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Thema: Immer wieder das gleiche thema...

  1. #1
    Flinker Finger
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    ich weiß nicht ganz wie ich anfangen soll und ich bin mir sicher dass der post ziemlich konfus werden wird aber es ist (finde ich zumindestens) sehr interessant!

    also heute hat der mozi (freund von mir der ein jahr lang in amerika war) über seine erfahrungen berichtet. was mich shcockiert hat war die in loosers thread bereits erwähnte verrohung der gesellschaft und die gehirnwäsche bzw geschichtsfälschung die dort an der tagesordnung ist.

    kleines beispiel, bevor die schule beginnt müssen alle schüler aufstehen und den fahneneid aufsagen (das beginnt schon im kindergarten). schon im kleinkindalter wird ihnen die USA als optimaler staat dargestellt an dem man nichts kritisieren darf/soll bzw kann.

    noch ein beispiel, in amerika kann man ja so ziemlich jedes fach abwählen nur nicht amerikanische geschichte und politik in den USA (oder so ähnlich, weiß jetzt nicht mehr wies heißt) in amerikanischer geschichte lernt man zwar über den kalten krieg und alles aber Gorbatschow wird zb gar nicht erwähnt. es wird nur dargestellt wie böse sie sind. die kennen keinen einzigen präsidenten/diktator von der UDSSR! sie selbst loben sich natürlich dass es besser nicht mehr geht und man meinen könnte sie hätten die welt erschaffen. die waren ganz erstaunt als sie vom moz mal etwas über die hintergründe erfahren haben

    jetzt meine frage, sollte das ziel eines jeden lehrers nicht seine schüler so zu erziehen einen freidenkenden und gut informierten menschen zu machen der allem kritisch gegenübersteht und dinge hinterfragt?
    Could you do it slower and with more intensity?

  2. #2
    Tastaturquäler Avatar von MinasTirith
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    Diese Erfahrung musste ich leider auch machen und das hier mitten in Deutschland. Meine Klasse war damals zum Austausch in einer Ami-Schule in den Kelly-Barracks in Stuttgart. Dort gibt es eine eigene kleine Ami-Stadt mitten in Stuttgart mit Schule, Supermärkten und sonstigem. Als Währung gilt nur der Dollar.

    Wir waren dort einen Tag lang in deren Unterricht dabei und das haben wir uns so manches mal an den Kopf gefasst. Vor allem was Geschichte angeht oder Politik.

    Die Amis sind dafür bekannt, das sie es nicth für nötig halten, die Weltgeschichte ihren Kindern zu erklären. Wozu auch? Die Welt richtet sich ja schliesslich nach den USA und nach dem American Way Of Life.

    Jaja, jetzt kommen gleich wieder einige angesprungen und schreien auf, dass ich die USA wieder schlecht mache. Aber das ist nun mal so.

    Vor ca. einem Jahr wurde in den USA an Highschools eine Umfrage gemacht zur Politik und aktuellen Lage in Europa. Das Ergebnis war so krass, das man das ganze wiederholt hat, da man es nicht glauben wollte.

    Hier nur ein paar Auszüge:
    Der aktuelle Bundeskanzler der BRD ist Adolf Hitler.
    Belgien ist Bundesland von Fankreich.
    Holland ist das europäische Kolumbien.

    Solche Antworten erhielten sie auf ihre Fragen. Diese Antworten verdeutlichen mehr als alles andere wie gut der Wissensstand amerikanischer Jugendlicher ist. Man kann es denen nicht einmal vorwerfen, denn sie wissen es ja nicht besser und haben leider auch kaum eine Möglichkeit das zu ändern. Selbst die intellektuele Schicht in den USA hat ähnliche Vorstellungen von Europa.

    Was teilweise über andere Länder gesagt wurde war noch viel schlimmer. Russland und alle ehemaligen Ostblock-Staaten sind so zurück geblieben, dass es dort kaum Autos oder Fernseher gibt. Sowas kann man nicht mehr akzeptieren.

    Sorry, aber die USA haben wohl die mieseste Allgemeinbidlung die man in einem modernen Industriestaat finden kann. Da sind die Resultate in Deutschland ja noch bombastisch im Vergleich dazu.
    Tu erst das Notwendige,
    dann das Mögliche
    und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
    Franz von Assisi


  3. #3
    DerBademeister
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    Ich weiss nicht mehr, wer mir den Link gegeben hat, aber egal.
    Laut einer CNN-Stude wissen

    XXX % aller wehrdienstfähigen Amis im Alter von 18-24 Jahren auf einem Atlas nicht zu finden

    87% den Irak
    83 % Afghanistan
    >50 % New Jersey
    ~ 33 % New York
    ~ 15 % finden nicht mal die USA selbst auf der Karte.

    In der Tat ist der einzige Deutsche, den die Amis kennen, Adolf Hitler. Das er nicht mal Deutscher ist, lassen wir der Einfachheit halber mal gleich weg.

    In der Regel wird man in den USA als erstes gefragt, ob man mit Hitler verwandt sei. Es kam auch schon vor, das wir gefragt wurden, ob in Deutschland Bäume wachsen, oder ob sich unsere Frauen die Achseln rasieren.

    Andererseits...die Weltfremdheit der Amerikaner kann man schon rein geologisch begründen. Sie leben auf einem riesigen Kontinent, auf dem man so gut wie alles machen kann - skilaufen, in der Sonne schmoren, surfen, in der Wildnis rumgurken...die Amis müssen dafür nicht wie wir in der Weltgeschichte rumreisen - sie haben alles zuhause.
    Da ist es nur logisch, das der Kontakt mit anderen Kulturen entsprechend spärlich ausfällt.

  4. #4
    Flinker Finger
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    Originally posted by DerBademeister@21.11.2002, 22:39
    Andererseits...die Weltfremdheit der Amerikaner kann man schon rein geologisch begründen. Sie leben auf einem riesigen Kontinent, auf dem man so gut wie alles machen kann - skilaufen, in der Sonne schmoren, surfen, in der Wildnis rumgurken...die Amis müssen dafür nicht wie wir in der Weltgeschichte rumreisen - sie haben alles zuhause.
    das ist für mich keine entschuldigung weil in australien schauts nicht anders aus nur bezweifle ich sehr dass die so eine geschichtsfälschung betreiben.

    von mir aus können sie sich ja als die besten überhaupt fühlen und sich auch so darstellen nur sollten sie auch kritik vertragen können wenn diese berechtigt ist und das was die da machen ist ja wirklich das letzte! wenn das über mehrere generationen so weiter geht wird irgendwann mal niemand mehr die wirkliche geschichte in den USA kennen und die regierung kann noch mehr ihre rechte einschneiden zb in dem man nach und nach punkte aus der verfassung streicht oder einfach nicht erwähnt dass es sowas wie menschenrechte gibt. ich halte diese entwicklung für sehr gefährlich denn wer die macht über die vergangenheit hat hat auch die macht über die zukunft. bis jetzt hatte ich eine zukunft wie sie in 1984 beschrieben wird für unmöglich gehalten, aber wenn man jetzt schon anfängt die jugend in einem solchen ausmaß zu manipulieren und es keinen kümmert dann ist sie durchaus möglich =(
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  5. #5
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    Was erwartet Ihr von einem Land, in welchen man bei einer Wahl zwischen einer rechten (Demokraten) und einer extrem rechten (Republikaner) Partei wählen kann.
    Man braucht sich doch nur amerikanische Filme ansehen. Egal welchen, z.B. Herkules, das hat mit der eigentlichen Geschichte aber überhaupt nichts zu tun oder den Kung-Fu Robin Hood. Es zeigt nur das amerikanische Weltbild, keinerlei Geschichtlicher Zusammenhang. Oder nehmt Xena, die traf Herkules und Julius Caesar, da liegen wahrscheinlich 600 Jahre dazwischen. Herkules kann ich zeitlich nicht 100% einordnen, wer kann das schon. Aber Julius Caesar lebte um 50 n.Chr.
    Aber das Beste ist, wenn Amerikaner über Traditionen reden, ein echter Brüller.
    Wenn ihre Soldaten Exerzieren, wie britische und dies bezeichnen sie dann als ihre Tradition.
    Hill-Billy-Bush zeigt ja sowieso jeden den durchschnittlichen Bildungsgrad der USA!!!
    Nie werde ich sein Verbot für den Anbau von Kakao vergessen!!!
    Fear...fear attracts the fearful...the strong...the weak...the innocent...the corrupt...Fear...Fear is my ally..

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  6. #6
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    Man braucht sich doch nur amerikanische Filme ansehen. Egal welchen, z.B. Herkules, das hat mit der eigentlichen Geschichte aber überhaupt nichts zu tun oder den Kung-Fu Robin Hood. Es zeigt nur das amerikanische Weltbild, keinerlei Geschichtlicher Zusammenhang. Oder nehmt Xena, die traf Herkules und Julius Caesar, da liegen wahrscheinlich 600 Jahre dazwischen. Herkules kann ich zeitlich nicht 100% einordnen, wer kann das schon. Aber Julius Caesar lebte um 50 n.Chr.
    An dieser Stelle fällt mir wieder ein Chatstylekommentar ein: LOL? Entweder entgeht mir hier die Ironie deines Beitrags oder du meinst das wirklich ernst. Vor allem im Falle von Xena - schonmal drüber nach gedacht, dass sich die Serie nicht sonderlich ernst nimmt und reale Ereignisse BEWUSST verfälscht. Manchmal scherzhaft, manchmal etwas ernster - es ist halt eine Fantasyserie und hat nix mit irgendwelchen nicht vorhandenen Geschichtskenntnissen zu tun.

    Zurück zur Thematik: ich sag nur "PISA-Studie". Also erstmal vor die eigene Haustür schauen und dann ablästern, soviel schlauer ist unsre heranwachsende Generation ERSCHRECKENDERWEISE auch nicht mehr. Natürlich gibts wie immer positive Ausnahmen - so wird das bei unsren amerikanischen Mitmenschen sein. Da ich Verallgemeinerungen hasse, schweige ich erstmal und wünsche noch viel Spass beim Ablästern über die Amerikaner. Ich nutze hingegen die Zeit und lerne noch ein wenig.

  7. #7
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    komm ich aus österreich und wir sind immerhin in den top 10


    aber zurück zum thema. der mozi meinte heute noch dass die hälfte der klasse nicht das world trade center kannten meinten auch noch 5 (von ca 20) dass der angriff sicher von Hitler kommen müßte! wenn ein land so stolz darauf ist im 2ten WK gewonnen zu haben dann könnte man ja wenigstens erwarten dass die folgenden generationen wissen, dass hitler schon seit über 50jahren tod ist
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  8. #8
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    Originally posted by Kaff@22.11.2002, 14:41
    Vor allem im Falle von Xena - schonmal drüber nach gedacht, dass sich die Serie nicht sonderlich ernst nimmt und reale Ereignisse BEWUSST verfälscht. Manchmal scherzhaft, manchmal etwas ernster - es ist halt eine Fantasyserie und hat nix mit irgendwelchen nicht vorhandenen Geschichtskenntnissen zu tun.
    Das Problem liegt, wie üblich, ganz woanders: Die Autoren der Serie wissen durchaus, daß sie keine echte Geschichte wiedergeben; die meisten Zuschauer in den USA wissen es vermutlich nicht. Begründung: Die Autoren der Serie gehören zu einer kleinen, nicht exemplarischen Gruppe in den USA, denn sie haben in der Regel bereits einen überdurchschnittlichen (Allgemein-) Bildungsstand, der durch die Internationalität ihrer Branche ständige Schulung, sowohl gezielt als auch zwangläufig, erfährt.

    Mangels praktischer Studien und/oder statistischer Erhebungen kann ich es zwar nicht belegen, aber ausgehend von vergleichbaren Studien wage ich zu schätzen, daß zirka 80% der Fernsehzuschauer in den USA die historisch-mythischen Versatzstücke unreflektiert in ihr lückenhaftes Geschichtswissen eingliedern. Und das zieht selbst den Griechen die Lederhosen aus.
    <span style='font-family:Arial'><span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
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  9. #9
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    Minas: Jaja, jetzt kommen gleich wieder einige angesprungen und schreien auf, dass ich die USA wieder schlecht mache.
    Gut, dann verkneife ich mir das mal, obwohl es mir schwer fällt, aber nur Ausnahmsweise.


    Kaff erwähnt die Pisa Studie. Also hier mal ein paar Platzierungen:

    Lesekompetenz: D = 21, USA = 15, Ö = 10
    Mathematik: D = 20, USA = 19, Ö = 11
    Naturwissenschaften: D = 20, USA = 14, Ö = 8

    Wir Deutschen sollten lieber schweigen wenn es um Bildung geht. IMO sind die Amerikaner genauso gebildet, bzw. ungebildet, wie wir. Ach ja, mal ne Frage. Amerikaner kennen sich also nicht so mit europäischer Geschichte aus. Wie gut kennt der Durchschnittsdeutsche denn die amerikanische Geschichte?

    Eins stimmt jedoch, die Amerikaner tauchen ihre Geschichte in viel rosarote Farbe. Natürlich verschweigen sie all die Grausamkeiten die passiert sind, und wenn man genau weiß das der Feind der rote Teufel ist kann man sich ungehemmt dem „American way of Life“ hingeben.

    So, auch wenn es Simara nicht gefallen wird, komme ich mal auf das Nachkriegsdeutschland zu sprechen. Nach dem 2ten Weltkrieg hat man auch hier versucht alles zu vertuschen. Das ging auch gut bis dann die 68er die rosarote Farbe weggewischt haben. Die Frage die ich mir jetzt stelle ist: Wieso gibt es in Amerika nicht so eine Bewegung?

    IMO (extra für Kaff) hat das was mit der Erziehung zu tun. Die Eltern der 68er wollten das so etwas wie Hitler nicht noch mal passiert. Dazu sind Kinder notwendig die selber denken und ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein haben um auch mal unbequeme Fragen zu stellen.

    Schauen wir mal über den Teich. Das ganze amerikanische System ist knallhart. Wer keine Leistung bringt bleibt auf der Strecke, aber auch Außenseiter werden, anstatt das man versucht sie zu integrieren, nur weiter ausgegrenzt, nicht umsonst laufen da so viele Amok. Also damit die Kids auch schon mit dem Strom schwimmen gehts ab zum Sport und auch sonst sorgen Mam & Dad dafür das er / sie ein Mitschwimmer wird. Das führt natürlich auch dazu das Information einfach so akzeptiert werden, so werden dann, im Laufe der Zeit, Lügen zu Wahrheiten.

    Seit der PISA Studie heißt es auch bei uns das die Kids mehr Disziplin brauchen. Ich finde das diese Entwicklung gefährlich ist. Wie Alucard schon schrieb, das Ziel sollte es doch sein freidenkende und gut informierte Kinder zu erziehen. Also nicht zu angepassten Mitschwimmern die sich fürchten auch mal Wasser zu schlucken.

    Amerikaner sind auch gebildet. Viel zu viele sind aber leider auch viel zu angepasst um ja nicht ausgegrenzt zu werden, da sie Angst davor haben, denn in den USA gibt es niemanden der einen auffängt. Das ist Amerikas eigentliches Problem, dagegen hilft auch nicht das beste Bildungssystem der Welt, denn Wissen an sich hilft einem nicht, es geht darum wie man es nutzt. Ich hoffe das Doris ihrer Tochter bald mehr Taschengeld gibt, und außerdem das all diejenigen die mehr Disziplin verlangen, und ganz nebenbei noch mal eben so das Solidarsystem aushebeln wollen, damit wir auch ja alle besser funktionieren, auch mal über die Folgen nachdenken.



    Last edited by Loser at 22.11.2002, 17:21
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  10. #10
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    lol die Amis na das is wieder ein Thema..

    IMO
    Die USA bzw die Mehrheit ihrer Bürger haben es schlicht nicht verdient, so bedeutend zu sein. Zu sehr entwickeln sie sich zurück, zu gefährlich sind sie für die Welt als dass sie für den Menschen repräsentativ sein könnten und IRGENDWELCHE Zügel in der Hand haben sollten.

    Irgendwie wirklich schade. Amerika, die USA als Einheit usw, diese Dinge wurden größtenteils intelligent erschaffen (ich lasse die Grausamkeit mit den Indianern einmal aus dem Spiel), nur - Macht macht korrupt. Zu sehr gefällt den Amis ihre Rolle, und mit der Zeit haben sie sich von einem Staat zu DEM Staat entwickelt, der sich die Rolle der Weltpolizei schon viel zu lange anmaßt.

    Un peu wie ein schlechter Film
    Heute streben die Amis nach der Weltherrschaft und geben sich auch keine Mühe das irgendwie zu verbergen.
    Wenn man hier auch nur an der Oberfläche kratzen will sitzt man schon ratlos vor der Tastatur, so unendlich viel Dreck haben die Amis am Stecken, die machen dem Irak ernsthafte Konkurrenz in der Achse des Bösen.

    Die Lächerlichkeit der Terrorismusbekämpfung (als Vorwand für die totale Überwachung der Welt; über die Verstrickung der Bin Ladens mit der AmiWirtschaft fang ich gar nicht erst an zu reden), die (absichtlich gehalten) geistig behinderte breite Masse der objektives Denken fremd ist und die nix kann außer bush grölen, die mit Blut geschriebene Vergangenheit, und jetzt der Irak Krieg. Einem jeden intelligenten Menschen sollten hier die Worte fehlen. Aber ist es wo anders anders? In China, Russland, teilweise auch Europa sind ähnliche Leute an der Macht.

    Was einen an Amerika so ankotzt IMO ist die Tatsache dass sie sich trotzdem für die aller grössten besten stärksten schönsten halten.

    Nieder mit Amerika.
    Irgendwann
    und irgendworin
    steckt wo was drin
    und sagt:
    Servas,
    i bin da Sinn
    irgendworin
    und irgendwann
    aber dann...

    (Josef Hader)

  11. #11
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    ok ok ich weiss mit uns siehsts bei der pisa studie auch net so rosig aus aber wenn da amis ankommen zum schulaustausch und dann fragen ob wir sowas wie fernseher und kühlschränke kennen, als dann einige von uns drüben waren wurde ihnen der kühlschrank vom vater dann erklärt: "also da kann man sachen rein machen damit sie kühlbleiben" bitte da kann ich nix mehr zu sagen.
    in einer ähnlichen studie haben auch neu seeländer ihr land nicht gefunden, ich persönlich kann mir nicht so recht vorstellen wie man das verfehlen kann, direkt neben australien und australien ist nun wirklich groß.
    wie die amis ihr land nicht finden muss ich auch grübeln zumal die doch meist eine andere karte haben auf der amerika in der mitte ist und europa am rechten rand und asien links davon...
    in der vom bademeister erwähnten studie steht auch das etliche der versuchspersonen nicht wissen ob deutschland im 2.wk ein verbündeter war oder nicht. also wenn sie nicht mal mehr wissen ob unsere opas für oder gegen sie waren, dann dürften sie nun wirklich nicht mehr darauf rumreiten.
    &quot;Logbuch des Käptns, es regnet schon den ganzen Tag und Niemand mag mich&quot;

    &quot;Logbuch des Käptns, ich habe mein Toupet verloren und mein Hüfthalter bringt mich um, die neuen Pomps passen auch nicht zur Uniform, was für ein Leben.&quot;

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  12. #12
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    Eigentlich gefällt es mir immer ungemein über die USA herzuziehen, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto offensichtlicher wird mir das wir den USA nacheifern und daher unsere Gesellschaft nur eine Vorstufe der amerikanischen Gesellschaft ist.
    Bei der Allgemeinbildung kann man sicherlich sehr viel über die Amis lachen, aber wenn ich in meine eigene Schulbildung angucke, dann sehe ich auch schon sehr extreme Beispiele für eine zunehmende Volksverdummung (1. Erdkunde 9. Klasse: Weltkarte, Ch=China oder &#39;Ära Stresemann&#39;? Ich habe nirgendswo ein Buch von dieser Frau gefunden).

    Btw, Bei dem Buch Fahrenheit 451 sind mir sehr deutliche Parallelen zu der heutigen Gesellschaft aufgefallen.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  13. #13
    DerBademeister
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    wenn das über mehrere generationen so weiter geht wird irgendwann mal niemand mehr die wirkliche geschichte in den USA kennen und die regierung kann noch mehr ihre rechte einschneiden zb in dem man nach und nach punkte aus der verfassung streicht oder einfach nicht erwähnt dass es sowas wie menschenrechte gibt.
    Die Amerikanische Verfassung hat in 220 Jahren 14 Veränderungen erfahren.
    Das deutsche Grundgesetz hat in 55 Jahren 50 Änderungen erfahren.

    das ist für mich keine entschuldigung weil in australien schauts nicht anders aus nur bezweifle ich sehr dass die so eine geschichtsfälschung betreiben.
    Dann rede mal mit einem Australier, wie ER die Aboriginees sieht. Und dann zweifle das nochmal an.

    Zusammenhang. Oder nehmt Xena, die traf Herkules und Julius Caesar, da liegen wahrscheinlich 600 Jahre dazwischen. Herkules kann ich zeitlich nicht 100% einordnen, wer kann das schon. Aber Julius Caesar lebte um 50 n.Chr.
    Cäsar ist 44 vor Christus gestorben. Nimm&#39;s mir nicht übel - aber anderen Unwissen vorwerfen und selber keinen Plan haben kommt nicht gut.

    Also erstmal vor die eigene Haustür schauen und dann ablästern, soviel schlauer ist unsre heranwachsende Generation ERSCHRECKENDERWEISE auch nicht mehr. Natürlich gibts wie immer positive Ausnahmen - so wird das bei unsren amerikanischen Mitmenschen sein. Da ich Verallgemeinerungen hasse, schweige ich erstmal und wünsche noch viel Spass beim Ablästern über die Amerikaner. Ich nutze hingegen die Zeit und lerne noch ein wenig.
    Dito. Viele von Euch begehen den Fehler, das eigene geistige Niveau und das der näheren Umgebung (Freunde, Familie) mit der Allgemeinheit gleichzusetzen - dem ist aber nicht der Fall. Vermutlich sind die meisten Leute die hier in diesem Board schreiben schon deutlich intelligenter als der Durchschnittsdeutsche. Denn Hauptschüler die keine drei Sätze schreiben können, wird man hier nicht finden - und die machen auch einen größeren Teil unserer Gesellschaft aus.

    Wir (Gymnasiasten aus dem barbarischen Bayern) hatten jüngst das Vergnügen, an einer Führung durch den Reichstag teilzunehmen. Natürlich werden dort die Gruppen nicht einzeln, sondern mehrere Gruppen gleichzeitig durchgeschleust, so das auch eine weitere Gruppe teilnahm. Diese Herrschaften, nur wenig jünger als wir, konnten die fast schon peinlich banalen Fragen des Führers (oder sollte ich Gruppenleiter sagen? Führer und Reichstag....das ist ja politisch unkorreeeeeekt&#33, à la "Wer ist unser Bundeskanzler" "Wer ist unser Bundespräsident", nur mit desinteressierten und unwissenden Gesichtern beantworten.

    Seit der PISA Studie heißt es auch bei uns das die Kids mehr Disziplin brauchen. Ich finde das diese Entwicklung gefährlich ist. Wie Alucard schon schrieb, das Ziel sollte es doch sein freidenkende und gut informierte Kinder zu erziehen. Also nicht zu angepassten Mitschwimmern die sich fürchten auch mal Wasser zu schlucken.
    Nun, das antiautoritäre System hat ebenso versagt wie das autoritäre aus der Zeit unserer Vorväter, was heute aufgrund des Wertewandels sowieso nicht mehr funktioniert. Ich denke Disziplin ist wichtig, solange sie sinnvoll ist und auf dem Prinzip der Gerechtigkeit fußt. Psychologisch ist es erwiesen, das Kinder Grenzen brauchen, das sie jemanden brauchen, der ihnen diese Grenzen aufzeigt. Mamma und Papa arbeiten mittlerweile, und Sohnemann wird dann von Arabella und Richterin Salesch erzogen - das Ergebnis darf ich täglich an meiner Schule bewundern.

    IMO
    Die USA bzw die Mehrheit ihrer Bürger haben es schlicht nicht verdient, so bedeutend zu sein. Zu sehr entwickeln sie sich zurück, zu gefährlich sind sie für die Welt als dass sie für den Menschen repräsentativ sein könnten und IRGENDWELCHE Zügel in der Hand haben sollten.
    Haben wir es denn verdient?
    Wenn ich mir unser Volk so anschaut, so ist das deutsche Sendungsbewusstsein immer noch vorhanden, wenn auch wesentlich subtiler als noch zu Zeiten unseres kolonialen Wilhelm 2 oder eines Adolf Oberlippenbart.
    Die ganze westliche Welt hat das Problem, ihren - unseren - Lebenstil für den einzig wahren und richtigen zu halten, so wie wir das schon seit tausenden Jahren tun.
    Die Amerikaner leben diese westliche Geisteshaltung lediglich aktiver aus als wir, aber vorhanden ist sie bei uns genauso.
    Ich meine hey: Wie kann so ein Eingeborener in Afrika nur glücklich sein ohne Fernseher und Kühlschrank? Sowas geht doch nicht....wir müssen dem HELFEN.

    Think about it.

  14. #14
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    Die kleine Fragestunde für den sinnerfüllten Freitagabend; Antworten mag sich jeder selbst geben:
    • Darf man als deutscher Staatsbürger nicht die Verblödung in den USA konstatieren, wenn es diese (nachgewiesenermaßen) auch hier gibt?
    • Darf man als deutscher Staatsbürger die Verblödung in den USA konstatieren, wenn man gnädigerweise darauf hinweist, daß es diese (statistisch belegt) in geringer Form auch hier gibt?
    • Ist Verblödung überhaupt meßbar?
    • Ist es überhaupt relevant, wo Verblödung stattfindet?
    Und wenn wir schon von Problemen der westlichen Welt reden: Das hauptsächliche Problem der westlichen Welt scheint es zu sein, daß sie häufiger nach Problemen, weniger nach Lösungen sucht.
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  15. #15
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    Haben wir es denn verdient?
    Es geht nicht darum ob es wer verdient hat, weil eindeutig lässt sich die Frage natürlich nicht beantworten, wer unanfechtbar das recht hat die Menschheit zu repräsentieren.
    Was ich ansprechen wollte war mehr die Tatsache dass die Amis sich dieses Recht einfach herausnehmen.
    Irgendwann
    und irgendworin
    steckt wo was drin
    und sagt:
    Servas,
    i bin da Sinn
    irgendworin
    und irgendwann
    aber dann...

    (Josef Hader)

  16. #16
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    Vieles was hier geschrieben wurde ist richtig. Auch ich musste jetzt beim lesen feststellen, das sich auch hier diese "Verblödung" langsam aber sicher verbreitet. Hierzu ein Beispiel:

    Im Büro haben wir mal einen Witz über die Jacke eines Praktikanten von der FH gemacht. Als wir ihn aufklärten und meinten die Jacke wäre im Stil der Kleidung von Mao Tse-Tung geschnitten, sah er uns erst mal blöd an. Dann fing er das lachen an und meinte folgendes:
    "Ja, den kenne ich, das ist doch dieser Katzenzüchter aus Holland. Der kam erst vor kurzem im Fernsehen."
    Nach diesem Kommentar sind wir fast an Herzversgen gestorben.
    Als ich dann mal im Büro rumfragte ob jemand wisse wer Mao sein, da bekam ich die krankesten Antworten seit langer Zeit zu hören. Die häufigste aber war noch immer das er ein Kaiser aus der Ming-Dinasty wäre.

    Es ist schon erschreckend wo das Niveau der Allgemeinbildung angekommen ist. Aber es wird die kommenden Jahre wohl noch viel schlimmer werden. Als ich noch studierte, da kam mir oft der Gedanke, dass es wohl besser wäre meine Kinder (falls ich mal welche haben werde ) selber erziehen sollte. Denn das was da auf Lehramt studierte, konnte gerade mal einen Stift halten und halbwegs lesen. Wie die das einem Kind beibringen sollen ist mir schleiherhaft.

    Das Problem liegt aber wohl in unserer Gesellschaft. Eine Ursache für diese ganze Situation ist mit Sicherheit die antiautoritäre Erziehung. Denn sie hat vieles zerstört was an Wissen da war, da man ja der Meinung war - und leider manche heute noch immer - es sei unnötig den Kindern das Lernen zu zeigen. Viel wichtiger sei, das sie machen dürfen was sie wollen. Heute, da keiner mehr bereit ist mal die Grenzen aufzuzeigen, sollen das die Lehrer machen. Doch diese sind genau so unfähig dazu. Ja unfähig.

    Meine Eltern sind Lehrer und ich habe mich viel in Lehrerkreisen bewegt und auch heute noch bin ich immer mal wieder unter diesen Leuten. Was ich da zum Teil sehe und höre verschlägt mir die Sprache. Von so Kommentaren wie "Was soll man denen schon erklären, die hören doch sowieso nicht zu" bis hin zu "Man darf die Kinder nicht zu sehr mit Allgemeinwissen vollstopfen. Sie müssen ganz andere Dinge lernen, die sind viel wichtiger".

    So lange wie die Lehrer nicht umdenken und die jetzige junge Generation nicht merkt, das es ohne eine gewisse Stränge und ohne Druck nicht geht. So lange wird das ganze immer schlimmer werden. Druck ist heute leider etwas das man immer öfter erfährt. Vor allem das Berufsleben ist da knallhart und wenn man da überleben möchte, dann sollte man das früh lernen.

    Aber ich bin vom Thema abgekommen.

    Es stimmt schon das wir vor der eigenen Haustür kehren sollten (auch wenn ich kein Deutscher bin). Aber es ist hier noch nicht so schlimm wie drüben. Noch immer hat man hier ein grösseres Allgemeinwissen wie drüben, auch wenn es nur wenig ist. Aber so lange wie wir das noch haben, so lange sind wir noch immer besser.

    Die Amis werden den Preis eines Tages zahlen müssen für ihre Denkweise. Hoffen wir nur, das er nicht so hoch ausfällt wegen der Jugend, denn die wird den Preis zahlen müssen.
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  17. #17
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    Heute, da keiner mehr bereit ist mal die Grenzen aufzuzeigen, sollen das die Lehrer machen. Doch diese sind genau so unfähig dazu. Ja unfähig.
    Da muss ich dich leider etwas korrigieren. Bevor die Kinder in die Schule gehen, haben die Eltern theoretisch gesehen 6 Jahre lang Zeit, ihre Kinder zu erziehen. Und auch nach der Schule geht diese Arbeit der Eltern weiter.
    Klassenlehrer haben 20 - 25 Kinder vormittags zwischen 4 - 6 Stunden, wie bitte sehr sollen sie es schaffen, ALLEN Kindern die Grenzen aufzuzeigen?
    Das hat nichts mit Unfähigkeit zu tun, sondern vielmehr damit, dass einige Eltern das ganze wieder zerstören.
    Hier ein kleines Beispiel:
    Mein Neffe schwänzt die Schule und schreibt nur noch schlechte Noten. Aber anstatt das Kind (14 Jahre) zu bestrafen (wie wäre es mit Hausarrest? hat bei meiner Generation geklappt), schenken sie ihm zum Geburtstag einen PC&#33;&#33;&#33;&#33;&#33; Ich fasse mir an den Kopf, also ehrlich.... Soviel zu "Grenzen aufzeigen".

    Aber zurück zum eigentlichen Thema.
    Auch ich habe "Horrorgeschichten" darüber gehört, was die Amis von uns Deutschen denken. Der Sohn einer Arbeitskollegin war auch für ein Jahr drüben, die Kühlschrank-Geschichte (Geräte mit dem man Nahrung kalt halten kann) kam auch von ihm.
    Doch ich hoffe inbrünstig, dass der Großteil der Amis in seinem Denken geschichtlich weiter entwickelt ist. Irgendwo las ich, dass einige glauben, Hitler wäre unser Präsident , oh Mann, kein Wunder dass sie auch glauben, wir gehen zum Scheißen in den Garten und buddeln ein Loch.

    Ich will es nicht glauben, aber mir kommt es fast so vor, als denken die Amerikaner sie seien die technisch am weitesten entwickelte Nation. Oder irre ich mich da????

    Ach ja, und noch eins. So aus Jux und Dollerei haben mein Mann und ich gestern im Internet nach Weltkarten geguckt und unsere ("nur" Realschüler) Kenntnisse in Erdkunde gecheckt. Ich muss zugeben, es gibt massig Staaten auf der Erde und kennen kann man nicht alle, aber die meisten bekannten haben wir schon korrekt gefunden und auch richtig erkannt

  18. #18
    DerBademeister
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    Doch ich hoffe inbrünstig, dass der Großteil der Amis in seinem Denken geschichtlich weiter entwickelt ist. Irgendwo las ich, dass einige glauben, Hitler wäre unser Präsident , oh Mann, kein Wunder dass sie auch glauben, wir gehen zum Scheißen in den Garten und buddeln ein Loch.

    Ich will es nicht glauben, aber mir kommt es fast so vor, als denken die Amerikaner sie seien die technisch am weitesten entwickelte Nation. Oder irre ich mich da????
    Sehr richtig. Es ist tatsächlich die MEHRHEIT die denkt, das Adolf Hitler noch an der Macht ist. Denn Adolf ist der einzige "Deutsche" (bis auf Arnold Schwarzenegger), den sie überhaupt kennen. Natürlich ham die von Gerd oder Helmut noch nie was gehört.

    Und eben weil ihr Horizont an Eastcoast und Westcoast endet, haben sie keine Ahnung von der Welt da draussen. Wer die Verhältnisse in anderen Ländern nicht kennt, wird ganz logisch immer glauben das er der beste, weitentwickeltste ist.

    Das ist schon eine Ironie des Schicksals. Ein Riesenreich, das die Welt beherrscht, und dessen Bevölkerung so unglaublich verdummt ist, das es schon weh tut.

  19. #19
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    Originally posted by DerBademeister@24.11.2002, 17:12
    Sehr richtig. Es ist tatsächlich die MEHRHEIT die denkt, das Adolf Hitler noch an der Macht ist. Denn Adolf ist der einzige "Deutsche" (bis auf Arnold Schwarzenegger), den sie überhaupt kennen. Natürlich ham die von Gerd oder Helmut noch nie was gehört.
    also wirklich willst uns österreichern doch nicht "unseren" Arni abstreiten oder?&#33; immerhin hat ers jetzt drüben zum govaneur geschafft (obs gut für den bundesstatt sein wird ist vielleicht zweifelhaft aber intellegenter als die meisten amis wird er wohl sein=)
    Could you do it slower and with more intensity?

  20. #20
    Mittlerer SpacePub-Besucher Avatar von scififan
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    also, ich will jetzt hier ganz bestimmt keine lanze für die usa brechen, auch ich bin der meinung, dass die amis ihr "we are the best - forget the rest" -feeling ein wenig zu ernst nehmen.

    ein paar dinge möchte ich aber auch mal kurz anmerken. auch ich war ein jahr in amerika - in florida um genau zu sein - und bin dort zur high-school gegangen. es stimmt - die amis sind blöde - aber nur zum teil. auch dort gibt es schüler, die wirklich lernen wollen und sehr an anderen ländern interessiert sind. ich wurde dort komischer weise nie gefragt, ob wir auch kühlschränke oder autos in deutschland hätten (okay, meine freundin aus schweden wurde es gefragt, aber wer weiß schon, ob die in schweden autofahren ) in einem klassenzimmer hing sogar eine deutschlandkarte (okay, das war bei mrs. seifried, die einen deutschen mann geheiratet hatte und deutsch unterrichtete, aber immerhin)
    sicherlich ist es kein aushängeschild für die amerikanische schulbildung, wenn amerikanische schüler einer deutschen ihren englischaufsatz zum korrigieren geben (und diese dann auch noch dermaßen peinliche fehler findet ... ), aber von dem engagement der amerikanischen lehrer können sich die hier rumlaufenden gerne ein großes stück abschneiden. es ist nicht die schuld der lehrer, dass die kids ne allgemeinbildung zum heulen haben, sondern ein krasser fehler des schulsystems. die schüler können, wie schon erwähnt fast alle fächer abwählen, aber auch genausogut sehr schwierige kurse aussuchen, wenn sie interesse an bildung haben. der fehler ist dabei: welcher 15 oder 16-jährige teenager hat schon interesse an bildung? diejenigen, die schwere fächer wählen, hoffen, dass es möglichst wenige ihrer freunde erfahren, weil sie sonst schnell als streber gelten&#33; (kennt man auch von hier, oder?)
    sports sports sport - das ist wichtig für diejenigen, die nicht so die leuchte im unterricht sind, und anstatt mit den schwächeren schülern intensiver zu lernen (wie das durch unser schulsystem - so viele nachteile es auch haben mag - möglich gemacht wird) wird ihnen eingeredet, dass sie ja auch mit guten sportlichen leistungen ein stipendium fürs college bekommen können.
    womit wir auch schon beim nächsten punkt wären: den weiterführenden schulen in den usa. die studiengebühren stellen so manche familie vor die wahl: für eine gute ausbildung meiner kinder kann ich entweder eine riesenhypothek auf mein haus aufnehmen (eigentum ist in den usa die regel, die wenigsten familien wohnen zur miete, zumindest in florida), oder ich erzähle dem kind, dass es sich im football, soccer, tennis, schwimmen oder was auch immer mal schön anstrengen soll, damit es ein sport-stipendium bekommt.
    das erste semester an einer der unis in tampa kostete meine gasteltern für meine gastschwester schlappe 7000 dollar&#33; (ehrlich - ist kein witz&#33 in den folgenden semestern konnte sie durch gute leistungen kleinere stipendien ansammeln, so dass sich die ausgaben reduzierten.
    alles in allem haben wir es in unserem system gar nicht so schlecht ... wenn nur die lehrer etwas mehr initiative zeigen würden, und die eltern einsehen würden, dass sie nicht von dem moment an, in dem das kind den kindergarten betritt, die verantwortung für die erziehung ihrer nachkommen komplett in die hände der kindergärtnerinnen und lehrer abgegeben haben.

    liebe grüße,

    steffi
    TUE ES ODER TUE ES NICHT - ES GIBT KEIN VERSUCHEN! (Yoda)

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