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Thema: FSK - Zensur oder Jugendschutz?

  1. #1
    Treuer SpacePub-Besucher Avatar von FloVi
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    Da in diesem Bereich sehr viel Halbwissen existiert, möchte ich zunächst die beiden wichtigsten Begriffe aus dem Titel erklären, FSK und Zensur. Beginnen wir mit der FSK.

    Die drei Buchstaben sind das Kürzel für eine Instituion mit dem Namen "Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" mit Sitz in Wiesbaden und wurde im Jahre 1949 eingerichtet. Betrieben wird diese Einrichtung von der SPIO, der "Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V.", einem Dachverband der im Filmgeschäft angesiedelten Unternehmen.


    Was macht die FSK?
    ------------------
    Die FSK arbeitet eng mit den obersten Jugendbehörden zusammen und stellt fest, für welche Altergruppe ein bestimmter Film freigegeben werden soll. Diese Freigabe bezieht sich dann ausschließlich auf die vorgelegte Fassung. Kommt also ein Film später auch auf Video heraus, muss diese Version erneut geprüft werden, das gilt auch für DVD's, da hier meist noch die originalsprachliche Fassung geprüft werden muss.

    Wichtig dabei ist, dass die FSK nur auf Antrag der Firma prüft, die den Film herausgibt. Von Seiten des Gesetzgebers besteht kein Zwang zur Prüfung, allerdings ist ein Film, der von der FSK nicht bewertet wurde so zu behandeln, als wäre er erst ab 18 freigegeben. Das wäre für einen Kinderfilm natürlich der wirtschaftliche Tod, weshalb für die Filmfirma doch ein Zwang besteht. Pornographie oder auch reine Splatterfilme werden dagegen erst gar nicht zur Prüfung vorgelegt.

    Wer genau prüft hier?
    ---------------------
    Im Regelfall werden die Filme vom Arbeitsausschuss geprüft, der aus sieben Mitgliedern besteht. Den Vorsitz hat der Leiter der FSK oder ein ständiger Vertreter. Weiterhin sind drei von der Film- und Videowirtschaft benannte Vertreter anwesend. Von der öffentlichen Hand (Staat, Kirche, Jugendverbände etc.) werden zwei Mitglieder benannt, Mitglied Nummer sieben ist ein Jugendschutz-Sachverständiger. Es gibt auch einen verkleinerten Ausschuss, was bei der Masse an zu prüfenden Filmen (vor allem seit dem DVD-Boom) nicht verwundert. Dieser besteht aus drei Mitgliedern, dem Vorsitzenden und je einem Vertreter der Film-/Videowirtschaft und der öffentlichen Hand.

    Auf was wird geachtet?
    ----------------------
    Jede Gesellschaft hat so ihre Tabus, die Amerikaner flippen zum Teil schon bei Oben-Ohne-Szenen aus, in Japan ist das Zeigen von Schambehaarung verboten während in Deutschland besonderes Augenmerk auf Gewaltdarstellungen gelegt wird. Dabei geht es meist nicht um einzelne Szenen, vielmehr ist der Gesamtzusammenhang wichtig. Wer übt die Gewalt aus, die Guten oder die Bösen? Wird Gewalt als akzeptables Mittel der Konfliktlösung angeboten? Sind die Gewalttäigen am Ende des Films erfolgreich? Natürlich können auch Schnittauflagen gemacht werden wenn beispielsweise bestimmte Szenen so realistisch dargestellt sind, dass sie verstörend wirken und die Filmfirma den Streifen unbedingt schon Zwölfjährigen zeigen will.

    Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Darstellung des Verhältnisses von Mann und Frau, auch auf sexueller Ebene. Wenn ein Film etwa eine Vergewaltigung so zeigt als würde die Frau sie sogar genießen, kann man nachvollziehen, dass diese Szene beeinflussbare Jugendliche in ihrer Entwicklung schaden könnte.

    Das sind zwar noch nicht alle Kriterien, sollte aber für einen grundsätzlichen Eindruck reichen.

    Welchen Sinn haben die Freigaben?
    ---------------------------------
    Obwohl die FSK von der Filmwirtschaft selbst eingerichtet wurde, hat sie sich als zuverlässige Institution in Sachen Jugendschutz etabliert und wird sowohl vom Bund als auch von den Ländern anerkannt. Das war nicht immer so, nach dem Krieg fand bis tief in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts ein gewaltiger Wertewechsel statt. Da konnte es in einigen Orten schon passieren, dass trotz FSK-Freigabe Filme aus Kinos von der Polizei beschlagnahmt wurden. Für Filmproduzenten, Kinobesitzer und Videothekare bedeutet die FSK-Plakette dagegen heute eine Rechtssicherheit, wofür höchstrichterliche Urteile des Bundesverfassungsgerichtes sorgten.

    Auch für Eltern kann die FSK-Freigabe ein Hilfsmittel zur ersten Beurteilung eines Filmes sein. Natürlich ersetzt das nicht die eigene Beurteilung, aber man kann sicher sein, dass ein FSK 18 Film nichts für den zehnjährigen Nachwuchs ist.

    Zensur
    ======
    Theoretisch könnte man damit schnell durch sein, denn die Rechtslage ist ziemlich eindeutig. In Artikel 5 des Grundgesetzes ist die Meinungsfreiheit festgeschrieben. Demnach hat jeder das Recht, seine Meinung in Wort und Schrift frei zu äußern und die Pressefreiheit wird garantiert. "Zensur findet nicht statt" heißt es dort wörtlich in Absatz 1.

    Feine Sache, doch was versteht der Gesetzgeber unter Zensur? Das Wort an sich bedeutet nichts weiter als Bewertung oder Beurteilung. Doch das kann hier natürlich nicht alles sein. Stimmt, Zensurverbot im Sinne des Grundgesetzes bedeutet, dass der Staat (oder eine seiner Einrichtungen) kein Recht hat, irgendeine Äußerung VOR Veröffentlichung einzusehen, schon gar nicht um Veränderungen daran vorzunehmen (das gilt im Übrigen auch für Schülerzeitungen, aber das nur am Rande).

    Steht das nun im Widerspruch zu FSK?

    Nein, denn sie ist
    1. keine staatliche Einrichtung und
    2. besteht kein Zwang zu Vorlage eines Films bei der FSK.

    Warum werden dann so viele Filme geschnitten?
    ---------------------------------------------
    Die Antwort besteht aus zwei Teilen:

    1. Jugendschutz
    Der Gesetzgeber wertet den Jugendschutz höher als den der Meinungsfreiheit. Will also jemand seine Veröffentlichung auch Kindern und Jugendlichen zeigen, muss er sie der FSK vorlegen. Das gilt übrigens auch für Dokumentarfilme, etwas ähnliches gibt es für die von Fernsehsendern direkt produzierten Sendungen wie Daily Talks.

    2. Profitorientierung
    Die Firma muss eventuellen Schnittauflagen nur nachkommen, wenn sie den Film ab einer bestimmten Altersgruppe unterhalb von 18 Jahren vorführen will. Jede Freigabestufe runter bedeutet ein größeres Publikum und damit auch größere Gewinne. Deshalb erscheinen gerade auf Video und DVD immer mehr Doppelversionen mit unterschiedlichen Freigaben, meistens FSK 16 und FSK 18. Hier spielt die Freigabe noch eine andere wichtige Rolle, denn Filme die nicht FSK geprüft sind oder eine Freigabe "nicht unter 18 Jahren" tragen, dürfen nicht über den Versandhandel oder -verleih an den Endkunden gebracht werden (gilt nicht für den Handel unter Kaufleuten). Es sind also in erster Linie die Filmfirmen, die aus (durchaus gerechtfertigtem) Gewinnstreben die Kürzungen der Filme zulassen.

    Was ist mit indizierten und beschlagnahmten Filmen?
    ---------------------------------------------------
    Okay, gehört nicht zum eigentlichen Thema, aber ich will kurz drauf eingehen.

    Eine Indizierung von Filmen findet durch die BPjS (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften) statt.
    Kinofilme mit einer FSK-Freigabe können nicht indiziert werden, Videofilme (und ähnliches) nur dann, wenn sie mit "nicht unter 18 Jahren" eingestuft wurden.

    Gründe für eine Indizierung sind u.a. gewaltverherrlichende, rassistische, pornographische oder den Holocaust leugnende Inhalte.

    Wird hier gar gegen geltendes Recht der Bundesrepublik Deutschland verstoßen, schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein und veranlsst eine Beschlagnahme der Medien.

    Fazit
    =====
    Es gibt tatsächlich keine Filmzensur in Deutschland, auch wenn das viele immer wieder gern und laut behaupten. Solange nicht gegen geltendes Recht verstoßen wird, kann man alles zeigen was man will, zumindest einem erwachsenen Publikum.
    Ob Gewaltdarstellungen in Filmen tatsächlich auch den Zuschauer agressiv machen, das konnte niemand bislang schlüssig nachweisen oder widerlegen. Stellt sich die Frage, wieviel Leben wir darauf verwetten wollen, dass es nicht so ist?

    So merkwürdig ich manche Entscheidungen der FSK finde, die Einrichtung an sich ist eine gute Sache.

    URL's zum Thema
    ---------------
    http://www.fsk.de
    http://bpjs.bmfsfj.de

  2. #2
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    Erstmal danke für den sehr informativen Beitrag.

    Das ist natürlich die alte Diskussion, die seit dem Erfurter Massaker immer ausgeliert wird. Natürlich ist Jugendschutz wichtig - doch das sollte niemals ein Euphemismus für Zensur und Verbot von Medien sein, die man nicht einmal als erwachsener Mensch vollständig oder überhaupt erwerben kann. Natürlich gibt es viele Filme/Spiele mit einem hohem Gewaltanteil, wo es eigentlich gar nicht so tragisch ist, dass es verboten wurde - aber was ist wenn man seinen Lieblingsfilm einfach nicht kaufen darf, weil er indiziert wurde. Selbst an nichtindizierte, aber dennoch ab 18 freigegebene Filme ist oftmals recht schwer ranzukommen. (Obwohl mir heute eine positive Ausnahme aufgefallen ist) Und schon gar nicht über den Versand.

    Man kann beispielsweise über Grossbritannien sagen was man will - aber es ist ein Paradies für den erwachsenen Filmfreund. Es wird weniger indiziert und Filme mit einer 18er Freigabe dürfen dort frei verkauft und versendet werden.

    Überhaupt sind solche Verbote kontraproduktiv - denn die Wirtschaft wird gleich doppelt geschädigt, einerseits können sie es nur in geringen Stückzahlen verkaufen, andrerseits wird die Raubkopierei gefördert. Wobei es natürlich immer noch Leute gibt, die sich mit gekürzten Fassungen (z.b. die 16er Blade war ja nun sehr erfolgreich) zufrieden geben. Da könnte mir jedesmal schlecht werden, wenn ich Leute mit einer gekürzten Fassung an der Kasse stehen seh. Auch wenn es wiederum den deutschen Filmverleihs schadet, aber mit einem Boykott gekürzter Filme könnte wenigstens mal ein Zeichen gesetzt werden. In der Politik hören sie doch eh zuerst auf irgendwelche Lobbyisten - das wär dann eine Gelegenheit für die Filmvertreiber die übertrieben deutschen Jugendschutz gesetze zu lockern. Aber das sind leider nur (naive?) Träumereien meinerseits...

  3. #3
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    Originally posted by Kaff@30.10.2002, 15:08
    Man kann beispielsweise über Grossbritannien sagen was man will...
    Ich weiß nicht, ob Ländervergleiche bei solchen Sachen Sinn machen. Da geht es um gesellschaftliche Tabus, die durchaus auch regional ausgeprägt sein können, vor allem aber historisch geprägt sind.

    Natürlich sucht man sich zur Rechtfertigung seiner Position immer Beispiele aus anderen Ländern heraus, die gerade passen. Über englische Gesetze weiß ich nicht viel, aber mit der gleichen Argumentation könnte man auch die amerikanische Waffengesetzgebung bei uns einführen. Das hielte ich für äußerst bedenklich <g>.

    Florenz

  4. #4
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    Klar macht es wenig Sinn, da in Grossbritannien gewiss andre Sitten/Regeln etc. herrschen (war ja mal eine Weile dort, und da ist es mir nicht entgangen), an denen man sich stören könnte. Aber am auffälligsten ist es doch, wenn solche Beispiele zu den eigenen Interessen gehören. Um es an deinem Beispiel mit den Waffengesetzen zu messen - da ich mit Waffen nichts anfangen kann, ist es mir eigentlich egal. Anders würde es ein Sportschütze sehen, dem Filme nicht so wichtig sind - der wird ja jetzt auch mit härteren Bestimmungen konfrontiert.

    Aber aus dieser filmischen und spielerischen Freiheit in Grossbritannien können wir ja in Deutschland (noch) profitieren, da man vieles importieren kann. Und wenn der Zoll nicht grad ausmerksam ist (besonders bei steuerfreien Versändern wie play) kommt auch der(das indizierte Film/Spiel bei uns ins Haus.

  5. #5
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    Ich bin da zwiegespaltener Meinung.

    Einerseits begrüße ich die Bestrebungen der FSK zwecks Jugendschutz (schöner Beitrag übrigens, FloVi), andererseits betrachte ich einen Film als ein Kunstwerk, das nicht verändert und gekürzt werden sollte. Einem van Gogh schneidet man ja auch nicht eben mal eine Ecke ab (ok, der Vergleich hinkt mal wieder gewaltig).
    Manchmal fände ich es sogar besser, wenn ein Film z.B. im TV gar nicht gezeigt würde anstatt so verstümmelt. Auch fühle ich mich immer arg bevormundet, wenn man auf diesem Wege auch für mich nicht mehr ganz so Jugendliche mitentscheidet. Ich sehe das da ähnlich wie Kaff.
    Außerdem ist es fast schon lächerlich, wenn z.B. RTL2 "God&#39;s Army" (muß mal wieder sein) 23:15 Uhr total geschnitten und ohne "Herzrausreißen" aber mit jeder Menge anderer Gewaltszenen sendet um gleich danach in der Wiederholung die Szenen drinzulassen. Es gibt ja Videorekorder, die auch aufzeichnen können, wenn man schon schläft.
    Wie wir wissen, schafft es jeder 12jährige, der unbedingt einen Hardcore-Porno oder eine Gewaltorgie sehen möchte, sich das Zeug irgendwie zu besorgen. Allerdings ist dann der Beschaffungsaufwand höher.

    Ja, Jugendschutz ist notwendig, auch wenn ich stark bezweifle, daß z.B. das Erfurter Massaker allein auf das Konto von Computerspielen oder Filmen zurückzuführen ist. Da spielten IMO noch ganz andere Faktoren wie der wachsender Erfolgsdruck und Vereinsamung eine Rolle. Außerdem vermute ich, daß bei einem solchen Amoklauf in der Psyche schon einiges im argen sein muß, und das hätte dann eh früher oder später zur Explosion geführt.
    Aber zurück zum Thema. Ich habe eine gute Freundin, die in ihrer Kindheit mal ganz unvorbereitet mit einem Horrorfilm konfrontiert wurde und davon über Jahre hinweg heftige Albträume und Angstzustände bekommen hat. Die richtig harten Sachen sieht sie sich heute noch nicht an. Rückblickend hätte sie sich über ein Verbot oder eine Kürzung der schlimmsten Szenen gefreut.
    Was mich auf die Umsetzung bringt. Was soll der ganze FSK-Dren, wenn Eltern oder ältere Geschwister nicht drauf achten und kleinere Kinder mitgucken lassen? Oder wenn im Kino keine Alterskontrolle durchgeführt wird? Oder wenn ein 12jähriger im Laden ganz problemlos FSK 16- Filme kaufen kann?

    Ach noch was: Solange eine Jury aus Menschen, die auch noch einen gewissen Ermessensspielraum haben, darüber entscheided, was der Psyche unserer Jugendlichen zuträglich ist und was nicht, ist die Bewertung sehr subjektiv. Ihr habt Euch doch bestimmt auch schon mal darüber gewundert, daß aus einem FSK 16- Streifen recht harmlose Sachen entfernt wurden, während ein FSK 12- Streifen mit etlichen richtig harten Szenen aufwartet.
    <span style='font-family:Times'><span style='font-size:10pt;line-height:100%'>Like the way you&#39;re floating
    Conquers gravitation
    Makes me overcome
    This leaden stagnation
    (Away)</span></span>

  6. #6
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    Manchmal fände ich es sogar besser, wenn ein Film z.B. im TV gar nicht gezeigt würde anstatt so verstümmelt.
    Das sehe ich auch so. Oder wenn die Leute wenigstens abschalten würden und regelmässig solche Filme boykottieren würden - nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Schneidens. Aber leider gucken sie es sich trotzdem an - und ärgern sich dann über die Schnitte. Aber meisten schalten die Kiddies ein, vor allem wenn sie schon mit jungen Jahren eigene Fernseher haben oder die Eltern mal aus dem Haus sind. Ich schau mir eh selten Filme im TV an, und schon gar nicht, wenn gekürzt wurde.

    ...andererseits betrachte ich einen Film als ein Kunstwerk, das nicht verändert und gekürzt werden sollte. Einem van Gogh schneidet man ja auch nicht eben mal eine Ecke ab (ok, der Vergleich hinkt mal wieder gewaltig).
    So dolle hinkt der Vergleich nicht. Ich bring das Beispiel auch desöfteren als Vergleich an. Natürlich gibt es Filme, in denen nur zum Selbstzweck gemetzelt wird und auf die man locker verzichten kann. Aber bei Filmen wie "Terminator" oder "Natural Born Killers", die auch durchaus ihre Aussage haben - und somit Kunstwerke sind - ist sowas unverzeihlich.

    (Apropos "Terminator" und mein Beispiel Grossbritannien: die ungekürzte Version ist von dem dortigen Äquivalent der FSK ab 15 eingestuft worden, bei uns ist diese indiziert. Natürlich gibt es auch Filme, die bei uns ab 16 sind und dort erst ab 18 ("Alien" z.b.) - aber da man sie frei erwerben kann, ist das eh nicht sonderlich tragisch...

  7. #7
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    Persönlich glaube ich, dass der Gesetzgeber das Problem von der falschen Seite anpackt. Jugendschutz fängt natürlich zu Hause an. Die FSK ist auch für mich als Vater nicht das Maß aller Dinge, ich entscheide immer noch selbst, was mein Kind allein schauen darf, nur mit mir oder meiner Frau oder halt gar nicht, die Freigabe hat für mich nur Empfehlungscharakter. Im Kino sieht das natürlich anders aus, da darf der Betreiber eben keine 8 jährigen in einen FSK 12-Film reinlassen, selbst wenn die ganze Familie dabei ist.

    Natürlich ist die Entscheidung der FSK subjektiv, ebenso wie die Kriterien nach denen sie entscheiden. Bereits die Gesetzgebung ist subjektiv, es gibt keine völlige Objektivität, wenn Menschen beteiligt sind, egal in welchem Bereich.

    Aber zurück zum Thema.

    Kunst hin oder her, es gibt Prioritäten und für den Gesetzgeber ist der Jugendschutz da ganz oben angesiedelt, vor der Meinungsfreiheit und allem anderen. Grundsätzlich ist das okay, aber wie immer kommt es auch darauf an, von wem, wie und mit welcher Intention solche Instrumente wie die FSK dann eingesetzt werden.

    Für meine Begriffe ist die Bedeutung der FSK und der FSF (Fernsehen) in eine falsche Richtung gegangen. Die Eltern verstehen die Freigaben offenbar als Freibrief, dass sie sich jetzt nicht mehr darum kümmern müssen was das Kind oder der Jugendliche sieht, solange es für seine Altersgruppe freigegeben wurde. Diese vermeintliche Abnahme von Verantwortlichkeit halte ich für bedenklich.

    Deshalb wäre ich auch dafür, bei jugendlichen Straftätern nach entsprechender Einzelfallprüfung die Eltern ggf. viel stärker mitverantwortlich zu machen, bis hin zu Gefängnisstrafen die so bemessen sind, als hätten sie die Straftat ihres Kindes selbst begangen. Klar, das wäre die Wiedereinführung der Sippenhaft, aber in einigen Fällen hielte ich das für durchaus angebracht.

    Jugendschutz, wie ihn die FSK heute betreibt ist ein großer Teil Erziehung, wie sie eigentlich Eltern wahrnehmen sollten. Der Gesetzgeber ist aber nicht für die Kindeserziehung zuständig. Er sollte es den Eltern ermöglichen, ihre Kinder selbst zu erziehen.

    Aber das zu fordern...da müsste ich diesen Beitrag wohl ins SF/Fantasy-Brett verschieben <g>

  8. #8
    Tastaturquäler Avatar von MinasTirith
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    Es ist wie mit vielen Dingen. Die FSK wurde zuerst als eine Hilfe für die Eltern gegründet, doch heute, wo man sich immer mehr auf den Staat und auf die Lehrer beruft was Erziehung angeht wird die FSK zu dem erwähnten Freibrief.

    Die heutige Situation verlangt in erster Linie mal eine Veränderung in der Denkweise vieler junger Eltern. Es ist heute grosse Mode die Kinder von anderen erziehen zu lassen, die diese Aufgabe gar nicht haben bzw. dies auch nicht können. Wenn ich da an meine Komilitonen von der Uni denke und mir klarmache, dass diese mal meine Kinder unterrichten sollen, dann verspühre ich den Drang ganz schnell auszuwandern bevor es soweit ist.

    Zum anderen hat die FSK und auch die Gesetzgebung in den letzten Jahren auch zu sehr übertrieben. Die Lösung der Probleme ist nicht die totale Kontrolle der Filme und Spiele und deren Indizierung. Das hat noch nie etwas gebracht und wird es auch nicht. Aktuelles Beispiel ist wohl das Spiel "Return to Castle Wolfenstein". Es ist in Deutschland wegen der Gewalt und der nationalsozialistischen Symbole verboten. Die amerikanische Version habe ich mal gespielt und konnte nicht nachvollziehen was die Leute gestört hat. Denn man sieht nicht sehr viele dieser Symbole und wenn, dann kann man sie alle auch zerstören. Die &#39;Wesen&#39; auf die man schiesst haben zum grossteil sehr wenig mit Menschen zu tun und wenn man wirklich auf Menschen schiesst dann bekommt man davon auch nicht viel zu sehen. Da sieht man bei Delta Force doch deutlich mehr.

    Das Fernsehen will Einschaltquoten und die erreichen sie nur mit den relativ aktuellen Filmen die auch im Kino gut gelaufen sind. Da sie diese aber nicht in dieser Form ausstrahlen dürfen aufgrund der Gesetze schneiden sie die Filme. Die hohen Einschaltquoten zeigen auch, dass dies ja Erfolg hat. Da man ja wie erwähnt mit dem Videorekorder aufzeichnen kann und heute auch viele Jugendliche so ein Gerät selber haben, wird es schwierig hier dem Gesetz konform zu bleiben. Also ist die einzige Möglichkeit, dass man die Filme so schneidet, das sie passen. Das dabei manche Filme auch ihren Sinn verlieren scheint niemanden gross zu stören.

    Der Ansatz war gut, aber man hat es auf Dauer gesehen falsch gemacht. Jetzt etwas zu ändern ist schwierig, da man die Gesellschaft ändern muss und das ist bekanntlich einer sehr schwierige, wenn nicht sogar unmögliche Aufgabe.

    @FloVi:
    Deinen letzten Satz versteh ich nicht ganz.
    Vielleicht liegts an der Uhrzeit.
    Tu erst das Notwendige,
    dann das Mögliche
    und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
    Franz von Assisi


  9. #9
    Moderator Avatar von Last_Gunslinger
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    RTCW ist in Deutschland nicht wegen der Gewalt und den Symbolen, sondern nur wegen den Symbolen verboten. Dabei ist die Menge und ob man sie zerstören kann egal.
    Aber während RTCW wegen den Symbolen verboten wird, sind es zum Beispiel die Indianer Jones-Filme, in denen es nur so vor Hakenkreuzen wimmelt nicht.
    Das liegt daran, das der Gesetzgeber Hakenkreuze in der Kunst erlaubt, Computerspiele aber nicht als Kunstform anerkennt.

  10. #10
    Furie Avatar von Simara
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    Zum Thema FSK und Eltern und den ganzen Brabbel muss ich mich jetzt auch mal äußern. Es könnte aber sein, dass ich am Thema vorbeischlittere. Dann seht mir das bitte nach.

    Vorab: Ich arbeite als Platzanweiserin in einem Kino. Von daher habe ich mit dieser Materie mehr oder weniger zu tun.
    Dein Eröffnungsbeitrag, FloVi, ist sehr informativ und ich habe ihn mit großem Interesse gelesen, da ich mit der FSK immer mehr auf Kriegsfuß stehe.



    von Herzmaschine....
    Was soll der ganze FSK-Dren, wenn Eltern oder ältere Geschwister nicht drauf achten und kleinere Kinder mitgucken lassen? Oder wenn im Kino keine Alterskontrolle durchgeführt wird?
    In unserem Kino führen wir Platzanweiser die Alterskontrollen durch. Grund: An uns müssen die Leute vorbei, wenn sie den Film sehen wollen. Wir haben auch das Recht, die Leute wieder wegzuschicken.
    Stellenweise komme ich mir vor wie ein Türsteher und mir graut schon vor Herr der Ringe II.
    Ich finde es eine Unverschämtheit, die Verantwortung auf andere als auf die Eltern abzuschieben, Denn nicht wenige Eltern kommen mit ihrem 8-jährigen Sprößling und wollen z. B. Jurrasci Park (FSK 12) oder eben Herr der Ringe ansehen.
    Machen wir (Platzanweiser) sie darauf aufmerksam, dass ihr Sprößling die FSK unterschreitet gibt es oft unschöne Szenen von wegen Bevormundung und "ich weiß doch, was mein Kind sehen kann *äff*
    Ich: "Haben Sie den Film schon gesehen?"
    Mutter: "Nein&#33;"
    Ich: Und wie wollen Sie dann Beurteilen, ob ihr Kind den Film *verträgt*"
    Schweigen
    Wie&#39;s weitergeht lass ich hier mal außen vor. Der Beitrag wird eh noch lang genug werden. Aber in sochen Momenten steigt Wut in mir hoch. Ich werde runtergeputzt, weil ich die FSK-Richtlinien einhalten muss und die Eltern halten uns für Sittenpolizisten .... oder einer brachte sogar mal das Wort Stasi in dem Zusammenhang.

    Außerdem verstehe ich die Altersfreigaben mittlerweile bei vielen Filmen nicht. Da werden Filme ab 12 freigegeben, die verstehen 12-jährige nicht. ABER sie sind gewaltfrei.
    James Bond: "Der Morgen stirbt nie" sollte ursprünglich ab 16 sein. Meiner Meinung nach verständlich. Bis zum Donnerstag wurde zwischen Verleih und FSK rumgehampelt. Es wurde nachgeschnitten und nachverhandelt und man bekam eine Altersfreigabe 12 raus&#33;
    Grund: Mehr Zuschauermasse.

    Nächstes Beispiel: Harry Potter. Der Film ist doch allen ernstes ab 6(&#33 Jahren. Auch der 2. Teil wird voraussichtlich ab 6 Jahren sein.
    Ich finde Harry Potter hatte schon einige Schockmomente und einige Kinder haben es nicht vertragen. Wie hoch die Zahl der Kinder ist, die nachts nicht richtig Schlafen können aufgrund einiger Filmszenen ist mir leider nicht bekannt.

    Oder nehmen wir Herr der Ringe. Ich persönlich fand die Altersfreigabe 12 viel zu niedrig angesetzt. Und ich bin KEIN Weichei&#33; Auch hier hatten wir mit Eltern zu kämpfen, die meinten, sie müssten mit unter 12-jährigen da rein. ... Ich warte auf den Tag, an dem einer von denen, die wir darauf hingewiesen haben, uns drauf anspricht, was das für ein harter Film sei. Dann wird aber *umgestuhlt*&#33;&#33; ....
    Zurück zu Herr der Ringe. Ich weiß von Leuten, die das Buch kennen, dass die Gangart der Story härter wird. Der Film wird vorraussichtlich wieder ab 12 sein. Und ob die Kinder den Film auch *verstehen* lass ich mal dahingestellt sein. <_<

    Was mich wütend auf die FSK machte, war der Antwortbrief auf eine Anfrage von mir. Es kam ein 08/15-Standart-Brief zurück, ohne auf meine konkrete Frage einzugehen.
    Meine Frage war: Warum kann man die Altersgrenzen nicht verschieben bzw. weitere einführen.

    Es gibt zur Zeit die Altersfreigaben 0, 6, 12, 16, 18.
    Letztere wurde eingeführt, als die Volljährigkeit von 21 auf 18 runtergestuft wurde.
    Warum gibt es keine Altersfreigabe 14? Oder 8 oder 10.
    Ein Kind entwickelt sich doch nicht in solchen Stufen&#33;
    Keine Antwort. Die Grenzen könnte man fließender machen.

    Grundsätzlich bekomme ich den Eindruck, dass immer mehr Filme, die früher FSK 16 bekommen hätten, nun ab 12 freigegeben werden.
    Der schnöde Mammon halt.

    Und selbst wenn ich mich strafbar mache. Ich kontrolliere nicht mehr. Es ist nicht meine Aufgabe, auf die geistige Gesundheit anderer Leuts Kinder zu achten, zumal wenn Mami und Papi dabei sind und vor dem Kind als "Helden" da stehen, wenn man die Platzanweiserin *kleingekriegt* hat.

    Was nutzt da der Jugendschutz über die FSK, wenn sich die Eltern darüber hinwegsetzen?
    Tja, also bleibt nur noch die gröbste Zensur in Form von Schneiden.

    Ich spreche jetzt von Kinofilmen. Die *kastrierten* Fernsehfilmen auf den Privaten lass ich jetzt mal außen vor.

    Muss man denn in jeder Einzelheit sehen, dass jemandem die Eingeweide raushängen? Also ich brauch das nicht. Und ob das unbedingt Kunst ist, darüber lässt sich streiten.

    Allerdings fühle ich mich auch bevormundet, wenn ich z. B. "The Rock" ungeschnitten haben möchte.
    Das liegt aber vermutlich auch wieder daran, dass *verantwortungsvolle* Eltern ihren Kinder alles mögliche zum Anschauen besorgen.

    Hey, ich hab auch Rambo I mit 12 gesehen. Ich hab aber nicht nur das Geballer und den Jagdrausch und die ".... geile Szene, als er sich selbst genäht" hat gesehen, sondern ich hab auch erkannt, warum Rambo so gehandelt hat und dass er dazu getrieben wurde. Das haben die wenigsten erkannt. Hauptsache die "mörder-Action".

    Gibt es ein Fazit? Für mich ja: Die FSK rauscht mit ihren Freigaben immer mehr am Jugendschutz vorbei.

    Und: Ich habe fertig. *endlich*


    Staffel I (1) dienstags 0:55 Uhr (Doppelfolgen) auf Pro7MAXX

    Staffel VIII (8) montags 22:10 Uhr auf Pro7MAXX
    Staffel XI (11) donnerstags 22:05 Uhr (Doppelfolgen) auf Sky1

    Staffel XII (12) donnerstags auf CW

  11. #11
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    Das Beispiel Rambo ist hervorragend.

    Wer von Euch kann mir den Schlüsselsatz des Films nennen?

    Sinngemäß reicht, ist ja kein Quiz. Und bitte per PN, nicht als Antwort im Thread.

    @Simara
    Auch ich wäre dafür, weitere FSK-Freigaben einzuführen, allerdings keine altersmäßigen Zwischenstufen. Das würde den Prüfern noch mehr Kompetenz abverlangen und die sind jetzt schon überfordert.

    Aber wie wäre mit "Frei ab 12" und "Frei ab 12 in Begleitung der Eltern", die anderen passenden Alterstufen natürlich entpsrechend.

    Allerdings: Höttest Du als Platzanweiserin Lust auch noch zu prüfen, ob das wirklich der Vater des Kindes ist, und nicht irgendein Typ, den er sich für den Film "gemietet" hat?

    Es gibt keine perfekte Lösung. Aber die vorhandene ist IMHO besser als gar nichts...

  12. #12
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    Ich hab überhaupt keine Lust mehr, irgendwas zu kontrollieren.

    Dass Kiddies andere Erwachsene anstellen um Karten zu besorgen, haben wir auch schon mitgekriegt.

    Ich regel das so. Ich seh zu, dass ich den Film so früh als möglich zu sehen bekomme (vor dem WE kommen auch kaum Kinder ins Kino) und dann entscheide ich.

    Bei StarWars II hatte ich keine Probleme auch 10-jährige reinzulassen - auch wenn ich mich damit strafbar gemacht habe. Aber ich vergleiche die Filme mittlweile untereinander und wenn ich StarWars II mit Herr der Ringe vergleiche, dann finde ich meine Verhaltensweise okay.
    *Unterschreitet* eine FSK meiner Meinung nach den Film (?? Wird klar worauf ich hinaus will??) dann mahne ich und das wars.
    Wer hat denn letztendlich die schlechtschlafenden Kinder oder die Alpträume? Ich nicht :P
    Ich bin nicht dazu da, andere Leute zu bevormunden - dazu bekomm ich auch zu wenig Geld für den Ärger (ist nur Nebenjob). Aber Beraten kann ich sie.

    Dass die FSK-Leuts bei der Einstufung überfordert *zu sein scheinen*, da stimme ich dir zu.
    Aber fließendere Einstufungen finde ich trotzdem besser. Denn schließlich macht ein Kind zwischen 6 und 12 Jahren eine erhebliche Entwicklung durch. Und ein 14-jähriger ist *weiter* als ein 12-jähriger. *räusper* Mitunter.

    Ich bin mit den Einstufungen der FSK in letzter Zeit immer unzufriedener, und ich mach den Job schon seit 11 Jahren.
    Und was bringt&#39;s wenn ich im Kino kontrolliere, mir Ärger mit den Leuten einhandele weil ich sie nach Hause schicke und die Eltern ihren Kindern in &#39;nem halben Jahr den Film dann per DVD zeigen? Njente&#33;

    Aber ich denke, ich kann deinem Schlusssatz zustimmen. Sofern die Eltern vernünftig sind ist die jetzige Lösung besser als nichts. Das aber mit nem Seufzer.

    Was den Schlüsselsatz betrifft: Ich versteh jetzt nicht ganz worauf die hinaus willst. :unsure:
    Vielleicht kannst du ihn ja bei Gelegenheit mal posten.



    Last edited by Simara at 31.10.2002, 13:09


    Staffel I (1) dienstags 0:55 Uhr (Doppelfolgen) auf Pro7MAXX

    Staffel VIII (8) montags 22:10 Uhr auf Pro7MAXX
    Staffel XI (11) donnerstags 22:05 Uhr (Doppelfolgen) auf Sky1

    Staffel XII (12) donnerstags auf CW

  13. #13
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    Rambo: Ersetze Schlüsselsatz durch Schlüssel-Dialogzeile, das machtes vielleicht deutlicher <g>

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