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Thema: Unterschriftenaktion gegen Robbenabschlachtung

  1. #1
    Furie Avatar von Simara
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    Hallo Forumianer,

    ich wende mich diesmal mit einer Bitte an euch. Vor ca. einer Woche bekam ich folgende e-mail:

    Letzte Woche ist in ZIB 1 gezeigt worden, wie Robben abgeschlachtet werden.

    Ein Robbenkind ist vor den Augen seiner Mutter erschlagen worden, welche sich aufbäumte und brüllte, dann wurde die Mutter selbst erschlagen. Die kanadische Regierung hat für die nächsten 3 Jahre eine Million Robben zum Abschlachten freigegeben... Die Felle werden ihnen abgezogen, ohne dass vorher überprüft wird, ob sie schon tot sind. Sie sind teilweise noch bei vollem Bewusstsein.

    Wir brauchen eine Million Unterschriften gegen diese Abschlachtung. Bitte geh auf den Link unterhalb und unterzeichne die Petition, damit dieser Wahnsinn BALD gestoppt wird.

    http://www.ifaw.org/ifaw/general/default.aspx?oid=86123
    Ich hab schon vor einiger Zeit gehört, dass das wieder angefangen hat, habe es aber erfolgreich verdrängt.
    Jetzt nach der Mail kann ich es nicht mehr verdrängen, aber ich kann auch was tun. Eine kleine bescheide Aktion, aber vielleicht hilft sie ja.

    Ich wurde gebeten, nicht nur den Link zu posten, sondern auch meine Meinung zu schreiben..... aber das fällt mich ziemlich schwer.
    Nicht, weil ich keine Meinung dazu habe - die habe ich sehr wohl -, sondern weil in mir zu solchen Themen Chaos herrscht. Kalte Wut packt mich dabei und ich bin nicht mehr rational.
    Als Kind habe ich solche Szenen auch schon gesehen und sie haben erschüttert.
    Ich weiß nicht ob ich vor Wut kotzen, heulen oder um mich schlagen soll.
    Ich finde das absolut ...... primitiv, brutal, unmenschlich.
    Oder ist gerade das menschlich - oder zu neudeutsch human?
    Es erfordet sehr viel Mut eine hilflose Robbe, ob Muttertier oder Baby, zu erschlagen. Meinen Resepekt. *Sarkasmus pur*

    Warum?
    Früher war es wegen der Felle, damit daraus diese netten Mäntel genäht werden konnten. Ich hasse das. Mögen den Frauen (und Männern) die solche Mäntel tragen, die Eingeweide bei lebendigem Leib verfaulen!

    Und da in dem Text auch was von wegen Felle abziehen steht, nehme ich mal an, dass es der gleiche Grund ist.
    Es könnte natürlich sein, dass diese bösen Robben dermaßen überhand genommen habe, dass die Fischgründe für den Menschen nicht mehr ausreichend sind. Was für eine Sauerei aber auch. *Sarkasmus*
    FALLS dem so wäre, ist das für mich aber auch keine Rechtfertigung.

    Jedenfalls bitte ich euch, bei der Unterschriftenaktion mitzumachen.
    Ich habe schon mitgemacht.
    Nach dem Abschicken meiner Daten kam die Meldung, dass alle Daten vertraulich behandelt werden.
    Ich sehe auch kein Risiko darin.
    Es dauer vielleicht 5 Min. sich daran zu beteiligen. Es wäre schön, wenn ihr euch diese Zeit nehmen könnt, damit dieses Gemetzel wenigstens bald wieder aufhört.
    Es wird schon genug gemetzelt und ich möchte hier gar nicht anfangen aufzuzählen.
    Schade, dass die Menschen sich wieder nach hinten entwickeln. Ich dachte, diese Scheiße wäre seit Ende der 80er Jahre vorbei.
    Jetzt fangen wir wieder an.
    Applaus!


    Falls das Thema hier nicht richtig ist, bitte ich darum, es in das richtige Forum zu verschieben. Allerdings hat das meiner Meinung nach sehr viel mit Kultur und Gesellschaft zu tun.
    Vielleicht könnte man es auch pinnen. Ich halte es für wichtig genug.


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  2. #2
    DerBademeister
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    Und ein weiterer Link zum Thema:
    http://www.welt.de/data/2004/03/23/254865.html

    Bis Mitte Mai werden sie 350 000 Sattelrobben und Klappmützen töten. "Das ist keine Jagd", sagt Rebecca Aldworth vom Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW). "Das ist ein Massaker." Tausende Robben würden entgegen Auflagen der kanadischen Regierung bei lebendigem Leib gehäutet. "Sie verenden qualvoll", sagt Aldworth.
    Derlei Praktiken finden sich übrigens auch bei anderen Tieren. In Ländern wo Katzen verspeist werden sieht die "Zubereitung" der Tiere zum Beispiel so aus, dass sie erst (lebendig natürlich) in kochendes Wasser getaucht werden, bis ihre Haut so aufgeweicht ist, dass man sie (natürlich immer noch lebendig) abziehen bzw. häuten kann.

    Irgendwie muss ich dabei an die (hypothetischen) Alienentführungen denken von denen viele (angeblich) Entführte immer berichten. Das wäre doch auch in gewisser Weise eine gerechte Ironie des Schicksals, wenn ein paar superfortschrittliche Aliens die in der Nahrungskette über dem Menschen so hoch stehen wie der Mensch über dem Schwein, mal eben 10.000 Lichtjahre durch den Weltraum schippern um neue Nahrungsquellen aufzutun - und in uns auch nur ein paar leckere Kottelets oder Sezierobjekte sehen.

    Auch wenn ich die obige Aktion natürlich voll unterstütze - als Deutscher braucht man gar nicht über irgendwelche Kanadier schimpfen. Denn nicht wenige unserer Forumianer werden ihr Frühstücksei auch für 5 oder 10 Cent billiger genießen - dafür kommt dass dann aus Din A4-Blatt großen Legekäfigen statt aus Freilandhaltung beim Bauern.
    Ja mei, solange es schmeckt!

    Ich schreibe dazu später noch was, wenn ich mehr Zeit habe. Vielleicht treibe ich noch ein paar Bilder auf, die sagen ja bekanntlich meist mehr als Worte.

  3. #3
    Furie Avatar von Simara
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    Ich möchte nicht über die Kanadier an sich schimpfen, denn ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Kandier diese Aktion genauso verabscheut - ich setze das jetzt einfach mal voraus.

    Ich hasse die Personen die vor Ort auf dem Eis diese Aktionen ausführen.

    Außerdem habe ich ja geschrieben, ich fang nicht mit Aufzählen an, sonst werde ich nicht fertig.

    @Bademeister, deine Alien-Vision teile ich. Es überrascht mich, dass noch andere so "spinnert" denken.

    Aber weshalb ich nochmal poste:
    Am Freitag bekam ich das Heft "Mensch & Tier" des Deutschen Tierhilfswerks zugeschickt. Dort ist auch ein Bericht darüber drin. Ich hab ihn allerdings noch nicht gelesen. Vielleicht tu ichs auch nicht. Aber beim ersten überfliegen wird die sogenannte "Kabeljaumisere" erwähnt.
    Wie ich's vermutet hatte, die bösen bösen Robben fressen die Kabeljau-Fischgründe leer.
    *würg*
    Interessant ist dabei, dass den toten Tiere tatsächlich das Fell abgezogen wird und der Kadaver wird liegen gelassen.
    Bin ich paranoid, wenn ich dahinter die Interessen der Kürschner wittere?

    Wie dem auch sei. Dieser Link steht in dem Heft auch. Also ist er "ungefährlich".

    Ich habe mal 500 Unterschriften gegen Schlachttiertransporte für die DTHW gesammelt und niemand hat sich beschwert, dass anschließend, irgendwas zu ihm/ihr kam (Werbesendungen oder so).

    Manchmal denke ich, ob das wirklich was bringt?

    Aber hey, Star Trek kam aufgrund von Fanprotesten auf den Bildschirm zurück.
    Farscape hat ne Mini-Serie bekommen.

    Es ist also möglich. .... Und sinnvoll.

    Edit: Danke fürs pinnen.


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  4. #4
    DerBademeister
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    Vielleicht tu ichs auch nicht. Aber beim ersten überfliegen wird die sogenannte "Kabeljaumisere" erwähnt.
    Wie ich's vermutet hatte, die bösen bösen Robben fressen die Kabeljau-Fischgründe leer.
    *würg*
    Interessant ist dabei, dass den toten Tiere tatsächlich das Fell abgezogen wird und der Kadaver wird liegen gelassen.
    Bin ich paranoid, wenn ich dahinter die Interessen der Kürschner wittere?

    Da verweise ich auf eine Passage im von mir verlinkten Text der WELT:

    Die Schlachtquoten wurden so weit erhöht, dass in den Jahren 2003 bis 2005 insgesamt mehr als eine Million Robben getötet werden dürfen - 975 000 Sattelrobben und 30 000 Klappmützen. Die Fischindustrie setzte sich mit dem Argument durch, dass die Tiere nichts anderes seien als "Seewölfe des Eises". Robben seien schuld an der Dezimierung der Fischbestände, am Zusammenbruch der Kabeljaufischerei und an dem Verlust von Arbeitsplätzen. Dank der Robbenjagd konnte die angeschlagene Branche 2003 zusätzlich umgerechnet 12,3 Millionen Euro durch den Export von Fellen verdienen.


    Tierschützer geben zwar zu, dass die Lage vieler Fischer schlecht ist. Schuld daran seien aber nicht die Robben, sondern eine rigorose Überfischung. "Als hier die ersten Europäer landeten, gab es Kabeljau in Massen und rund 30 Millionen Robben", sagt Paul Watson von der Organisation Sea Shepherd. Heute gebe es wieder mehr als fünf Millionen Sattelrobben, rechnet das Fischereiministerium vor.
    Ich hasse die Personen die vor Ort auf dem Eis diese Aktionen ausführen.
    Auch das ist eine Sache die man sehr differenziert sehen muss, denn:

    . Auf den PR-Videos des Robbenjägerverbandes sieht man Fischerfamilien wie die von Wilfried Aylward. "Robben sind niedlich", sagt er. "Meine drei Kinder aber auch. Ich muss Geld verdienen, damit sie etwas zu essen haben." dpa
    Ich finde es nicht unethisch Tiere aus bestimmten Gründen zu töten. Tiere zu töten um sie zu essen ist für mich nicht unethisch, auch Tierversuche sind für mich unter bestimmten Gesichtspunkten ethisch vertretbar - WENN jegliches unnötige Quälen, z.B. aus Motiven wie reiner Profitgier vermieden würde. Tiere demnach bei lebendigem Leib zu häuten ohne sie zu betäuben nur um ein paar ¤ zu sparen ist für mich hochgradig unethisch. Ich kann auch Leute vollauf verstehen die eben weil dies andauernd passiert gar keine Tiere mehr essen (können). Da kann einem das Steak schon im Halse stecken bleiben, wenn man darüber nachdenkt nach welchen Prozeduren es oft auf dem Teller landet.
    Tiere zu töten um sich mit ihren Pelzen zu behängen ist für mich ebenfalls unethisch. Sie aus Vergnügungssucht, z.B. bei Stierkämpfen und anderen Veranstaltungen zu töten, ist unethisch. Etc.
    Es gibt viele Beispiele.

    Ich fand immer, wir Menschen sollten den Wert unserer Gesellschaft noch am ehesten daran bemessen, wie wir die schwächsten Mitglieder dieser Gesellschaft behandeln, und Tiere gehören in jedem Fall dazu.
    Was sagt es über uns aus, wenn wir ohne darüber nachzudenken bzw. ohne das es uns interessiert, Wesen die sich nicht wehren können, die keine Stimme haben, quälen und missbrauchen, und uns wie beim Stierkampf noch an ihrem Leid aufgeilen?
    Jedes Mal wenn ich beim Stierkampf wie in Spanien das Argument höre "Aber es ist doch Tradition, und die wollen wir bewahren", könnte ich kotzen. Hey, in unserem schönen Land war es mal Tradition Juden möglichst kreativ um die Ecke zu bringen. "Tradition" ist ein völlig wertloses Argument, denn Falsches wird dadurch auch niemals richtig. Mit demselben unsinnigen Argument könnte man Auschwitz wieder aufmachen, ist ja schließlich Tradition und so.

    Ja, der hypothetische Vergleich mit den Aliens ist interessant. Denn warum sollten die uns irgendwelche Rechte zubilligen, wenn wir das selber aus niederen Beweggründen bei dem was wehrlos ist, nicht tun.

    In Bezug auf Juden fand ich auch die Kampagne von PETA sehr interessant, die die Einpferchung von Juden in den Baracken der KZs mit den Legebatterien der Massentierhaltung gegenüberstellte. Die Reaktionen vieler Menschen darauf offenbarte nur die grassierende Ignoranz, denn es wurden nicht Juden mit Tieren gleichgesetzt, sondern aufgezeigt, wohin der Weg führt wenn man andere Lebewesen abwertet.

    Eine gute Meinung zu diesem Thema:
    http://www.antispe.de/txt/legenmachtfrei.html

    Schließlich empfinden auch Tiere Schmerz und Leid, auf einer anderen Ebene als der Mensch, aber nichtsdestotrotz. Dies zu ignorieren zeigt uns auch nur unsere eigene Arroganz, nämlich ihrer Leidensfähigkeit gleichgültig bzw. mitleidslos gegenüberzustehen. Elefanten weinen (und das ist wörtlich zu nehmen) zum Beispiel um ihre verstorbenen Herdengenossen. So ist ein Fall belegt, bei dem Elefanten vor den Augen ihrer Jungtiere/Kinder von Wilderern abgeschlachtet wurden, die Jungtiere wurden anschließend gefangen und eingesperrt, weinten wochenlang und verweigerten Nahrung. Elefanten vergessen solche Erlebnisse auch nie, und die Sympthome und Auswirkungen ähneln doch sehr denen gewisser anderer Säugetiere, die sich selbst gerne als die Krone der Schöpfung betrachten.
    Diese besonders weise agierenden Lebewesen töten z.B. gerne Elefanten, schließlich sind Zahnstocher und Möbel aus schniekem Elfenbein ungemein praktisch.

    Unser Mitleid selektiv auf bestimmte Tiere zu verteilen ist genauso pervers.
    Robben sind süß. Koalabären sind süß. Pandas sind süß. Tigerbabys sind süß. Diese Tiere haben eine Lobby. Tiere die nicht zufällig das Glück haben knuddelig zu sein, die haben keine Lobby.
    In Anbetracht dessen, dass der Mensch jedes Jahr rund 50.000 einzigartige Tierarten für immer auslöscht, dürften wohl nur ein Bruchteil derer derartiges Interesse genießen.

    Das Obige betreffend - der Staat sollte auch dafür Sorge tragen, dass diese Menschen ihre Kinder mit etwas anderes ernähren können als mit dem Geld, was sie z.B. durch Robbenfang, oder durch Walfang (in Norwegen und Japan weit verbreitet), bzw. wie die Wilderer in Afrika durch's Erlegen von Tigern, Elefanten usw. verdienen.
    Es ist doch so, wenn Du nur die Wahl hast, entweder ein paar Tiere abzuknallen oder zu verhungern, wirst Du eben, wird jeder, die Tiere abknallen. Da ist Ethik egal. Also müssen die Menschen zu dieser Lebensart Alternativen haben.

  5. #5
    DerBademeister
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    Da Simara keinen Webspace hat, habe ich ihre eingescannten Bilder bereitgestellt.

    http://www.sfc-alliance.net/Robben_1.jpg
    http://www.sfc-alliance.net/Robben_2.jpg




  6. #6
    Wühlmaus Avatar von Nager
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    ... welche inzwischen offline sind.

  7. #7
    DerBademeister
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    Jo, 2 Wochen war auch wirklich genug, der Thread hier interessiert eh keinen.
    Lieber weiter über Zensur palavern.

  8. #8
    Wühlmaus Avatar von Nager
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    Was willst du diskutieren? Hier gibt's nicht viel kontroverses - nur allgemeinen Konsens. Es könnte natürlich jeder Leser des Threads "sehe ich auch so" darunterschreiben und nochmal wiederholen, was für eine Riesensauerei die Robbenschlachterei ist, aber das verfehlt den Zweck eines Diskussionforums.

    Der Thread ist Info und zur Info wäre es nicht schlecht, wenn Links zu Bildern auch funktionieren würden. Nur ein Hinweis.

  9. #9
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    die links funktionierten zuerst. warum sie nicht mehr funktionieren, keine ahnung.

    ich denke, so stark ist der konsens bei dem thema nicht. wenn man mal tiefer bohrt, kann es zu deutlichen kontroversen kommen.

    dann stellen sich nämlich plötzlich fragen, die über das viel beteuerte gutmenschentum hinaus gehen, sich nicht mehr nur mit einem mitleidigen kopfschütteln (die armen robben) beantworten lassen, sondern sogar so an die substanz gehen, dass sie weh tun.

    die erste frage ist: was tun wir eigentlich konkret gegen sowas? jeder einzelne von uns -und damit meine ich nicht vor dem heimeligen pc-monitor mal schnell seinen namen eingeben und für die gerechtigkeit auf der welt seine mouse betätigen. das erleichtert einen moment das gewissen, sicher, man hat mehr getan als jeder ignorant, der sich nicht mal ansatzweise mit dem thema beschäftigt und ist deshalb... ein besserer mensch.
    kann denn überhaupt jeder einzelne was tun? das weiß ich nicht. aber wo ist der elan, der zutage tritt, wenn eine serie abgesetzt wird. da stellt sich diese frage keiner von den fans. da werden aktionen organisiert, demonstrations-artige events gestartet, adressen gesammelt, briefe verfasst, die massen mobilisiert... aha, es geht doch... aber leider nur für die vom aussterben bedrohten tv-existenzen.

    ich damit das engagement für eine serie nicht schlecht reden. ich hab großen respekt vor dem, was die farscape-fans erreicht haben und glaube seitdem selbst ernsthaft an solche aktionen (siehe wonderfalls-banner in signatur). doch weil gerade beim thema tierquälerei und weltverbesserung sind, frag ich mich: wieso geht das alles nicht bei solchen themen?

    achja, es gibt ja greenpeace, peta usw. da wird mal eine spende hingeschickt oder eben wie hier eine petition unterschrieben und schon bietet sich ein gutes alibi für die allgemeine passivität.

    warum jemand, der sich wirklich von solchen themen schockiert und in den grundfesten seiner ethischen vorstellungen erschüttert fühlt, aber einfach still auf dem pc-stuhl / tv-sessel hocken bleiben kann, anstatt irgendwann mal wenigstens einen versuch zu starten, was zu tun, versteh ich nicht.

    es kann bereits im kleinen anfangen:
    ehrenamtliche mitarbeit in einem tierheim. vielleicht gibt es auch möglichkeiten, bei organisationen wie greenpeace ehrenamtlich mitzuwirken. also sie nicht nur zu unterstützen, indem man die mouse klickt und die weltschmerz-stirn runzelt. ich denke, dass solche organisationen für jegliche unterstützung sicher dankbar sind. was ich definitiv weiß ist, dass z.b. greenpeace viele möglichkeiten (besonders für junge menschen) anbietet, themen wie umwelt- / und tierschutz durch aktive beteiligung an entsprechenden aktionen lebensnah kennen zu lernen. dabei zu sein. aktiv zu sein.

    und wie bereits erwähnt wären da aktionen wie bei den serien-rettungsversuchen. das internet bietet ja soooooooooooo viele möglichkeiten -wird immer wieder betont. da gibt es farscape-mailinglisten usw. damit entsteht die möglichkeit, sich zu organisieren, sich zu verbreiten... also warum dasselbe nicht beim thema tierschutz ausprobieren?

    die nächste frage ist: inwieweit begünstigt unser lebensstil massentierqälerei?

    ich denke, dieses thema ist so komplex, dass es schwierig ist einen anfang und ein ende zu finden. denn unser einfluss auf tierquälerei ist besonders durch unser fressverhalten enorm.
    wir begünstigen damit massentierhaltung, tiertransporte auf unterstem niveau, tierversuche usw. beim thema tiertransporte ist es z.b. so, das in deutschland derzeit die regeln verschärft werden. gleichzeitig halten die betroffenen unternehmen ausschau nach günstigeren altenativen aus dem ausland. schließlich müssen die niedrigen fleisch-preise weiterhin gehalten werden. der deutsche grill-gourmet möchte ja auch beim fünften grillfest in einer woche dicke lagen tierreste auf seinem teller liegen haben.

    ich höre immer wieder von leuten: ach ich ess ja kaum fleisch. schon klar.... aber dann geh ich mal mit denen essen und sehe, was sie sich so auf die arbeit / zur schule mitnehmen und was zeigt sich da? wurst, wurst, wurst.... fleisch, fleisch, fleisch... ob nun in kleinen oder großen mengen. dabei sein muss es fast immer. und wie schon gesagt: zur deutschen grillmentalität gehört es eh dazu, sich in berge von fleisch zu stürzen bis die magenwände platzen.

    ich polemisiere, ich weiß... nachdem ich mich schon eine ganze weile so gut wie gar nicht mehr von fleisch ernähre, hab ich eine andere perspektive dazu entwickelt. aber auch schon vorher war mir nicht nachvollziehbar, wieviele fleischfresser die augen vor der realität verschließenund so tun als würde ihr liebstes lebensmittel irgendwo wie äpfel an bäumen wachsen bis es pflückreif ist.

    ich kann darauf nicht verzichten... das ist das, was ich immer wieder vorgebetet bekomme, wenn jemand mitbekommt, dass ich vegetarier bin. darauf kann ich nur sagen: ich will dich nicht bekehren. mir liegt nichts daran, jemanden zur abkehr von der fleischfresserei zu bewegen. ich denke, das ist der völlig falsche weg. so entsteht das uralte klischee vom fundamentalen vegetarier, der alle fleischfresser des mordes bezichtigt. im grunde liegt er damit ja nicht ganz falsch, schließlich sterben die tiere nicht freiwillig. doch das ist ein anderes, tief-ethisches thema, zu dem es, wie ich finde, kaum möglich ist, eine eindeutige schlussthese auszumachen.
    wie gesagt ist diese herangehensweise auch der falsche weg. dass die eine "glaubensgemeintschaft" (vegetarier) die andere (fleischfresser) verurteilt hat bisher noch nie zu einer lösung des eigentlichen grundkonfliktes geführt.

    mein weg ist da viel mehr "sanfte aufklärung": zunächst der vorschlag, den fleischkonsum einfach zu reduzieren oder beim kauf wenigstens nicht immer zum billigsten angebot aus der discount-theke zu greifen, sondern wenigstens zum metzger seines vetrauens zu gehen. ein toller fortschritt wäre natürlich, direkt beim bauern oder im naturkostladen bio-fleisch zu kaufen. dass sich das nicht jeder leisten kann, verstehe ich. natürlich ist das eine preisfrage. doch bei deutlicher reduzierung des fleischkonsums funktioniert die rechnung ganz einfach: da ich weniger fleisch benötige, muss ich weniger davon kaufen, also bleibt geld übrig. dieses kann ich nun in fleisch besserer qualiät investieren, dass ich mir schließlich nicht mehr zum massenhaften verzehr, sondern zum genuss kaufe. damit tue ich übrigens nicht "nur" den tieren was gutes, sondern auch meiner gesundheit. dass hochwertiges fleisch (bauer / bio) weniger von medikamenten und schlechten futtermitteln belastet ist, hat darauf nämlich einen entscheidenden einfluss.

    oder bei eiern: gestern kochte ich für jemanden. ich esse eigentlich keine eier, aber da sie zu den zutaten des wunschmenüs gehörten, machte ich eine ausnahme. beim zutaten-kauf entschied ich mich für die mittlerweile fast überall erhältlichen bio-eier. die haben unter 2 euro gekostet (6er-pack) und mir erschien dieser preis ganz und gar nicht als überteuert. ein ei ist nunmal ein naturprodukt. selbst wenn die produzenten es gerne hätten, lässt es sich nunmal nicht wie ein schokoriegel im labor herstellen. zur produktion sind lebende produktionsgüter (hühner) notwendig. so gesehen ist ein preis von durchschnittlich 1,69 EUR mehr als gerechtfertigt. viel mehr braucht man auch gar nicht an eiern. ein 6er-pack reicht für die einzelperson eine woche. wer viel mehr braucht, lebt eh ziemlich ungesund. ein bio-produkt für unter 2 euro, das eine ganze woche hält? sowas soll teuer sein? da geben ja viel wesentlich mehr für ihren triefenden döner oder die geschmacksverirrte curry-wurst aus. und sowas hält meistens nicht mal 30 minuten...

    gut, ich will es an dieser stelle noch nicht zu arg ausdehnen. zunächst interessieren mich eure standpunkte.
    den von nager angesprochenen friede-freude-eierkuchen-konsens gibt es jedoch nicht. die von mir angesprochenen punkte zeigen, dass so gut wie jeder von uns seinen beitrag zum weiterbestehen von massentierquälerei leistet. dabei geht es nicht "nur" um die robben, das thema ist wesentlich weitgreifender und fängt schon in unserem kühlschrank an.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  10. #10
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    es kann bereits im kleinen anfangen:
    ehrenamtliche mitarbeit in einem tierheim. vielleicht gibt es auch möglichkeiten, bei organisationen wie greenpeace ehrenamtlich mitzuwirken.
    Ich habe vor einigen Jahren mal aktiv Unterschriften gegen Schlachttiertransport gesammelt.
    Überhall wohin ich gegangen bin (Arzt, Stammeinkaufsladen, Arbeitsplatz) habe ich dieses Mappe dabei gehabt, habe mich mit den Leuten unterhalten und nach Unterschriften gefragt.

    Ich habe 500 zusammenbekommen, die ich dann an das DTHW (Deutsches Tierhilfswerk) geschickt habe.

    Ich habe mich auch vor Jahren mal erkundigt bei Greenpeace, wie man sich als "Aktivist" bewerben kann.
    Ich denke ich entspreche nicht ihren Vorstellungen, denn dazu muss man ein ruhiger Mensch sein.
    Ich bin da ja eher explosiv und wenn ich als Aktivist vor Ort auf dem Eis wäre, dann könnte es sich vermutlich trotzdem rot färben und das will Greenpeace nicht.

    Ich auch nicht.

    die nächste frage ist: inwieweit begünstigt unser lebensstil massentierqälerei?

    ich denke, dieses thema ist so komplex, dass es schwierig ist einen anfang und ein ende zu finden.
    Wahrscheinlich ist es aus diesem Grunde noch nicht angesprochen worden.

    Ich bin ja nun leider keine Vegetarierin.
    Bei der Unterschriftenaktion in Sachen Schlachttiertransporte war ich zwar kurz mal soweit, aber gehalten hat es leider nicht.

    Ich bin jetzt mittlerweile auch aus "diätischen" Gründen auf Geflügel umgestiegen. Aber da sieht es nicht besser aus.
    Ich habe mal gesehen, wie die Hühner gehalten und "geerntet" werden und da stellt sich einem unweigerlich die Frage: "Was kann ich denn noch essen".
    Nur vegetarisch reicht mir einfach nicht. Der Mensch ist ein Raubtier - ich zähle mich zumindest dazu.
    Eine Möglichkeit wäre den Fleischkonsum zu senken. Dazu gehört auch Wurst. Aber was macht man sich denn aufs Brot? Dauernd Marmelade? Und was ist, wenn ich Käse nicht mag?
    Mit Eiern ist das ja auch so 'ne Sache ....

    Vielleicht beruhige ich mein Gewissen, aber ich denke, es nicht nicht generell schlimm Fleisch zu essen. Das hat der Mensch tausende von Jahren getan und ich denke, er wird es auch weiterhin tun.
    Es ist die Art und Weise WIE die Tiere BEHANDELT werden, bis sie das Zeitliche gesegnet haben.
    Und daran kann sehr wohl gearbeitet werden.

    oder beim kauf wenigstens nicht immer zum billigsten angebot aus der discount-theke zu greifen, sondern wenigstens zum metzger seines vetrauens zu gehen.
    Daran haben wir uns lange gehalten. Aber zwischenzeitlich sind die Preise beim Metzger unverschämt hoch. Ich gestehe - ich kaufe inzwischen auch mehr beim Discounter.
    Allerdings frage ich immer wieder nach, woher das Fleisch kommt.
    Bei unserer hiesigen Familie-Filliale haben die mir sogar den Hof und den Ort genannt.
    Klar, die können mich auch anlügen und das nachfragen ist bis zu einem gewissen Punkt auch Gewissensberuhigung, aber ich frage nach.
    Ich bin diese penentrante, quälende Stimme. Ob es was bringt,..... ich hoffe es.

    ein toller fortschritt wäre natürlich, direkt beim bauern oder im naturkostladen bio-fleisch zu kaufen. natürlich ist das eine preisfrage. doch bei deutlicher reduzierung des fleischkonsums funktioniert die rechnung ganz einfach: da ich weniger fleisch benötige, muss ich weniger davon kaufen, also bleibt geld übrig. dieses kann ich nun in fleisch besserer qualiät investieren, dass ich mir schließlich nicht mehr zum massenhaften verzehr, sondern zum genuss kaufe.
    Ich bezweifle, dass diese Rechnung aufgeht.

    damit tue ich übrigens nicht "nur" den tieren was gutes, sondern auch meiner gesundheit. dass hochwertiges fleisch (bauer / bio) weniger von medikamenten und schlechten futtermitteln belastet ist, hat darauf nämlich einen entscheidenden einfluss.
    Da hast du natürlich absolut recht.

    Das mit den Eiern hört sich auch logisch an, ich esse aber kaum Eier. Aber die bekommen wir von der "Gemüsefrau".
    Das ist eine Landwirtin, die ihre Produkte selbst vertreibt. Ich weiß jetzt aber gerade nicht, wie teuer die Eier sind.

    ein bio-produkt für unter 2 euro, das eine ganze woche hält? sowas soll teuer sein? da geben ja viel wesentlich mehr für ihren triefenden döner oder diegeschmacksverirrte curry-wurst aus. und sowas hält meistens nicht mal 30 minuten...
    Deine Argumente sind erschreckend gut.


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  11. #11
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    für alle die noch n paar freie urlaubstage haben:

    Urlaub pervers!
    Robben schlachten ab 165 Euro


    Oslo – Mit den Touristen kommt der Tod...

    Gibt es wirklich Menschen, die so eine perverse Reise buchen? Urlaub um zu töten! Zwei Reiseunternehmen bieten Fahrten zum Robbenschlachten nach Norwegen an. All inklusive, ab 165 Euro, mit Abschußgarantie!

    Wehrlose Robben kriechen aus dem kalten Meer aufs Eis. Sie wollen rasten an der Küste Norwegens. Doch dort werden sie schon bald von Hobbyjägern mit großkalibrigen Gewehren erwartet!

    Denn zwei norwegische Reiseunternehmen bieten jetzt Touristen-Trips zur Robbenjagd an. Urlaub pervers!

    Ein Jagdtag kostet rund 165 Euro – inklusive Gewehr. Wer vier Tage bucht, erhält sogar eine „Abschußgarantie“. Blut-Preis: 1000 Euro. Werbeslogan der Firma „Polar Events“: „Wir werden dafür sorgen, daß Sie Ihre Jagd nicht so schnell vergessen.“ Die Jagdsaison beginnt im Januar, wenn auch die norwegischen Robbenschlachter mit ihren Knüppeln auf die Jagd gehen.

    Warum sollen die niedlichen Tiere jetzt auch noch durch Kugeln von Touristen sterben?

    Der norwegische Fischerei-Minister unterstützt den Plan. Svein Ludvigsen: „Die Touristen können helfen, die Balance zwischen Fischbestand und Robben herzustellen. Wir können die Jagd als exklusives Erlebnis für Touristen verkaufen. Das könnte ein großer Wurf werden.“

    Auf Druck der Fischerei-Industrie wurde die jährliche Schlachtquote gerade von 1200 auf 2000 Robben erhöht.

    Doch nicht nur die Jagd steht im Angebot. Touristen können auch lernen, wie sie Robben aufschlitzen, häuten und konservieren.

    Ein Plan, der bei Tierschützern Empörung auslöst. Gill Sanders vom „International Fund for Animal Welfare“: „Touristen sollten animiert werden, wilde Tiere in ihrer Umgebung zu schützen – nicht zu töten.“





    handtuch
    alternativ auch:

    JAGDTOURISMUS IN NORWEGEN

    Baby-Robbe frei zum Abschuss


    Jedes Frühjahr erneut beginnt in Norwegen das blutige Abschlachten von Seehunden und Kegelrobben. Hunderte der Tiere werden von den heimischen Jägern mit Stöcken erschlagen, doch die Quote erfüllen sie nicht. Daher bieten norwegische Reiseveranstalter nun die Robbenjagd für Touristen an - zum Entsetzen der Tierschützer.

    bild2
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  12. #12
    Furie Avatar von Simara
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    Na großartig!

    Solche Meldungen polieren meine Meinung über die Menschheit doch glatt wieder auf. Und dann kommt die Meldung auch noch gestern.
    Was am 04.10. so besonderes war?
    Es war der Welttierschutztag.
    Aber wen kümmerts.

    Nun gut, ich werde Norwegen auf meiner Liste von möglichen Urlaubsländern streichen.
    Nicht, dass es die Norweger oder sonstwen sonderlich interessieren wird, aber ich sags trotzdem.

    Wann wird endlich eine Menschenjagd angeboten. Slogan: "Hetzen Sie einen Menschen - wie früher die entlaufene Sklaven".
    Das würde mich in meiner jetztigen Stimmung interessieren.
    Am besten so einen Freizeitjäger!

    Ja, ich bin bei dem Thema nicht ganz normal und schon gar nicht tolerant - wen interessierts.
    Der Mensch (en Gros) wird es wohl nie lernen.

    Auf der anderen Seite kann man argumentieren, dass eine Kugel allemal besser ist, als totgeknüppelt zu werden.

    Aber ob diese Freizeitjäger überhaupt richtig treffen???

    Das wage ich zu bezweifeln.
    Argh!!!

    Der norwegische Fischerei-Minister unterstützt den Plan. Svein Ludvigsen: „Die Touristen können helfen, die Balance zwischen Fischbestand und Robben herzustellen. Wir können die Jagd als exklusives Erlebnis für Touristen verkaufen. Das könnte ein großer Wurf werden.“
    Jetzt ist mir schlecht und meine Laune im Arsch. Danke!
    Ich geh mal kotzen.

    *sing*Ein winzig kleiner Schritt nach vorn, zwei riesige Sprünge zurück */sing*
    - das scheint der Leitspruch der Menscheit zu sein.

    Ich hasse ....

    Edit:
    Verdammt, gibt es da keine Online-Petition dagegen?


    Staffel II (2) dienstags im Nachtprogramm auf Pro7MAXX (Doppelfolgen)

    Staffel XII (12) montags 21:05 Uhr auf Pro7MAXX


    Staffel XIII (13) montags 20:15 Uhr auf Pro7MAXX

    Staffel XV (15) donnerstags auf CW

  13. #13
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    Standard

    Verdammt, gibt es da keine Online-Petition dagegen?
    gute frage. sonst gibt s die ja auch für jeden scheiss. scheint fast so als würden die das gewissen ungemein erleichtern. mit dieser unterschrift verbessere ich die welt, hurra. allerdings ist das auf dauer bestimmt recht mühsam. wie wäre es mit einer petition wo man für ne bessere welt unterschreiben kann? man denke nur an die psychologischen folgen. all die menschen die dann endlich wieder ruhig schlafen können. wieso? die welt wird besser! wieso? hab doch dafür unterschrieben!

    aber so ne petition ist ja auch n riesen aufwand. allen wahren tierfreunden schlage ich folgende alternative vor:

    Nur die Liebe zählt

    Wer sein Haustier liebt, kann es jetzt im Netz endlich heiraten

    In schlimmen Zeiten rückt man gern enger zusammen. Während man also täglich gleichsam bombardiert und gequält wird mit Berichten über Hartz IV, über grausame Hinrichtungen im Irak, über böse Raubkopierer, über das Ende des Quelle-Kataloges und über die Wahl von Claudia Roth zur Grünen-Chefin, sehnt man sich immer stärker nach Liebe, Zärtlichkeit und Geborgenheit. Doch nicht jeder hat bekanntlich das Glück einen Partner oder Partnerin zu haben. Aber auch völlig vereinsamten Singles, die sich vergeblich nach einem liebevollen Menschen sehnen, kann jetzt endlich übers Netz geholfen werden. Vorausgesetzt sie haben ein Haustier, das sie ganz doll lieb haben.

    res
    marryyourpet.com

    ich sehe es schon vor mir: eine menge besorgter ehemänner und ehefrauen die sich schützend vor ihre liebsten stellen. nein, mein(e) mann / frau darf nicht sterben. und sogar rtl ist live mit dabei, bei diesem aufopferungsvollen kampf gegen die übermacht ignoranter, perverser, blutrünstiger mitmenschen.

    zur not wird s dann einfach mal wieder mit dem holocaust verglichen. das zieht immer. und der skandal landet dann mit sicherheit auf der ersten seite von BILD. dann könnt ihr euch auch gleich sicher sein das gerd was macht.

    jetzt muss bloß noch wer die fahrt richtung norwegen organisieren. und vielleicht wäre es nicht schlecht wenn man die bigami wieder zulässt. dann kann man gleich ganz viele ehemänner / ehefrauen retten.
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  14. #14
    Furie Avatar von Simara
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    Hach Loser, zynisch wie immer, Loser.... .... Aber mir würde ja was fehlen.

    scheint fast so als würden die das gewissen ungemein erleichtern. mit dieser unterschrift verbessere ich die welt, hurra.
    Tja, was soll ich sagen....
    Ich gestehe, so eine Unterschrift würde mein Gewissen erleichtern.
    Aber ohne Hurra, denn selbst mir ist klar, dass diese Unterschrift nicht sonderlich viel bewirkt. Aber es ist eine Aussage.
    Immerhin wird eine getätigt.

    Es gibt da so ein schönes Sprichwort: Wer schweigt, scheint zuzustimmen.

    Und wenn ich mit meiner Unterschrift Protest bekundet habe, kann ich wenigstens sagen, dass ich nicht geschwiegen habe. So.

    Was das "Merryyourpet" angeht....

    Tja, das ist auch eine Eigenschaft der Menschen. Vom einen Extrem ins andere. Ich bin da keine Ausnahme. Aber was schreib ich, dass ich ja durch meine Beiträge schon längst klar geworden.

    Obwohl ich meinen Hund sehr liebe (für den einen oder anderen Forumianer: die nicht sexuelle Liebe ist gemeint und: jaaa, so was gibt es tatsächlich) ... würde ich nie ans heiraten denken.
    Ich meine, was soll der Quatsch.
    Aber jedem nach seiner Facon - solange es niemandem schadet.

    zur not wird s dann einfach mal wieder mit dem holocaust verglichen.
    Meiner bescheidenen und ausdrücklich persönlichen Meinung nach, ist dieser Vergleich passend.

    Und? Wird das ein Problem?


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