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Thema: Enterprise - Pilotfilm - S01E01 - Broken Bow/Aufbruch ins Unbekannte

  1. #1
    Grad reingestolpert
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    Standard Enterprise - Pilotfilm - S01E01 - Broken Bow/Aufbruch ins Unbekannte

    Tja, das war er also! Der Pilotfilm zur neuen Star Trek-Serie!

    Die bereits diskutierte Titelmusik fand ich gar nicht so schlimm, ist halt ungewöhnlich, da das erste Mal ein ST-Titelsong gesungen wird, aber ich denke, wenn die erste Staffel rum ist finden´s die meisten gelungen.

    Sehr gut fand ich die ersten Andeutungen zum "temporalen Krieg", der offensichtlich in der Zukunft (oder in allen Zeiten) bereits stattfindet und in dem Archer anscheinend eine Rolle spielt. Auch kann ich mir vorstellen, daß die dunkle Gestalt in dem "temporalen Feld" ein Todfeind der Enterprise ist, der seine Möglichkeiten versucht zu nutzten, um den Ausgang der Krieges in der Vergangenheit zu beeinflußen. Jede Menge Potenzail, das hier drinsteckt, hoffentlich wird´s genutzt.


    Ach ja, by the way: Mann, hat T´Pol heiße Brüste!!!!! In der Szene, in der sich die beiden eingerieben haben, hab ich kaum auf den Dialog achten können vor lauter.... puuhhhhh, aber ich denke der Dialog war mit Absicht nicht allzu wichtig, mit Absicht, in der Szene ging´s um anderen "Dinge"!
    <span style='color:orange'>&quot;I&#180;m fireproofed and you&#180;re not&#33;&quot; (HELLBOY)</span>

  2. #2

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    hey
    jetzt können wir ja alle drüber reden (außer man hat den ollen jauch geguckt ^^).

    ich wollte nur mal eure meinungen und eindrücke zum start von enterprise bei uns hören (bzw. lesen)....

    an die, für die es neu war:
    enttäuscht?
    begeistert?
    "könnte was werden"?

    ...

  3. #3
    Dauerschreiber Avatar von CaptProton
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    Naja... leider hat es SAT.1 fertig gebracht den ersten Teil in Mono zu senden und auch schon kräftig angefangen rumzuschnippeln

  4. #4
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    Ist nur so ein Gedanke/Vorschlag ... Würde es jemand stören, diese Diskussion ins allgemeine Serien-Forum zu verlegen? So ein Auftakt ist sicherlich auch für Leute interessant, die nicht im separaten ST-Forenbereich unterwegs ist.
    <span style='font-family:Arial'><span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
    I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
    (Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)</span></span>

  5. #5
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    hat der pilot potential?
    ich denke
    ja.
    trotz der vielen eher gammligen vorschusslorbeeren, die ich bisher las, versuchte ich ohne vorbehalte ranzugehn. ich denke, das hab ich ganz gut geschafft. so kann ich sagen, dass enterprise sicherlich nicht genial ist. leider keine serie wie ds9, farscape oder b5. bestimmt solls das gar nicht sein. doch ich will nicht ins übliche geschwalle über diese serie verfallen. davon gabs im forum bereits mehr als genug.
    deshalb umreiße ich besser kurz einige vor- und nachteile:

    vorteile

    scott bakula
    schon seit "zurück in die vergangenheit" in meinen augen eines der sympathischsten gesichter, das das ami-fernsehn hervorbrachte. ich fand ihn bisher in keiner seiner rollen wirklich schlecht. besonders als harry d&#39;amour in clive barkers "lord of illusions" gefiel er mir. diese role hätte man kaum besser besetzen können. genauso sehe ichs mit seiner rolle als archer. er passt einfach rein und stellt nicht im entferntesten den stumpfen, vor patriostismus strotzenden grusel-ami dar als der er in manchen "kritiken" bezeichnet wurde.

    klingonen
    sind mir immer noch das liebste volk. diese urigen haudegen haben für mich was derart gemütliches. sie sind das, was man als den rustikalen part der scifi bezeichnen könnte. kein von hochtechnologie aufgepeppeltes cyber-volk, keine überzogenen pseudo-aliens -einfach eine rasse von kämpfern mit einem unverwechselbaren, äußerst sympathischen charisma. das dunkle, schmutzige klingonen-design mit seinen scharfen kanten, den prähistorisch wirkenden schriftzeichen und der überall anwesenden kargheit ließ für mich in enterprise seit langem mal wieder "echtes" star-trek-feeling aufkommen. selbst wenns nur recht bescheiden und von kurzer dauer war.

    temporaler krieg
    ist gleichzeitig garant für den berühmten roten faden. vielleicht wird er nicht so konsequent und facettenreich gesponnen wie beispielsweise in farscape, potential steckt auf jeden fall drin und ich bin gespannt was draus wird.

    präsentation (regie, musik...)
    weitgehend gelungen und über dem durchschnitt einer gewöhnlichen scifi-serie. sollte natürlich zu erwarten sein, schließlich durfte das team rund um star trek bisher genügend erfahrungen damit sammeln. dass sie in meinen augen für eine serie wirklich herausragende szenen schufen, bedarf trotzdem meines lobes. die kampfszenen auf diesem verschneiten planeten und später die verzerrten auf dem raumschiff fand ich überaus gelungen.

    suliban
    interessantes design, gut dargesellt. ein volk, das sehr in die anfangsphase der star-trek-historie passt. schlicht, aber dank vieler geheimnisse trotzdem interessant. die geschichte mit den evolutions-geilen bösewichtern ist zwar nicht neu, aber gut in die story eingebunden. eine etwas frischere idee hätte allerdings wirklich nicht geschadet.

    special effects
    durchweg beeindruckend und sehr "realistisch". gehören zum besten, was im serienformat bisher zu sehen war. aber nicht nur die qualität der technik beeindruckt, sondern auch das design. z.b. die fliegenden kugeln der suliban fand ich obwohl sie zuerst wie mini-borg-kubusse anmuteten, eine gut umgesetzte idee.

    t&#39;pols titten
    sind nunmal klar im vorteil. warum sollte ich drumrumreden? die masche, die dahinter steckt ist völlig eindeutig, aber ich kenne keine einzige serie, in der nicht mit sexuellen anspielungen geliebäugelt wird. dass für diesen part derartig herausragende titten gecastet werden, ist schon irgendwie eine leistung. in welchem sinne auch immer... wär der rest der serie wirklich ungemein schlecht, wären diese beiden argumente jedoch nicht genug für mich, um einzuschalten. in einem porno mit miss blalock als darstellerin sicherlich, aber nicht in enterprise.

    usw.

    nachteile

    nostalgie-mangel
    klar, durch die anspielungen auf die jungfräulichkeit der neuen technik (beamen...) kommt schon manchmal nostalgie-feeling auf. auch die konflikte nach den ersten 100 jahren mit den vulkaniern finde ich ganz nett. doch wenn ich mir die kulisse. die geräte (phaser, kommunikator...) anschaue, frag ich mich, ob die nicht auch wie der bösewicht aus der zukunft kommen. sie sind ein bisschen zu modern. mehr schlichtheit und zumindest der versuch, sich auf das design der original series zu besinnen, hätte ich freudig begrüßt. ebenso gehts mir mit den uniformen. die sind zweifellos gelungen. jedoch haben sie mit dem, was wir aus frühen star-trek-tagen kennen, nichts zu tun. klar besteht die gefahr, der serie mehr comedy als ernsthaftigkeit zu verleihen, wenn ein paar leute in engen balett-kostümen rumhoppsen und in eine aufklappbarer fusselbürste quatschen. dass man das jedoch auch glaubwürdig und zeitgemäß umsetzen kann, zeigten die ersten star-trek-filme.

    die crew
    außer t&#39;pols titten gibts da wenig, das hängenbleibt bzw. wie fast jeder bereits rausfand, sind mayweather und hoshi so gut wie jeder kanonenfuttertaugliche crew-man, der normalerweise über 2 folgen nicht hinauskommt. bei den beiden glaub ich nicht, dass noch wirklich mehr rauszuholen ist. ihre ausstrahlung lässt sich nicht mit mehr charakter füllen. trip und den andern typ hab ich ständig verwechselt. die beiden sind sich äußerlich wie innerlich viel zu ähnlich. da muss mehr passieren oder einer von beiden sollte immer einen lustigen hut tragen oder tentakel wachsen lassen. dieser doktor schnucksipucksi ist ein langweiliges, völlig fehlbesetztes plagiat aller eigenschaften langweiliger fehlbesetzter tv-doktoren, die man bisher in unzähligen serien bewundern durfte. diese gekünstelte faszination ödet nur an, sonst nix.

    charaktertiefe
    mehr als die übliche ich-wills-meinem-papa-beweisen-tagträumerein (in wievielen serien kam sowas schon vor??) ist da nicht passiert. klar, ein paar andeutungen, dass archer was mit vulkaniern hat. beim rest der charaktere is so gut wie gar nix rübergekommen. sicher lässt sich nicht jeder in einem pilot ausführlich vorstellen, aber ein paar mehr eigenschaften als fleischeslust im doppelten sinne wär bestimmt drin gewesen.

    rick berman / brannon braga
    was hätte enterprise ohne diese beiden sein können? was wärs mit herrn behr? viiiiel mehr. mehr humor, mehr bizarres, mehr tiefgang, mehr von allem. vielleicht ein bisschen weniger sex, obwohls den bei ds9 stellenweise auch gab. natürlich nicht derartig plakativ, aber nicht zu übersehn. berman und braga sind sicherlich keine vollstümper. sie schafften es, enterprise besser starten zu lassen als voyager. allerdings ließen sie ebenso wenig neues zu. es sind eben altbewährte zutaten, nur etwas gekonnter umgesetzt.

    zu gehetzte dramaturgie
    der klingone lässt sich zu schnell überwältigen und vertraut plötzlich einer rasse, die ihn anschoss, gefangen nahm, an ihm rumspielte usw.
    die handhabe fremder flugobjekte gelingt unrealistisch schnell. beim rückflug wird butterweich durch den kugelhagel gesteuert. neeeee -das geht nun wirklich nicht.

    usw.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  6. #6
    Dauerschreiber Avatar von Mara
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    um es kurz zu machen: ich glaube, diese Serie könnte mir gefallen.


    Das gesamte Design war besser als in jeder anderen ST Serie - es fühlte sich einfach "echter" an als z.B. in TNG, ob wir nun von der Enterprise oder von den Szenen auf dem Schneeplaneten reden.

    IMHO ist es außerdem ein Pluspunkt, dass man nicht krampfhaft versucht hat, die TOS-Optik reinzubringen. Das hätte einfach nicht mehr mit den heutigen tricktechnischen Möglichkeiten zusammengepasst. Auf diese Art von Pseudo-Nostalgie kann ich gut und gerne verzichten, danke.
    btw, bestimmt wirds im Lauf der Zeit noch genug Anspielungen auf die "alten" Serien geben.


    Zu den Minuspunkten: die Charaktere. Archer ist der einzige, auf den überhaupt eingegangen wurde, der Rest ist sich innerlich und äußerlich so ähnlich, dass ich fünf Minuten nach dem Ende der Doppelfolge schon wieder vergessen hatte, wer nun wer war. Mal abgesehen von Neelix... äh, Phlox, dem Doktor...

    Und zweitens wäre hier die "Einschmierszene". So funktioniert also Dekontamination im 22 Jahrhundert... wieso müssen die das mit Gel machen und nicht einfach mit einer Dusche? Naja, warum einfach wenns auch kompliziert geht.
    An alle, die dabei "aus zwei Gründen" die Dialoge verpasst haben: da gabs nicht viel zu verpassen. Die Szene war so eindeutig auf Sex ausgerichtet, dass man von "Anspielungen" eigentlich gar nicht mehr reden kann, und wie man sieht, hat es auch bei den Jungs hier funktioniert (OK ich geb zu, Tucker oben ohne hatte auch was an sich ^_^ )

  7. #7
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    War ganz gut.

    Aber: Früher war Star Trek einmal Vorreiter für Wissenschaft in der SciFi, jetzt kann man das offenbar vergessen. Hier geht es nur um Sex und Action. Die Physik wurde einige Male peinlich verletzt (Beispiel: Achtet mal auf die Tongeräusche, als die Laserstrahlen Metall treffen, hört sich wie ein Querschläger von Pistolenkugeln an, totaler Unsinn...).

    Die ersten Folgen der Serie sollen ja ganz toll sein, später geht es angeblich stetig bergab....

  8. #8
    Dauerschreiber Avatar von Drago
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    nicht unbedingt, es geht eher auf und ab :unsure:

    ich wundere mich über die die sich über mangelnde Charaktertiefen beschweren, es ist immerhin erst der Pilotfilm, es wird schon noch auf die Charaktere eingegangen werden, wäre ja auch blöd alles in einen Piloten zu packen.

    @Capt. Proton (zum Post vom anderen Thread): habe auch bemerkt das ein wenig rumgeschnibbelt wurde, aber war mir nicht so sicher was fehlte. IMO fehlt z.B. eine Szene mit dem Doktor am Anfang, oder irre ich mich da?

  9. #9
    Dauerschreiber Avatar von CaptProton
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    Originally posted by Osiris@16.03.2003, 01:23
    . Die Physik wurde einige Male peinlich verletzt (Beispiel: Achtet mal auf die Tongeräusche, als die Laserstrahlen Metall treffen, hört sich wie ein Querschläger von Pistolenkugeln an, totaler Unsinn...).

    Da muß ich dir wiedersprechen...den die "ersten" Waffen waren keine 100% Energie Waffen, das waren Projektil/Energiewaffen...eine Mischung aus beiden. So einen Vorläufer gibt es jetzt schon wirklich....letztes Jahr hatte ich mal einen Bericht darüber auf Star Trek Database gepostet.... muß mal suchen ob ich den irgendwo noch finde

  10. #10
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    Originally posted by Osiris@16.03.2003, 02:23
    Aber: Früher war Star Trek einmal Vorreiter für Wissenschaft in der SciFi, jetzt kann man das offenbar vergessen.
    Du hast bei diesem Satz doch sicher diesen Smiley vergessen, oder? - Enterprise war auch nicht unwissenschaftlicher als die bisheren ST-Serienkonzepte. Ganz im Gegenteil, mit der kleinen Schwerkraft-Spielerei haben sie endlich gezeigt, daß es bei den Machern inzwischen angekommen ist, daß Oben und Unten im All relativ sind. Jetzt müssen sie es nur noch auf die Außenansichten beziehen, und sie haben so etwas wie einen Paradigmenwechsel in Sachen Realismus.

    Ich habe die ersten Waffen übrigens als Projektilwaffen gewertet, auch wenn die Geschosse offenbar energetisch beschleunigt werden. Das halte ich übrigens für ungleich realistischer als ein magischer Phaser, dessen verschossene Teilchen offenbar ganz genau wissen, wieviel es braucht, ein bestimmtes Lebewesen nur zu betäuben oder aber zu töten.
    "Entschuldigen Sie, Mr. Alien ... Wieviel wiegen sie ungefähr und wie stabil ist ihr Organismus?"
    "Kzickselb&#39; Gdjhs?"
    "Schon okay, dann rate ich eben." (*justiert am Phaser herum*)
    BZZZT&#33; --&#62; Alien liegt in Morpheus Armen.

    Tja, ansonsten hatte ich das erste Mal in einer ST-Serie das Gefühl, daß jede Person, die im Bild zu sehen war, auch irgendwie gebraucht wurde, und nicht nur Staffage war. Es fehlten diese sinnlosen Korridorszenen, in denen Statisten im Kreis laufen, um Leben zu simulieren; statt dessen hat jeder seinen Posten, und die rustikal anmutende Technik macht es glaubwürdig, daß die Leute wirklich ständig daran abieten müssen, damit es läuft.

    Auch der Mut zur Schmutzigkeit, der erstmalig in DS9 auftauchte, rechne ich ENT sehr hoch an ... Es ist eben nicht überall im All antiseptisch. Außerdem scheint es bisher nicht diese widerliche Tendenz zu geben, einer neu auftauchenden Spezies feste Charakterzüge aufzubügeln, die sie ihr Lebtag nicht loswerden. Das fällt auf, weil es auch bei den Suliban solche und solche gibt, die sich sehr unterschiedlich verhalten. Auch das Verhalten der Klingonen wurde etwas differenzierter dargestellt, hatte ich den Eindruck.

    Kurz, die Leute haben sehr wohl dazugelernt, und versucht, kleinere Neuerungen so einzubauen, daß selbst konservative Trekkies nicht durch allzu viel Innovation auf einmal irritiert werden. Das finde ich okay, denn auch eine langsame Entwicklung eines Konzeptes ist eine Entwicklung. Wen stört es da, daß die Mischung aus Action&Sex auch hier bemüht wird ... Immerhin gehört schon Mut dazu, in einer eher prüden Serienumgebung wie der von ST einmal nicht auf pseudopsychologisierende Gespräche mit Anspielungen zu arbeiten, sondern mit dem Daumen darauf zu drücken, daß es auch im All so etwas wie ein Triebleben gibt und neue Crewmitglieder nicht etwa im Replikator entstehen. Die Actionszenen passen in sofern, wie die Menschheit in ENT eben noch die "Jungen Wilden" repräsentiert, die allein schon deshalb rabaukenhaft agieren, um der Bevormundung durch ihre vulkanischen Mentoren entgegenzuhalten. Die TOS ist viel später, und selbst hier haben Kirk und Co. noch eine erfrischende Rüpelhaftigkeit an den Tag gelegt: He, ihr seid uns zwar technisch überlegen, aber Frechheit siegt.

    Nach meinen bisherigem Eindruck würde ich ENT bei den Nachfolgeserien qualitativ mittig zwischen DS9 und TNG, und weit, weit vor VOY einordnen.
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  11. #11

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    Hier die Quoten des Pilotfilms aus dem Sat1 Videotext:

    Zuschauer ab 3 Jahren:
    3,21 Millionen - 10,0 % Marktanteil

    Zuschauer 14-49 Jahre:
    2,39 Millionen - 19,1 % Marktanteil

  12. #12
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    Ein genialer Einstieg in die Serie. Jeder der Charaktere kam hier gut rüber. Toll fand ich die Einführung der Suliban. Und man merkt schon gleich, dass Silik noch eine größere Rolle in diesem temporalen Krieg spielen wird.

    Interessant fand ich die Szenen auf Rygel X. In allen ST-Serien hat man schon von ihnen gehört, aber erst hier bekommen wir auch einen der Planeten auch zu sehen.

    Witz gab es auch genug:
    Z.B. Hoschi und ihr kleiner Sprachkurs. Oder auch Trip und Maywheater beim Testen der Schwerelosigkeit.
    Aber die Szene mit Tucker und T´Pol in der Dekontaminationskammer schlägt alles.

    Spannend war es mehr als ausreichend:
    U.a. das Duell Archers mit Silik oder auch die Szenen mit dem Future Guy.

    Schlussendlich wäre da ja noch James Cromwells Auftritt als Zefram Cochrane, der zwar kurz war, aber eine Rede beinhaltete, die wirklich super anzuhören war.
    Er hatte sich wohl doch geirrt, als er in ST VIII zu Riker sagte, ein solcher Mann würde niemals existieren.

    Wirklich genial&#33;

    Und ich gebe in diesem Fall gerne die Höchstnote für eine sehr gut durchdachte Story.
    &quot;Anklopfen wäre vielleicht eine Lösung.&quot;
    - Picard, ST VIII - First Contact

  13. #13
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    mara:
    Auf diese Art von Pseudo-Nostalgie kann ich gut und gerne verzichten, danke.
    btw, bestimmt wirds im Lauf der Zeit noch genug Anspielungen auf die "alten" Serien geben.
    ich will ja genauso keine pseudo-nostalgie. und natürlich muss es passen und nicht überkitscht wirken. deshalb erwähnte ich ja die ersten star-trek-filme´. du wurden die balett-dresses von kirk und co. ausgesprochen gelungen und ganz und gar nicht witzhaft zur schnieken uniform weiterentwickelt. zumindest ein bisschen orientierung daran hätte enterprise nicht geschadet.
    ich hoffe, es wird diese anspielungen geben. möglichkeiten gibts genug. gerade der piltofilm wäre gut dafür gewesen, ein paar mehr davon einzustreuen.

    in diesem zusammenhang verstreh ich übrigens eins nicht:
    warum sehn die klingonenen in ent schon aus wie die späteren klingonenen bei tng? eigentlich waren sie bei tos doch noch viel menschenähnlicher (ohne diese extreme runzelstirn) und wurden erst später zu dem, was sie jetzt sind -durch die verschmutzung ihres planeten und daraus folgenden genetischen schäden oder so?

    @firestorm
    ich kenn mich damit nicht so gut aus. sind die quoten nun gut, mittelmäßig oder was? ich zumindest hätt ein bisschen mehr erwartet...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  14. #14
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    Das sind sehr gute Quoten für eine SF Serie.

    Das mit den Klingonen: Zitat Worf: " Wir sprechen nicht gerne über diese Angelegenheit mit außenstehenden"

  15. #15
    Dauerschreiber Avatar von Imzadi
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    Mir hat der Pilotfilm gefallen. Wenn man diesen mit denen von TNG, DS9 oder gar Voyager vergleicht, war dieser um Lichtjahre besser. Ich bin eingefleischter TNG-Fan, aber seinen wir doch mal ehrlich: Weder der Pilotfilm, noch die ersten beiden Staffeln haben einen wirklich vom Hocker gerissen. Ich bin aber froh, dass ich solange durchgehalten habe.

    Ich denke daher, dass man Enterprise auch die Chance geben sollte sich zu entwicklen. Star Trek Serien brauchen immer etwas länger um "greifen". Bei TNG waren es meiner Meinung nach 2 Staffeln, bei DS9 4 und bei Voyager nie. Aber das ist meine persönliche Meinung und ich werde mal abwarten wie es mit Enterprise weitergeht.

  16. #16
    Moderator Avatar von Amujan
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    Ich glaube das Problem was ihr habt mit den Charakteren ausser Archer sind ihrer gleichmeassig gleich klingenden Stimmen in der Synchro. Trip und Malcom hoeren sich in der Synchro verdamt gleich an. Im Original hat Reed den typischen harten britischen Akzent und Trip nen Suedstaaten - Slang wie seinerzeit McCoy, eben jene Stimmen verleihen den Charakteren auch ihren Charakter (lol?) und das geht leider voellig verloren und damit auch die Sticheleien die spaeter noch zwischen Malcom und Trip zu ihrer Freundschaft beitragen.

    Hoshi wuerde ich so frueh nicht abschrieben mit ihr gibs noch ein paar Ueberraschungen, was sich von Mayweather leider nicht behaupten laesst.

  17. #17
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    Mir hat der Pilotfilm auch gefallen. Die Idee das die Menschheit sich nun in die "tiefen Gewässer" des Ozeans Weltraum wagt um "schwimmen" zu lernen find ich wirklich klasse. Die andeutung eines Temporalen Kalten Krieges, in den die Menschen hineinschlittern und die Klingonen, die hoffentlich kräftig mitmischen und die interessante Crew macht mich richtig neugierig auf die ganze Serie.
    Ich denke das durch TOS/TNG und DS9 die Messlatte von uns Trekkies an eine neue Serie ganz schön hoch angesetzt wird. Ich denke, wenn wir unsere Erwartungen an ENT ein wenig herunterschrauben, werden wir mit einer Serie belohnt werden die uns begeistern kann. Ich werde auf jeden Fall diese ganzen "konflikte" mit dem ST-Universum nicht so bierernst nehmen und meinen Spass mit der Serie haben.

    ps: ich fand die Dekontaminationsszene mit T&#39;Pol auch super, hehe.
    Alles ist wie immer
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  18. #18
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    Broken Bow führt in fast jeder Hinsicht den Weg der Star Trek-Pilotfilme fort.
    Während bei TNG (Encounter At Farpoint) noch die Botschaft über allen Dingen (inklusive essentieller Sachen wie Handlung, Spannung und Tempo) stand (was zur Folge hat, dass man den Piloten allgemein als langweilig und langatmig betrachten darf), versuchte man bei DS9 (Emmissary) aus den Fehlern zu lernen, ohne aber die Langatmigkeit streichen zu können. Bei VOY (Caretaker) ging man den Weg eine Botschaft in eine gute Handlung zu packen. Selbst das Tempo war angemessen und es wurde zum ersten Mal in der Geschichte von Star Trek-Pilotfilmen ordentlich spannend.
    Broken Bow überdehnt nun diesen Bogen. Handlung ist eher im Hintergrund. Was einem noch im Kopf bleibt ist nicht viel, denn auf Tempo und Spannung wird mehr geachtet, als auf Inhalt. Der Style ist natürlich perfekt geworden, vielleicht sogar zu perfekt.
    Die Charaktere interessieren den Zuschauer eigentlich erstmal nicht so. Lediglich Hoshi scheint nicht komplett am Reißbrett entworfen worden zu sein.
    Richtig abstoßend sind die Szenen mit Archer als Kind. Da reicht nichtmal die komplett überflüssige Dekontaminationsszene ran.
    Rygel 10 ist mal wieder ein typischer "wir-sind-jetzt-mal-so-richtig-dreckig"-Einfall, der in der Tradition von Glanzpunkten der Star Trek-Geschichte wie der Bar auf Nimbus III aus Star Trek V oder den Maquis-Folgen aus TNG steht.
    Die Suliban hingegen sehen gut aus. Ebenso sind die Mini-Cubes (Plural: Kubus?) ein richtig cooler Einfall.

    Was mich am Rande stört: Der Teaser (Der Farmer schießt den Klingonen ab).
    Es wird eine Wertvorstellung suggeriert, die mir fremd ist und die mich abstößt. Durch den weiteren Verlauf der Handlung wird dies dem Zuschauer unweigerlich als eine positive Tat päsentiert, was ich nicht gutheißen kann. Dieses NRA/Survivalist cliché "jeder sollte eine Waffe haben und alles wird gut" ekelt mich regelrecht an, sorry.

    Insgesamt vergebe ich mal , den all in all wird der Zuschauer gut unterhalten.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  19. #19
    Dauerschreiber Avatar von mukenukem
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    Mal ganz OT: gab es bei dieser Zeitreise-Serie mit Scott Bakula nicht auch einen Hoschi ? Nicht volle Kanne, Hoshi, sondern jemanden, mit dem er dauernd geplaudert hat ?

    Mir hats gefallen. Nur ich finde, die Vulkanierin ist etwas zu "enhanced" Die Lippen schauen sowas von aufgepumpt aus *gg*....

    Was mich nur irritiert ist das Styling. Es gefällt mir gut, nur muß ich schmunzeln wenn ich an Kirks Pappmache und Styropor Kulissen denke und die vergleichsweise "plump und häßlich" aussehende NC1701.

    Guter Start, nach 3-4 Staffeln schaun wir weiter &#33;
    "In this house we obey the laws of Thermodynamics !" - Homer Jay Simpson

  20. #20
    Dauerschreiber Avatar von CaptProton
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    Das war nicht "Hoschi" sondern "Sigi", dass "PDA" von Dean Stockwell, der auch in Enterprise auftauchen wird in der Episode "Im Sicheren Gewarsam"

    Was mich am Rande stört: Der Teaser (Der Farmer schießt den Klingonen ab).
    Wenn irgendso ein blödes Alien deine halbe Farm in die Luft jagd..... würdest du den auch zeigen wo der Hammer hängt *g*

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