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Thema: "erste Schatten" (eigenes Sci-Fi Universum)

  1. #1
    Grad reingestolpert
    Dabei seit
    16.10.2002
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    3

    Standard

    Gott zum Gruße!

    Ich hab mich mal als Autor versucht und begonnen eine kleine Sci-Fi Story zu schreiben, die ich hier posten möchte. Falls sie jemand bekannt vorkommt liegt dass wahrscheinlich daran dass ich sie schon mal in 2 anderen Foren gepostet hab.
    Ok, zur Story; Sie lehnt sich etwas an Star Wars an ist aber in nem anderen, nem eigenen Universum angesiedelt. Außerdem soll sie den ersten Teil einer mehrteiligen Geschichte darstellen. Darum wundert euch nicht wenn viele Fragen noch offen bleiben.
    Des weitern ist sie bestimmt noch mit vielen Recht - und Schlampichkeitsfehlern vollgepackt.
    Achja, und falls ihr sie lest wäre es nett wenn ihr eure Meinung auch Kund tut. Konstruktive Kritik ist natürlich sehr willkommen. Denn nur so weiß ich was nicht passt und was man verbessern kann. :-)
    Ok, dann viel Spass mit "erste Schatten"!


    Einst, als sich ein Großteil der Galaxies, mit ihren tausenden von Welten und abertausenden von Völkern in einem gewaltigen Krieg wieder fand, prophezeite ein Seher namens Or'Dehlos eine Zeit des Friedens und des Wiederaufbaus die durch eine Macht die er "das ewige Dunkel" nannte, nach 2 Zyklen, (etwa 100 Menschenjahre) ein jähes Ende nehmen sollte.
    Wie jeder Krieg endete auch jener nachdem er großes Leid, Tot und Verwüstung über die beteiligten Planten und Sternensysteme brachte. Doch so wie Or'Dehlos es vorausgesehen hatte erblühte die Galaxie aufs Neue und erlangte allmählich ihren alten Glanz zurück. Dieser Glanz wurde jedoch von einigen machtgierigen Firmen und Königshäusern, die sich die instabile politische wie auch wirtschaftliche Lage zu nutze machen wollten, getrübt. Allen voran der Großkonzern New Age Technologie Incorporated, kurz N.A.T.I., der seine Schwerpunkte in die Produktion militärischer sowie nichtmilitärischer Schiffe, Droiden und Gerätschaften aber auch Waffen setzte. Kurzer Hand mauserte sich die N.A.T.I. nicht nur zum größten und reichsten Unternehmen im bekannten Weltraum sondern auch zu einer politischen Organisation die heute unter dem Namen "die Union" bekannt ist. Dieser Union, die Anfangs nur aus den drei Planetensystemen bestand in denen die N.A.T.I. ihre Hauptniederlassungen hatte, schlossen sich im Laufe der Zeit immer mehr Systeme an. Einige handelten so um das sichere wirtschaftliche Ende und den damit verbundenen Ruin abzuwenden der jenen bevorstand die sich von der Union distanzierten oder sich ihr sogar widersetzten.
    Andere wiederum wollten nur schnell an Ansehen und Macht gewinnen.
    Während diesen Entwicklungen von interstellarer Bedeutung, die die Geschichte des Universums auf ewig prägen sollten gerieten die Prophezeiungen des Or'Dehlos, die ohnehin vom Großteil der galaktischen Bevölkerung nur belächelt worden waren, in Vergessenheit. Doch die Jahre vergingen und so geschah es dass sich das Universum nur mehr einige Monate davor sah die zwei Zyklen zu vollenden.
    Nichts von all dem ahnend lebte ein verträumter Junge namens Logan mit seinem Großvater Henry auf dem abgelegen Planeten Mandlo, weit außerhalb des Einflussbereiches der Union, am Rande der Galaxie. Eines Tages, als Logan von seinem Großvater wieder einmal Unterricht in diversen Kampfkünsten erhielt und er nach einem erbitterten Kampf erstmalig den Sieg davon tragen konnte hatte Henry eine wichtige Mitteilung zu machen. Er offenbarte seinem Enkel dass er ihn bei der militärischen Akademie der Union, auf dem Planeten Granok, der sich im Zentrum des Universums befand, eingeschrieben hatte. Logan, der nicht besonders viel für die Union und deren Methoden, übrig hatte und eher ein Leben als Weltenbummler von Stern zu Stern, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern, im Sinn hatte war mit der Entscheidung seines Großvaters ganz und gar nicht einverstanden. Dieser verfolgte jedoch nur die Absicht aus seinem Enkel einen angesehenen und respektierten Offizier im Dienste der Union zu machen. Eine heftige Debatte entbrannte daraufhin. Doch da Logan nichts gegen die Sturheit des alten Mannes auszurichten vermochte war er schon im Begriff sich aus dem Trainingsraum zurückziehen als Henry plötzlich ein schrecklichen Hustenanfall ereilte und dieser schließlich vor den Augen seines Mündels zusammenbrach. Geschockt kam der Junge seinem Großvater zu Hilfe und brachte ihn in seine Gemächer, wo ihm der Alte gestand, dass er an einer schweren, unheilbaren Krankheit, die langsam ihren Tribut wollte, litt. In den folgenden Wochen kümmerte sich Logan rührend um den Kranken, dessen Zustand sich jedoch zunehmend verschlechterte. Als Henry dann spürte dass seine Zeit nun gekommen war rief er ein letztes Mal seinen Enkel zu sich. Gerissen wie er war und im Glauben nur das Beste für den Jungen zu tun wollte er ihm das Versprechen, die Akademie zu besuchen, abnehmen. Am Sterbebett seines Großvaters konnte ihm Logan diesen letzten Wunsch natürlich nicht abschlagen und willigte schweren Herzens ein. Zuversichtlich das Leben seines Enkels in geregelte Bahnen gelenkt zu haben verstarb der alte Mann in Logans Armen. Damit war er nun vollkommen allein. Denn auch seine Eltern waren schon vor Jahren, bei einem mysteriösen Unfall in einem geheimen N.A.T.I. Labor, ums Leben gekommen.
    Widerwillig doch ohne eine Chance sich von dem Versprechen loszulösen bereitete sich Logan darauf vor den nächsten N.A.T.I. Transporter, der schon übermorgen von der kleinen Stadt Dli'Laat aus starten sollte, zu nehmen. Von dort aus sollte es auf den Planeten Granok, in die Union City und somit in die Militärakademie der Union gehen. Doch zuvor galt es noch Henry beizusetzen was der junge Logan, unter Tränen, in Form einer eindrucksvollen Feuerbestattung auch tat. Anschließend packte Logan seine wenigen Habseeligkeiten und versuchte durch den kurzfristigen Verkauf seines neugewonnen Erbes genug Geld für den Flug zusammenzukratzen. Schneller als erwartet war auch schon ein Käufer für das Anwesen gefunden. Dieser durchschaute jedoch Logans Absicht das Geschäft zügig abzuwickeln und drückte so den Preis. Etwas frustriert machte er sich nun ins nahe gelegene Dli'Laat auf um sein Schiff noch zu erwischen. Dies missglückte aber beinahe als er feststellen musste dass er die Transportkosten unterschätzt und deswegen nicht genug Credits aufgetrieben hatte. Durch geschicktes Feilschen gelang es ihm jedoch eine Ticketverkäuferin, die nach dieser Übereinkunft selbst einen großen Teil der Bezahlung für sich behielt, zu erweichen und doch noch einen Platz in dem völlig unterbesetzten Transporter, zu ergattern. Da dieser obendrein nur von einem Droiden gesteuert wurde, stand Logan eine ruhige, friedliche Reise als einziger Passagier und einzige Lebensform auf dem N.A.T.I.-Transportschiff bevor. Aber schon kurz nachdem das Schiff die Atmosphäre von Mandlo verließ wurde Logan eines besseren belehrt als er völlig unerwartet unter Feuer genommen wurde. Es war der Piratenkapitän Gordan mit seinem Miniträger, der Bounty, der Logans Frachter angriff und ihn mit einigen gezielten Schüssen, außer Gefecht setzte. Anschließend lies er an dem Transporter andocken um selbigen mit einem kleinen Stoßtrupp zu entern. Der Junge, der so ein Vorgehen erwartet hatte, schaltete schnell und versteckte sich noch ehe ein Pirat seinen Fuß auf das Raumschiff setzen konnte. Aber mit einigen Frachtkontainern, die ebenfalls an Bord waren und bislang seine einzigen Reisegefährten darstellten, war die überhastete Versteckswahl wohl nicht so gut ausgefallen. Denn als Gordan den Transporter durchsuchen lies und nichts aufzufinden war was einem Piraten seines Kalibers interessiert hätte, stellte er Logan, dessen Versuch sich zu verstecken offensichtlich nicht von Erfolg gekörnt war, zur Rede. Da er jedoch nichts über die Fracht des N.A.T.I.-Schiffes wusste, konnte er den Piraten lediglich über sein Vorhaben Granok aufzusuchen, berichten. Daraufhin beschloss Gordan, der von dem Jungen keine Gefahr für sich oder seine Anhängerschaft ausgehen sah, ihn laufen und auf dem Transportschiff zurückzulassen. Aber gerade als die Piraten, die sich selbst als Freibeuter und Kämpfer gegen die Unterdrückung der Union sahen, den angeschlagen N.A.T.I.-Frachter verlassen wollten wurden sie völlig überraschend von der Bounty gerufen. Diese meldete sich mit äußerst beunruhigenden Neuigkeiten. Offenbar wurde sie von irgend etwas, dass scheinbar wie aus dem Nichts aufgetaucht war, unter Beschuss genommen. Kurz darauf verspürten auch Gordan, Logan und die noch anwesenden Piraten einen schweren Treffen am Transporter, der durch die unangenehme Meldung "Reaktorstatus kritisch" begleitet war.
    Kurzer Hand entschied Gordan, Logan mitzunehmen da er ihn nicht dem sicheren Tod, auf dem, den Untergang geweihtem Schiff überlassen wollte. Nach den Worten "Du solltest lieber zusehen dass du mit uns von hier weg kommst, Junge. Also komm schon!" stürmte Logan gefolgt von den Piraten und ihrem Captain zur Andockluke wobei auf halbem Weg ein weiterer Treffer das Schiff erschütterte und eine Gasleitung zum Bersten brachte. Durch die darauf folgenden Explosion wurde der etwas zurückgefallene Elmok, ein alter und guter Freund Gordans, der sich erst kürzlich seiner Bande von Idealisten angeschlossen hatte, erfasst und zu Boden geschleudert. Logan, dem noch der Schreck ins Gesicht geschrieben stand, konnte leider nur noch den Tod von Elmok feststellen als er ihm zu Hilfe kommen wollte. Gordan wies, nach einem prüfenden Blick auf den Körper des Galoxianers, seine Männer, tief betrübt an die Leiche zurückzulassen und sich zu beeilen. Nach dem alle Mitglieder des Entertrupps inklusive Logan auf die Bounty zurückgekehrt, die Andockluken dicht und die Halteklammern gelöst waren wandte sich die Bounty von dem kurz vor der Vernichtung stehenden Frachtschiff ab. Keine Sekunde zu früh, wie sich unter anderem der außer Atem gekommene Neuankömmling eingestehen musste als es wenige Augenblicke später in einem riesigen Feuerball aufging.
    Nun sah sich Gordans Schiff jedoch einer noch größeren Gefahr, einem riesigen, schwarzen, unförmigen Gebilde, dass zu allem Überfluss auch noch Jäger zu starten schien, gegenüber. Die wenigen Jäger der Bounty jedoch, die während den Ereignissen auf dem N.A.T.I.-Transporter schon tapfer aber erfolglos gegen diesen Koloss unbekannter Herkunft und Bauart gekämpft hatten, wurden nun zum Träger zurückgerufen um den Sprung durch die Lichtmauer zu machen. So hoffte man der Horde von Angreifern entfliehen zu können. Doch als die handvoll Schiffe, die vom Gefecht stark mitgenommen waren, auf der Bounty aufsetzten, mussten deren Piloten wie auch die restliche Besatzung feststellen dass der Sprungantrieb ausgefallen war. Da aber die Bounty bereits von dem merkwürdigen Schiff verfolgt wurde war jetzt Improvisationstalent gefragt.
    Logan, der mit diesen Gefilden des Weltraums wohl vertraut war wies Gordan auf einen Typ 4 Nebel, der Schutz vor allen bekannten Sensoren birgt, am Rande des Sektors hin. Nach einem kurzen Scan des Gebietes lies Gordan sofort Kurs auf den Nebel nehmen und befahl darüber hinaus alle verfügbaren Besatzungsmitglieder an die Bordgeschütze. Damit hoffte man dem unbekannten Raumschiff, das immer mehr auf die Bounty aufschloss, ein nicht so leichtes Ziel zu bieten. Während sich jedoch dieses mächtige Schiff immer mehr dem kleinen Träger, der noch ein ganzes Stück von dem rettenden Typ 4 Nebel entfernt war, näherte tauchte plötzlich noch ein Schiff aus der mittlerweile kollabierenden Anomalie, aus der auch der schier unbesiegbare Widersacher der Bounty gekommen sein musste, auf. Überraschend, doch zur Freude der Bounty Besatzung, eröffnete dieses merkwürdige Raumfahrzeug das Feuer auf das Monstrum. Trotzdem hatte diese noch genug mit dem sich im Anflug befindlichen Jägerschutz des Angreifers zu tun. Nichts desto Trotz waren sie über jeden Click Abstand den ihnen der andere Unbekannte verschaffte überaus dankbar. Glücklicherweise erbrachten die tapferen Männer an den Bordgeschützen, darunter auch Logan, der den Freibeutern gerade Recht kam, den Beweis dass zumindest die Jäger nicht so unantastbar waren wie es ihr imposantes Trägerschiff vermuten lies. Logan schaffte es nämlich, unterstützt von den restlichen wackeren Bordschützen, einen der anfliegenden Jäger zu treffen und ihn so auszuschalten. Aber er war lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein der Unterbesetzung die durch die zahlreichen Treffer der offenbar feindlich gesonnenen Fremden regelrecht geschürt wurde. Unter dies befand sich das zweite unbekannte, wesentlich kleinere, Raumschiff noch immer im Kampf mit dem Riesen, der sich immer mehr zuspitzte. Und obwohl das kleinere der beiden unidentifizierbaren Schiffe trotz geschickter Ausweichmanöver einige Treffer einstecken mußte gelang es ihn aber seinerseits auch auszuteilen. Am Höhepunkt dieses Gefechtes wurde die Bounty, die durch die unverhoffte Hilfe kurz vor dem Eintritt in den blau-violett schimmernden Typ 4 Nebel stand, Zeuge eines waghalsigen Manövers. Der kleine, scheinbar verbündete Jäger aus der Anomalie, der sich zuvor noch vor seinem riesigen Widersacher befand, vollführte eine geschickte Drehung, die ihn auf einen Kurs der sich von dem schwarzen Träger wegbewegte, brachte. Nach einigen Sekunden auf dieser Flugbahn folgte eine 180° Drehung die das Schiff nun frontal, in Verbindung mit einer fortlaufenden, spiralenförmigen Drehbewegung, auf die Unterseite des Titanen zufliegen lies. Die Mannschaft der Bounty hielt den Atem an als sich die zwei Schiffe immer näher und näher aufeinander zu bewegten und keiner der Kontrahenten einen Kurswechsel veranlasste um einer Kollision, die wohl den Träger ohnehin nicht einmal angekratzt hätte, aus dem Weg zu gehen. Bevor ein Zusammenstoß unausweichlich gewesen wäre leitete der mit Nerven aus Stahl gesegnete Jägerpilot jedoch einen vollen Stop ein und feuerte wenig später einige Projektile auf seinen Gegner ab. Kurz darauf detonierten diese an einer eigenartigen Ausbuchtung des Rumpfes in Form einer kleinen, von blauen Lichtblitzen durchsetzten Explosion. Zum Leidwesen der, mit Spannung an das Geschehen gefesselten, Wesen auf Bounty verursachten diese Treffer aber keinerlei sichtbaren Schaden. Anschließend drehte der geheimnisvolle Pilot mit einem kontrollierten Umkehrschub, gefolgt von einer weiteren 180° Wende sein Schiff von dem Monstrum weg, beschleunigte und steuerte sein Fluggerät Richtung Bounty, die dem Fremden ohne zu zögern Landeerlaubnis erteilte. Kurz bevor der Landeanflug des überaus schnittigen Raumschiffs abgeschlossen war tauchte der Träger in den rettenden Nebel ein und drang immer tiefer in den selbigen vor. Gordan, Logan und eine kleine Schar von Piraten, die zum Hangar geeilt waren um den Neuankömmling willkommen zu heißen, waren vor Ehrfurcht erstarrt als das ungewöhnlich geformte aber majestätisch anmutende Schiff die Hangartore passierte und ohne einen Laut von sich zu geben, direkt neben Gordans Maschine am Boden des ersten Hangars aufsetzte. Die Aufregung und die Neugier über dass was sie nun erwarten würde war der Crew deutlich anzusehen. Doch Neugier war nicht die einzige Gefühlsregung die sich unter der Mannschaft breit machte. Bei einigen, besonders bei Gordan, wurde die Euphorie über den neuen Verbündeten von einem dunklen Mantel aus Misstrauen getrübt. Aber dieser wandelte sich überraschend schnell in eine Art von Entzückung als dem unbekannten Jäger eine anmutige Gestalt, die sich nach Abnehmen ihres Helms als eine wunderschöne Außerirdische einer unbekannten Spezies entpuppte, entstieg. Nach einer kurzen gegenseitigen Begrüßung gab sich die Fremde als Johrlari, eine Normidi aus der Akora Dimension, zu erkennen. Logan, der von Johrlaris Schönheit nahezu überwältigt war, wollte gerade die Fragen die ihm und allen anderen der sich im Hangar befindlichen Wesen ins Gesicht geschrieben standen aussprechen. Ehe er jedoch dazu kommen konnte forderte die Fremde dazu auf sich zu beeilen falls man einem sicheren Ende, das man durch die Flucht in den Nebel bestenfalls aufgeschoben hatte, entgehen wolle. Gordan, aufgeschreckt von diesen Behauptungen bat Logan, Johrlari und seine Piloten in den Besprechungsraum während er der restliche Crew befahl sich schleunigst an die notwenigen Reparaturen zu machen. Im Brefingraum angekommen ersuchte er Johrlari um eine Erklärung, das zuvor angesprochene sichere Ende betreffend. Daraufhin erläuterte die Außerirdische dass die von ihr abgefeuerten Torpedos keineswegs wirkungslos gewesen waren. Sie sandten lediglich einen Elektro-Magnetischen-Impuls aus, der es vermochte die Schilde des gegnerischen Großkampfschiffes kurzfristig außer Gefecht zu setzen. Darum wäre auch höchste Eile geboten um die vorübergehende Schwäche der Invasoren auszunutzen und ihnen so Einhalt zu gebieten. Erstaunt, über diese neuen Entwicklungen wurde, während die Reparaturen an der Bounty und an den wenigen Raumjägern auf Hochtouren liefen, in aller Eile einen Schlachtplan ausgearbeitet. Dabei war Johrlari, die, wie sie behauptete, schon oft gegen die unbekannten Agressoren gekämpft hatte und deshalb mit ihnen und ihren Schiffen vertraut war, eine große Hilfe. Dieser Plan besagte dass alle, zuvor mit Raketen versehenen, Jäger der Bounty, die klein, wendig und damit einer nicht so hoher Gefahr getroffen zu werden, aussetzt waren, einen frontalen Angriff auf das verfeindete Großkampfschiff fliegen sollten. Das Ziel dieser Verzweiflungsaktion bestand darin eine gepanzerte Abdeckplatte, hinter der sich das Kühlagregat des mächtigen Hauptreaktors befand, anzugreifen und zu zerstören. Dadurch wollte man freies Schussfeld auf die besagte Kühleinheit schaffen. Anschließend sollte dann ein Rückzugsbefehl abgewartet werden der sämtliche Jäger dazu aufforderte auf Distanz zu gehen und alle Langstreckenwaffen auf das freiliegende Kühlagregat abzufeuerern. So hoffte man selbiges außer Gefecht zu setzten um dann den Hauptreaktor zum Überhitzen und zum anschließenden Explodieren zu bringen. Dieses Unterfangen musste jedoch schnell von statten gehen eher der Feind, der Bounty in den Nebel folgen, sie aufspüren und ihr somit die sichere Zerstörung bescheren konnte. Sofort nach der Einsatzbesprechung war es dann auch soweit. Die Mission des Himmelfahrtskommandos konnte anlaufen. Es gab jedoch ein kleines Problem. Mit dem Tod Elmoks ging ein ausgezeichneter Pilot verloren und als ob dass nicht schon genug wäre gab es auch niemanden der seinen Platz einnehmen hätte können. Dass wiederum verschlechterte die Chancen auf Erfolg zusehens. Nicht gerade beigeistert gab Gordan trotzdem den Startbefehl worauf sich er selbst, Johrlari und drei weitere Kampfpiloten in Richtung der Hangars aufmachten. Doch kurz bevor der tapfere Gordan und die hübsche Johrlari im Aufzug zu Hangar eins verschwinden konnten fasste sich Logan ein Herz, und bat Gordan, doch ihn Elmoks Jäger in die Schlacht führen zu lassen. Anfangs war der Piratenkapitän nicht sonderlich begeistert von dieser Idee aber als Logan die Wichtigkeit jedes einzelnen Schiffes betonte und darüber hinaus noch mit beträchtlichem Fachwissen über Raumschiffe und deren Handhabung aufwarten konnte erschien es nur logisch den Jungen mitzunehmen. Immerhin hatte er ja seinen Mut und seine Vertrauenswürdigkeit schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So kam es dass sich der Mandloaner nur wenige Minuten später im Cockpit eines N-53 "Shark" Raumjägers wiederfand. Dieses Cockpit erschien ihm, obwohl es sich deutlich von allem unterschied in dem er bis jetzt Platz nehmen durfte, sehr vertraut. Nichts desto Trotz ging er die grundlegende Steuerung aller Systeme durch ehe er den Antrieb aktivierte und sich dadurch vom tristen grau des Hangars in die überwältigenden, blau-violetten Schwaden des schützenden Nebels begab. Dieses beeindruckende, Ehrfurcht einflößende Schauspiel war jedoch nichts im Vergleich zu dem was sich ihm bot als er, dicht in Formation mit seinen Kameraden fliegend, aus dem Nebel austrat und in dass schier unendliche Dunkel des Weltalls eintauchte, das nur durch den weit entfernten Planeten Mandlo erhellt wurde. Leider wurde diese Stille, die wohl die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm verkörperte, schnell durch erste Laserstrahlen, die auf die kleine Staffel abgefeuert wurden, gestört. Kurz darauf waren auch schon erste feindliche Jäger, die genau auf die sechser Gruppe zurasten, zu erkennen. Überraschender Weise gaben sie aber keinen einzigen Schuss mehr ab und flogen geradewegs an denen vorbei die auf ihr Mutterschiff zusteuerten. Schon wenig später stellte sich dies als ein taktisch besonders kluger Schachzug heraus. Denn nun standen die Sechs nicht nur dem riesigen Großkampfschiff vor ihnen sondern auch duzenden kleiner Jäger hinter ihnen gegenüber. Gordan, der so etwas geahnt hatte ordnete daraufhin an die Formation aufzulösen und wie abgesprochen vorzugehen. Demnach wurde eine Hälfte der Jagdmaschinen dazu eingesetzt den Gegner in Gefechte zu verwickeln um dadurch das Feuer von der zweiten Hälfte der Angriffsgruppe, die aus Gordan selbst, Johrlari und Logan bestand, abzulenken. Dies erwies sich als äußerst erfolgreich wodurch Gruppe zwei jetzt nur mehr dem Geschützfeuer des gewaltigen Raumschiffes vor ihr ausgesetzt war. Anderenorts war die erste Gruppe damit beschäftigt die feindlichen Jäger, Schiff um Schiff zu dezimieren. Während dessen bewegten sich Logan und Johrlari in einer soeben gebildeten Dreiecksformation deren Spitze Gordan bildete weiter auf den übermächtigen Gegner zu als plötzlich ein Schrei, gefolgt von einem Unheil verheißenden Rauschen, aus ihren Funkgeräten ertönte. Es war Sidul, ein Mitglied der einser Gruppe, der vom Feind getroffen worden und darum, wie auch sein Schiff, in Flammen aufgegangen war. Bestürzt aber weiterhin ihr Ziel verfolgend steuerten die Drei, unter heftigem Beschuss der feindlichen Bordwaffen, ihre Schiffe auf die Panzerplatte zu hinter der sich nach Johrlaris Aussage das Reaktorkühlsystem des gigantischen Trägers befinden musste. Inzwischen waren Ir'Raal und Jason, die zwei verbliebenen Piloten der Gruppe eins noch immer verzweifelt damit beschäftigt die zwar geschrumpfte aber dennoch übermächtige Schar an Feindmaschinen abzulenken. Dass funktionierte auch wunderbar sodas es die waghalsigen Raumpiloten schafften die Streitmacht des Gegners um ein Schiff nach dem anderen zu verringern. Darüber erleichtert und vielleicht etwas zu siegessicher lies Ir'Raal seinen Blick, in einem Moment der Unachtsamkeit, über die stützenden Verstrebungen seiner aus transparentem Stahl bestehenden Cockpitabdeckung hinaus, schweifen. Dabei musste er feststellen dass der übermächtige Träger, als ob er es den Piraten nicht schon schwer genug machen würden, eine gewaltige Waffe, die sich am Bug des Schiffes befand, zu laden begann. Aufgebracht über diese Geschehnisse merke er allerdings nicht wie eine feindliche Jagdmaschine seinem Heck gefährlich nahe kam. Ehe ihn jedoch Jason, der sich in entgegengesetzter Richtung auf seinen Kameraden zubewegte, warnen konnte eröffnete schon, das ebenso wie sein Mutterschiff in schwarz gehaltenes Raumfahrzeug, das Feuer. Schwer an einer der zwei Antriebsgondeln getroffen, begann Ir'Raals Schiff sich um die eigene Längsache zu drehen, was seinen Kurs insofern abänderte dass nun ein Kollision der Beiden verbündeten Schiffe unausweichlich schien. Nun sah sich Jason, der ursprünglich Ir'Raal zu Hilfe eilen wollte, selbst dem sicheren Tod gegenüber. Wie vom Blitz getroffen oder einfach nur unter Billigung seines unausweichlichen Schicksaals war er nicht im Stande eine kleine Flugrichtungskorrektur vorzunehmen. Doch als für beide der Tod schon eine unausweichliche Tatsache darzustellen schien ergriff Ir'Raal, der durch die schweren Treffer an seinem Schiff selbst erhebliche Verletzungen davongetragen hatte, den Steuerknüppel. Im letzten Moment schaffte er es sein Raumvehikel um Haaresbreite an dem von Jason vorbeizulenken ehe es durch die Folgen der erlitten Beschädigungen, wie auch sein Pilot, in Fetzen gerissen wurde. Jason, der allmählich wieder zur Besinnung kam, konnte sein Glück nicht fassen dass ihm durch einen letzten Kraftakt seines Freundes, den er wohl für den Rest seines Lebens in dankbarer Erinnerung behalten würde, zu Teil wurde. Dieses Glückgefühl wich jedoch schnell blankem Entsetzen als er das feindliche Schiff, dass zuvor Ir'Raal verfolgt hatte, auf das Seinige zufliegen und während dessen sein Leben im Schnelldurchlauf vor seinen Augen ablaufen sah. Einen Augenblick danach rasten die beiden Jäger bereits ineinander ehe sie wenig später bei einer tragischen, für kurze Zeit alles erhellenden Explosion zerstört wurden.
    Das verbleibende Trio der Angreifer, dass dieses bizarre Treiben mitverfolgt hatte, war nun kurz vor dem Ziel und bereit Schussposition einzunehmen. Doch der sichtlich vom Verlust seiner Crewmitglieder mitgenommen Gorden, lies sich einen Moment lang ablenken und musste dies sofort mit einem Treffer der gegnerischen Verteidigungseinriechungen sühnen. Allerdings war dieser Treffer, dank der nahezu voll aufgeladenen Schilde seines Jägers, nicht so Folgenschwer wie der zuvor bei Ir'Raal. Nach kurzer Absprache mit seinen "Flügelmännern" einigte man sich aber trotzdem darauf Gordan den gefährlichen Anflug auf das unbekannte Großkampfschiff abbrechen zu lassen. Stattdessen wurde ihm nun die Aufgabe der bereits vernichteten Gruppe eins, zu Teil den Jägerschutz, zumindest soweit es alleine überhaupt möglich war, aufzuhalten. So kam es dass sich Gordan einige Sekunden später, wie seine Kameraden vor ihn, von feindlichen Jägern umzingelt sah und alles daran setzte deren Feuer auszuweichen um seinerseits ein paar gezielte Schüsse abgeben zu können. Anfangs gelang ihm dass auch hervorragend. Er schaffte es sogar seine Gegenüber durch einige geschickte Flugmanöver, die wohl vergeblich ihres gleichen in den umliegenden Systemen suchen würden, auf die läppische Anzahl von vier zu reduzieren. Als sich einer dieser vier, der zuvor noch selbst von Gordan verfolgt worden war, plötzlich durch einen überraschenden Looping, hinter das Raumschiff des Piraten setzte war dieser jedoch froh dass er es anstatten mit fünf läppischen Jägern doch nur mit vier zu tun hatte. Besonders da er nach diesem geschickten Manöver nun allen vier feindlichen Schiffen im Rücken ausgesetzt war. Während sich nun der Anführer der kleinen, bereits um die Hälfte dezimierten, Angriffsflotte mit den letzten, der zur Schiffsverteidigung abgestellten Begleitjägern herumschlug, bereiteten sich Logan und Johrlari darauf vor ihre mitgeführten Marschflugkörper auf die schützende Panzerplatte anzufeuern. Johrlari machte mit der ersten Hälfte ihrer Raketen den Anfang und drehte, nachdem sie sich vom Einschlagen der selbigen überzeugt hatte, ab. Sie konnte damit zwar die Panzerung erheblich beschädigen aber dennoch kein freies Schussfeld auf das Kühlsystem schaffen. Dass lag nun an Logan. Doch ehe dieser dazu kam seine erste Salve abzugeben bemerkte er dass Gordan, der immer noch von den vier Feindschiffen bedrängt wurde, einen Treffen nach dem anderen einsteckte. Gordan, der ebenso gut wie Logan wusste dass er einem solchen Bombardement an Laserbeschuss nicht viel länger standhalten konnte, lehnte trotz dieses Wissens Logans Hilfe ab als der sie ihm über Funk anbot. Er wies ihn obendrein noch dazu an die Mission um jeden Preis erfolgreich abzuschließen und dieses Ding, wie er es nannte, auszulöschen. Logan aber, der seltsamer Weise genau in diesem Moment Probleme mit seinem Funkgerät zu bekommen schien, verweigerte jedoch den Gehorsam und eilte seinem neu gewonnen Freund zu Hilfe. Mit einem gezielten Schuss konnte er einen der Verfolger sofort ausschalten und den Rest in alle Richtungen zerstreuen. Zur selben Zeit leitete Johrlari, die sich momentan noch gefährlich nahe an dem Mutterschiff der interdimensionalen Eindringlinge befand, einen neuen Zielanflug ein um an Logans Stelle die schützende Ummantelung zu entfernen. Immer noch in einen erbitterten Kampf mit den letzten drei Feindjägern verwickelt, mussten Logan und dessen Wingleader Gordan feststellen dass der schwarze Riese noch keineswegs am Ende war. Im Gegenteil, dieser war nämlich gerade im Begriff eine weitere beeindruckende wie Furcht einflößende Jägermeute, die noch größer als die voran gegangen war, zu mobilisieren. Dadurch war das alte Bild, das die Angreifer einer schier unbezwingbaren Übermacht gegenüber zeigte, wieder hergestellt. Hoffnungslos in der Unterzahl und immer mehr vom Feind unter Druck gesetzt entschieden sich die zwei Piloten ihr letztes Mittel einzusetzten. Dieses Mittel stellten die Raketen, die sie an und für sich zur Elleminierung des feindlichen Großkampfschiffes, mitgeführt hatten, dar. Doch da diese zum gegenwärtigen Zeitpunkt ohnehin in weite Ferne gerückt war sollte mit dieser Verzweiflungsmasnahme, zumindest vorerst, ihr Überleben gesichert werden. Mit diesem letzten Trumpf im Ärmel und nicht zuletzt durch ihr großes fliegerisches Können gelang es den Beiden einen Großteil der verteidigenden Schiffe auszuschalten. Auch Johrlari kämpfte in der Zwischenzeit tapfer und schaffte es erneut dem gefährlichen Abwehrfeuer, dass so ein Anflug auf ein derart gut geschütztes Ziel barg, auszuweichen. Überraschend schnell schaffte sie es ihr Sternenschiff nahe an den zuvor von ihrem Bordcomputer errechneten, Punkt der am vielversprechensten für die endgültige Zerstörung der Schutzabdeckung war, zu bringen. Mit jeder Sekunde die verging näherte sie sich mehr dieser verheißungsvollen Position im All. Während dessen jedoch bekamen nicht weit von ihr die restlichen Mitglieder der ehemaligen zweier Gruppen immer mehr die doch noch beträchtliche Überzahl des Feindes zu spüren. Selbst als Logan einen weiteren Jäger durch die aller letzte Rakete der Beiden zerstörte änderte sich daran nichts. Eher das Gegenteil war der Fall. Denn ohne derart effektive Langstreckenwaffen war es noch viel schwieriger dem Gegner zu trotzen. Dass wiederum spiegelte sich umgehend in massiven Treffern und erheblichen Beschädigungen an Gordans und Logans Schiffen wieder. Die Lage der Beiden wurde immer kritischer. Egal wie geschickt sie ihren Widersachern auch auswichen, schon im nächsten Moment waren andere da um den letzten entscheidenden Treffer zu landen und so dass zerstörerische Werk des vorangegangen zu vollenden. So war es auch nicht sonderlich überraschend dass Logans Steuerbordtriebwerk, nach einem weiteren Treffer, den gewaltigen Belastungen nachgab und so seinen Piloten jeglicher Kontrolle beraubte. Gordan musste hilflos zusehen als sich ein Jäger nach dem anderen dem trudelnden Schiff zuwandte um dann wie ein Geier über einem frischen Stück Ass zu kreisen. Doch bevor der richtige Moment für die "Assfresser" gekommen war sich über die wehrlose Beute herzumachen wurden sie überraschender Weise unter Feuer genommen und größtenteils vernichtet. Es war die Bounty, die plötzlich aus dem Typ 4 Nebel angeprescht kam um ihren Jäger zu helfen. Offenbar war es ihrer Crew früher als erwartet gelungen die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Dieses unverhoffte Auftauchen der Kaverlarie verschaffte Logan genug Zeit um seinen N-53 abzufangen und Seite an Seite mit Gordan und der Bounty gegen die restlichen Feindschiffe vorzugehen. Unter dessen gab Johrlaris Zielcomputer ihr durch einen unverkennbaren Piepton zu verstehen dass sie den idealen Abschusspunkt erreicht hatte. Nur Bruchteile einer Sekunde später waren auch ihre letzten Projektile abgefeuert und auf dem Weg zu ihrem schicksaalshaften Treffen mit der Panzerung des Großkampfschiffes. Einige Augenblicke später war es dann auch so weit, Johrlaris Raketen trafen ihr Ziel und befreiten das Reaktorkühlsystem des Giganten endgültig von seiner störenden Schutzverkleidung. Kurz darauf hallten auch schon die ersten enthusiastischen Freudenschreie durch das Kommunikationssystem der drei. Anschließend vollführte die junge Normidi eine gewagte 180° Drehung um den Abstand zwischen ihr und dem riesigen Raumschiff zu vergrößern. Nahezu zeitgleich feuerte die Bounty zwei Torpedos in Richtung des eigentlichen Angriffsziels, des Kühlsystems, ab und vollendet so gezwungenermaßen den Auftrag der Gruppe zwei. In der Zwischenzeit waren Gordan und Logan damit beschäftigt den letzten feindlichen Jagdmaschinen Paroli zu bieten. Doch anstatt von erneutem Gejubbel war das Nächste dass durch die Comm-Kanäle hallte die stumme Stimme der Fassungslosigkeit als sich der Riese erneut aufbäumte. Nach dem kurzen Aufflackern eines Hoffnungsschimmers, den die Vernichtung der Abdeckplatte nach sich gezogen hatte feuerte dieser nämlich seine Hauptwaffe, die er völlig unbemerkt schon seit geraumer Zeit lud, auf die Bounty ab. Dadurch wurde das einst so stolze Schiff in zwei Teile gerissen, die, jeder für sich, kurz darauf von innen heraus explodierten. Somit waren einige Erinnerungen alles was von dem tapferen Miniträger übrig blieb. Doch immerhin war es seiner Mannschaft zuvor noch gelungen die so wichtigen Torpedos auf den bösartigen Widersacher abzufeuern. Gnadenlos, umgeben von einer unheimliche Aura der Zerstörung, näherten sich diese willen und geistlosen Objekte momentan ihrem Ziel. Sie alleine waren nun dass woran die ganze Hoffnung der letzten drei Angreifer haftete. Johrlari, die zuvor das zweifelhafte Vergnügen hatte dieses makabere Schauspiel mitverfolgen zu dürfen, war der Schock noch deutlich anzusehen, als sie wenig später ein lautes Surren vernahm. Einige Augenblicke nach dem das mysteriösen Geräusch das Schweigen des Weltalls kurzfristig gebrochen hatte, versuchte Johrlari immer noch von dem gewaltigen Monstrum hinter ihr, wegzukommen. Dabei war sie für jeden Click Abstand den sie gewann, äußerst dankbar. Plötzlich jedoch, wurde sie nach einem heftigen Aufprall, der mit einem verdutzten Gesichtsausdruck der Pilotin einherging, wieder nach Hinten geschleudert. Derweil bahnten sich die beiden Geschosse, zwar langsam aber konsequent, ihren Weg Richtung Kühlanlage. Doch ihnen erging es ähnlich als der Erste und kurz darauf der Zweite ebenfalls mit einer merkwürdigen, unsichtbaren Barriere kollidierte und anschließend explodierte. Damit war alles klar. Anscheinend waren die Schutzschilde des mächtigen Unbekannten, wenige Sekunden vor seinem sicheren Ende wieder in Betrieb gegangen und wandten so das Blatt erneut. Jegliche Hoffnung auf einen Sieg wurde so zu Nichte gemacht. Nun stand es schlecht für die mutigen Raumpiloten. Insbesonders für Johrlari die zwischen den Schutzschilden des feindlichen Schiffes, aus denen ein Entkommen unmöglich schien, gefangen war und sich obendrein noch mit dem Feuer der feindlichen Bordgeschütze herumschlagen musste. Doch auch Gordan und sein Flügelmann waren nicht zu beneiden denn diese waren dazu verdammt mit ansehen zu müssen wie Johrlari Treffer um Treffer einsteckte ohne weder etwas für ihre Rettung noch für die Zerstörung des Feindes tun zu können. Nach einer kurzen Absprache unter den drein, in der nur die Ausweglosigkeit ihrer Situation festgestellt werden konnte, schien sich die Lage nicht geändert zu haben. Aber als die Normidifrau mit den Worten "Es gibt doch einen Weg" die Hoffnung wieder zurück in die Augen ihrer Gefährten trieb schien sich dass geändert zu haben. Dort sollte sie aber nur kurz verweilen und eben so schnell wie sie gekommen war nackter Angst weichen als die Beiden diesen sonderbaren "Weg" zu erahnen glaubten. Selbst Logans verzweifeltes Flehen, das wohl auf wachsende Zuneigung für die Außerirdische zurückzuführen war, und ein ausdrücklicher Befehl von Gorden hatten ihrer Entschlossenheit nichts engegenzusetzten. Mit ein paar kurzen Eingaben in die Kontrollkonsole ihres Raumjägers leitete sie jedes Bisschen an zur Verfügung stehender Energie in die Antriebe um und gab anschließend vollen Schub. Logan, verfolgte das Geschehen so gut er es inmitten eines Raumgefechtes tun konnte und sah Johrlaris Schiff dem erst kürzlich freigeschossenen Schacht zum Kühlsystem immer näher kommen. Gordan aber war wärend dessen eifrig damit beschäftig die letzten feindlichen Jäger zu bekämpfen. Nach einem seltsamen Ausweichmanöver und zwei wagemutigen Rollen wurden seine Bemühungen dann auch mit dem Abschuss eines der zwei verbleibenden Schiffe belohnt. In der Zwischenzeit gelang es dem wie hypnotisierten Logan, immer noch nicht seine Augen von Johrlari abzuwenden. Deshalb bemerkte er wohl auch nicht dass sich die letzte Jagdmaschine des Gegners von hinten näherte. Erst als der Gegner schon eine günstige Feuerposition eingenommen hatte erkannte Gordan die Lage und konnte durch das Schreien der Worte "ausbrechen, ausbrechen" die Aufmerksamkeit des Jungen auf sich ziehen. Im letzten Augenblick gelang es Logan noch, den bereits abgefeuerten Laserstrahlen auszuweichen, um mitahnzusehen wie der Piratenkapitän auch dieses letzte Schiff unschädlich machte. Damit war die Gefahr die der feindliche Jägerschutz darstellte beseitigt. Dennoch hatte Logan den Blickkontakt zu Johrlari verloren und konnte nur noch die Worte "Für euch und eure Welt, meine Freunde!" vernehmen bevor ein lauter ohrenbetäubender Knall gepaart mit einem grellen Lichtblitz die Kunde von der Zerstörung des Kühlagregates verbreitete. Sie hatte es wirklich getan. Sie hatte ihr Schiff heldenhaft in das des Feindes gerammt um die erhoffte Kettenreaktion zu provozieren die der Ausfall der Reaktorkühlung nach sich ziehen sollte. Den Beiden verbliebenen Piloten stockte der Atem als sie zu begreifen begannen was ihre neue Freundin für sie getan hatte. Trotzdem war nun der falsche Zeitpunkt für einen Nachruf. Nun galt es aus dem Detonationsradius der gewaltigen Explosion zu entkommen die zweifellos bevorstand. Andernfalls müssten auch sie zu den viel zu vielen Opfern, die diese tragische Begegnung bereits gefordert hatte, gezählt werden. Um dass zu verhindern taten sie es Johrlari gleich und leiteten sämtliche Energie in den Antrieb um. Und obwohl ihre Schiffe schwer von den vorangegangen Raumkämpfen mitgenommen waren gelang es ihnen gerade noch der Druckwelle der ersten Explosion zu entkommen. Danach ging es relativ schnell. Eine Explosion an Bord des geheimnisvollen Riesen folgte der Nächsten bis er schließlich in einer einzigen, gewaltigen Explosion, die man sogar noch auf Mandlo mit ansehen konnte, in tausend Stücke gesprengt wurde.
    Es war also geschafft. Die feindlichen Invasoren waren geschlagen und das All schien, zumindest vor dieser Bedrohung gerettet zu sein. Doch verständlicher Weise hielt sich die Freude bei Gordan und Logan, den zwei einzigen Überlebenden der Schlacht in Grenzen. Denn welch hohen Preis haben sie nicht für diesen Sieg bezahlen müssen?



    ENDE...
    rock 'n' roll power for ever...

  2. #2
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    Du hast einen recht ausgefeilten Erzählstil, der die Sache durchaus fesselnd macht. Mir fällt der zusammenfassende, rückblickende Charakter des Textes auf, der eher wie ein ausführliches Konzept für eine Geschichte wirkt, die erst noch geschrieben werden will. Meiner Meinung nach solltest Du sie auch schreiben, denn die Befähigung ist eindeutig vorhanden.

    Was ich Dir noch raten möchte, ist die Verwendung von Absätzen, der die Bleiwüste inhaltlich gliedert. Beschreibungen in Klammern haben in einem epischen Text eigentlich nichts verloren, die vermittelten Inhalt lassen sich leicht in den Erzähltext integrieren.

    Die Geschichte macht auf mich eher den Eindruck von Fantasy im Weltraum, aber Du hast ja bereits geschrieben, daß Star Wars eines der Vorbilder ist. Inhaltlich möchte ich Dir nicht dreinreden, daher kann ich nur empfehlen, daß Du Dich mit Raumphysik befaßt, wenn Du Dich etwas mehr in Richtung "echter" SF bewegen möchtest.
    <span style='font-family:Arial'><span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
    I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
    (Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)</span></span>

  3. #3
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    Hallo, also erstmal danke fürs lesen. :-) Auch danke für die vielen Tipps die ich beherzigen werde.
    He he, noch zur Raumphysik; hm, etwas kenn ich mich da eh aus. Von wegen Vakuum, keine Geräusche, kein Feuer, keine Explosionen, bestenfalls Implusionen,...
    Aber wenn man dass beachtet kommts einfach nicht so gut. :-) Bestes Beispiel sind da eh Star Wars, Star Trek und diverse Sci-Fi Filme bzw. Serien.
    rock &#39;n&#39; roll power for ever...

  4. #4
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    Wie gesagt, es sind nur Vorschläge. Jeder schreibt seine Story letztendlich selbst, und in einem SF-Forum mit Schreib-Rubrik würde ich die Meßlatte auch nicht so hoch anlegen wollen wie in einem Literaturforum.

    Ansonsten kann man durchaus Unterhaltungs-SF schreiben und dabei realistisch sein ... Die Überlegung ist nicht, was man verliert, wenn man auf Realismus verzichtet, sondern was man Ungewöhnliches beschreiben kann, wenn man ihn zuläßt.

    He he, noch zur Raumphysik; hm, etwas kenn ich mich da eh aus. Von wegen Vakuum, keine Geräusche, kein Feuer, keine Explosionen, bestenfalls Implusionen,...
    Feuer und Explosionen gibt es durchaus, es kommt nur auf die Situation an (Innendruck und deflagrierender Sauerstoff). Wichtig ist eher, daß man im Weltraum keine Kurven fliegen muß, daß der Weltraum größer als 2 Kubikkilometer ist, daß in der Regel kein direkter Sichtkontakt möglich ist, daß es so etwas wie Trägheit und Energieerhaltung gibt, daß Reaktionsmasse mitgeführt werden muß ... Und so weiter und so fort.
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  5. #5
    Furie Avatar von Simara
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    So, nach langer Zeit gebe ich jetzt auch mal meinen Kommentar zu dieser Geschichte ab.

    Die Geschichte gefällt mir inhaltlich ganz gut - und ich kannte sie noch nicht.

    Am Anfang dachte ich ja, Luke Skywalker lässt grüßen.
    Dann, als du beschrieben hast, dass Logan in diversen Kampfkünsten ausgebildet wird, dachte ich "ohje, ein Weltraum-Martial-Arts-Held.
    Die Sache mit den Piraten erinnerte mich wiederum an die guten alten Piratenfilme - ich mochte diese Filme .
    Spätestens bei der Raumschlacht aber, habe ich die Vergleiche vergessen.

    Schade nur, dass du nur erzählst. Mir fehlen Dialoge und Gefühlsbeschreibungen. Das ganze liest sich eher wie eine Inhaltsangabe bzw. wie ein Grobentwurf einer Geschichte.
    Wie Yerho (den ich gerne als Fachmann bezeichne) schon geschrieben hat, es es eher ein Konzept als eine "fertige" Geschichte.

    Das Piratenschiff scheint etwas schlecht gewartet zu sein, es sei denn der Sprungantrieb wurde durch ein Treffer des Gegners ausgeschaltet.
    Und wieso kennt Logan sich im Weltraum aus? War er schon mal da?

    Etwas mehr Absätze würden auch nicht schaden.

    Die Mannschaft läßt einen fremden Jäger einfach so landen? Und dann nur Misstrauen? Keine griffbereiten Waffen? Keine Angst? Der Feind meines Feindes muss noch lange nicht mein Freund sein.

    Die wundeschöne entzückende Außerirdische sollte besser beschrieben sein. Hat sie menschenähnliches Aussehen oder warum sind die Piraten so verzückt?

    Wie kann Ir&#39;Raal von außen sehen, dass eine Waffe am gegnerischen Schiff geladen wird? Wird sie ausgefahren? Oder sieht er/sie es an einer Energieanzeige?

    Die Einschübe in den Sätzen sind auf Dauer anstrengend. Fast jeder Satz ist so gestrickt. Hierzu einige Beispiele:


    - Jason, der allmählich wieder zur Besinnung kam, konnte sein Glück nicht fassen, das ihm durch einen letzten Kraftakt seines Freundes, den er wohl für den Rest seines Lebens in dankbarer Erinnerung behalten würde, zu Teil wurde.
    - Gordan, der ebenso gut wie Logan wusste dass er einem solchen Bombardement an Laserbeschuss nicht viel länger standhalten konnte, lehnte trotz dieses Wissens Logans Hilfe ab als der sie ihm über Funk anbot.
    - Dieses Mittel stellten die Raketen, die sie an und für sich zur Elleminierung des feindlichen Großkampfschiffes, mitgeführt hatten, dar
    Logan kann mit einem Schuss einen Jäger vernichten und die anderen drei Jäger zerstreuen? Ist er ein Weltraum-MacGyver?
    Gegner: "Oh, pass auf, Logan MacGyver kommt. Ein Schuss von ihm = sieben Tote"? Oder wie darf ich mir das vorstellen?

    Ich vermisse auch die ungefähre Anzahl der Jäger. Gut, dass der Gegner ziemlich viele ausschickt, hast du beschrieben. Aber die Anzahl der Piraten-Jäger wurde nicht geschrieben. Das wäre meiner Meinung nach aber schon wichtig, denn wenn 4 von 10 Leuten "fallen" ist das tragischer als wenn 4 von 20 Leuten "fallen".

    Wie du schon eingangs geschrieben hast, finden sich im Text einige Rechtschreibfehler. Beispiel:

    ... da um den letzten entscheidenden Treffer zu landen und so dass zerstörerische Werk des vorangegangen zu vollenden.
    Auch nach der neuen Rechtschreibreform gibt es das "das" noch. Ich hätte den Satz so geschrieben: " .... um den letzten entscheidenden Treffer zu landen, um so DAS zerstörerische Werk des Vorangegangenen zu vollenden."

    Diesen das/dass-Fehler machst du öfters.

    Auch musste ".... Gordan zusehen WIE sich ein Jäger nach dem anderen dem trudelnden Schiff zuwandte, (hier kommt ein Komma) um dann wie die Geier (es sind ja mehrere) über einem frischen Stück AAS (nicht die Spielkarte) zu kreisen.

    Ein Raumschiff kommt auch nicht aus einem Neben "herangeprescht". Dieses Wort passt einfach nicht.

    Du hast auch geschrieben, dass die Logan, die Johrlari und die Piraten eine Besprechung hatten, aber für den Leser bleibt es letztlich unklar, was
    a) die "bösen" Eindringliche wollten und
    b ) warum Johrlari den Menschen hilft - also was sie gegen die "Bösen" hat. Ihre Beweggründe eben.

    Es bleibt auch unklar was die beiden sind, woher sie kommen und warum sie durch diese Portal in Logan&#39;s Teil der Galaxis gekommen sind.
    Okay, du hast geschrieben was Johrlari ist, aber abgesehen von der "Speziesbezeichnung" haben wir nichts über sie erfahren. Und dass die Piraten verzückt von ihr waren

    Du hast zwar geschrieben, dass diese Geschichte der Anfang einer mehrteiligen Geschichte ist, aber eine grobe Beantwortung der oben genannten Fragen wäre nicht schlecht gewesen.

    Ich denke du wirst das ganze noch ausarbeiten und mit Dialogen und Gefühls- und Aussehensbeschreibungen ausstatten. Richtig?

    Jedenfalls war&#39;s das erstmal von mir. Aber das ist nur meine Meinung. Ich bin keine Fachfrau auf diesem Gebiet. Ich bin lediglich eine Leserin und das sind die Punkte, die mir beim Lesen so aufgefallen sind.

    Ich hoffe meine Kritik ist hilfreich für dich. Sie ist auf keine Fall bös gemeint.


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