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Thema: Es hat sich AusgeSchmidtet

  1. #1
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    Harald Schmidt Show: Das plötzliche Aus

    Die "Harald Schmidt Show" in Sat.1 wird im nächsten Jahr nicht fortgesetzt. Moderator und Produzent Harald Schmidt legt nach acht Jahren eine Kreativpause ein. Sat.1 und Harald Schmidt haben vereinbart, Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit zu führen.

    "Nach acht Jahren, in denen ich ununterbrochen mit der "Harald Schmidt Show' auf Sendung war, ist es für mich Zeit für eine Bildschirmpause", sagte Harald Schmidt. "Ich habe Sat.1 viel zu verdanken und bleibe dem Sender auch weiterhin sehr verbunden."

    "Wir bedanken uns herzlich bei Harald Schmidt für acht Jahre großartiger Fernsehunterhaltung", sagte Urs Rohner, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG. "Wir haben Verständnis für die Entscheidung Harald Schmidts, nach acht Jahren eine Pause einlegen zu wollen, auch wenn wir dies natürlich sehr bedauern."

    Die "Harald Schmidt Show" war am 5. Dezember 1995 erstmals auf Sendung gegangen. Das Format und Harald Schmidt wurden seitdem mit zahlreichen Fernsehpreisen, darunter der Deutsche Fernsehpreis und der Grimme-Preis, ausgezeichnet. Die Sendung hat ein Stück deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. Harald Schmidt wird in Sat.1 noch in zwei Specials am 29. Dezember 2003 mit einem Jahresrückblick und 8.
    Januar 2004 anlässlich des 20. Geburtstags des Senders zu sehen sein.
    Die entsprechenden Verträge zwischen Sat.1 und Bonito wurden vor wenigen Tagen unterschrieben. (do)

    schreibtisch
    Ich muss ja gestehen das mich das irgendwie wenig interessiert. Ab und zu ist Herr Schmidt ja noch ganz witzig, aber oft genug auch tierisch langweilig. Insbesondere in letzter Zeit hab ich immer weniger eingeschaltet.

    Schon Morgen werden wohl unzählige Artikel erscheinen wo sich möchtegernwitzige Leute darüber auslassen wie wichtig Schmidt doch ist. So ein Schmarn.

    Außerdem: 8 Jahre, 4 (jetzt 5) mal die Woche, das reicht. Da mögen die Ferien noch so lang sein, irgendwann kann man sich nicht mehr selber erfinden. Dann geht es einfach nicht mehr. Es gibt nichts mehr zu sagen. Und dann nichts sagen ist auch nur begrenzte Zeit witzig. Viel zu schnell nervt es. Und dann dieser Personenkult. Vor Jahren noch gehasst wegen Polenwitzen, heute liebt man ihn dafür. Weil er sich das traut wovor andere Angst haben? Wahrscheinlich.

    Viel schlimmer find ich das vor ein paar Wochen die letzte Scheibenwischer Sendung zu sehen war. Hildebrandt hätte ruhig noch weiter machen können. Aber er hatte ja auch das Glück nicht täglich ran zu müssen.

    Und sowieso: Es ist doch widerlich wenn die Leute die verspottet werden mitlachen. Das ist doch nicht der Sinn der Übung, oder?
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  2. #2
    DerBademeister
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    Das ist das "Cool sein weil man über sich selber lacht"-Prinzip.
    Exemplarisch angewendet von M-TV, die demonstrativ den Böhse Onkelz-Song "Keine Amnestie für MTV" runterdudelten.

    Aber kommen wir zu Dirty Harry - wobei er ja so Dirty nicht mehr ist.
    Die Pause kommt sicher nicht zu früh. In letzter Zeit werden 2/3 der Sendung mit langweiligen (Rollen)spielen gefüllt, die niemanden interessieren und nicht lustig sind. Für Programmhighlights wie Bier-curling auf der Firmentheke oder Einschlaf-stellungen hat der gute Mann nämlich sicher nicht den Grimme-Preis gekriegt.

  3. #3
    Tastaturruinierer Avatar von Ghettomaster
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    Harald Schmidt hört auf

    Vier Tage nach dem Führungswechsel beim Privatsender SAT.1 folgte am Montag überraschend das Aus für die "Harald Schmidt Show". Die Sendung werde im kommenden Jahr nicht fortgesetzt, weil Moderator und Produzent Harald Schmidt (46) nach acht Jahren eine Kreativpause einlege, teilte die ProSiebenSat.1 Media AG mit. Die letzte reguläre Ausgabe wird am 23. Dezember ausgestrahlt.

    Der neue SAT.1-Geschäftsführer Roger Schawinski will trotzdem weiter mit Schmidt planen und sich demnächst mit ihm treffen, um gemeinsame Projekte zu besprechen. "Als ein großer Verehrer und Fan von Harald Schmidt bedaure ich es außerordentlich, dass er eine kreative Pause einlegt", sagte der 58-Jährige am Montag.

    Lästermaul im eigenen Haus

    Noch am Donnerstag hatte Schmidt den neuen Senderchef in seiner Show aufs Korn genommen. Schawinski hatte am selben Tag Martin Hoffmann abgelöst, der als einer der engsten Weggefährten Schmidts galt. Eine ProSiebenSat.1-Sprecherin betonte am Montag, die Einstellung der Sendung sei Schmidts persönliche Entscheidung gewesen, die nichts mit dem Wechsel an der SAT.1-Spitze zu tun habe.

    Schmidt selbst äußerte sich am Montag lediglich in der Erklärung der ProSiebenSat.1 Media AG. "Nach acht Jahren, in denen ich ununterbrochen mit der "Harald Schmidt Show" auf Sendung war, ist es für mich Zeit für eine Bildschirmpause ", erklärte er. "Ich habe SAT.1 viel zu verdanken und bleibe dem Sender auch weiterhin sehr verbunden."

    No comment

    Schmidts Managerin Sigrid Korbmacher sagte, es werde an diesem Tage keine weiteren Kommentare geben, weder von Schmidt noch von seiner Produktionsfirma Bonito TV. Bei Bonito TV sind knapp 100 Mitarbeiter beschäftigt, die für die Produktion der Late-Night-Show zuständig sind, außerdem die SAT.1-Show "Was guckst Du?" mit Kaya Yanar herstellen und Harald Schmidts Werbespots.

    "Wir haben Verständnis für die Entscheidung Harald Schmidts, nach acht Jahren eine Pause einlegen zu wollen, auch wenn wir dies natürlich sehr bedauern ", sagte der Vorstandsvorsitzende Urs Rohner. In Branchenkreisen wird vermutet, dass Schmidts Aufgabe mit dem Einstieg des neuen Hauptgesellschafters bei der ProSiebenSat.1 Media AG, Haim Saban, zusammenhängt. Saban hatte in den vergangenen Wochen jeden einzelnen Sendeplatz aller vier Sender (ProSieben, SAT.1, Kabel 1, N24) durchrechnen lassen.

    Zu teuer?

    Die "Harald Schmidt Show", so wird vermutet, sei zu teuer gewesen: Die Werbeeinnahmen deckten nicht die Kosten, die die Show verursacht. Allein Schmidts Moderationshonorar wird auf 40.000 Euro pro Folge taxiert. Die Konzernsprecherin wies diese Darstellungen zurück und sagte, die Sendung sei eine der am besten zu verkaufenden bei SAT.1 gewesen.

    Die "Harald Schmidt Show" war am 5. Dezember 1995 erstmals auf Sendung gegangen. Sie endet am 28. und 29. Dezember mit einem Jahresrückblick und einer Spezialausgabe am 8. Januar zum 20. Geburtstag von SAT.1.

    Quelle: NTV
    Sehr hart, zumindest für mich. Oft war die Show der einzige Grund den Fernseher überhaupt einzuschalten. Mit Schmidt geht nicht nur ein absoluter Gigant des deutschen Fernsehens, sondern auch die letzte wirklich interessante und anspruchvolle Unterhaltungssendung.

    Was bleibt ist ein Mischmasch aus Court-Shows, pseudo Reality Serien und Wochenshow Plagiaten.


    CU
    Ghettomaster

    (Threads fusioniert - DRD Pike)

    Ghettomaster: Hmm, hatte gar nicht gesehen das hier schon so ein Thread exisitierte...
    Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger.

  4. #4
    Mittlerer SpacePub-Besucher
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    Stimmt =/

    Mich würd interessieren ob Schmidt aufgehört hat oder "aufgehört wurde"..

    Wie auch immer ists sehr schade um ihn!
    Ja seine Sendungen waren nicht immer extrem unterhaltsam, aber sie hatten etwas an verhaltener Stimmung wie man es im Fernsehen sonst nirgends findet. Wenn man die Harald Schmidt Show geschaut hat hatte man Unterhaltung die vielleicht nicht immer Karbarett-niveau hatte aber trotzdem um Lichtjahre besser war als die Sketches von "Sechser-Pack" und wie sie alle heißen.
    Irgendwann
    und irgendworin
    steckt wo was drin
    und sagt:
    Servas,
    i bin da Sinn
    irgendworin
    und irgendwann
    aber dann...

    (Josef Hader)

  5. #5
    Tastaturruinierer Avatar von Ghettomaster
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    Also ich weiß nicht, mir ging das alles zu schnell, ich bin zwischenzeitlich davon überzeugt das sich Schmidt nenn neuen Sender sucht und weiter macht.

    Auch wenn es oft nicht den Anschein hat so bedeutet ihm die Show und die Menschen mit denen er arbeitet doch einiges, und ich glaub (oder will einfach nicht glauben) einfach nicht das er sein Lebenswerk einfach aufgibt und die Leute auf die Strasse setzt.

    CU
    Ghettomaster
    Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger.

  6. #6
    Tastaturruinierer Avatar von Lightshade
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    Naja, er muss die Leute ja nicht unbedingt auf die Straße setzen.
    Zumindest nicht alle.

    Wie du ja selbst gequotet hast produziert seine Firma auch Werbespots und "Was guckst du?!".


    Mir persönlich ist das ziemlich egal ob er aufhört. Ich konnte mich mit seiner Art des Humors - seiner ganzen Art des "entertainments" - nie anfreunden.
    WENN ich es geschaut hab (was nur vorkam wenn jemand anderes es schauen wollt - hab ich seltenst gelacht.
    Von daher hoffe ich das eine bessere Sendung den Sendeplatz bekommt.
    How do you show someone real love when you don't even know what it feels like?



    Fabriken stehen Schlot an Schlot,
    Vorm Hurenhaus das Licht ist rot.
    Ein blinder Bettler starrt zur Höh,
    Ein kleines Kind hat Gonorrhoe.
    Eitrig der Mond vom Himmel trotzt.
    Ein Dichter schreibt. Ein Leser kotzt.

  7. #7
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    ich finde die auszeit schmidts traurig, verlustig, jedoch sogar bizarr witzig (wegen seiner art, abzugehen). traurig jedoch nicht wegen des personenkults.
    übrigens sind für mich die leute, die sofort "personenkult" schreien, sobald man einem kulturschaffenden in deutschland seine wertschätzung verdeutlicht genauso plemm-plemm wie die, die sobald einer ihrer lieblingskulturschaffenden abtritt so tun als wär aller tage ende.

    wieso und weshalb ich denke, dass die schmidt-show im privat-tv höchstes kulturgut war/ist, werde ich zu späterem zeitpunkt erläutern.

    hier erstmal ein paar vielgeistige fakten meiner derzeit meist abonierten zeitung, der taz:

    Medienticker

    Roger Schawinski (58), neuer Sat.1-Geschäftsführer, hat sich was einfallen lassen. Er wird die "Harald Schmidt Show" ab 19. Januar als Wiederholung senden, "bis das Nachfolgeformat gefunden ist". Das Projekt nennt er "Die legendären Sendungen". Da bahnt sich was an: Die gestrige Folge mitgerechnet gibt es 1.355 "legendäre Sendungen." (taz)

    CHRISTIAN GOTTSCHALK: Die Kolumne am Donnerstag

    ...
    Ebenfalls abgrenzen möchte ich mich bei dieser Gelegenheit gegen den studierten Harald-Schmidt-Fan. Nachdem ihm sein Feuilleton lang und geduldig erklärt hatte, warum er die Sendung schauen darf und was daran gut ist, tat er SAT1 auf der Fernbedienung hinter das Erste (wg. Tagesschau) und arte (wg. allem und überhaupt) auf den dritten Knopf, schaute die Sendung und murmelte dabei "selbstreferentiell, selbstreferentiell" oder "hey, intelligente Unterhaltung" und dachte bei sich: "Ob Schmidt diese Suzana gepoppt hat? Hoppla, falscher Gedanke." Irgendwie versuchte jeder auf seine Art, Schmidts Lieblingszuschauer zu werden. Zumindest klangen die Leserbriefe immer so.

    Als Oberschlaumeier tu ich jetzt BBC World (Top Gear) auf drei. Gleich hinter Pro7 (Die Simpsons).

    DAS MÜSSEN SIE WISSEN

    "Gebühren für Schmidt", so heißt die taz-Anregung zur Rettung der Harald Schmidt Show durch eine ARD-Übernahme. Begründung: Die Öffentlich-Rechtlichen haben auch mal Gelegenheit, die Gebühren wirklich sinnvoll anzulegen. Und die ARD hat zwar "Beckmann", aber andererseits eben auch ein gewisses Interesse an intelligenten, zukunftsfähigen Formaten. Das taz-Anliegen wird nach derzeitigem Stand unterstützt vom WDR-Chef Fritz Pleitgen ("Ich bin an Harald Schmidts Rückkehr zu uns höchst interessiert") und übrigens auch von Hans-Hermann Tiedje (WMP EuroCom AG).

    Günter Struve, NDR-Unterhaltungschef, ließ gestern ausrichten: "Harald Schmidt ist ein hervorragender Protagonist, aber im Moment führen wir keine Gespräche mit ihm." Die letzten beiden Tage zuvor hatte er exakt dasselbe sagen lassen. Muss man sich Sorgen machen? Bei SPD-Olaf Scholz fing das auch so an. Irgendwann nannte man ihn nur noch "Scholzomat".

    Würden Sie Gebühren für Harald Schmidt zahlen? Wenn ja, wie viel? Gibt es einen teilgesellschaftlichen Grundkonsens, dass Schmidt und seine Show im Bereich intelligente Unterhaltung zur Grundversorgung gehören? tazzwei@taz.de


    Ein Abtritt als Auftritt
    Der TV-Zyniker Harald Schmidt tritt ab, macht sich über die angeblich drohende Arbeitslosigkeit seiner Mitarbeiter lustig - und erklärt damit einmal mehr den Unterschied zwischen Zynismus und Zynismus
    von ARNO FRANK


    Ist denn nicht bald mal wieder gut mit dem Thema Schmidt? Ist denn die Wunde seiner Demission inzwischen nicht genug geleckt oder, je nach Standpunkt, ausreichend mit Salz bestreut worden? Gleich griechischen Klageweibern üben sich derzeit die Feuilletonisten in Kondolenz. Dabei wäre der Endspurt der "Harald Schmidt Show" eher ein Fall für Experten in Sachen Inlands- oder Sozialpolitik. Denn was, so fragte am Mittwoch bang die Bild-Zeitung, wird eigentlich aus seinen Mitarbeitern?

    Als er am 30. Juni 2003 in die 5-Tage-Woche ging, da begründete Schmidt diesen Schritt mit seiner "Liebe zu Deutschland" und zum Bruttosozialprodukt. Als er nun seinen Mitarbeitern das Ende der Show eröffnete, gings sofort um Auflösungsverträge für die etwa 100 Angestellten der Produktionsfirma Bonito.

    Dass die Firma weiter bestehen und unter anderem Sendungen wie "Was guckst du?" mit Kaya Yanar produzieren wird, spielt dabei kaum eine Rolle. Die klassische Situation der betriebsbedingten Kündigung ist ein gefundenes Fressen - nicht nur für den scheinheiligen Boulevard, sondern auch für Sankt Schmidt selber. In der Show am Dienstagabend irrte er denn auch durch die Flure des Studios, um in einem entlegenen Winkel in die "Manuel Andrack Show" zu platzen. Die Französin Nathalie eilte mit gepackten Koffern an ihm vorbei. Draußen auf dem Parkplatz telefonierte er später, lässig am Jaguar lehnend, per Handy einen BMW herbei, um seine Mitarbeiter zum Arbeitsamt zu schicken - sie hatten vorher ihre Hände an einer brennenden Mülltonne wärmen dürfen.

    So lässt sich seine Kardinaltugend, der Zynismus, gegenwärtig wie unter einem Brennglas beobachten. Wer Zynismus ganz klassisch als "herausfordernd verächtliches Verhalten gegenüber geltenden Moralnormen" definiert, der kommt hier auf seine Kosten: Arbeitslosigkeit ist nur dann lustig, wenn man sie sich leisten kann. Schmidt kann. Und auch seine Mitarbeiter werden wohl kaum "verzweifelt auf ein TV-Comeback ihres Noch-Chefs" warten müssen (Bild).

    Die theatralische - weil auf groteske Weise überhöht zynische - Inszenierung der Kündigungswelle spiegelt dagegen in bester satirischer Tradition nur den ganz realen Zynismus jener, die nun öffentlich Krokodilstränen vergießen über das Schicksal von Andrack, Zerlett & Co. Und damit nebenbei ganz ordinären Neid auf einen Moderator schüren, der angeblich 40.000 Euro pro Sendung kassiert hat.

    "Wer den Zynismus nicht sieht, wenn unsere Presse zwischen Sektreklamen von Folterungen in Südamerika berichtet, der wird ihn auch in der Theorie vom Mehrwert nicht wahrnehmen, selbst wenn er sie hundertmal gelesen hätte", sagte einmal der glücklose Teilzeitmoderator Peter Sloterdijk.

    Wo wir beim Mehrwert sind: Die zweite Ausgabe der "Harald Schmidt Show" nach der Ankündigung ihres Auslaufens zum Jahresende sahen 1,79 Millionen Menschen. Gut doppelt so viele wie sonst. Und die Verantwortlichen bei Sat.1 verzichten auf den Mercedes-Stern ihres Senders - sie werden noch früh genug merken, dass sie eigentlich in einem Hyundai sitzen.
    --------------------------------------------------------------------------------
    11.12.2003 taz zweite Meinung 105 Zeilen, ARNO FRANK S. 16
    in taz-Bremen, -Hamburg, -Nord, -Frankfurt, -Köln, -NRW, -Ruhr S.14
    alles entliehen von
    ...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

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