Handlung:
Die Vertreter verschiedener auerirdischer Spezies treffen sich auf der Erde, um gemeinsam mit der Menschheit eine tiefgehendere Allianz zu einzugehen. Die Enterprise-Crew ist auch anwesend, als eine offenbar verwirrte Frau die Konferenzrumlichkeiten betritt, T'Pol anspricht und ihr eine Haarprobe in die Hand drckt, bevor sie zusammenbricht (und stirbt) - Folge einer groflchigen Phaserverletzung.
Dr. Phlox untersucht die Haarprobe und stellt fest, da sie von einem Kind stammen - einem Kind, dessen Eltern Tucker und T'Pol sind. Reed "wrmt" seinen Kontakt zum Geheimdienst wieder auf und erfhrt, da die Frau offenbar im Kontakt mit der fremden- oder besser auerirdischenfeindliche Organisation "Terra Prime" gehabt hat, die viele Anhnger unter den Arbeitern der Mondmine Orpheus hat.
Tucker und T'Pol lassen sich von Mayweather dort einschleusen; dummerweise entpuppt sich Mayweathers Freundin, eine Journalistin, die sich gerade an Bord der Enterprise befindet, als Spionin von "Terra Prime" ...

Meinung:
Jetzt kommt die Handlung also wieder auf die Xenophobie mancher Erdenbrger zu sprechen - "endlich", mchte man fast sagen, da sich die letzten Folgen doch eher um die Kontinuitt mit anderen Epochen der ST-Zeitlinie beschftigt haben. Und mit Peter "Robocop" Weller hat "Terra Prime" einen charismatischen Anfhrer gefunden. Einem anderen Darsteller wrde man diese "Eisenmiene" als mangelndes Talent ankreiden, aber Weller gibt Paxton damit einen knallharten "Anstrich", der ihm gut zu Gesicht steht. Auch wenn ich immer noch keinen blassen Schimmer habe, was "Terra Prime" mit dem Inter-Spezies-Kind anfangen will ... als wenn diese Anti-Meteoriten-Kanone nicht schon Druckmittel genug wre.
Manchmal kam ich mir aber auch wie bei einem ungedrehten James-Bond-Film vor: die Mondbasis, die sich auf einmal als Raumschiff entpuppt, Paxton als Bsewicht mit dicker "Wumme" und superbsem Plan - fehlt nur "Archer, Jonathan Archer", der dessen Plan im Alleingang aushebelt.

Nett anzusehen, aber nicht sonderlich wichtig: das Geplnkel zwischen Steuermann und Journalistin - richtig vom Glauben abgefallen bin aber erst, als sie einen Anwalt(!) verlangt. Diese Aktion war irgendwie selbstverstndlich, aber gleichzeitig doch auerordentlich. Ich htte jedoch vermutet, da der Captain ihr vorher das Schiff zeigt und nebenbei die "Jonathan-Archer-Gedchtnisluftschleuse" ...

Richtiggehend plump war der Kontaktversuch von Tucker zu einem der "Terra-Prime"-Anhnger, was aber nur logisch war, denn jener wollte sicherstellen, da Tucker auch in die Falle geht.

Das Innere der Mondmine fand ich sehr miglckt: Sie wirkte sehr stmperhaft, sowohl die Anlage als auch die Minenarbeiter bei der Arbeit - dagegen war Rura Pente ja geradezu mustergltig.

Und - ich glaube zum ersten Mal in der ST-Geschichte - hat ein Sicherheitsprotokoll (das im Universalbersetzer) das getan, wofr es gedacht war: Es hat fr Sicherheit gesorgt ... und zwar fr die Sicherheit der Entwickler.