Umfrageergebnis anzeigen: Wie hat die "Citizen Joe" gefallen?

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Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: SG-1 8.15 Joe (Citizen Joe)

  1. #1
    Tastaturquäler Avatar von Crystal
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    Der Frisör Joe Spencer aus Indiana taucht bei O'Neill auf und behauptet, er habe sein Leben zerstört. Er erzählt, wie er nach dem Kauf eines merkwürdigen Steins die letzten sieben Jahre Visionen von SG-1s Abenteuern gehabt hat. Mehr und mehr steigert er sich in deren Abenteuer hinein und ruiniert dabei seinen Laden und seine Ehe. Am Ende sieht er keinen anderen Ausweg, als sich selbst auf den Weg zu machen, um zu beweisen, dass er nicht verrückt ist.


    Ich hatte relativ niederige Erwartungen an diese Folge, aber für eine Clip-Folge hat sie sich gut geschlagen. Bei den Clips gefiel mir dabei besonders gut, dass wir auch mal ein paar seltener gezeigte zu sehen bekamen (die Story um "Within the Serpent's Grasp um Skaara), wobei das Pflichtprogramm "The Fifth Race" natürlich auch wieder dabei war. Für eine Clipshow glaube ich jedenfalls, dass sie relativ schlecht dafür geeignet war, einem neuen Zuschauer eine kleine Zusammenfassung zu liefern (mich würde das jedenfalls eher verwirren, da nicht viel zusammenhing), passte dafür aber gut in die Story um Joe.

    Für eine SG-1-Folge gab es diese Woche schon mal wenig SG-1 zu sehen, da sich praktisch alles um Joe drehte. Und überraschenderweise hat mir diese semi-SG-Folge besser gefallen als die letzte Woche. Man hat es geschafft, den Charakter interessant genug für Protagonist-für-eine-Woche zu machen. Denn eigentlich war er zum Teil nichts anderes als der personifizierte SG-Fandom. Anspielungen an die schlechteren Folgen (wobei seine Titel auch noch immer den Episodentiteln entsprachen ), die Reaktionen auf Daniels Tod und Rückkehr usw. haben das Ganze auch zu einer kleinen Insider-Folge gemacht. Achja, nicht zu vergessen, dass Joe wohl der einzige Zivilist war, der wirklich den Kampf um die Erde aus Lost City mitbekommen hat.

    Die Begegnung am Ende (oder auch am Anfang) mit O'Neill hat mir auch gut gefallen. Am Ende waren die beiden wirklich wie alte Bekannte und einfach lustig zusammen anzusehen. Und die Erklärung für die ganze Geschichte fand ich auch überzeugend. Nett, wie man der Szene den alte-Zeiten-Look verpasst hat.

    Das einzige, was ich nicht so gut fand, war, dass O'Neill während dieser ganzen Zeit auch Visionen von Joes Leben hatte. Gefiel mir einfach nicht, wie man da für einen kleinen Witz an 7 Jahren Stargate herumgefummelt hat. Genauso fand ich es etwas merkwürdig, dass Joes Frau gleich die Wahrheit über ein Top-Secret-Militärprojekt gesagt bekam. Zwar wird O'Neill sich seinem gedanklichen Kumpel wohl verpflichtet gefühlt haben, aber das kam mir doch etwas zu einfach vor.

    Nicht so gut wie die Atlantis-Folge diese Woche, aber aufgerundet macht das trotzdem 4 Sterne.

  2. #2
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    hmm, na ja, war nett anzusehen, aber für 4 sterne reichts irgendwie nicht.

    und wie es von mir schon fast normal ist, gleich wieder ne frage zu der folge. joe konnte die visionen von o-neil nur empfangen, wenn er den stein berührt.

    aber jack hat doch die ganze zeit den stein nicht berührt? oder hatte er die visionen dann automatisch, wenn joe sie hat? wobei das auch wieder komisch wäre. z.b. als er bei den asgard ist? mitten im geschehnis wäre er kurz abwesend gewesen? nein.. sonst hätte er sich ja garnicht mit thor unterhalten können?

  3. #3
    Moderator Avatar von Amujan
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    War ja ganz witzig vor allem die selbst-ironischen Sprüche der Autoren die sie durch die "normalen" Charaktere der Folge rübergebracht haben. aber trotzdem superüberflüssig irgendwie. SG-1 is momentan extrem langweilig diese ganzen auf-der-Erde Episoden die überhaupt nichts mit SciFi zu tun haben gehn mir langsam aufn Keks.

    Amu

  4. #4
    Tastaturquäler Avatar von Crystal
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    Sieht ganz so aus, als hätte mich die letzte Folge bei 'Citizen Joe' ziemlich milde gestimmt.

    aber jack hat doch die ganze zeit den stein nicht berührt? oder hatte er die visionen dann automatisch, wenn joe sie hat? wobei das auch wieder komisch wäre. z.b. als er bei den asgard ist? mitten im geschehnis wäre er kurz abwesend gewesen? nein.. sonst hätte er sich ja garnicht mit thor unterhalten können?
    Am Ende wurde es ja so erklärt, dass die Verbindung nur durch die ursprüngliche Berührung aktiviert wurde. Danach musste der Stein nur in der Nähe sein. Bei Joe sah es tatsächlich so aus, als müsste er ihn berühren... jetzt kann man das als Fehler in der Folge abtun oder auch sagen, dass noch eine psychische Komponente dabei war. Ist ja häufig bei Antikertechnologie so, dass sie vom Willen des Benutzers gesteuert wird und Joe hat sich dann eingebildet, dass er nur durch die Berührung eine Verbindung herstellt und sie dadurch unterbewusst ausgelöst.

    Zu O'Neill wurde gesagt, dass Joe nur seine Erinnerungen empfangen hat, während er seinen Missionsbericht verfasst hat. Der Stein war während der Missionen auch viel zu weit entfernt... und konnte O'Neill deshalb auch nicht kurz durch eine kleine Bowlingrunde anlenken.

  5. #5
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Standard AW: SG-1 8.15 Joe (Citizen Joe)

    Meine Meinung zu "Joe":

    Also normalerweise bin ich ja absolut kein Freund von Clipshows - aber "Joe" war einfach nur genial. Schon allein diese originelle und faszinierende Idee, dass ein Außenstehender, im Prinzip ein ganz normaler Kerl wie du und ich, die Missionen von SG-1 derart unmittelbar miterlebt und richtig mitfiebert, wie bei einer Art Reality-Show... einfach nur herrlich. Diese wirklich geniale Idee bot den Machern die Möglichkeit, die wichtigsten Erlebnisse aus 7 Jahren Stargate noch einmal Revue passieren zu lassen - und im Gegensatz zu anderen Clipshows, wo man sich normalerweise auf die spektakulärsten Szenen etc. konzentriert, hat man diesmal darauf geachtet, dem Zuschauer auch wirklich HANDLUNGEN und EREIGNISSE noch einmal in Erinnerung zu rufen. Eingebettet wurde das ganze in eine wirklich humorvolle Geschichte, die vor allem aufgrund der bereits angesprochenen wirklich großartigen Grundidee und den zahlreichen Anspielungen auf die Serie und/oder die Fanreaktionen auf bestimmte Ereignisse bzw. Folgen zu gefallen weiß. Wenn z.B. Joe den "Tod" von Daniel Jackson betrauert oder sich über Neuzugang Jonas beschwert, ertappt man sich dabei, wie er im Prinzip ganz ähnliche Gedanken von einem selbst wiedergibt. Und insbesondere jene, die seit einigen Jahren in diversen Stargate-Diskussionsforen herumschwirren werden viele Wortmeldungen wiedererkennen. Doch mit zunehmender Laufzeit schlägt die Folge auch zunehmend ernstere Töne an, wenn Joe's Visionen langsam aber sicher zu einer Obsession werden, und er damit alle um ihn herum vertreibt. Spätestens wenn ihn seine Frau endgültig verlässt, so sehr man sie auch verstehen kann, kommt man gar nicht umhin, mit ihm Mitleid zu haben. Um so erfreuter ist man, wenn sich am Ende General O'Neill erbarmt und Joe's Frau klar macht, dass er kein Spinner ist, sondern all dies tatsächlich passiert ist. Doch nicht nur die Handlung, auch die schauspielerischen Leistungen wissen zu gefallen. Vor allem Dan "Homer Simpson" Castellaneta (angesichts von O'Neills Vorliebe für die Simpson ist das allein ein genialer Insider-Gag) brilliert als langsam dem Wahnsinn verfallender Joe. Einziger kleiner Wehrmutstropfen der Folge: Dass auch O'Neill solche Visionen hatte, nur halt von Joe's eher normalem Leben, erschien mir etwas seltsam und unpassend, eher wie ein zwanghaft eingestreuter Gag in letzter Sekunde. Meines Erachtens hätte man sich das sparen sollen, da es schon etwas seltsam erscheint, dass Jack 7 Jahre lang solche Visionen hatte und kein einziges Wort darüber verloren hat. Davon abgesehen war "Joe" aber wirklich eine höchst unterhaltsame Episode...

    Fazit: Die perfekte Einstimmung auf das große, 5 Episoden lange Finale der "alten" Stargate-Serie, bevor mit Staffel 9 ein Neustart beginnt. Auf höchst gelungene und amüsante Art und Weise und unterstützt von einer wirklich genialen Grundidee lässt man hier die wichtigsten Ereignisse der Serie noch einmal Revue passieren und ruft somit dem Zuschauer die wichtigsten Veränderungen und Momente noch einmal ins Gedächtnis - und macht ihm klar, wie viel das Stargate-Team schon erlebt hat, und wie sehr sich die Figuren bzw. insbesondere das Universum an sich in den vergangenen Jahren verändert hat. "Joe" ist ohne jeden Zweifel die beste Clip-Folge aller Zeiten!
    Wertung: 8/10
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    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


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