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Thema: The Passion of the Christ

  1. #1
    Forumon
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    ...Geschichte wurde erneut verfilmt. Diesmal hat sich Mel Gibson an den biblischen Stoff gewagt. Aber diesmal spielt er nicht wie in Braveheart den Helden, sondern bleibt diesmal ganz hinter der Kamera. Stattdessen wird er von James Caviezel gespielt. Ob das an den Initialen lag? Monica Belluci spielt Maria Magdalena. Da fällt es leicht zu verstehen, dass Jesus schwach wurde. Ansonsten wurden die Rollen mit eher unbekannten Darstellern besetzt. (Maia Morgenstern als Maria, Ivano Marescotti als Pilatus und Rosalinda Celentano (Tochter von Adriano) als Satan (Tja, wenn Gott eine Frau ist, dann kann das ja auch für Satan zutreffen...))

    Hauptsächlich soll sich der Film um den Kreuzweg und die Kreuzigung drehen. Die grosse Besonderheit ist aber, dass der Film in Aramäisch und Latein gedreht wurde. Und wenn es nach Mel Gibson ginge, käme er sogar ohne Untertitel. Aber das hat das Studio nicht gewollt...

    Den ersten Trailer gibts auch schon. Ziemlich blutig, wie ich finde: Download.

    Weitere Infos wie gewohnt in der IMDB

    Kinostart ist noch unbekannt, obwohl er schon fertig gestellt ist.

  2. #2
    Forenjunkie
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    Originally posted by Kaff@14.07.2003, 01:17
    Hauptsächlich soll sich der Film um den Kreuzweg und die Kreuzigung drehen. Die grosse Besonderheit ist aber, dass der Film in Aramäisch und Latein gedreht wurde. Und wenn es nach Mel Gibson ginge, käme er sogar ohne Untertitel. Aber das hat das Studio nicht gewollt...
    Ich kann mir eigentlich fast nicht vorstellen, das der nur mit Untertiteln in die Kinos kommt, zumindest nicht in den USA (höchstens er läuft dort evtl. nur im ganz kleinen Stil an). Die Amis drehen doch Filme schon lieber gleich komplett neu, bevor sie sie überhaupt synchronisieren und dann sollen sie sich diesesmal mit Untertiteln begnügen?

    Allerdings hat es natürlich auch keinen Sinn einen Film in solchen Sprachen zu drehen, wenn man ihn dann doch synchronisiert. Mal abwarten. Ein Blockbuster wird's sicherlich nicht werden mit diesen Vorraussetzungen. Ist aber ein interessanter Ansatz, so eine Geschichte quasi im "echten O-Ton" zu drehen.

    CU Falcon

  3. #3
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    gab´s da nicht mal so nen indianischen Tanzfilm von und mit Kevin Costner? Irgendwas mit Wölfen... :P
    der hatte größtenteils auch nur Untertitel und war trotzdem ein Blockbuster

  4. #4
    Plaudertasche
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    Originally posted by Kaff@14.07.2003, 00:17
    Und wenn es nach Mel Gibson ginge, käme er sogar ohne Untertitel. Aber das hat das Studio nicht gewollt...
    Download.

    Der Film kommt ohne Untertitel in Aramäisch und Latein. Das steht in nahezu sämtlichen Quellen, die es zu dem Film gibt. Welche Quelle besagt, dass er nun doch Untertitel haben soll?

  5. #5
    Forumon
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    Uff, eine direkte Quelle kann ich leider auch nicht nennen. Hab da nur die Aussage aus der IMDB-Trivia:

    When this Latin and Aramaic language film was announced, Mel Gibson stated that his intent was to release it without subtitles, letting the performances speak for themselves. However, if it is necessary, subtitles would be added later.
    Ich denke mal, da es noch eine Weile dauern wird, bis der Film endlich ins Kino kommt, ist da noch nicht das letzte Wort gesprochen.

  6. #6
    DerBademeister
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    Kein Mensch wird den Film schauen, wenn er ohne Untertitel ins Kino kommt.
    Wieviele 0, Prozentpunkte sprechen schon aramäisch so fließend ?

  7. #7
    Plaudertasche
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    Originally posted by DerBademeister@18.07.2003, 15:44
    Kein Mensch wird den Film schauen, wenn er ohne Untertitel ins Kino kommt.
    Wieviele 0, Prozentpunkte sprechen schon aramäisch so fließend ?
    Gibson will sich ausdrücklich auf die Bildsprache verlassen. Das würde sicherlich bei fast jeder anderen Geschichte in die Hose gehen, aber mal ehrlich, die Jesusgeschichte kennt doch jeder.
    Ich halte sein Vorhaben zwar auch für gewagt, aber vom künstlerischen Standpunkt interessant. Also ich werde mir den Film mit Sicherheit anschauen, zumal auch der Trailer deutlich zeigt, dass er meilenweit von den beschönigenden Charlton-Heston- bzw. Zifferelli-Jesusfilmen entfernt ist, bei denen Jesus hier und da ein paar dezente Blutströpfchen aufgemalt bekommt, dass er jedem Holzjesus in einer bayerischen Marienkirche alle Ehre macht.
    Wenn jemand eine Dornenkrone auf den Kopf bekommt und mit Geißeln ausgepeitscht wird, blutet er nunmal wie Sau.

  8. #8
    DerBademeister
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    In Braveheart wird auch geblutet wie Sau, trotzdem ist der Film historisch in etwa so akkurat wie Armageddon realistisch.
    Und ich lasse es bleiben von Trailern auf den Film zu schließen.

  9. #9
    Plaudertasche
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    Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. Bei einer Bibelverfilmung überhaupt historisch Akkurates zu erwarten, halte ich für, gelinde gesagt, gewagt.
    Es geht darum, dass die erzählte Geschichte innerlich stimmig ist, also realistisch dargestellt wird.
    Da der Trailer einige entscheidende Momente zeigt (Kreuzigung) kann man, was das betrifft, sehr wohl auf den ganzen Film schliessen.

  10. #10
    Dauerschreiber Avatar von Imzadi
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    Ich werde mir den Film jedenfalls ansehen. Ich finde das Projekt sehr interessant und halte viel von Mel Gibson als Regiesseur. "Der Mann ohne Gesicht" und "Braveheart" waren total unterschiedlich Filme und beide konnten überzeugen. Wer weiß, vielleicht geht er ja mit diesem Film in die Filmgeschichte ein. Ich werde mich also überraschen lassen.

  11. #11
    Tastaturruinierer Avatar von Lightshade
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    Blessed by intense media attention and a heavy Christian turnout, Mel Gibson's controversial film "The Passion of the Christ" grossed well over $20 million on its first day in theaters, its distributor said on Thursday.

    Released in 3,006 theaters in North America on Ash Wednesday, the dramatization of the last 12 hours of Jesus' life generated first-day business of nearly $26.6 million, according to Bob Berney, president of privately owned Newmarket Films.

    But box office tracking service Exhibitor Relations Co., said Newmarket's figure included $3 million in group sales for Monday and Tuesday preview screenings.

    By that reckoning, the $23.6 million posted for the film's official first day ranks as the fifth-biggest Wednesday opening of all time, Exhibitor Relations said.

    That record, $34.4 million, is currently held by "The Lord of the Rings: Return of the King," followed by "Star Wars: Episode I -- The Phantom Menace" as Jesus. Gibson said he first noticed Caviezel, whom he described as having an "otherworldly quality," in the 1998 war film "The Thin Red Line"

    "The Passion" obviously benefited from advance screenings arranged for church groups by producers, and endorsements from some members of the clergy who saw it.

    "The most important factor in the success of this film is it's appealing to a tremendously broad base of Christians across this country," Exhibitor Relations president Paul Dergarabedian said. "There's a movie here that speaks to a major event in Christianity, and you've got this huge response to it. There is a built-in audience for this movie, and they certainly have come out in droves."

    Said Newmarket's Berney: "It shows there is a vast, underserved audience for a film like this, a religious film. I think people feel like Hollywood has not given them a film like this, and now they've stepped up and said, 'We're here."'
    geklaut von hier

    Ich persönlich kenn den Film nich und er interessiert mich auch nicht *G* fands nur Interessant das "solch" ein Film den 5. Besten Kinostart hatte.
    How do you show someone real love when you don't even know what it feels like?



    Fabriken stehen Schlot an Schlot,
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  12. #12
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    Originally posted by Glottisfly@19.07.2003, 12:50
    Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. Bei einer Bibelverfilmung überhaupt historisch Akkurates zu erwarten, halte ich für, gelinde gesagt, gewagt.
    Etwas offtopic, aber jemandem, der so etwas sagt, unterstelle ich mal - gelinde gesagt, relativ wenig akkurates Wissen über die Bibel. Vielleicht mal selber reinschauen und historische Fakten prüfen, anstatt den allgemeinen Tenor nachzupalabern.

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  13. #13
    Kleiner SpacePub-Besucher
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    Die Bibel hat rein gar nichts mit Fakten zu tun. Alles nur interpretationen. bewiesen ist nichts.

    auwe...wieder Offtopic
    Der Tod eines Einzelnen ist eine Tragödie. Aber der Tod von Millionen nur eine Statistik

  14. #14
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    CreatureShock:
    Ich rede jetzt nicht mal von Religiösem. Sondern einfach nur mal von wissenschaftlichen und geschichtlichen Fakten, die die kanonisierten Bibelbücher auch von den apokryphen Schriften abhebt. Auch die Frage an dich: Wieviel davon hast du wirklich selbst überprüft?

    Huiii, jetzt will ich aber nicht dem Filmthread killen, bin schon weg ...

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  15. #15
    Wühlmaus Avatar von Nager
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    Die Bibel hat rein gar nichts mit Fakten zu tun. Alles nur interpretationen. bewiesen ist nichts.
    Dummgelaber, auf dass es sich nicht einzugehen lohnt.

    Spiegel.de hat einen netten Artikel über den Film online: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,288029,00.html

    Besonders eine Passage springt mir ins Auge:

    So sieht er also aus, der düster-konservative Katholizismus, den Gibson persönlich ja so vehement praktiziert und als dessen Ausdruck er "Passion" propagiert: Schuld, Sünde, Sühne. Die anderen Leitmotive der Bibel - Vergebung, Liebe und Hoffnung - kommen in "Passion" nicht vor. Oder nur in kurzen, sentimentalen Rückblenden auf das Wirken Christi, samt Panflöten-Musik und hellem Weichzeichner, Visionen einer anderen, ätherischen Welt. Selbst die Wiederauferstehung ist nur eine Fußnote, lieblos und fast widerwillig ans Ende des Films gekleistert. Das wahre Leben, so scheint Gibson sagen zu wollen, ist hart, grausam, erbarmungslos - und unverzeihbar.
    Die morbide Affinität der Katholiken zu Leid und Schmerz - Sünde, die nur durch schwere Sühne ausgebrannt werden kann, habe ich noch nie verstanden, konnte ich noch nie nachvollziehen. Man betrete nur einmal eine beliebige Katholische Kirche - Überall prangen einem schmerzverzerrte Fratzen entgegen, sei es vom gemarterten Jesus oder einem der unzähligen "heiligen" Märtyrer, von denen auch allerortens irgendwelche vergilbten Knochen und andere Überreste ihres heiligen von Sünde befreiten Körpers ausgestellt und angebetet werden. Überall wird einem suggeriert, dass man an Fleisch und Seele zutiefst sündig ist - und dass die Kirche über das exklusive Gegenmittel in Form der Absolution verfügt...

    "die heilige Katholische Kirche, Vergebung der Sünden...."

    Das ganze Konzept von Ursünde und Erbsünde ist eine zutiefst katholische Erfindung, deren einziger Sinn die Ausübung von MACHT ist.
    Menschen, die sich zu jeder Zeit schuldig fühlten, ihr eigenes Leben nur als immerwährende Versuchung Satans wahrnahmen, liessen sich - das zeigt die Geschichte - schlicht und einfach leichter beherrschen, standen im Bann derer, die nach eigenem Gutdünken und in absoluter Anmassung Absolution verteilten - am besten gegen Bares und die unter Schweigegelübde erhaltenen Informationen noch zu nutzen wussten...

    Dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist, sollte für einen Christen kein Quell von Depressionen sondern ein Zeichen der Hoffnung und Erlösung sein. Der Mensch muss eben nicht sein ganzes Leben lang die schwere Last der Sünde auf seinen Schultern tragen und diese regelmässig beim "Ablass" vor die selbsternannten Stellvertretern Gottes auf Erden schütten - er ist frei, denn ein anderer hat bereits die Sünde der Welt auf seine Schultern genommen und ist für den Rest der Menschheit gestorben.

    In der Bibel siegt letztendlich Vergebung über Sühne und Hoffnung über Schuld. Dass Gibson&#39;s blutrünstiger Film diese zentrale Botschaft des neuen Testaments verdreht bzw. völlig unter den Tisch kehrt, kann ich nicht akzeptieren (Es ist mir gelungen, den Haken zurück zum Film zu schlagen ). Ansehen werde ich ihn mir wahrscheinlich dennoch, um mir selbst ein Bild davon zu machen..

    Edit:
    Charnode hustete:Huiii, jetzt will ich aber nicht de>>>>>m<<<<< Filmthread killen, bin schon weg
    Auf, komm, lass uns vor die Tür gehen und das wie Männer austragen. Und wenn ich den Rest meines Lebens in Sünde lebe.

  16. #16
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    ich warte auf den scientology film


  17. #17
    DerBademeister
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    Ich warte auf den Aum-Film (Titel: "The Fog") , den Heavens Gate-Film (Titel: "10 ways on how to commit suicide") , den Davidianer-Film (Titel: "Ring of Fire").

    Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. Bei einer Bibelverfilmung überhaupt historisch Akkurates zu erwarten, halte ich für, gelinde gesagt, gewagt.
    Es geht darum, dass die erzählte Geschichte innerlich stimmig ist, also realistisch dargestellt wird.
    Da der Trailer einige entscheidende Momente zeigt (Kreuzigung) kann man, was das betrifft, sehr wohl auf den ganzen Film schliessen.
    Der Film soll sehr akkurat nach der biblischen Vorlage verfilmt worden sein, womit er zwar nicht historisch akkurat ist, aber dem Stoff gemäß akkurat.
    Damit unterscheidet er sich von den meisten Historienepen - dieses Jahr werden wir ein TROIA erleben, bei dem Homer sich im Grabe umdrehen würde.

    Die morbide Affinität der Katholiken zu Leid und Schmerz - Sünde, die nur durch schwere Sühne ausgebrannt werden kann, habe ich noch nie verstanden, konnte ich noch nie nachvollziehen. Man betrete nur einmal eine beliebige Katholische Kirche - Überall prangen einem schmerzverzerrte Fratzen entgegen, sei es vom gemarterten Jesus oder einem der unzähligen "heiligen" Märtyrer, von denen auch allerortens irgendwelche vergilbten Knochen und andere Überreste ihres heiligen von Sünde befreiten Körpers ausgestellt und angebetet werden. Überall wird einem suggeriert, dass man an Fleisch und Seele zutiefst sündig ist - und dass die Kirche über das exklusive Gegenmittel in Form der Absolution verfügt...

    "die heilige Katholische Kirche, Vergebung der Sünden...."

    Das ganze Konzept von Ursünde und Erbsünde ist eine zutiefst katholische Erfindung, deren einziger Sinn die Ausübung von MACHT ist.
    Menschen, die sich zu jeder Zeit schuldig fühlten, ihr eigenes Leben nur als immerwährende Versuchung Satans wahrnahmen, liessen sich - das zeigt die Geschichte - schlicht und einfach leichter beherrschen, standen im Bann derer, die nach eigenem Gutdünken und in absoluter Anmassung Absolution verteilten - am besten gegen Bares und die unter Schweigegelübde erhaltenen Informationen noch zu nutzen wussten...

    Dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist, sollte für einen Christen kein Quell von Depressionen sondern ein Zeichen der Hoffnung und Erlösung sein. Der Mensch muss eben nicht sein ganzes Leben lang die schwere Last der Sünde auf seinen Schultern tragen und diese regelmässig beim "Ablass" vor die selbsternannten Stellvertretern Gottes auf Erden schütten - er ist frei, denn ein anderer hat bereits die Sünde der Welt auf seine Schultern genommen und ist für den Rest der Menschheit gestorben.

    In der Bibel siegt letztendlich Vergebung über Sühne und Hoffnung über Schuld. Dass Gibson&#39;s blutrünstiger Film diese zentrale Botschaft des neuen Testaments verdreht bzw. völlig unter den Tisch kehrt, kann ich nicht akzeptieren (Es ist mir gelungen, den Haken zurück zum Film zu schlagen ). Ansehen werde ich ihn mir wahrscheinlich dennoch, um mir selbst ein Bild davon zu machen..
    Das katholische Christentum ist die ausgeklügeltste Unterdrückungsideologie, die je erfunden wurde. Gegen dessen weltweiten und Jahrtausende währenden Erfolg wirken Faschismus und selbst Kommunismus wie ein ausgelutschtes Tröpfchen im Ozean, gegen den schieren Zeitraum sind 20 Jahre Faschismus und 70 Jahre Kommunismus in ihrer Blütezeit nur ein Sturm im Wasserglas.

    1300 Jahre konnten hunderte Könige quasi uneingeschränkt herrschen, mit der steten Begründung, von GOTT himself eingesetzt worden zu sein.
    Ein solcher Failsafe-Mode für Machterhaltung, der jede Kritik am Monarchen schon aus dem Dogma selbst ab adsurdum führt, ist schlichtweg genial.

    Moderne Diktatoren würden ihre Seele verkaufen, um mit so einem Dogma ihre oft instabile Machtbasis zu stärken und absolut zu machen.

  18. #18
    Kleiner SpacePub-Besucher
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    ich hab mir mal den spiegel artikel durchgelesen und muss sagen, dass ich den film nicht so hart erwartet habe. vor allem das ende finde ich bizarr, da der film ja angeblich breite zustimmung seitens des vatikans findet.


    ich denke ich werde ihn mir mal anschaun, was nicht heissen soll, ich sei ein gewalt junkie. ich denke, dass der film es wert ist gesehen zu werden. denn was so eine kontroverse auslöst, muss ja schon was besonderes sein in einer dermaßen abgestumpften gesellschaft wie der unseren.


  19. #19
    Treuer SpacePub-Besucher Avatar von Estefan
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    Spiegel-Artikeln stehe ich sehr skeptisch gegenüber.

    Ich werde den Film erst beurteilen, wenn ich ihn gesehen habe.

    (Die Meinung des Bademeisters, das katholischen Christentum sei eine Unterdrückungsideologie, teile ich übrigens nicht. Ist aber wohl nicht der richtige Thread, das auszudiskutieren.)
    Radiaton... too much radiation...

  20. #20
    Flinker Finger
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    Original von Ronin-1983:
    ich warte auf den scientology film
    Ich glaube da brauchst du nicht mehr zu erwarten. In einer großen Videothek sollte es kein Problem den Science Fiction-Film Battlefield Earth (avec John Travolta himself) zu finden. Falls du vorher lieber nähere Informationen zum Film einholen willst, suche einfach bei imdb.com nach den schlechtesten (SF)Filmen - da dürfte der recht schnell zu finden sein.


    Original von dem Bademeister:
    Ich warte auf den Aum-Film (Titel: "The Fog") , den Heavens Gate-Film (Titel: "10 ways on how to commit suicide") , den Davidianer-Film (Titel: "Ring of Fire").
    Leider wird Johnny Cashs Song wohl nicht der Titeltrack sein können. Die Familie beschwert sich schon bei der Hämorrhiden-Verbindung (and it burns, burns, burns für eine Arznei-Werbung wude nicht zugelassen).


    Passion of Christ werde ich mir höchstwahrscheinlich antun. Ich bin mir sehr sicher, das der Film mir gefällt, auch wenn Mel Gibsons Motive mir weniger gefallen.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

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