Umfrageergebnis anzeigen: Meinung zur Homo Ehe:

Teilnehmer
25. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Weg damit, so wahr mir Gott helfe.

    0 0%
  • Weg damit.

    2 8,00%
  • Egal, solange meinem Popo nichts passiert.

    9 36,00%
  • Nett, reicht aber.

    2 8,00%
  • Fauler Kompromiss, wenn dann richtig.

    12 48,00%
Ergebnis 1 bis 11 von 11

Thema: Rosa Hochzeit?

  1. #1
    Dauerschreiber
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    Standard

    Der Vatikan über die Homo – Ehe:

    1. Verschiedene Fragen bezüglich der Homosexualität sind in letzter Zeit mehrmals von Papst Johannes Paul II. und den zuständigen Dikasterien des Heiligen Stuhls erörtert worden. Es handelt sich nämlich um ein beunruhigendes moralisches und soziales Phänomen, auch in jenen Ländern, in denen es in der Rechtsordnung keine Beachtung findet. Noch bedenklicher wird es aber in den Ländern, die den homosexuellen Lebensgemeinschaften eine rechtliche Anerkennung, die in einigen Fällen auch die Befähigung zur Adoption von Kindern einschließt, bereits gewährt haben oder gewähren wollen.

    [...]

    Diese Erwägungen haben auch zum Ziel, die katholischen Politiker in ihrer Tätigkeit zu orientieren und ihnen die Verhaltensweisen darzulegen, die mit dem christlichen Gewissen übereinstimmen, wenn sie mit Gesetzentwürfen bezüglich dieses Problems konfrontiert werden. Weil es sich um eine Materie handelt, die das natürliche Sittengesetz betrifft, werden die folgenden Argumente nicht nur den Gläubigen vorgelegt, sondern allen Menschen, die sich für die Förderung und den Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft einsetzen.

    [...]

    I. Natur und Merkmale der Ehe

    4. Es gibt keinerlei Fundament dafür, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz verstoßen. Denn bei den homosexuellen Handlungen bleibt "die Weitergabe des Lebens [...] beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen. ... Nach der Lehre der Kirche ist den Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen "mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen". Diese Personen sind wie die anderen Christen gerufen, ein keusches Leben zu führen. Aber die homosexuelle Neigung ist "objektiv ungeordnet", und homosexuelle Praktiken gehören "zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen". ...

    [..]

    Biologische und anthropologische Sicht

    7. Den homosexuellen Lebensgemeinschaften fehlen ganz und gar die biologischen und anthropologischen Faktoren der Ehe und der Familie, die vernünftigerweise eine rechtliche Anerkennung solcher Lebensgemeinschaften begründen könnten. Sie sind nicht in der Lage, auf angemessene Weise die Fortpflanzung und den Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten. Ein eventueller Rückgriff auf die Mittel, die ihnen durch die neuesten Entdeckungen im Bereich der künstlichen Fortpflanzung zur Verfügung gestellt werden, wäre nicht nur mit schwerwiegenden Mängeln an Achtung vor der menschlichen Würde behaftet, sondern würde diese ihre Unzulänglichkeit in keiner Weise beheben.

    Wie die Erfahrung zeigt, schafft das Fehlen der geschlechtlichen Bipolarität Hindernisse für die normale Entwicklung der Kinder, die eventuell in solche Lebensgemeinschaften eingefügt werden. Ihnen fehlt die Erfahrung der Mutterschaft oder der Vaterschaft. Das Einfügen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeutet faktisch, diesen Kindern Gewalt anzutun in dem Sinn, dass man ihren Zustand der Bedürftigkeit ausnützt, um sie in ein Umfeld einzuführen, das ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht förderlich ist. Eine solche Vorgehensweise wäre gewiss schwerwiegend unsittlich und würde offen einem Grundsatz widersprechen, der auch von der internationalen Konvention der UNO über die Rechte der Kinder anerkannt ist. Demgemäß ist das oberste zu schützende Interesse in jedem Fall das Interesse des Kindes, das den schwächeren und schutzlosen Teil ausmacht. In sozialer Hinsicht

    zetteef
    Mit das einzig vernünftige was Rot / Grün in den letzten Jahren verzapft hat war wohl die Homo Ehe einzuführen. Aber wie immer kneifen sie wenn ´s ernst wird. Der letzte Schritt, die Gleichstellung, geht unter in dem all Wirtschaftsgelaber den die Republik von sich gibt. Aber wahrscheinlich ist das schlichtes Desinteresse an so etwas wie Gesellschaftspolitik.

    Mich würden jetzt mal Gründe interessieren warum man gegen die Homo Ehe sein kann.
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  2. #2
    Flinker Finger
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    Standard

    Ich habe natürlich für Fauler Kompromiss, wenn dann richtig. gestimmt, möche aber noch Ohne meinen Po hinzufügen.

    Gegen die Homo Ehe kann man sein, weil man aufgrund seiner Lebensanschauung der Meinung ist, dass Homosexualität etwas schlechtes, bzw. vernichtenswertes ist.
    Ich bin froh, eine derartige Lebenanschauung nicht zu haben. Danke.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  3. #3
    Dauerschreiber Avatar von Mara
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    Naja mein Fall isses auch nicht, aber was der Vatikan sich da wieder geleistet hat ist einer der Gründe, warum ich mich manchmal schäme, katholisch zu sein.

    Praktisch alles, was in den von Loser zitierten Absätzen steht, widerspricht sämtlichen Ergebissen modernerer Forschungen.

    Wo z.B. ist der Unterschied zwischen homo- und heterosexuellen Praktiken vom moralischen Standpunkt her? Auch letztere werden oft genug nur zum Vergnügen betrieben und nicht, um Kinder in die Welt zu setzen. Ach, stimmt ja, da ist die Kirche ja auch dagegen; genauso wie sämtliche Verhütungsmittel direkt aus der Hölle kommen.

    Was den letzten Absatz angeht: Es ist bewiesen, dass in Homo-Lebensgemeinschaften üblicherweise "ganz normale" Kinder aufwachsen. Auch eine Halbwaise muss ohne Vater/Mutter auskommen. Von Scheidung wollen wir erst gar nicht reden, das ist schließlich Sünde und Verrat an der Kirche selbst...

    Langer Rede kurzer Sinn: ich sehe keine Gründe gegen die Homo-Ehe, schon gar keine moralischen. Amen.

  4. #4
    DerBademeister
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    Irgendwie ist es müßig erneut darüber zu diskutieren.
    Wer nicht der Meinung ist, das der Vatikan ein Haufen bigotter, alter, lebensferner Tattergreise ist, möge jetzt die Hand heben, oder für immer schweigen.

    Wenn es diese archaische Institution in ihrer jetzigen Form in 50 Jahren noch gibt, wäre ich sehr verwundert.

  5. #5
    Dauerschreiber Avatar von mukenukem
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    Was mir fehlt, ist "Scheiß auf die Kirche". Ich denke nur an die haufenweise schwulen "Brüder". Und die Pfarrer, welche herumpoppen und sogar Kinder in die Welt setzten....

    IMHO hat die Kirche keine Daseinsberechtigung. Lebensgemeinschaften (ob gleich oder ungleichgeschlechtlich) sollten gleich behandelt werden. Jeder wie er mag.
    Und die Kirche kann mich mal.

    Schein-Heilig
    "In this house we obey the laws of Thermodynamics !" - Homer Jay Simpson

  6. #6
    Dauerschreiber
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    Standard

    Irgendwie ist es müßig erneut darüber zu diskutieren.
    Wer nicht der Meinung ist, das der Vatikan ein Haufen bigotter, alter, lebensferner Tattergreise ist, möge jetzt die Hand heben, oder für immer schweigen.
    Wären nicht alle so besessen von der Kirche hätte man gut über den Sinn und Unsinn der veralteten Institution Ehe dicotieren können. Ob Kinder Vater und Mutter brauchen o. ä.

    Aber da hier ja scheinbar alle Kirchengänger sind, mal ein positives Beispiel aus dem Land des Bösen:

    SCHWULER BISCHOF: LANGSAM, ABER SICHER WERDEN DIE USA LIBERALER

    Nervöse christliche Rechte

    Katholiken, aufgepasst: In der relativ kleinen episkopalen Kirche dürfen Frauen zum Pfarrer und Bischof geweiht werden, offen schwule Männer bekleiden seit Jahren Kirchenämter - nun stellen sie auch einen Bischof. Dass die episkopale Bischofskonferenz schwulen Pfarrern die letzte Stufe in der Kirchenhierarchie nicht mehr verweigert, ist nur konsequent. Die Entscheidung zeigt, dass Religion in den USA nicht mit Traditionalismus und Fundamentalismus gleichgesetzt werden darf. Sie gibt Schwulen und Lesben in den USA Rückenwind in der erneut aufgeflammten Debatte um die Rechte von Homosexuellen.

    Konservative und christliche Rechte wehren sich zurzeit mit Händen und Füßen gegen die Gleichstellung von Homosexuellen. Sie haben allen Grund, nervös zu sein: Der Oberste Gerichtshof schaffte kürzlich das Verbot und damit die Strafverfolgung von schwulem Sex ab. Einige US-Bundesstaaten wollen schwule und lesbische Partnerschaften teilweise legalisieren. Heiratswütige Paare pilgern nach Kanada, das die Homoehe zulässt. Die Gesetzgeber in Washington sind dadurch in massive Bedrängnis geraten, Experten für internationales Recht grübeln, welche Konsequenzen aus einer legal geschlossenen Ehe in Ottawa für das Zusammenleben in den USA erwachsen.

    Die letzte Verteidigungslinie der US-Konservativen heißt nunmehr: Keine Zulassung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Doch selbst ihr eigener Präsident ist kein sicherer Kantonist mehr. Zwar propagiert er nicht die Homoehe - sein moralisch-religiöses Weltbild hat Grenzen. Doch sieht er Amerika nicht auf dem Weg nach Sodom und Gomorrha wie die christlichen Rechten.

    Der Wunsch von Schwulen und Lesben nach rechtlicher Gleichstellung wird übrigens auch unter einem demokratischen Präsidenten eher nicht erfüllt werden, denn die aussichtsreichsten Herausforderer von Bush lehnen die Homoehe ab. Der Weg bis zum Ende der Diskriminierung ist noch lang, aber er ist kein Spießrutenlauf mehr. Amerika ist liberaler geworden. Auch dank

    rosakanzeln?
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  7. #7
    Moderator Avatar von Amujan
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    Dazu gab es auch folgende Newsmeldung von DW:

    http://www.dw-world.de/german/0,3367,1575_...921_1_A,00.html

    Ich möchte betonen das dieses Schriftstück das Machwerk einiger Personen in der Kirche ist und keineswegs die Meinung aller Kirchengänger noch aller Geistlichen darstellt - und das ist auch gut so.

    Die Kirche - auch wenn ich selbst ateistisch lebe hat viel 'christich Gutes' getan und tut dies weiterhin - vor allem ausserhalb der Institution selbst. Man denke an die vielen Beratungsstellen, Waisenäuser, Seniorenstifte oder Krankenhäuser etc.

    Weiterhin gibts da noch die HUK - nein nicht die Versicherung sondern eine Organisation: Homosexuelle Und Kirche.

    Ich bin der Meinung man sollte die Religion von der Instituton Kirche trennen. Wenn die einem Menschen Hoffnung, Halt oder was auch immer der Einzelne sich von seiner Religion erhofft, gibt, dann ist das gut so auch wenn es mir persönlich nicht so geht.

    Also nicht Alles was einige Reaktionäre von sich geben auf die Wagschale legen. Politik und Verbände regen sich da schon genug drüber auf. Ich kann auch ohne die Meinung der Kirche leben, so wie ich es für richtig halte - selbst wenn ich eine Religion als Die betrachten würde, die meiner Weltanschauung am besten entspricht. Das wäre wohl Jeditum

    -- Amu

    P.S. ich glaube wir 'Homos' gehen damit lockerer um als manch Hetero, der sich berufen fühlt, sich für 'unsere' Rechte einsetzen zu müssen.

  8. #8
    Frischling Avatar von the Corinthian
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    Standard AW: Rosa Hochzeit?

    Egal, solange meinem Popo nichts passiert.
    Ich habe natürlich für Fauler Kompromiss, wenn dann richtig. gestimmt, möche aber noch Ohne meinen Po hinzufügen.
    hallo? *blinzel* O_o

    das kommt mir seeehr bekannt vor, und es ist reichlich entnervend. ist genau das gleiche wie "ich hab ja nix gegen schwule, aaaber sie sollen bloß die hand von meinem hintern lassen!" oder auch "ich find lesben okay, sie sollen mich bloß nicht anbaggern!"

    erstens:
    nennt mir eine logisch nachvollziehbare erklärung, warum die zulassung der homo-ehe zu einem haltlosen ansturm auf alle möglichen kostbaren ärsche führen soll.

    zweitens:
    vielleicht zerstöre ich da mancher leute welt- bzw. homosexuellenbild, aber für gewöhnlich haben die sich gut im griff. die wenigsten heterosexuellen menschen sind derartig umwerfend, daß man sie ferngesteuerterweise um alles in der welt ins bett zerren müßte.
    was natürlich mal passieren kann, ist, daß sich wer vertut oder zu tief ins glas geschaut hat, denn schließlich hat niemand von uns einen stempel auf der stirn.

    drittens:
    selbst wenn das mal passiert - wie sollte es ablaufen? als drama in fünf akten?
    im ideal- und bei nüchterner betrachtung auch normalfall eher so: lesbe macht flirtversuch, nicht-lesbe lehnt ab, lesbe sagt "oh, schade, aber was soll's *schulterzuck*" und - tja, nix und. das war's. für schwule gilt das gleiche.

    wahrscheinlich ist den meisten leuten aber auch gar nicht bewußt, wie herablassend dieser zusatz auf schwulen und lesben wirkt und welches bild der betreffenden menschen da vermittelt wird.

    ich schreibe das nicht, um streit anzufangen (und ich hoffe das versteht auch keiner so!), sondern weil ich das mal klarstellen möchte und natürlich auch hoffe, dem einen oder anderen einen denkanstoß damit liefern zu können. denn ganz ehrlich: wenn einem der satz mal aufgefallen und in seiner bedeutung klargeworden ist, dann fängt er wirklich an zu nerven... und er wird oft gesagt.

    gruß
    -[C.]-

  9. #9
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Rosa Hochzeit?

    ich finde diese angst vor schwulen / lesbischen anmachen auch reichlich seltsam. dabei machen sich heteros untereinander doch dauernd an und begeben sich zu diesem zweck nicht weniger als homos in geeignete lokalitäten (disco, kneipe, chat...) oder situationen (weihnachtsfest usw.). und das wonach einsame, narzistische oder notgeile heteros da hungern soll schlimm sein, wenn es einem durch homos wiederfährt? sind die etwa ansteckend? aids durch flirten? ahso... oder sind wir doch nicht so offen und individuell wie wirs uns gerne einreden? ...das wirds wohl sein.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  10. #10
    Moderator Avatar von Amujan
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    Standard AW: Rosa Hochzeit?

    Hm, nein Heteros unter sich machen diese Spielchen weil sie ihre eigene Unsicherheit damit überdecken wollen und sie in so einer Situaton aber sicher sind da es eben zu 100% keine reale "Gefahr" besteht. Macht ein Schwuler nen Hetero an dann hat dieser Angst da er eben nicht davon ausgehen kann dass alles nur Spass ist, warum sollte es auch.

    Heteros sehen Homos wenn sie Toleranz zeigen als asexuelle Wesen die mit Frauen shoppen gehen und Heteros Tipps für den Alltag geben. Der Ausverkauf des Medienwirksamen Homos "ach is der immer lustig" macht das nicht gerade einfacher.

    Zum Thema empfehle ich jedem hier die aktuelle Ausgabe der NEON, dem jungen Magazin vom Stern: http://neon.stern.de/magazin/ausgabe...ausgabe=100423

    Die hat in der Rubrik "Sehen" einen Beitrag unter dem Titel Der rote Kopf - In Politik und Werbung werden Homosexuelle hofiert. Im Alltag haben es junge Schwule aber immer noch schwer.

    Viele Schwule werden sich da wiedererkennen, ich stimme den beiden Jungs im Interview jedenfalls 99% zu und Heteros können sich mal ein Bild darüber machen wie sie sich vllt. im Alltag so verhalten ohne es zu merken.

    Amu

  11. #11
    Flinker Finger Avatar von Gilgamesh
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    Standard AW: Rosa Hochzeit?

    Gehört schon mit der klassischen Ehe gleichgestellt....

    Wo sollte denn auch ein Unterschied in einer „Lebensgemeinschaft/-beziehung“ zwischen hetero und homosexuell sein, rein rechtlich halt...

    Ich denke, das mit dem Popo ist wohl mehr ein Versuch mit einer Situation fertig zu werden, wo „man“ nicht sattelfest ist.
    Die meisten von uns haben noch das dümmliche Klischee von Homosexuellen, oder die „Warnungen“ unserer Eltern in den Ohren (lass dich von niemanden anreden, geh mit keinen fremden Männern mit,...)...
    Ergo, versucht man seine Unsicherheit hinter einem „Scherz“ zu verbergen. Ich glaube diesen Leuten auch, dass sie absolut nicht negativ eingestellt sind....

    Klar, begeistert wäre ich auch nicht, von einem Mann „angebraten“ zu werden, aber ich denke, eine Frau ist auch wenig begeistert, wenn der Getho-Prol seine „tollen“ anmachen ablässt, z.B. „oh Mon Cherie, lass mich deine Kirsche sein, oder ähnlich "intelligentes"....

    Übrigens, habe ich gerade im Radio gehört, dass das „Seligsprechungsverfahren“ für den Oberfundamentalisten Johannes Paul II begonnen hat, hierfür hat es die „tolle“ röm. Kath. Kirche geschafft ihre Gesetze zu ändern!!!!
    Der Penner hat einen bekannten Antisemiten selig gesprochen!!!!
    Fear...fear attracts the fearful...the strong...the weak...the innocent...the corrupt...Fear...Fear is my ally..

    At last we will reveal ourselves to the Jedi. At last we will have revenge....

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