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Thema: Enterprise 2x09 - Eigenarten

  1. #1

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    Die Enterprise wirft einen genauen Blick auf ein ungewöhnliches schwarzes Loch, das Teil eines trinären Sonnensystems ist. Aber die Nähe des Schiffes zu dem stellaren Phänomen hat einen seltsamen Effekt auf die Crew, die ihre Beziehungen schwer belastet.
    also zwischen 1 (schlecht) und 10 (sehr gut) gibts von mir ne glatte 10.

    es wurde übrigens der re(e)d [] alert "erfunden".. oder besser gesagt entwickelt

  2. #2
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    So, nun hab ich die Folge auch endlich gesehen, hier mein Review und Comment:

    T'Pol möchte eine Singularität in einem drei Sternesystem mit einem schwarzen Loch untersuchen. Doch die Strahlung in diesem System hat unerwartete Folgen, jedes Crew-Mitglied (bis auf T'Pol) ist besessen von diversen Aufgaben: Tucker baut einen neuen Stuhl für den Cpt. (mit Cup-Holder), Reed entwickelt neue Sicherheits-Protokolle (unter anderem Roter Alarm), Hoschi versucht zu kochen und Phlox will Travis's Hirn operieren. T'pol gelingt es mit Hilfe des Cpt. den Einflußbereich der Strahlung zu verlassen und alles ist wieder gut.

    Von mir gibt es 6 von 10 Punkten: Hätten die Akteure ein wenig mehr von ihren morbiden, psychisch-labilen Manien rübergracht, würde diese Folge eine hervorragende Halloween-Episode abgeben
    "Die USA waren auf alles vorbereitet, außer auf einen Gegner" (Raimund Löw/ORF)

  3. #3

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    Also ich fand die Folge auch so interessant und sehr gelungen und würde sie daher mit 8,5 von 10 Punkten bewerten

    Hätte mich übrigens interessiert ob Porthos auch von dieser Strahlung betroffen war *G*

  4. #4

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    Originally posted by Firestorm@25.11.2002, 15:09
    ....

    Hätte mich übrigens interessiert ob Porthos auch von dieser Strahlung betroffen war *G*
    ich glaub nicht oder?
    der arme wurde ja vom "besessenen" archer angebrüllt als er sein futter wollte und gebellt hat. :unsure:

  5. #5
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    "Crackers Light" oder "Captain's Chair doesn't matter" - so hätte man die Folge auch nennen können. Oder um im Universum zu bleiben: "Now is the Naked Time again". Ich habe selten so "saubere" (oder sollte ich sagen "sterile") Streitereien erlebt - dementsprechend langweilig war es auch. Na gut, ich will nicht zu hart urteilen, manche Gags waren ganz amüsant. Aber das T'Pol als Vulkanierin resistent ist, war ja unglaublich kreativ. Da muss man doch wiedermal applaudieren, wie "fantasievoll" das Problem gelöst wurde... Wär doch interessanter gewesen, wenn Porthos als einziger resistent gewesen wäre.

  6. #6
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    Ich fand es äußerst unterhaltsam, 9 Punkte.

    ... und heute schau ich Dawn.
    "Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary
    Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
    -- Benjamin Franklin

    Now There's A lesson To Learn,
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    --

  7. #7
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    Irgendwie war die Folge nicht so wirklich interessant. Die Bessenheiten waren nicht unbedingt interessant, genauso wie die Streitereien eher steril wirkten. Die Lösung des Dilemmas stand mal wieder in bester Star Trek-tradition. Zufälligerweise sind die Vulkanier mal wieder gegen die Strahlung-der-Woche immun und zufälligerweise schafft es T'Pol den Captain davon zu überzeugen und zufälligerweise schaffen die beiden es das unendlich schwierige Hindernis zu überwinden und zufällig wachen alle Crewmitglieder ungefähr dreieinhalb Sekunden nach Ende des Spannungshöhepunkts auf. Irgendwie nicht so wirklich von Belang das Ganze. Ich geb mal 3 oder 4 Punkte von 10.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  8. #8
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    Eine ganz vorzügliche Folge. Zwar anfangs noch ein wenig schleppend, ging es später umso heftiger/lustiger zu. Archers Wutausbruch gegenüber Reed erinnerte ein wenig an die guten alten TOS-Folgen...wo der Captain noch rumschreien durfte.

    CONTRA: Wieder mal der blöde Joystick. Der hatte übrigens im heutigen ST-Film (Der Aufstand) seine Weltpremiere.

  9. #9
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    So überwältigend war die Folge nicht gerade. Die Story, das eine spezielle Strahlung dieses schwarzen Loches nur auf Menschen und Denobulaner wirkt, aber Vulkanier immun sind war doch ein wenig unglaubwürdig, wenn nicht sogar ein wenig absurd.

    Aber die Gags waren gut. Vor allem der mit dem tiefergelegtem Captains Chair, oder der mit dem "Reed Alarm", wobei ich mir vorstellen kann dass der in der englischen Originalversion besser kam ("Reed Alert" ).

    So im Nachhineein betrachtet war sie aber garnicht mal soo schlecht, weshalb ich ihr mal so 6-7 Sterne gebe.
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  10. #10
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    Originally posted by Capt.Korbus@19.10.2003, 00:13
    So überwältigend war die Folge nicht gerade. Die Story, das eine spezielle Strahlung dieses schwarzen Loches nur auf Menschen und Denobulaner wirkt, aber Vulkanier immun sind war doch ein wenig unglaubwürdig, wenn nicht sogar ein wenig absurd.
    Wieso nicht, Vulkanier sind uns physisch weit überlegen (und besser riechen können sie auch). Auf jeden Fall ziehe ich diese Alternative der des Doktors (oder sogar Portus) als Retter des Schiffes vor. Sein Fachgebiet ist nunmal die Ermittlung einer richtigen Medikation und nicht die der Navigation.

  11. #11
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    Ich fand es nett, dass sich die Besessenheiten so langsam aufgebaut haben. Anfangs waren es ganz normale Projekte/Aufgaben, in die sich die Leute hineingesteigert haben. So waren sie deutlich glaubhafter als z.B. Tashas Schwärmerei für Data bei TNG. Ich fand die Folge auf jeden Fall gut und die Streiterein auch nicht steril...
    I used to think it was awfull that life was so unfair. Then I thought wouldn't it be much worse if life were fair and all the terrible things that happen to us came because we deserve them? So now I take great comfort in the general hostility and unfairness of the universe.

  12. #12
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    @Agamemnon

    Aber es war auf jedenfall einer dieser ST typischen "Zufälle", ausgerechnet Vulkanier werden nicht von der ominösen Strahlung beeinflusst, nur Menschen und Denobulaner. Und dank der einen TNG Folge wissen wir ja wie ähnlich sich die vielen humanoiden Spezies sind, weshalb es mich auch verwunderte.
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  13. #13
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    So ein Zufall ist das garnicht.

    Die humanoiden Rassen haben einen gemeinsamen genetischen Ursprung. Dennoch haben sich die Rassen auf unterschiedlichen Planeten entwickelt und allt eine unterschiedliche Evolution durchlaufen. Der Fitzel DNA, die Menschen und Vulkanier teilen und die für eine rein außerliche Ähnlichkeit sorgt, muss noch nicht bedeuten, dass wir auch physiologisch gleich sind. Sogar die Vulkanier und die Romulaner haben sich seit ihrer Aufspaltung so unterschiedlich weiterentwickelt, dass Romulaner nicht wie Vulkanier medizinisch behandelt werden können.

    Es wäre genauso unlogisch gewesen, wenn diese Strahlung nur die Menschen befallen hätte und nur T'Pol und Phlox nicht betroffen gewesen wären. Außerdem hätte die Folge dann nicht mehr viel Spannung hergegeben, da die beiden zusammen die Problemquelle schneller identifiziert hätten und andere Maßnahmen hätten ergreifen können...
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  14. #14
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    Die Enterprise-Machen haben sich offenbar meine Kritik an den letzten Folgen zu Herzen genommen. Sie sehen nun offenbar ein, dass es einfach nicht reicht, ein lebensbedrohliches Szenario rund um den Captain und ein beliebig austauschbares weiteres Besatzungsmitglied zu schaffen, um Spannung zu erzeugen... deshalb ist es diesmal gleich die gesamte Crew!! Bravo, Leute! Eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung, aber mal ehrlich, dass könnt ihr doch noch besser, oder? Das nächste Mal nehmt doch bitte gleich die ganze Menschheit, oder noch besser, das gesamte Universum!!! *lol**

    Nun mal ehrlich: Wäre diese Folge nicht genau so (un)interessant und (un)spannend gewesen, wenn die Crew der Enterprise "nur" besessen geworden wäre??? Einige werden jetzt vielleicht einwerfen, dass dies nötig war, um T'Pol einen Grund zu geben, so schnell wie möglich vom schwarzen Loch wegzufliegen. Sorry, Leute, aber das hätte man auch anders lösen können: Die Enterprise hätte aufgrund eines Unfalls einfach nur RICHTUNG schwarzes Loch "stürzen" müssen, und schon hätte man die Storyline rund um T'Pol genau so weiterführen können, wie es dann schließlich auch geschehen ist...

    Positiv hervorzuheben sind bei dieser Folge natürlich die witzigen Teile der Handlung, die sich mit dem "Captain's Chair" und dem "Reed Alert" befassen *g*. Vor allem letzteres ist sehr gelungen, da sich viele ironische Anspielungen auf frühere ST-Serien und -Filme darin verstecken. Man fragt sich nach dieser Folge, ob die Macher den Gag mit Reed & Red schon immer geplant hatten, oder ob es sich hier einfach um eine glückliche Fügung des Schicksals handelt *g*.*

    Soweit zum positiven, was gibt es außer der ach-so-bedrohlichen Situation für die Crew sonst noch an dieser Folge auszusetzen? Zuerst muss man leider erwähnen, dass eigentlich alle für Enterprise so typische Schwächen auch hier wieder zu finden sind: Die Geschichte ist nicht sehr originell ("The Crew goes mad" - sowas hatten wir nun wirklich schon oft genug...) und nicht sonderlich spannend, und auch das "Der Captain, unser Held"-Syndrom feiert ein nichtgefeiertes Comeback, ist er doch der Einzige, der es schafft, die veränderte chemische Zusammensetzung seines Gehirns mit all ihren Auswirkungen durch reine Willenskraft zu besiegen...

    Wo wir grad schon mal dabei sind... also gut, ok, ich will die Idee mal schlucken, dass ein Ungleichgewicht verschiedener Stoffe im Gehirn eine Art Besessenheit auslösen kann. Nur... warum bezieht sich diese Besessenheit nur darauf, was man zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Ungleichgewichts gemacht hat? Warum kann sich diese Besessenheit nicht auch auf andere, wichtigere Dinge, die später hinzukommen, konzentrieren? Auch finde ich es ein wenig seltsam, dass T'Pol es schafft, Archer nur mit einer kalten Dusche und Kaffee zumindest teilweise von den Symptomen zu heilen. Denn inwiefern DAS Auswirkungen auf die Hirnchemie haben soll, soll mir bitte mal einer erklären...

    Fazit: "Eigenarten" ist ganz bestimmt kein Highlight, bietet aber aufgrund der Besessenheiten der Crew und einigen witzigen Anspielungen durchaus akzeptable Unterhaltung...*
    4/10
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


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