungefährlich sind. Ich bin jeder neuen Technik immer etwas misstrauisch (oh Mann, ich klinge wie eine alte Frau ). Aber mal im Ernst, ein so kleines Ding wie ein Handy, dass eine "Antenne" zu einem Sateliten hat, muss irgendwie eine gewisse Strahlungsgefährdung haben, das klingt einfach nur logisch. Ein solches Teil kann 10.000 m überwinden (oder wie hoch auch immer die Sateliten schweben), zwangsläufig muss es irgendwelche Strahlen geben.
    Glücklicherweise gehöre ich einer Generation an, die ohne Handy aufgewachsen ist. Ich bin weder beruflich noch privat darauf angewiesen. Ich sterbe nicht an Vereinsamung, nur weil ich mein Handy außerhalb der Wohnung nicht dabei habe. Ich schaffe es sogar, mich persönlich (also von Angesicht zu Angesicht) mit jemandem zu unterhalten. Ich bin nicht so wichtig, dass ich immer und überall erreichbar sein muss (wobzu gibt es denn einen Anrufbeantworter? ).

    Und ein kurzes Wort zum Elektrosmog: Ich will nicht bestreiten, dass es ES gibt, aber manchmal (speziell in TV-Dokumentationen) habe ich das Gefühl, das zuviel auf den Elektro-Smog geschoben wird. Jeder Kopfschmerz, jede Stimmungsumschwankung hat mit ES zu tun. Das kann ich nicht immer glauben. In einigen Fällen stimmt es sicherlich (z.B. bei alten Leitungen), aber oft sind für Kopfschmerzen u.ä. auch andere Ursachen vorhanden. Stress auf der Arbeit oder in der Partnerschaft können auch Beschwerden hervorrufen. Und außerdem gibt es genug Menschen, die sich Dinge einbilden. Ein jeder kennt sicherlicher mindestens eine Person, die ihr Leben nach dem Tageshoroskop lebt, oder? Einbildung ist das halbe Leben. Wenn das Horoskop sagt, heute wirst du Pech haben, dann geht 100%ig etwas schief, und genau das hat das Horoskop gemeint (ohne "Glauben" an das Horoskop wäre es vielleicht gar nicht eingetreten). Wenn ich mir oft genug sage, die Kopfschmerzen kommen von "alten" Leitung, dann glaube ich es irgendwann (d.h. in keinem Fall, dass alles immer nur Einbildung ist; ich denke nur, ein Teil vom Ganzen ist Einbilung).

  10. #10
    Furie Avatar von Simara
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    Okay, nun meld ich mich auch mal zu Wort. Im großen und ganzen hab ich mir über ES noch keine großen Gedanken gemacht. Aber wenn ich so überlege, dann bin ich – wie viele andere sicher auch – jeden Tag allein schon im Büro von elektrischen Geräten umgeben (Monitor, PC, Laserdrucker).
    In letzter Zeit fühle ich mich - egal ob ich viel oder wenig schlafe - total kaputt. Auch hab ich vermehrt Kopfschmerzen. Ob's am ES liegt?
    Ich möchte einerseits nicht in Panik ausbrechen, aber andererseits möchte ich das Thema auch nicht mit einem Achselzucken abtun.

    Ich besitze ein Handy. Und leider leider, seit ich einen Vertrag habe, wird es auch öfter genutzt. Aber die meisten Kosten kommen vom simsen. Und laut Bericht ist das ja nicht so schädlich.
    Ich hatte mir das Handy nicht zugetan, um überall erreichbar sein, obwohl das schon sehr viele Vorteile hat. Wenn ich nicht erreichbar sein will, dann schalte ich das Ding ab. Es gibt ja noch die Box. Nachts hab ich das Teil sowieso aus und nicht – wie viele meiner Freunde – als Wecker neben dem Bett . Bei mir liegts an meinem Frühstückstisch oder befindet sich noch in der Jackentasche, denn wozu brauch ich daheim ein Handy, dort hab ich doch Festnetz.
    Das Handy hab ich mir auch nur zugelegt, damit ich, wenn ich im Wald mit meinem Hund spazieren gehe und es passiert was, Hilfe herbeitelefonieren kann (kam schon mal vor). Oder beim Ausreiten. Obwohl ich nicht weiß, ob das Handy ein Sturz vom Pferd überlebt ^_^

    Weshalb ich mich aber zu Wort melde ist eigentlich die Sache mit dem Netzstecker ziehen. Ich hab ja jetzt zu Hause ne Menge Strahlenquellen. Jaaaa, ich hab sogar einen Fernseher und ein VCR in meinem Schlafzimmer. Den Fernseher schalte ich immer am Knöpfchen ab. Also kein Standby-Betrieb. Da könnte ich mir auch noch vorstellen, den Netzstecker zu ziehen. Aber doch nicht beim VCR! Wenn ich bei dem die Stromzufuhr abstelle, dann ist nach ner halben Stunde die Uhr weg. Und wenn ich die jedesmal neu stellen muss, damit der Timer funktioniert, .... das kanns ja auch nicht sein.
    Bei meiner Stereoanlage ziehe ich auch den Stecker und hänge sie nur dann ans Netz, wenn ich sie wirklich brauche. (Liegt aber mehr am Faktor Strom sparen als am Faktor ES )

    Und was ist mit dem PC? Ich kraxel doch nicht jedesmal unter den Schreibtisch um vom Monitor den Stecker zu ziehen.
    Und den Stecker vom Rechner zu ziehen soll auch keine gute Idee sein, weil sich sonst die interne Batterie entleert. Hab ich mir sagen lassen. Weiß allerdings nicht obs stimmt. Wer kann mir da Bescheid geben?

    Also wie soll ich Strahlung reduzieren!


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  11. #11
    Dauerschreiber Avatar von Drago
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    Originally posted by Xinau@26.02.2003, 22:53
    ...
    Aber mal im Ernst, ein so kleines Ding wie ein Handy, dass eine "Antenne" zu einem Sateliten hat, muss irgendwie eine gewisse Strahlungsgefährdung haben, das klingt einfach nur logisch. Ein solches Teil kann 10.000 m überwinden (oder wie hoch auch immer die Sateliten schweben), zwangsläufig muss es irgendwelche Strahlen geben.
    ...
    Da hast du aber etwas völlig missverstanden.
    Es gibt zwar Satelitenhandys die über einen Sateliten funktionieren, die sehen aber anders aus als die Handys die man im Alltag sieht, und sind eigentlich nur für Nutzer gedacht die Beruflich in der Wildnis unterwegs sind, wie Forscher, Ölsucher, Bergbaubetriebe, Kapitäne auf See, usw...
    Ausserdem ist deren Nutzung extrem teuer.

    Die Handys die du vom Alltag her kennst benutzen gar keinen Sateliten, sonder zum grössten Teil Sende- und Empfangsmasten. Sie müssen also auch keine 10.000m überwinden.

    D.h. jetzt aber alles nicht das sie unschädlich sind, wollte den Fehler nur mal aufklären.

  12. #12
    Kleiner SpacePub-Besucher Avatar von GaryOldman
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    Ist denn letztendlich nicht alles schädigend? BSE, MKS, rauchen, Alkohol. da kommt es doch auf die paar Handy-Strahlen auch nicht mehr drauf an. Aber scheinbar schreckt das niemanden ab mit den Strahlungen, denn die Handy-Branche boomt nach wie vor.

    Euer Gary

  13. #13
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    Original von Drago:
    Die Handys die du vom Alltag her kennst benutzen gar keinen Sateliten, sonder zum grössten Teil Sende- und Empfangsmasten. Sie müssen also auch keine 10.000m überwinden.
    Ups, da hast du vollkommen recht. Danke, Drago. Da habe ich mich tatsächlich ganz gewaltig geirrt. Daran kann man mal sehen, wie viele Ahnung ich tatsächlich von Handys habe (Mist, bin ertappt worden ). Allerdings die Entfernung bis zum nächsten Sendemast muss ja auch erst überwunden werden.

  14. #14
    Dauerschreiber Avatar von Drago
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  15. #15
    Grad reingestolpert
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    Wieviel Saft aus dem Handy ausströmen kann man ja immer so schön sehen wenn man diesen Blinketinnef, so blinkediblinksticker, über die Interne Antenne anbringt, da leuchten dann bunt und in Farbe kleinste Led's in SMD Bauweise auf und das in verschiedenen Farben.
    Angeblich soll das die austretende Strahlung reduzieren... habt ihr schonmal so schlecht gelacht, das bischen Saft das so ein Blinkeding wegsaugt ... mit wieviel Watt strahlt noch gleich ein D Netz Handy? 2 Watt? Su und wieviel saugt so ein Blinketeil aus? Minimalste Werte. Wär aber auch unlogisch wenn das die Strahlung weiter reduzieren würde, dann könnte man nämlich nicht mehr telefonieren richtig?
    Naja, überall wo man hingeht sieht man diese Blinketeile auf jedenfall im Moment.
    Naja und ich lass mir übrigends auch Regelmässig den Kopf wegbraten mit meinem Handy, irgendwann sagts *pling* und mein Hirn hüpft genußbereit aus meinem Schädel, aber missen möchte ich meine mobile mini Telefonzelle dann doch nicht. Oft kommts dann doch vor das man unterwegs ist und irgendwas vergessen hat, und dann hat man glücklicherweise keine Telefonkarte dabei und kein Kleingeld... kenn wa doch alle die Situation.
    Ausserdem bei aller Hirnwegbraterei, Autofahrer sollten immer eins dabeihaben, so ist der Notruf dann schnell gewählt und die zahl der Verkehrsopfer die bei einem unentdeckten Unfall krepieren sinkt wieder.
    Ich bin der Kronkster! Ich verwende gerne fremde Signaturen. Bitte verwechseln Sie mich nicht mit dem Mitglied "Dr. Brainfister". (by some weird Admin)Da kommen solche Sprüche eigentlich hin!!!

    <span style='font-size:21pt;line-height:100%'><span style='color:red'><u>Spülkasten Politik&#33;&#33;&#33;</u></span></span> <span style='font-size:8pt;line-height:100%'>inspired by Harl</span>
    <span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Humorlose Hamster gehören in den Ofen&#33;&#33;&#33;</span>

  16. #16
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    hier ein bericht, der zwar nicht haargenau in die bisherige diskussion passt, sie jedoch auf interessante weise ergänzt:


    Greenpeace: Dauergifte aus Chemie-Industrie verseuchen die Arktis

    Greenpeace startet weltweite Kampagne gegen Dioxin & Co


    London/Wien -12.08.99 - Dauergifte aus Industrieländern verursachen schwere Schäden bei Menschen und Tieren in abgelegenen Regionen wie der Arktis. Das geht aus dem Report "Die Spitze des Eisbergs - Dauergifte in der Arktis" hervor, den Greenpeace heute veröffentlicht hat. Die Bedrohung durch Dauergifte ist demnach schlimmer als bisher angenommen: Der Giftgehalt in der Muttermilch von Inuit-Frauen, die sich traditionell von Robben und Fisch ernähren, ist um ein Vielfaches höher als bei Menschen in Westeuropa. Eisbären gehören zu den am stärksten mit Umweltgiften belasteten Tieren. Mit dem Report startet Greenpeace eine Intensiv-Kampagne für ein Verbot von Dauergiften.

    "Diese Beispiele sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs", betonte Dr. Paul Johnston vom Greenpeace-Labor in der Exeter University in England bei einer Pressekonferenz in London. "Die schleichende Vergiftung der Umwelt durch Dauergifte ist eines der größten Umweltprobleme", ergänzte Herwig Schuster, Chemie-Experte von Greenpeace-Österreich in Wien. Zwar sind *alte&#39; Dauergifte wie PCB oder DDT in vielen Ländern inzwischen verboten, aber an deren Stelle treten jetzt die neuen. In der Arktis nachgewiesene neue Dauergifte sind unter anderen: bromierte Flammschutzmittel aus Elektrogeräten wie Handies und Computern sowie TBT aus Schiffsanstrichen. Diese Chemikalien fand Greenpeace sogar im Fettgewebe von Pottwalen aus dem Atlantik.

    Dauergifte sind schwer abbaubar und reichern sich in Lebewesen an. Bei Menschen und Tieren können sie Schäden an Immun- und Nervensystem, Fortpflanzungsstörungen, Krebs und Störungen des Hormonsystems hervorrufen. So wurden von Forschern in Grönland und Nord-Norwegen junge weibliche Eisbären mit Penis gefunden.

    "Verantwortlich ist die Chemieindustrie", unterstrich Herwig Schuster. "Es ist ein Skandal, daß Menschen und Tiere, die weit entfernt von den Industriezentren leben, durch unsere Chemiekalien vergiftet werden." In die Arktis gelangen die Giftstoffe über den kaum bekannten Effekt der "Globalen Destillation": Die stabilen Gifte wandern vor allem über die Luft aus den Industrie-ländern in die kälteren Pol-Regionen, wo sie ausfrieren und sich schließlich in den Lebewesen festsetzen. "Das Klima funktioniert dabei wie eine Giftpumpe", erläuterte Schuster.

    Greenpeace fordert ein weltweites Verbot von Dauergiften. Um die Bedrohung der Arktis durch Dauergifte zu erforschen, befindet sich das Schiff "MV Greenpeace" seit dem 8. August mit einer wissenschaftlichen Crew in der Arktis bei Spitzbergen. Danach wird das Schiff in Dänemark, Holland, Deutschland, Schweden, Belgien und Spanien Station machen.
    der bericht stammt von 1999. ob die darin beschriebenen gefahren durch gifte noch aktuell sind bzw. inwieweit beispielsweise die handy-industrie bisher darauf reagierte, ist mir nicht bekannt. allerdings zeigt es auf traurige weise, wie häufig wir allein durch ganz alltägliche gebrauchsgegenstände gezwungen mit gesundheitlichen gefahren zu leben. ohne ihr riskiko mangels nötiger aufklärung seitens industrie und politik von anfang an ausreichend einschätzen zu können.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  17. #17
    Dauerschreiber Avatar von Drago
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    das ist wirklich ein ganz anderes thema, daher warte ich mal mit dem Antworten, bis es getrennt wird. falls der mod anders entscheidet poste ich dann natürlich hier weiter.

  18. #18
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    ich bin der mod und ich trenne es nicht. ich finde es immer noch passend genug, weil es mir, wie ich einleitend bereits sagte, um die gefahren für die gesundheit ging, die unter anderem durch handies auf uns einwirken. wenn ich jetzt für jede dieser gefahren einen eigenen thread eröffne, haben wir bald keine übersicht mehr und die diskussionslust is im eimer.

    oder seht ihr das anders, liebe leser?
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

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