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Thema: B5 | 5.22 | Der Weg ins Licht (Sleeping In Light)

  1. #1
    Forumon
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    Standard B5 | 5.22 | Der Weg ins Licht (Sleeping In Light)

    5.22 Sleeping in Light/Der Weg ins Licht

    20 Jahre sind Vergangen seit dem John Sheridan auf Z'Ha'dum starb und von Lorien wiedergeboren wurde. Nun heisst es für ihn von seinen Freunden und letztendlich von der Liebe seines Lebens Abschied zu nehmen.

    Das Finale ist ja ohne Taschentücher kaum auszuhalten. Einerseits zu wissen, dass es jetzt dan Ende ist, aber auch die großartige Inszenierung machen "Sleeping in Light" zu einer der besten Abschlussepisode, die sich eine Serie wüschen kann.(5/5)


    Das war sie also, die fünfte und letzte Staffel. Und auch wenn viele Folgen nicht mehr die Qualität früherer Staffeln erreichen können, kann ich mir Babylon 5 ohne diese Staffel einfach nicht mehr vorstellen.
    Ja, der Byron-Arc zieht sich zu lang hin und endet ziemlich unbefriedigend. Dafür werden wir in der zweiten Hälfte mit dem spannenden Centaurikonflikt verwöhnt. Zudem gibt es noch einige gute Standalone-Episoden, die teilweise gar nicht von JMS geschrieben wurden.
    Und zum Abschluss nimmt sich JMS Zeit, sich ausgiebig von den Charakteren zu verabschieden. Ist letztlich schöner anzusehen als das überstürzte Ende der vierten Staffel.
    Geändert von wu-chi (28.07.2007 um 17:58 Uhr)

  2. #2
    Forenjunkie
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    Standard AW: DVD 5.6 - Episoden 5.21 und 5.22

    Irgendwie habe ich es dieses Mal verpasst, meine Senf zu den Folgen dieser Staffel abzugeben. Da ich die einzelnen Folgen jetzt schon nicht mehr so präsent habe, dass ich zu jeder was vernünftiges schreiben könnte, will ich, zumindest vorerst, mal nur ein Fazit zur fünften Staffel abgeben.

    Der Telepathen-Kolonie-Erzählungsstrang wird ja oft kritisiert und dies durchaus zurecht. Ich finde ihn jetzt zwar nicht so schlecht, wie vielleicht viele andere, aber etwas weniger hätte es ruhig sein können, vor allem, wenn man die damit gewonne Zeit für den wirklich guten Plot um Londo und die Centauri genutzt hätte. Man hätte aus der letzten Staffel sicherlich noch mehr machen können, man merkt ihr anfangs eben schon an, dass aufgrund der unsicheren Zukunft der Serie, die ursprünglich Planung etwas über den Haufen geworfen wurde. Gegen Ende der Staffel findet die Serie aber wieder zur gewohnten Qualität zurück. Sehr gut finde ich es auch, dass man sich viel Zeit für den Abschluß genommen hat. Während andere Serien der"Verabschiedung" der Charaktere oft nur wenig Platz einräumen, geht das bei B5 über mehrere Episoden. "Sleeping in Light" bildet dann den sehr gelungenen, emotionalen Abschluss und gehört, auch meiner Meinung nach, mit zum besten was im Serienbereich gibt.

    CU Falcon

  3. #3
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    Standard Das überstürzte Ende der vierten Staffel

    Ich habe mir angewöhnt, wenn ich die Staffeln anschaue dann immer in geordneter Reihenfolge und nicht einzelne Episoden wild durcheinander. Mit einer Ausnahme allerdings: Ich lasse die letzte Folge der vierten Staffel weg und mache gleich mit der fünften weiter. Manchmal schaue ich diese Episode noch nach Sleeping in Light, manchmal lasse ich die ganz ausfallen. Ich weiß nicht, ich mag diese Folge überhaupt nicht. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich ein absoluter Feind jeglicher Holodeck-Episoden bei Star Trek bin und diese Episode "In hundert Jahren, in tausend Jahren" erinnert mich zu stark an die schlecht geschriebenen Holodoc-Dialoge.

  4. #4
    Flinker Finger
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    Standard AW: DVD 5.6 - Episoden 5.21 und 5.22

    Sleeping In Light hingegen stimmt mich nochmal etwas versönlicher. Eine furchtbar emotionale Folge, zwar etwas over the top, aber zumindest gibt es keine Geschichte, die schlecht geschrieben sein könnte. Dafür aber Charakterszenen, die umso besser gespielt sein können.



    Nun also ein paar Worte zur 5. Staffel: Ganz ehrlich, ich finde sie grösstenteil schlecht bis überflüssig. Die Erwartungshaltung spielt natürlich immer eine grosse Rolle, aber im Moment zweifle ich wirklich, ob sie ernsthaft besser als die erste Staffel ist. Zumal das Ende mE auch noch die grossartige Signs & Portents-Vision relativiert.
    Was mir besonders nicht gefällt ist, dass JMS B5 hier zu einer neverending Story ausbaut. Erst geht es um den Schattenkrieg. Dann um die darauf folgenden Civil Wars. Und jetzt um den Anfang der neuen Allianz. Und um das Ende von Centauri Prime. Und um den Aufbau des Telepathenkonflikts. Aber anstatt die ganze Geschichte künstlerisch in einen Rahmen zu giessen, mäandert die Sache vor sich hin: Mal baut sich der eine Konflikt etwas auf, mal der Andere, dann flacht mal wieder eine Nebenstory ab, eine andere wird aufgebaut... Wie in einer niemals endenden Space Opera. Oder wie in der Realität. Aber in meinen Augen sollte man als Künstler versuchen in einer Serie etwas anzufangen und auch etwas zu beenden.
    Aber beendet hat JMS eigentlich nur das Leben Sheridans. Wie ist es mit der Allianz weitergegangen? Wie es mit Londo weitegegangen? Was ist mit dem Telepathenkonflikt? Genau genommen fühle ich mich wie bei einem offenen Ende. Viel mehr als bei Season 4, denn in Wheel of Fire scheint es mir, als ob JMS vieles einfach nur für die Fans weiter und weiter erzähle. Die Staffel kommt mir inhaltlich häufig vor wie solche Berühmtheiten wie die Achte Staffel von DS9, Voyager oder Buffy. Anstatt etwas relevantes von sich zu geben, hat Wheel of Fire zu oft FanFiction Niveau. Und bei mir hat das Wort in diesem Fall kein besonders netten Beiklang.


    (Ich weiss das JMS im Lurkers Guide zitiert steht er würde B5 nicht zu einem Franchise machen wollen etc pp. aber genau das hat er mE mit Season5 und wahrscheinlich auch mit dem mir unbekannten Rest (Filme & Crusade) getan. Leider Gottes kann ich meine Kritik nicht relativieren, nur weil der Meister etwas anderes sagt.)
    Geändert von wu-chi (28.07.2007 um 17:59 Uhr)
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  5. #5
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    Standard AW: DVD 5.6 - Episoden 5.21 und 5.22

    Zitat Zitat von Sepia
    Wie es mit Londo weitergegangen?
    Das ist eigentlich soweit bekannt - ich erinnere an War without End, Part 2. Was Londo's Schicksal betrifft, bleibt also keine große, ungelöste Frage offen - wenn du es jedoch ganz genau wissen willst, empfehle ich die Centauri-Trilogie von Peter David (The Long Night of Centauri Prime, Armies of Light and Dark, Out of the Darkness)

    Zitat Zitat von Sepia
    Was ist mit dem Telepathenkonflikt?
    Das ist tatsächlich, vom begonnenen "Kreuzzug" mal abgesehen, die einzige große, noch nicht erzählte Geschichte von B5. JMS hat sich diese Story bewusst für einen allfälligen Kinofilm aufgehoben. Bleibt nur zu hoffen, dass daraus irgendwann noch etwas wird. Ansonsten gibt es kleinere Informationen zum Telepathenkonflikt in Crusade, über Bester's weiteres Schicksal (inklusive einem großen Spoiler zum Telepathenkrieg) erfährt man mehr im Roman "Final Reckoning - The Fate of Bester".
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Sepia
    Was mir besonders nicht gefällt ist, dass JMS B5 hier zu einer neverending Story ausbaut....Oder wie in der Realität....Wie ist es mit der Allianz weitergegangen? Wie es mit Londo weitegegangen? Was ist mit dem Telepathenkonflikt?
    Eigentlich hast du dir die Antwort selber gegeben - es bleibt eben vieles offen, weil es sich noch in den kommenden Jahren ändern wird. Und viele Sachen wurden zwar nicht direkt erzählt, wurden aber so angedeudet, dass man sich die Lücken mit etwas Phantasie auch selber schliessen kann. (Wie Cornholio schon sagte. in Crusade gab es (und hätte vielleicht noch mehr gegeben) viele Rückblicke aus der Sicht des Telepathen Matheson an Bord. So kann man auch die Geschichte rückblickend erzählen.

    Ansonsten ist Londos Geschichte auch klar: er ist nun Imperator geworden - aber leider unter fremder Kontrolle. Erst nachdem ihn G'Kar befreit hat, konnte Vir mit der Unterstützung der Allianz die Centauri-Welt weiter aufbauen. Gesagt wird das natürlich nirgendwo direkt, aber die letzten Bilder in SiL sprechen doch eindeutig Bände.

    Wie es mit der Allianz weitergeht - da gibt es auch Andeutungen in Deconstruction of Falling Stars. Eigentlich sind das genügend Teilchen, um sich da auch eine Geschichte zu erkennen. Sicher wird diese noch viele Probleme haben, auch interne Konflikte. Aber diese werden dann sicher nicht mehr viel mit Babylon 5 zu tun haben.

    Ich vergleiche das gerne mit "Lord of the Rings" (welches ganz klar eine Inspiration war). Das endet schliesslich auch nicht mit einem absoluten Ende. Aber auch da gab es viele Kleinigkeiten (sowie im Anhang eine Zeitlinie), die auf das Geschehen im vierten Zeitalter hindeuten.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Kaff
    Ich vergleiche das gerne mit "Lord of the Rings" (welches ganz klar eine Inspiration war). Das endet schliesslich auch nicht mit einem absoluten Ende. Aber auch da gab es viele Kleinigkeiten (sowie im Anhang eine Zeitlinie), die auf das Geschehen im vierten Zeitalter hindeuten.
    Weil du's grade ansprichst: Das erinnert mich an das, meines Erachtens durchaus passende, Zitat von JMS, als ihm jemand im Usenet vorgeworfen hatte, nicht alle Handlungsstränge vollständig und eindeutig abzuschließen:

    "Lieber Mr. Tolkien:
    Ich wollte nur mal sagen, daß ich der Meinung bin, daß die Art, wie Sie DER HERR DER RINGE enden ließen, Scheiße ist. Sie haben der Geschichte keinen Abschluß gegeben. Anstatt den Hobbits beim Hausputz zuzusehen (Stadtbilderneuerung im Herrn der Ringe? Also ehrlich...) und den ganzen Verabschiedungen, hätten Sie mir zeigen SOLLEN, was mit Tom Bombadil geschah. ER war ein wichtiger Teil der Geschichte und sie haben seinen Handlungsfaden einfach nicht aufgelöst.

    Sie haben eine große Sache daraus gemacht, daß die Elfen nach Westen gehen, aber wir haben es nicht GESEHEN! Wir haben nie herausgefunden, was dort ist, oder was Bilbo vorfand als er dort ankam oder was mit den Zwergen oder mit Merry und Pippin geschah....

    Sie haben Ihre Leser dadurch verraten, daß Sie nicht jeden einzelnen Handlungsfaden, den Sie in Ihrem Buch eingeführt haben wieder aufgelöst haben, und deswegen wird es nie für jemandem etwas wert sein und wird nie eine weitere Auflage erleben."
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  8. #8
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    Bzgl. Londo:
    1. Er wird Imperator.
    2. Er bleibt 15 Jahre Imperator (bis WWE). Sheridan kommt, G'kar tötet ihn.
    3. Vir folgt ihm als Imperator (obwohl in SIL gesagt wird, es würde kein weiterer Imperator kommen).

    Londo wird Imperator und tötet sich nicht, weil er glaubt den Job am Besten von allen machen zu können. Vielleicht hat er damit recht. Vielleicht ist er relativ gesehen erfolgreich. Absolut gesehen sieht es aber schlecht aus: Centauri Prime steht auch 15 Jahre danach in Flammen.

    Habe ich das richtig verstanden?

    Was genau ist nun die Rolle der Drakh? War ihr Ziel Rache an den Centauri zu nehmen, indem sie sie zerstören und Rache an Londo zu nehmen, indem sie ihm als Imperator von einem Keeper kontrollieren? Oder haben sie noch höhere Ziele?
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    Zitat Zitat von Sepia
    Londo wird Imperator und tötet sich nicht, weil er glaubt den Job am Besten von allen machen zu können.
    Es ist schon länger her, dass ich die Folge gesehen habe, aber war's nicht so, dass Londo die Regentschaft annehmen musste, da sonst das Volk der Centauri ausgelöscht worden wäre? (Entweder durch den Angriff aus dem Weltraum oder sogar direkter durch die Drakh?)

    Zitat Zitat von Sepia
    Was genau ist nun die Rolle der Drakh? War ihr Ziel Rache an den Centauri zu nehmen, indem sie sie zerstören und Rache an Londo zu nehmen, indem sie ihm als Imperator von einem Keeper kontrollieren? Oder haben sie noch höhere Ziele?
    Also Rache nehmen war mal ganz eindeutig ihr Ziel - besonders eben auch an Londo. An den Centauri weniger, die waren ja den Schatten durchaus nützlich. Generell denke ich, ist Rache nicht das vordergründige Motiv, sondern eher, die Arbeit ihrer einstigen Herren fortzuführen. Aber das ist lediglich meine Interpretation...
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