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Thema: Steven Spielberg's Krieg der Welten

  1. #1
    Moderator Avatar von Amujan
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    Das Remake von Steven Spielberg mit Tom Cruise in der Hauptrolle (nach Minority Report die nächste Zusammenarbeit der Beiden).

    Originally posted by SciFiWire
    •The aliens are not martians.

    •The aliens will appear in the massive mechanical tripods described in Wells' book, and not the boomerang-shaped flying saucers from George Pal's 1953 movie of the same name. The tripods will be largely computer-generated.

    •Tom Cruise's character, Ray, is a dockworker and father, not a scientist or military leader, as in previous incarnations of Wells' story.

    •Gene Barry and Ann Robinson, stars of Pal's movie, will have cameo appearances.

    •Spielberg's film will hew closely to themes and events in Wells' novel, featuring such elements as the red weed and the black smoke, as well as a cellar sequence right out of the book.
    Also KEINE Marsianer, KEINE Boomerangförmigen UFOs dafür die dreibeinigen Dinger wie im Buch beschrieben, Tom Cruise spielt nen Durchschnittstypen und keinen Spezi & Spielberg versucht Vieles direkt aus dem Buch zu übernehmen.

    Die wahl anderer Ausserirdisher halte ich auch für klüger, denn sonst könnte die Zuschauerschaft denken, sie würden in "Mars Attacks! 2" gehen. Und ich nehme mal an, er macht nen ernsten Film und keine Parodie.

    Daten:

    Kinostart: 29.06.2005
    Trailer @apple.com/trailers
    offizielle Seite
    DreamWorks Pictures / Amblin Entertainment / Paramount Pictures

    Amu
    Geändert von Amujan (30.04.2005 um 10:34 Uhr)

  2. #2
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Das mit den Marsianern finde ich schon ein wenig schade... der Rest klingt jedoch recht gut! Nicht umsonst ist der Film auf meiner "Most Wanted" Liste für 2005 auf Platz 3
    Folgt mir auf Twitter!

    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


  3. #3
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    Standard Krieg der Welten

    Hier der Link zur offizielen Seite:

    http://movies.uip.de/kriegderwelten/

    man beachte den Trailer der mich schwer beeindruckt hat und die Starbesetzung mit Tom Cruise.
    Als kleiner Fan von Spielberg ein absoluter Pflichttermin im Kino.

    Leider konnte ich nicht viel über den Film erfahren aber ich denke wer den Trailer gesehen hat weiss um was es geht!

    mfg

  4. #4
    Dauerschreiber Avatar von Drago
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    ist denn schon bekannt wann der Film in D in die Kinos kommt?

  5. #5
    Tastaturquäler Avatar von Octantis
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Zitat Zitat von Drago
    ist denn schon bekannt wann der Film in D in die Kinos kommt?
    dem Trailer den ich gestern bei xXx2 gesehen habe nach am 29.5

  6. #6
    Moderator Avatar von Amujan
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    Daumen runter AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Krieg der Welten
    (The War of the Worlds)



    Zitat Zitat von kino.de
    Ray Ferrier (Tom Cruise), rechtschaffener Working Class Man aus New Jersey und Vater einer kleinen Tochter (Dakota Fanning aus "Mann unter Feuer") hat mit wirtschaftlichen Problemen und einer auseinander bröckelnden Kleinfamilie schon genug Ärger am Hals. Doch da tauchen am helllichten Tag extraterrestrische Raumschiffe über der zivilisierten Welt auf und beginnen sofort damit, der menschlichen Rasse den endgültigen Garaus zu bereiten. Die Invasoren haben allerdings nicht mit der Kraft amerikanischer Arbeiterfäuste gerechnet.
    Meinung:

    Now THIS is Sci-Fi.

    Realismus pur und weit entfernt davon zur gleichen Zeit. Es hätte mir von vornherein klar sein müssen, nach Minority Report, dass die Kombination Spielberg/Cruise zu 150% 1A Filme abliefert.

    Der Film ist roh, er ist brutal und ehrlich, was wäre wenn. Kein falscher Heldentum vom Protagonisten, keine Effekte um Ihrer selbst Willen, ja man könnte sogar behaupten es wurde verschwenderisch mit Ihnen umgegangen, da sie nie zu 100% im Rampenlicht stehen. Eine Welt durch die Augen einer Familie, die über Nacht am Rande der Auslöschung steht. Der Kampf ums Überleben bringt die niedersten, unzivilisiertesten Verhaltensmuster zu Tage und in diesem Film in einer rohen Art und Weise das es weh tut, jedoch starrt man wie gefesselt auf die Leinwand, der Film gönnt dem Zuschauer keine Sekunde lang eine Auszeit mit einer Totalen. Man will jedes noch so kleine Detail auf dem Schirm in sich aufsaugen, mehr als einmal bin ich deswegen zusammengezuckt. Der Film bedient sich der besten der Horrorfilmelemente - das Grauen nicht sofort, zu plump zeigen. Wenn man hinter jedem Grashalm Gefahr vermutet obwohl keine da ist ist das der größte Horror überhaupt.

    Generell war die Kameraführung der absolute Wahnsinn. Immer wollte man einen Blick auf die Dreibeinigen Pods werfen und so sucht man in eder Auto oder Fensterscheibe nach der Reflektion des Grauens dass die Charaktere erleben. Aber keine Angst: es läuft nicht so frustrierend ab wie bei Signs, wo man nie auch nur irgendwas zu Gesicht bekommt, bis auf die Aliens an sich.

    Das war ernste Sci-Fi, neben FilmSerie Star Wars und Comedy Anhalter ... der Mix wird echt genial und bei dem Kinosommer der uns mit THE ISLAND, SIN CITY & MR. & MRS. SMITH (um nur Einige zu nennen) noch einige Knaller verspricht, noch lange nicht komplett.

    Geht ins Kino, lasst euch die Synapsen aus dem Hirn brennen, seit schockiert - nur soviel: schon mal daran gedacht den Garten mit Menschenblut zu düngen? - und folgt dem Antihelden, gespielt von Tom Cruise und dessen unwilligen Kids auf einen trip an den Rande des Nervenzusammenbruchs. Tim Robbins in einer Nebenrolle, schlägt im Film ein eigenes Kapitel auf, es wird euch mitnehmen. Die kleine Dakota Fanning (demnächst auch in den letzte Folgen von TAKEN zu sehn) ist der Wahnsinn, wie auch bei ihren früheren Rollen ist sie ein untypischer Kinderstar, ernste Rollen kein Kinderklamauk sind ihr Metier, sie hat viel von einer Jodie Foster, ich hoffe sie schaft den Sprung vom Kinderstar in eine Erwachsenenkarriere.

    Nun mein völlig unqualifizierter Endkommentar: Endkrass!

    - Amu

  7. #7
    Wühlmaus Avatar von Nager
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Schöne Rezi, Amu.

    Mich hat der Film auch absolut positiv überascht. Ich bin mit geringen Erwartungen ins Kino gegangen und kam völlig geplättet wieder heraus. Zu diesen geringen Erwartungen hat allerdings nicht gezählt, einen tumben "Actionkracher" (hust) der Marke "Independence Day" zu sehen zu bekommen. Im Gegenteil. Von Aliens, die sich durch ein hochgeladenens Computervirus (!!!) besiegen lassen, hatte ich genug. Mal ganz abgesehen von dem sonstigen unerträglichen amerikanischen Nationalstolz-Gedöns von Musterpräsidenten, die persönlich den Aliens in den Hintern treten über das unendlich tolle amerikanische Militär bis zu alten sich für das geliebte Vaterland aufopfernden Kriegshelden ...

    "War of the Worlds" ist da ein völlig anderes Kaliber!

    Die Aliens kommen und sind eine absolut furchterregende Bedrohung, über die man so gut wie nichts erfährt und der die Menschheit nichts entgegenzusetzen hat. Es gibt keine cleveren Ideen, es gibt keine Helden, keine weisen Stabschefs, die dem Chaos mit Courage und Übersicht entgegentreten - es gibt nur nackte Panik. Und die kommt im Film unvermittelt direkt rüber, dadurch dass einem eben nicht die Zerstörung ständig in der großen Totale auf effekthascherische Art an die Birne geklebt wird, sondern dass man stets alles nur aus der individuellen Sicht des Hauptcharakters miterlebt, der mit seiner kaputten Familie um sein Leben flieht, während um ihn herum die Welt zusammenbricht.

    Spielbergtypisch gibt es einige Bilder, die sich förmlich in die Netzhaut einbrennen und die man nach dem Film nicht mehr vergisst (nochmal die Spoilerwarnung).

    Da wäre das seltsame Gewitter, bei dem die Protagonisten schnell begreifen, dass es nicht mit rechten Dingen zugehen kann - sich aber einfach nicht erklären können, was die Ursache dafür ist. Die Ungewissheit, die Mischung aus Angst und Neugier, die schließlich in Panik umschlagen, als das Gewitter zum Aufstieg des ersten Tripods hin seinen Lauf nimmt, überträgt sich direkt auf den Zuschauer, der anfänglich genauso wenig weiß, was los ist. Und die Soundeffekte der Blitze ziehen einem glatt die Schuhe aus. Dickes Soundsystem im Kino vorausgesetzt.

    Ein Bild, das sich festbrennt: Tom Cruise flieht mit einer Menschenmasse vor dem Tripod, neben ihm wird ein Mensch durch die "Death Rays" pulverisiert und die Staub-Überreste fallen auf Cruise, der weiterflieht und das erst später bemerkt, als er vor dem Spiegel steht...

    Ein weiteres beinhaltet das einzige "glorreiche" Auftreten der US-Army. Die Familie flieht an einer Böschung entlang und durch die durcheinanderlaufenden Menschenmassen fahren Panzer vor und feuern, es donnern Jets im Tiefflug darüber und eine Helikopterstaffel taucht auf und feuert Raketen - die Einschläge sehen wir nicht, das Ziel liegt hinter der Böschung. Genau wie der Sohnemann, der schließlich die Böschung hinaufrennt und (leider nur zeitweilig) verloren geht, will der Zuschauer, der gewohnt ist, dass ihm immer alles in der Totale gezeigt wird, mitbekommen, wie der Kampf verläuft aber wir sehen nur Lichtblitze hinter der Böschung und vernehmen ohrenbetäubende Explosionen, die lauter und lauter werden. Schließlich kommt als einziges ein brennender Jeep zurückgefahren, der der Ungewissheit ein Ende bereitet...

    Ebenfalls eindrucksvoll: Mitten auf der Flucht gehen an einem Bahnübergang auf einmal die Schranken herunter und ein von vorn bis hinten brennender Zug kommt vorbeigedonnert.

    Allein für solche Bilder lohnt sich der Film schon.

    Und hatte ich schon erwähnt, wie wohltuend es ist, wenn die tollen CGI-Effekte einmal nicht im Zentrum stehen, sondern nur im Hintergrund ablaufen? Es gibt Szenen, da bekommt man von dem Geschehen umher nur etwas mit, indem man in den Seitenspiegel des Autos schaut!
    Die CGI sind übrigens durchgehend beklemmend realistisch. Eine klare Steigerung gegenüber Filmen wir Star Wars: Episode 3, die auch aus der Effektschmiede von ILM stammen. Und die Soundeffekte erst! Das Sounddesign der Tripods ist einfach nur geil und verdient, dass man es im Kino zu Gehör bekommt..

    Den Familienplot finde ich etwas nervig, aber er wird nicht übermäßig lang abgehandelt und schrammt grad so an der Schmerzgrenze
    vorbei. Das Happy End für die Familie muss natürlich nach einem so finsteren Film sein, passt aber meiner Meinung nach überhaupt nicht. Von dem Familienkram, der nur am Rande eine Rolle spielt, einmal abgesehen, hat mich der Film aber insgesamt so sehr beeindruckt, dass ich ihn ein kleines Meisterwerk nennen möchte. Es war für mich der bisher beste Film des Jahres. Es sei jedem empfohlen, ins Kino zu gehen (dort wirkt er wirklich am Besten!) und sich selbst ein Bild zu machen.

  8. #8
    Moderator Avatar von Amujan
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Da stimme ich Dir zu den Zug hatte ich schon wieder fast vergessen. Ein durch die Soundeffekte entstandener "Witz" bei dem man glaube ich als Einzigstes im ganzen Film kurz entspannen kann ist, als die Aliens aus dem Keller der Farm von Tim Robbins "zurückgerufen" werden. Das hatte was von "Kaffeepause vorbei alles einsteigen es geht weiter"

    Mich wundert, dass bisher nur Nager und ich hier was geschrieben haben, hat hier denn noch kein Anderer diese SciFi Streifen gesehn? Kann ich gar nich glauben

    Amu

  9. #9
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Zitat Zitat von Amujan
    Mich wundert, dass bisher nur Nager und ich hier was geschrieben haben, hat hier denn noch kein Anderer diese SciFi Streifen gesehn? Kann ich gar nich glauben
    Nach der grandiosen, mehrfachen Enttäuschung in Minority Report bin ich kaum gespannt auf den nächsten Cruise/Spielberg-SF-Flick. Nach den enthusiastischen Reviews hier habe ich allerdings schon überlegt, ob ich ihn nicht doch anschauen soll. Auf französisch (bin in Paris) verstehe ich nicht viel, aber das ist bei Spielberg vielleicht ein guter Ansatz. Und als Lektion aus Minority Report könnte ich ja nach 70 Minuten das Kino verlassen, mit einem zufriedenen Lächeln, vielleicht...
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  10. #10
    Moderator Avatar von Amujan
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Hm Im Gegensatz zu Dir hat mir Minority Report auch wahnsinnig gut gefallen. Allerdings haben die Filme ja ausser den Namen Spielberg / Cruise nichts gemeinsam, könnte also gut sein, dass Du positiv überrascht wirst. Alles in allem denke ich sollte man sich eh immer seine Eigene Meinung bilden, wenn einen das Thema eines Filmes grundsätzlich interessiert.

    Amu

  11. #11
    Tastaturquäler Avatar von Octantis
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    muss sagen das Ende hat schon irgendwie ein bisschen den Gesamteindruck getrübt
    vor allem das der Sohn auch da war
    wie bitte hat der überlebt?
    nachdem er über die Böschung lief ist dahinter eine FlammenWand und dann ein Tripod aufgetaucht
    Die Szene an sich wie die Jeeps,Panzer, und Helikopter vorstürmen und dann nur nen paar Jeeps brennend zurückkomen war ansich aber schon ziemlich gut

    den Teil im Haus von Tim Robbins fand ich irgendwie sinnlos, warum machen sich die Aliens die Mühe zuerst mit diesem Arm den Keller zu erkunden dann 4 reinzuschicken dann nochmal den Arm anstatt das Haus einfach wegzuzappen

    und was ich mich auch frage, da die aliens ja anscheinend die Menschen als Dünger brauchten, warum haben sie dann zu Beginn wahllos alle mit ihren Lasern weggeschossen die ihnen vor die Flinte kamen?

  12. #12

    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    http://www.gutenberg.org/etext/36

    The War of the Worlds im Gutenberg-Projekt. Für die, die sich auch für das Original interessieren. ;-)

    (Meine Meinung zum Film werde ich auch noch posten, aber vielleicht nicht unbedingt heute.)

  13. #13

    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Die beste Kritik, die ich bis jetzt im deutschsprachigen Raum gefunden habe:

    http://www.zeit.de/2005/27/Krieg_der_Welten

    Alle anderen treffen ziemlich weit daneben - einige sehen in dem Film 'gefällige Massenware' (gefällig? Waren die im gleichen Film wie ich???), andere 'anonymes Sommer-Actionkino, das auch jeder andere hätten machen können', manche verwechseln Tim Robbins mit Tim Burton (peinlich, peinlich - ein Filmkritiker sollte die beiden eigentlich auseinanderhalten können - und daß es nicht bloße Unachtsamkeit beim Hinschreiben der Namen war, davon zeugt die Tatsache, daß in besagter Kritik sogar noch explizit darauf hingewiesen wurde, daß 'Tim Burton, der Regisseur von Mars Attacks' eine Nebenrolle übernommen habe), und die vielleicht unzutreffendste Kritik (in der Frankfurter Rundschau) sieht in dem Film eine Bestätigung amerikanischer Familienwerte und des amerikanischen Traums. Alles in allem muß ich sagen, hat sich die deutsche Kritik hier nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Man hat so ein bißchen den Eindruck, als hätten die Herren und Damen Kritiker bei der Pressevorführung das Gehirn ausgeschaltet - oder vielleicht auch Augen und Ohren zugemacht.

    EDIT: Noch eine, diesmal vom Spiegel:

    http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,362796,00.html
    Geändert von Hmpf (11.07.2005 um 23:01 Uhr)

  14. #14
    Dauerschreiber Avatar von Litchi
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    also euren enthusiasmus kann ich nicht teilen.

    also technisch war der film superb. so realistische und überdimensionalen special effects habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
    aber das war's eigentlich auch schon.

    was ist eigentlich für eine handlung hinter dem ganzen?
    die hauptdarsteller ziehen herum bis das ganze zufällig vorbei ist.

    wenn man also special effects und ton weglässt, bleibt net so viel übrig...
    aber das ist wohl auch nicht der sinn eines scifi films?

  15. #15
    Moderator Avatar von greenslob
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    die hauptdarsteller ziehen herum bis das ganze zufällig vorbei ist.
    Ich muss gestehen, dass ich gerade das mochte. Das Tom Cruise nicht der Superheld war, der am Ende die Außerirdischen mit seinen Containerverschieb-Kenntnissen vernichtet, sondern nur ein besorgter Vater, der selbst unter Schock steht und seine Kinder retten will. (Naja, es war klar, dass in einem Hollywood-Film keine schwangeren Frauen sterben dürfen ;-) )

    Allerdings würde ich den Film prinzipiell eher in der Tradition der Katastrophenfilme als als Sci-Fi-Film sehen.
    Geändert von greenslob (20.07.2005 um 13:32 Uhr)
    **** Nach dem TBFC ist vor dem TBFC ****

    Neu: jetzt mit Alkohol UND Waffen!

  16. #16

    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Zitat Zitat von greenslob
    Allerdings würde ich den Film prinzipiell eher in der Tradition der Katastrophenfilme als als Sci-Fi-Film sehen.
    Yup. Und als Katastrophenfilm ist er gnadenlos effektiv.

  17. #17
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    So ganz teilen kann ich die Begeisterung auch nicht. Über lange Strecken hat mir der Film sehr gut gefallen, aber gegen Ende wird er meiner Meinung nach deutlich schwächer. Da geht dann plötzlich alles etwas zu schnell und es bleiben zu viele Fragen einfach unbeantwortet. Hinzu kommen noch diverse "Kleinigkeiten", die den Gesamteindruck ebenfalls etwas drüben, z.B. die Technik der Aliens: da haben die Schutzschilde und wer weiß, was sonst noch alles, aber scheinbar nicht mal eine einfache Wärmebildkamera o.ä. (Szene mit dem "Auge" in Tim Robbins Haus). Gut gefallen hat mir, dass es nicht auf die übliche "Held rettet die Erde"-Story hinausgelaufen ist und auch der sonst oft übliche Patriotismus und Pathos ausblieb. Cruise in der für ihn eher ungewöhnten Rolle als "Versager"-Typ (wobei er während des Films ja immer mehr aus dieser Roolle hinauswächst, aber glücklicherweise eben nicht zum großen Helden und Retter) fand ich interessant und auch gut gespielt. Dakota Fanning wußte sowieso voll zu überzeugen.
    Insgesamt ein gelunger Film, der aber auch einige Schwächen hat.

    CU Falcon

  18. #18
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Meine Erwartungen waren recht gering, da ich kein Fan der Vorlage bin und auch den Film nicht gesehen habe.
    Ausserdem war die Vorlaufzeit des Films zu kurz um mich wirklich gross interessieren zu können. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde das Projekt angekündigt, seither war es recht still und jetzt startet der fertige Film. Soweit so gut.

    Der Film hält was er verspricht. Er zeigt eindrucksvolle Zerstörungen, schlabbrige Aliens, jede Menge (blutlose) Tote, ein Cruise der an die Grenzen seiner Fähigkeiten stösst und eine Dakota Fanning die nach Taken wieder mal zeigt dass sie grosses schauspielerisches Potential besitzt.

    Der Film ist in der Tat eine Mischung aus Signs und Independence Day. Der Fokus liegt bei Wotw klar auf der Familie, ähnlich wie bei Signs und der eigentliche Krieg ist im Grunde nicht mehr als schmückendes Beiwerk der sich hauptsächlich im Hintergunrd abspielt.
    Der Film ist darum auch ziemlich ernsthaft und auch über weite Strecken recht ruhig geraten, was ich für meinen Teil als positiv betrachte.
    Die Auflösung ist (ohne jetzt den Schluss der Vorlage zu kennen) ziemlich vorhersehbar.
    Achtung Spoiler!


    Der Schluss ist ziemlich abrupt, aber dafür nicht unnötig in die Länge gezogen (mit irgendwelchen pathetischen Ansprachen, übertriebenen Feierlichkeiten etc.). Positiv ist hier dass die Menschen nur Statisten sind. Sie konnten nur auf die Geschehnisse reagieren und wundern sich am Schluss über den Ausgang.

    Technisch und schauspielerisch ist alles solide. Cruise passt aber IMHO nicht wirklich in die Rolle des verzweifelten und überforderten Vaters.

    Der Score von Williams ist ungewohnt percussionlastig und tief angesetzt. Er ist zwar nicht so grundlegend neu und bahnbrechend wie Spielberg ihn bezeichnet, aber doch sehr interessant.

    Jetzt hoffe ich aber das Spielberg irgendwann auch Tripods verfilmt oder verfilmen lässt. Diese von Wells inspirierte Buchtrilogie (die als Kinderbuchreihe anfing) wäre schon längstens überfällig um verfilmt zu werden.

    Von mir gibts abgerundete 7/10
    Für diejenigen, die Signs nichts abgewinnen konnten, dürfen 1-2 Punkte dazuzählen, da Wotw der Invasionsfilm geworden ist, der Signs laut den enttäuschten Erwartungen hätte sein sollen.
    Für uns Signs-Jünger ist und bleibt aber Shyamalans Werk das Non-Plus ultra unter den modernen Invasionsfilmen.

    P.S
    Die Amis müssen ja ein sehr schlechtes Bild von uns Europäern haben


    "Früher war alles besser, auch die Zukunft."

  19. #19
    Moderator Avatar von wu-chi
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Für uns Signs-Jünger ist und bleibt aber Shyamalans Werk das Non-Plus ultra unter den modernen Invasionsfilmen.
    oh mann/frau, stimmt ich will immer wieder mit solchen unrealistischen Filmen wie Signs benebelt werden, wo man die aliens in eine vorratskammer einsperren oder mit einem Baseballschläger k.o. schlagen kann.
    Da ist dann Spielberg's Version viel beeindruckender. Gerade die erste Hälfte des Films ist so realistisch geschildert worden, daß man mich beinahe ganz klein zusammenkauernd und fingernägelkauend im Kinositz hätte sehen können. Lange habe ich nicht mehr bei einem Film so "mitgefiebert" wie bei diesem.

    Leider ist das Ende so abrupt und "spielbergmäßig", daß er bei einem weiteren Anschauen einfach nicht mehr so geiwrkt hat wie beim ersten Male. Das Überleben des Sohnes mal als Krönung des schlechten Happy-Endings. Hätte nur noch gefehlt, daß seine Frau den neuen Macker einfach umgebracht hätte, als sie Ihren Ex mit der Tochtetr sah. So nach dem Motto: Tom Cruise ist halt doch der Über-Vater, der meine Tochter heil zu mir gebracht hat, während du Looser nur mich beschützt hast.

    Auch kratzen die Außerirdischen zu schnell ab. Klar ist das im Roman auch so, aber ich kann mich nicht daran erinnern, daß diese schon vor längerer Zeit ihre "Maschinen" vergraben haben. Schon damals hätten sie die Gefahr der "Mikroviren/bakterien" erkennen sollen. Tja, das hat mich dann doch zu sehr an Signs erinnert ("Wasserallergie").

    Viele Grüße
    wu-chi

    PS: 3,5 Sterne von 5 (sollten halbe Sterne nicht zugelassen sein, dann nur 3 Sterne, da ich diesem Film keine 4 Sterne geben kann)
    "Any given man sees only a tiny portion of the total truth, and very often, in fact almost perpetually, he deliberately deceives himself about that little precious fragment as well. A portion of him turns against him and acts like another person, defeating him from inside. A man inside a man. Which is no man at all."
    Philip K. Dick (A Scanner Darkly, 1977)

  20. #20
    Kleiner SpacePub-Besucher Avatar von clover_g
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    Standard AW: Steven Spielberg's Krieg der Welten

    Will keinen extra Thread basteln: wißt ihr schon welche der beiden DVD
    Versionen ihr euch holt (wenn ihr euch denn den Film überhaupt zulegen wollt). Es wird ja ne SE und auch eine "nur der Film" Version geben.
    "Das ist so krank, pervers, bescheuert, arrogant, asozial, verkommen, das hat schon wieder Stil."

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