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Thema: Science Fiction von der Science Fact überrundet

  1. #1
    Dauerschreiber Avatar von CaptProton
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    Es ist doch erstaunlich was es in den letzen 20 Jahren für ein Technologischen Fortschritt gegeben hat...
    Nehmen wir mal die Robotertechnik...vor 20 Jahren hat ein Roboter auf "Rädern" 14 Stunden gebraucht um durch ein möbliertes Wohnzimmer zu kommen.... heute kann man schon mit den Robotern ein tänzchen wagen oder Fußball spielen... Oder wenn man sich Twicki (Buck Rogers) oder C3PO anschaut... da kann man nur lachen...denn unsere realen Humanoiden Roboter bewegen sich schon viel geschmeidiger und sicherer


    Wenn das so weiter geht, bekommen die Scif Fi Schreiberlinge schwierigkeiten, uns was "futuristisches" anzudrehen

  2. #2

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    Originally posted by CaptProton@14.10.2002, 21:52
    ....Oder wenn man sich Twicki (Buck Rogers) oder C3PO anschaut... da kann man nur lachen...denn unsere realen Humanoiden Roboter bewegen sich schon viel geschmeidiger und sicherer
    .....

    dafür sind sie (richtig) intelligent, können reden und retten die welt(en)... ^_^



    Last edited by Deraco at 14.10.2002, 21:58

  3. #3
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    Reden können unsere ja auch schon... und das mit den "Welt retten" .... war ja noch nie nötig
    Das Positive daran ist... "unsere" Nerven nicht

  4. #4
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    In Japan gibt es ja sogar junge Männer die nur für ihre Roboter leben. Außerdem will man Roboter für die Altenpflege einsetzen. Alles ein Zeichen für die Überalterung der Gesellschaft. Denn ihn Japan musste man schon früh intensiv Maschinen einsetzen. Dementsprechend ungezwungen geht man auch mit Robotern um. Die meisten Fabriken laufen dort vollautomatisch, richtig gespenstisch für Außenstehende.

    Bei uns ist es doch so, das Leute die sich mit so etwas beschäftigen, meist als Verrückte abgestempelt werden. Außerdem sind in Filmen die Roboter meist die bösen, ohne Gewissen und halt reine Maschinen. Japaner haben ein viel ungezwungeneres Verhältnis zu ihnen. Nicht zuletzt in Animes ist das Thema künstliche Intelligenz sehr beliebt. Roboter sind auch oft die Freunde der Helden und sogar selbst die Helden. Das wäre bei uns undenkbar.

    Deswegen wird es auch auf lange Sicht Japan sein, das die Robotervisionen realisieren wird. Die oben genannten Freaks, sind übrigens bei der Wirtschaft sehr begehrt. Hm, vielleicht werden es ja die Roboter sein die Japan aus seiner Wirtschaftskrise befreit?


    Die Frage nach den „neuen Sci Fi Visionen“ ist aber auch interessant. Denn eigentlich steht das Genre ja still. Langsam aber sicher realisieren wir eine Vision nach der anderen, aber es findet sich niemand der neue entwickelt. Es heißt doch das man Visionen braucht um sich zu entwickeln. Was ist wenn wir keine Visionen mehr haben?
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  5. #5
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    Die Japaner haben hier sicher viel gemacht und sind wohl auch am weitesten von allen. Aber ganz so einfach ist das nicht. Auch in Deutschland gibt es dazu eine sehr gute und erfolgreiche Forschung. Wenn man mal beim Frauenhofer Institut reinschaut, dann findet man da in der Roboterforschung so einiges, was in der ganzen Welt eingesetzt wird und von dort kommt.

    Das beste Beispiel ist der Roboter, der die alten Abwasserkanale prüft und erneuert. Er kann selbstständig entscheiden wann er den Mörtel zwischen den Ziegeln erneuern oder ganz austauschen muss.

    Bei uns muss man noch viel tun in Hinblick auf die Akzeptanz von Robotern und künstlicher Intelligenz, da gebe ich dir Recht Loser. Aber das kann man nicht tun, wenn hier so gut wie nichts darüber berichtet wird und sich auch niemand wirklich damit befasst in der Öffentlichkeit.

    Es gibt in Europa sehr viele Projekte in dieser Richtung, doch leider gibt es hier zu wenig Geld für solche Entwicklungen. Die Japaner stecken einfach sehr viel mehr Kapital in die Forschung als manch anderes Land. Daher haben sie auch einen so grossen Vorsprung zu uns Europäern. Wir müssen erst unsere Einstellung zur Forschung ändern, bevor wir etwas wirklich sinnvolles tun können.

    Visionen werden den Menschen wohl nie ausgehen, aber manchmal kommt einfach ein Tief. Dieses wird nicht selten von der Politik einiger einzelner Leute verursacht (siehe Bush).
    Tu erst das Notwendige,
    dann das Mögliche
    und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
    Franz von Assisi


  6. #6
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    Originally posted by MinasTirith@14.10.2002, 21:44
    Visionen werden den Menschen wohl nie ausgehen, aber manchmal kommt einfach ein Tief. Dieses wird nicht selten von der Politik einiger einzelner Leute verursacht (siehe Bush).
    Das stimmt. Aber eigentlich sind doch gerade dieses Tiefs dazu geeignet das Leute sich einen Ausweg suchen. Du bist doch HdR Fan. Dann weißt du sicherlich auch das Tolkien 37 mit HdR anfing. Ja, während WW2 hatte er wenig Zeit, dennoch fing er schon 44 wieder richtig an.

    Was ich damit sagen will, ich denke das gerade in so düsteren Zeiten es die Aufgabe von Autoren ist, neue Visionen zu entwickeln. Einen Leitfaden an dem sich Menschen orientieren können. Wenn dies nicht der Fall ist, was machen wir dann? IMO besteht dann doch die Gefahr das wir keinen Ausweg mehr sehen und alles so hinnehmen.

    Das meiste wird es nach dieser Zeit erscheinen, dennoch fehlen mir die ersten Anzeichen dafür. Wo ist der Aufschrei der Gesellschaft wegen Bushs Verhalten? Alles schweigt. Wo ich bei der Literatur bin. Bohlens Buch hat sich schon über 300K mal verkauft. Karasek hat letztens in einem Interview gesagt das man den Literaturmarkt in 2 Teile trennen muss. Einer für die Mehrheit, der andere für die Minderheit. Die Mehrheit will halt Potter und Bohlen.

    Was das mit SciFi zu tun hat? Neben den Visionen kann gute SciFi den Menschen aber auch den Spiegel vorhalten. Nehmen wir mal Minority Report. Dort zeigt man welche Auswüchse die hemmungslose Konsumgesellschaft annehmen kann. Das ist aber nur in den seltensten Fällen so, außerdem ist Dick schon 82 gestorben.

    Wird es einen SciFi Roman geben der die bisherigen Grenzen sprengen wird? Was sind eigentlich die Grenzen? Nun ja, das weiß der Teufel, aber IMO ist gerade jetzt die richtige Zeit den Menschen mal wieder es was zu geben woran sie sich verschlucken.

    Was das mit Twicki, C3PO und Co. zu tun hat? Wer weiß?

    Noch mal kurz was zum Thema Roboter:

    Berichten über Erfolge bringt IMO nichts. Denn wer liest das schon? Nur Interessierte. Die ein oder andere Sensation erreicht vielleicht den Mob, aber das ist auch schnell vergessen. Man muss den Menschen die Angst vor den Maschinen nehmen. Besonders hier in Deutschland verbindet man doch Maschinen schnell mit der Rationalisierung von Arbeitsplätzen. Verständlich. Trotzdem übersieht man dann leicht die Chancen die einem die Technik bietet.

    Es muss also ein Umdenkungsprozess innerhalb der Gesellschaft beginnen. Dazu gehören unter anderem die Medien, insbesondere Film und Fernsehen. Aber wir haben ja schon angefangen. Jeder hat ein Handy, das Internet usw. Das ist ein langwieriger Prozess, in dem uns die Japaner weit voraus sind. Zu weit? Wer weiß?
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  7. #7
    Tastaturquäler Avatar von MinasTirith
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    Stimmt schon, mann muss die breite Masse besser informieren. Aber das wird hier in Deutschland leider nicht gemacht. Keiner denkt daran, dass die Roboter auch gebaut werden müssen. Da dies zu kompliziert ist um es automatisch zu machen, werden sie bis heute noch grossteils von Hand montiert. Ausserdem muss ja auch jemand die Dinger erfinden bzw. entwickeln.

    Hier wäre wohl der richtige Punkt um anzusetzen. Roboter sind zwar auf der einen Seite ein Stellenabbau, aber auf der anderen Seite auch eine Quelle für Stellen, denn man muss das Zeug ja auch bauen.

    Hier kommen nun aber wieder andere Faktoren ins Spiel. Die Arbeitsplätze, die da entstehen verlanden aber ein gewisses Wissen, d.h. die Leute die dort arbeiten können nicht mit einem Hauptschulabschluss 4,0 antreten und einen Job verlanden. Die Bildung spielt hier eine doppelte und sehr wichtige Rolle.

    Aber zuerst einmal müsste man die Leute besser informieren und aufklären. Doch das Fernsehen und die öffentlichen Medien berichten lieber von einem Unfall mit 10 Autos auf irgendeiner Autobahn in den USA. Interessiert das jemanden?
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