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Thema: Star Trek Into Darkness (Star Trek XII)

  1. #141
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Zum Film: Ja, ne, ich weiß nicht recht.

    Mehr dazu in ein paar Stunden .
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
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  2. #142
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Zum Film: Ja, ne, ich weiß nicht recht.

    Mehr dazu in ein paar Stunden .
    Na, jetzt weiß ich ja voll bescheid.

    (Wahrscheinlich wirst du auch zu den Rezensenten gehören, die sagen, dass es kein richtiges "Star Trek" mehr ist. )
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  3. #143
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Zum Film: Ja, ne, ich weiß nicht recht.
    In diese Richtung tendiere ich auch. Der Film war für mich zwar grundsätzlich unterhaltsam, kommt aber nicht über das Niveau eines 0815-Sommerblockbusters hinaus. Inwieweit das noch "Star Trek" genannt werden kann oder darf, möchte ich nicht einschätzen. Als eigenständige Geschichte ohne Bezüge auf das "Prime Universe" und die penetranten Injokes an jeder Ecke (Oh look, it's a tribble.) hätte der Film meines Erachtens besser funktioniert. So aber, werden mir Vergleiche ständig aufgezwungen und obwohl ich nie ein großer Fan der Trek-Serien war, verliert "Into Darkness" dagegen spielend einfach. Dem geneigten Fan zaubert das höchstens ein müdes Lächeln auf die Lippen, der Rest des Publikums erfreut sich lieber am mir persönlich zu hohen Tempo des Films. Ständig rennt, ballert, explodiert etwas und ich selbst habe keine Zeit auch nur überhaupt etwas davon setzen und auf mich wirken zu lassen. Der nächste Looping der Achterbahn ist nämlich gleich um die Ecke. Ist vielleicht auch besser so, denn über den Plot meines Lieblingsautorentrios sollte darf man nicht nachdenken. Es steckt zwar viel drin, aber wie so oft bei Lindelof und Co. ist kein Gedanke richtig zu Ende ausformuliert.

    Nun ja, der Film ist das, was die Star Trek Filme nie so richtig konnten: ein blinkendes, blitzendes Actionabenteuer. "Into Darkness" ist schnell, bunt und laut und nach dem Ende hat man schon fast wieder vergessen, worum es eigentlich ging.

  4. #144
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Na, jetzt weiß ich ja voll bescheid.
    Sitze eh schon am Review. Wird nur eine Herausforderung werden, es spoilerfrei zu halten.

    (Wahrscheinlich wirst du auch zu den Rezensenten gehören, die sagen, dass es kein richtiges "Star Trek" mehr ist. )
    In der Tat. Wobei das nur einer meiner Kritikpunkte ist, und bei weitem nicht der größte.

    tubbaccos Einschätzung teile ich übrigens voll und ganz. Tatsächlich hat er meine Meinung derart gut getroffen, dass ich mich echt bemühen werde müssen, mein Review so zu formulieren dass er nicht denkt ich hätte von ihm abgekupfert . Very well done, sir!
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  5. #145
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Viel mehr als das was Tubbo beschreibt, hab ich von "Into Darkness" eigentlich auch nicht erwartet. Freu mich dann also auf einen action- und effektreichen SF-Blockbuster. Wer damit nix anfangen kann, darf drauf hoffen, dass zumindest der 3. Reboot-Film wieder eine etwas trekkigere Richtung einschlagen könnte. Schließlich wird JayJay dann höchstwahrscheinlich nicht mehr im Regiestuhl sitzen.
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  6. #146
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Das Review ist heute geflutscht. 10 Absätze in 1-1/2 Stunden (jetzt fehlt mir nur noch das Fazit; außerdem werde ich nochmal drüberlesen um zu schauen, dass ich eh nix vergessen habe). Im Vergleich zu anderen Filmen kann ich "Into Darkness" also wengistens attestieren, das er bei mir ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis ausgelöst hat
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  7. #147
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    ... Im Vergleich zu anderen Filmen kann ich "Into Darkness" also wengistens attestieren, das er bei mir ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis ausgelöst hat
    Hmmm, löst das bei dir nicht eigentlich jeder Film aus?

    Die Spannung steigt: "10 Absätze Into Darkness" bald weltexklusiv nur in Ihrer fictionBOX!
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  8. #148
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    Wir haben uns den Film gestern im Double reingezogen.

    Also ich fand den Film ziemlich gut Ich konnte lachen, Action war vielleicht ein bisschen zu viel, und die Story war schon ziemlich interessant.
    Ich hätte gern ein bisschen mehr von diesen "Pille-Kirk" momenten aus dem ersten gefehlt...ich weiß niht, im ersten war das irgendwie präsenter.

    Achtung Spoiler!
    Geändert von Dr.BrainFister (10.05.2013 um 15:59 Uhr) Grund: SPOILER
    Your not a person, you're a disease

    The memories begin to fall
    She asks 'When will I be free?'

    -Daughtry, All these Lives
    http://www.fanfiktion.de/s/50e197f50000923406719258 einfach mal reinlesen

    Mich hat offiziell der "Nach-der-Schule-Langeweile"-Virus gepackt, bei dem man, wenn man auf seine Abiturnoten wartet, von solch einer Langeweile gepackt wird, dass man nicht mal mehr genug Enthusiasmus hat, um seine Ideen zu Papier zu bringen.

  9. #149

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    Zitat Zitat von tubbacco Beitrag anzeigen
    Nun ja, der Film ist das, was die Star Trek Filme nie so richtig konnten: ein blinkendes, blitzendes Actionabenteuer. "Into Darkness" ist schnell, bunt und laut und nach dem Ende hat man schon fast wieder vergessen, worum es eigentlich ging.
    Die TNG Filme sind bis auf "First Contact" eben an diesem Anspruch gescheitert, denn sie haben eigentlich kaum etwas mit der Atmosphäre der Serie zu tun. Die TOS-Filme wurden von dieser Bürde weniger erdrückt da zwischen der letzten Episode der Serie und dem ersten Film 10 Jahre liegen (statt 6 Monate wie bei TNG).

    Sollte es noch mal eine Star Trek Serie im TV geben - was wesentlich von den Einspielergebnissen des jetzigen Films abhängen dürfte - dann hoffe ich eben deshalb dass die Serie nichts mit dem Filmuniversum von Abrams zu tun haben wird. Der Star Trek Markenkern - Diplomatie, Wissenschaft, Erforschung neuer Welten - wird nicht im Kino funktionieren, da er einfach zu komplex ist um genug Mainstream-Zuschauer anzusprechen damit ein Blockbuster-Budget refinanziert werden kann.

    Natürlich ist auch bei Abrams noch Luft nach oben was das Niveau seiner Drehbücher angeht. Erfolge wie "Matrix" oder "Inception" haben gezeigt dass man das Publikum nicht für dumm verkaufen muss um an der Kinokasse Erfolg zu haben. Diese Blockbuster sind mitnichten Kunstfilm, aber sie sind auch keine Hirnabschalter wie Transformers und Co.

    Mehr erwarte ich von Abrams nicht.

  10. #150
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    Zitat Zitat von Dr.BrainFister Beitrag anzeigen
    Hmmm, löst das bei dir nicht eigentlich jeder Film aus?
    Grundsätzlich ja, aber manche mehr, und manche weniger. Zuletzt hatte ich mich eigentlich auf 3-4 Absätze eingependelt. Aber Iron Man 3 und STID wollten wieder ausführlicher besprochen werden. Wobei ich im Zuge der Review-Veröffentlichung auch auf mein Review zu "Star Trek" (also dem Reboot) gestoßen bin, das war bedeutend länger. Da war ich selbst überrascht, dass ich damals so viel über ihn geschrieben habe

    Die Spannung steigt: "10 Absätze Into Darkness" bald weltexklusiv nur in Ihrer fictionBOX!
    Jawoll! Seit gestern Nachmittag online: Das Doppelreview von Marcel und mir. Wie man sieht, waren wir uns nicht ganz so grün wie Spocks Blut -> fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Star Trek Into Darkness

    Außerdem ist pünktlich zum Kinostart gestern auch unser Special gestartet ->
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  11. #151
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    Ich werde mir das Streifchen erst in der kommenden Woche zu Gemüte führen. Mittlerweile sind einige Spoiler auch bis zu mir vorgedrungen, aber dieser Umstand wird mein Filmvergnügen nicht trüben. Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass Mr. JJ's ST-Filme sozusagen "eigenständig" sind, aber meine Güte: Auch Emmerichs Filme konnten mich bislang immer gut unterhalten! Mehr erwarte ich zunächst nicht. (Ist natürlich für Star Trek sehr bescheiden...) Und ich freue mich darauf, die Enterprise endlich wieder in Aktion zu erleben, auf den einen oder anderen Cameo und nicht zuletzt auf Benedict Cumberbatch, dem ich bislang wohl viel zu wenig Beachtung geschenkt habe...
    Ich liebe die Dunkelheit und die Schatten, wo ich mit meinen Gedanken allein sein kann.

  12. #152
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    Ich hab mir gestern Star Trek Into Darkness in 3D angesehen und fand es so einigermaßen durchschnittlich.

    Im Grunde ist es für mich eine bereits bekannte, alte Geschichte in neuem Aufguss, die mit den gleichen Charakteren im Alternativuniversum halt etwas anders verläuft als im Original, neben ein paar kleineren Nebenaspekten, von denen manche starke Parallelen zur jüngeren amerikanischen Geschichte aufweisen. Die neuen Schauspieler sind für mich immer noch ungewohnt, wohl auch weil sie so extrem jung gegenüber den bisherigen sind. Die, die vorher Star Trek noch nie gesehen haben, und für die laut dem Regisseur J.J. Abrahams der Film gemacht ist, werden mit diesen beiden Tatsachen vermutlich weniger Probleme haben. Die 3D-Effekte kamen für mich während des Films weniger als bei anderen 3D-Filmen zur Geltung, dafür aber im Abspann, wo viele Planeten und andere stellare Objekte gezeigt werden. Ich hab gelesen, dass der Film ursprünglich in 2D gedreht wurde und der Regisseur den Produzenten zwangsweise zustimmen musste, dass der Film nachträglich konvertiert wird. Ich empfinde sowas persönlich als Frechheit, dass das als 3D verkauft wird. Die Special-Effekts fand ich dagegen recht gut gemacht, auch wenn die extrem modern wirkenden Displays schon ein starker Unterschied zu TOS sind. Bei mir waren im Kino-Saal mit 484 Plätzen grad mal 30-40 Leute.

    Andere Kritiken in den Medien sehen bisher so aus:

    "Der neue „Star Trek“-Film von J.J. Abrams ist ein Männerbeziehungs- und Selbstfindungs-Film. So öde im Saft des allzu Irdischen hat schon lange kein „Star Trek“-Film mehr gekocht wie dieser."Berliner Zeitung: Bis dann einer heult!

    „In Star Trek Into Darkness werden der Pazifismus und die rechtsstaatliche Moral der Enterprise-Besatzung auf eine harte Probe gestellt. Kirk hat alle Hände voll zu tun, sich nicht in einen Krieg gegen den Terror hineinziehen zu lassen.“ Zeit Online: Mission in die zeitgenössische Vergangenheit

    „Star Trek: Into Darkness reißt inhaltlich durchaus eine Menge brisanter politischer Problemstellungen an. Abrams traut sich aber nicht, die Crew so tief in eigene und politische Abgründe zu führen, wie dies die Dark Knight-Filme und Skyfall taten. Im Vordergrund stehen doch Action und die etwas simple Entwicklungsgeschichte der Protagonisten, die sich auf die altbekannten Kabbeleien zwischen Kirk und Spock beschränkt, also Instinkt versus Ratio. Optisch überzeugt Star Trek: Into Darkness aber durchweg.“ Critic.de

    „Dass J.J. Abrams mit "Star Trek Into Darkness" die Freiheiten nutzt, die er sich mit "Star Trek" geschaffen hat, lässt sich beim besten Willen nicht behaupten [...] und vergisst vollkommen, dass auch bei einem Sommer-Blockbuster ein Mindestmaß an Plausibilität nicht schadet. Wie schön, dass zumindest die Schauspieler sich Mühe geben, alles aus ihren dünnen Figuren herauszuholen.“ Die Welt: "Into Darkness" – alter Zorn und ausgetretene Pfade

  13. #153
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    Heuer auch meine bescheidene Meinung! Und mein Fazit stelle ich auch gleich voran: Es ist Mr. J.J. tatsächlich gelungen, sein eher unbefriedigendes Reboot von 2009 zu toppen. Hier erreicht Star Trek endlich echte Blockbuster-Qualitäten, woran fast alle bisherigen Filme deutlich gescheitert sind. Welche Konsequenzen das für das Franchise hat, ist gegenwärtig nicht absehbar, aber ich bin davon überzeugt: Star Trek lebt - Und ist dabei vitaler als jemals zuvor! (Ok, abgesehen von den frühen 1990ern...)
    Nach 4 Jahren hatte ich das Gefühl, an einen bekannten Ort zurückzukehren. Die Darsteller waren jetzt schon bekannt, das 2009 noch befremdlich wirkende Design der Enterprise wirkte nun schon vertraut, und irgendwie wehte immer wieder der typische Star-Trek-Wind durch die Luft. Mal als laues Lüftchen, mal als Sturm. Diesmal hatte ich wirklich das Gefühl, einen Star-Trek-Film vorgesetzt zu bekommen, denn in Ansätzen stellt Mr. J.J. unter Beweis, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. So zitiert er nicht einmal unpassend einige großartige ST-Momente, er wirft zumindest einige ethische Grundfragen z.B. im Zusammenhang mit der obersten Direktive oder im Hinblick auf die moralisch fragwürdigen Befehle der Enterprise auf und besinnt sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Crew. Das geschieht zwar zugegebenermaßen alles sehr oberflächlich, ist aber doch zumindest ausreichend, als Trekkie ist man ja eh verwöhnt. Dennoch ist hier der Zusammenhalt der Enterprise-Mannen wesentlich deutlicher spürbar als noch 2009. Und in diesem Zuge dürfen die Schauspieler endlich unter Beweis stellen, wie viel sie von ihrem alter ego begriffen haben. Chris Pine liefert eine brilliante Performance als Kirk ab, die sich sehr stark an den frühen Jahren von William Shatner orientiert und versucht, in die Rolle des Captains des Flaggschiffes hineinzuwachsen. Zachary Quinto überzeugt abermals als Spock, der sich seit den Ereignissen des letzten Films spürbar weiterentwickelt hat und teilweise neue Einblicke in das Gefühlsleben eines (Halb-) Vulkaniers gewährt. Simon Pegg ist endlich als Scotty im ST-Universum angekommen, seine Szenen fand ich herrlich und eines James Doohan durchaus würdig. John Cho nutzt die Chancen, die einem George Takei in der Originalserie nur selten gegeben wurden, um einen ernstzunehmenden und ehrgeizigen Offizier darzustellen, der definitiv sein eigenes Kommando verdient hätte - Wir warten auf "The Adventures of Captain Sulu"! Zoë Saldaña nimmt ihre Aufgaben ebenso gewissenhaft wie Nichelle Nichols wahr, zeigt aber auch, was aus ihrer Rolle zu machen ist und dass Uhura zu weitaus mehr brauchbar ist, um nur ein paar Knöpfe zu drücken. Auch ihre Beziehung zu Spock gewinnt mehr Boden und macht das Szenario glaubwürdiger als 2009, als und das einfach so als gegeben aufgetischt wurde. Karl Urban ist für mich in der Rolle als Pille die Reinkarnation von DeForest Kelley. Auch wenn er hier recht wenig zu tun hat, wirken seine Sprüche einfach nur authentisch. Es ist natürlich schade, dass er am altbekannten Triumvirat Kirk-Spock-McCoy so wenig teilhat, aber da drücke ich mal ein Auge zu, denn der Film hat insgesamt seine ST-Qualitäten. Ein Ärgernis ist allerdings, wie abermals mit Chekov umgegangen wird. Er ist kaum mehr als eine Witzfigur, und ich würde mir fast wünschen, dass Mr. J.J. ihn nicht wieter berücksicksichtigen würde. In der Originalserie taucht er auch erst in der 2. Staffel auf, insofern wäre er hier eigentlich noch verzichtbar. (Hier sei auf die großartige Episode aus der New-Voyages-Reihe verwiesen, in der Walter Koenig noch einmal in die Rolle als Chekov schlüpft...) Benedict Cumberbatch begeistert als Schurke, schauspielerisch sehe ich ihn auf einer Stufe mit Ricardo Montalban, auch wenn das Drehbuch ihm nur selten solche großartigen Szenen gewährt. Nichtsdestotrotz fesselt er durch sein diabolisches Charisma, und wenn Kirk beginnt, ihm zu trauen, fühle zumindest ich mich extrem unwohl. Bruce Greenwood fasziniert erneut als Pike, die Dialoge zwischen ihm und Kirk zählen zweifelsohne zu den Höhepunkten des Films, diese väterliche Figur dürfte auch maßgeblich dazu beigetragen haben, dass Kirks Charakter authentischer wird, womit sich gewissermaßen ein Kreis schließt.
    Handwerklich gibt es kaum etwas zu mäkeln. Die Effekte, die Stunt-Choreographien und die Kameraführung sind allererste Sahne. Die Lens Flares haben mich auch 2009 nicht besonders gestört, und auch hier fand ich sie unaufdringlich, aber für ST-Verhältnisse sicher ungewohnt. Der Soundtrack ist wieder einmal klasse, und ich hoffe, dass Michael Giacchino für sein neuestes Werk endlich die Auszeichnung erhält, die ihm gebührt. Selbst Jerry Goldsmith hatte in den letzten Filmen stark nachgelassen, hier bietet ein ST-Film nacht langer Zeit wieder eine spektakuläre Musik, die auch losgelöst vom Bild überzeugen kann. 2009 empfand ich seine Komposition noch etwas orientierungslos, obwohl ich ihm auch da schon mindestens ein Konzept bescheinigen konnte.
    "Star Trek Into Darkness" ist der erste ST-Film in 3D. Einen wirklichen Mehrwert hat diese Technik allerdings nicht. Eher lieblos kommen die Effekte herüber, die Chancen nutzt man eigentlich nicht. Allenfalls der Abspann ist ein Genuss, doch bis dahin wären die 3D-Sequenzen entbehrlich gewesen. Womit wir auch schon bei den Schwachpunkten angelangt wären...
    Irgendwann hat man sich an den Actionszenen einfach sattgesehen. Und dennoch setzt Mr. J.J. immer noch einen drauf. Es ist mehr als bedauerlich, dass einige große Gefühlsmomente darunter leiden, dass es wieder einmal ballern und dass sich irgendjemand den Kopf einschlagen muss. Wenn Mr. J.J. schon Anleihen bei "Der Zorn des Khan" nimmt, hätte er sich doch auch die Zeit nehmen müssen, um eine gewisse Szene auszukosten. Ja, er weiß, wie man mit den Gefühlen des Zuschauers spielt, doch warum tut er das denn nicht? Warum werden die großen Gefühlsmomente im Wesentlichen nur abgehakt, um sie dann verblassen zu lassen? Ich will ja nicht großartig spoilern, aber eine Sterbeszene in der ersten Stunde des Films war recht gelungen, aber wiederum eine andere Sterbeszene - und gerade diese - war ein gehöriger Griff ins Klo, zumindest was die Konsequenzen angeht. Gerade in letztens genannter habe ich vergeblich auf Scottys Dudelsack gewartet... Und was die Konsequenzen angeht, hätte Mr. J.J. sich vielleicht lieber ein Beispiel an "Star Trek III" nehmen sollen. Was bei ihm vielleicht 10 Minuten dauert, dauerte vor 30 Jahren noch fast 2 Stunden und hat einen ganzen Film ausgefüllt! Ich hoffe nur, dass Mr. J.J. seine Hausaufgaben in Zukunft besser macht, gleich in welchem Universum er sich in Zukunft herumtreine mag...
    Fazit: "Star Trek Into Darkness" ist deutlich besser als sein Vorgänger. Er ist auch ein echter Star-Trek-Film, zumindest thematisch und in einzelnen Szenen. Schade, dass Mr. J.J. sich nur selten die Zeit nimmt, um diesen Joker auszuspielen. Insgesamt gelingt ihm ein guter Blockbuster, der zwar vergleichsweise oberflächlich ist, aber dennoch an einigen Stellen verblüfft und einfach nur mitreißt. Und man muss einfach anerkennen, dass er sich redlichst bemüht, das Franchise massentauglich zu machen und damit neue Fans heranzuziehen und deren Image aufzupolieren. Und auch zeigt er, dass er allmählich begreift, worum es in Star Trek überhaupt geht und welches Potenzial darin steckt. Ich bin guter Hoffnung für den nächsten Film, denn wenn wenn noch einmal so eine Schippe drauf kommt, dürfte "J.J.'s Star Trek III" der ultimative Film werden. Hoffen wir mal, dass der Abspann - explizit die Ankündigung der 5-jähriges Forschungsmission - nicht nur ein leeres Versprechen bleibt.
    Ich vergebe 7 von 10 Punkten.
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  14. #154

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    Ich frage mich ob ich mal wieder eine Nitpicker-Liste der ganzen Plotholes erstellen sollte, so wie beim Vorgänger - der hahnebüchene Unsinn ist nämlich wieder mindestens genauso meterlang.

    Kostprobe gefällig? Okay, betrachten wir einfach nur mal die ersten paar Minuten:

    - Warum klauen Kirk und Pille eine den Einheimischen offenbar heilige Schriftrolle? Um die Ureinwohner welche sie verfolgen vom Vulkan wegzulocken? Es handelt sich um einen Vulkan der den ganzen Planeten (!) zerstört beim Ausbruch - da kann man schlecht davon laufen. Und die beiden Helden entkommen nur um ein Haar mit ihrem Leben, ohne aufgespießt zu werden. Reine Glückssache.
    - Warum ist die Enterprise im Ozean (!) geparkt statt einfach im Orbit zu warten wo sie kein Einheimischer entdecken kann, was angeblich enorm wichtig ist wegen der ersten Direktive? Okay, diese Frage ist einfach zu beantworten: Weil der "Auftauch"-Effekt cool aussieht. Das gabs schließlich noch nie im Kino.

    - Warum wird die Kaltfusionsbombe (zum "Löschen" des planetenzerstörenden Vulkans) mit Spock heruntergebeamt statt einfach nur die Bombe herunterzubeamen? Hat man im 23. Jahrhundert, wo der Mensch durch die Galaxis düsen kann, vergessen einen Zeitzünder einzubauen? Seriously? Oder geht es bei Spock wie bei Kirk und Pille einfach nur darum völlig sinnlos und ohne jeden erfindlichen Grund sich in Todesgefahr zu begeben?

    Ja, der Film macht trotzdem Spaß. Ein typischer Sommerhalbjahr-Blockbuster bei dem man sein Gehirn komplett abschalten kann. Ich will das Abrams nicht vorwerfen, denn die Plots in den unmittelbaren Vorgängerfilmen (wie z.B. "Nemesis") machen mindestens ebenso wenig Sinn, wobei diese Filme anders als die Abrams-Fortsetzungen dröge, blutleer und langweilig sind. Habe ich schon "Nemesis" erwähnt? Hey, "Insurrection" nicht vergessen. Eigentlich erstaunlich, dass keiner der Filme (vielleicht bis auf "Wrath of Khan") in dieser Hinsicht auch nur annähernd an die besten Episoden der Trek-Serien heranreichen kann.

    Das Blockbusterkino folgt eben seinen eigenen Gesetzen. Es steht zu erwarten dass wir bei den neuen Star Wars-Episoden Ähnliches erwarten dürfen. Da die neue Trilogie allerdings ebenso schnarchig-leblos wie die letzten TNG-Filme im Trek-Universum war, dürfte das Abrams-Prinzip auch bei Star Wars zumindest für etwas Belebung sorgen. An die alten Filme wird es aber nicht heranreichen können, außer er ändert seinen Stil fundamental zu dem was er bei den beiden reboot Trek-Filmen veranstaltet hat.

  15. #155
    Moderator Avatar von greenslob
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    Ich verließ das Kino mild enttäuscht... - Into Boredom
    **** Nach dem TBFC ist vor dem TBFC ****

    Neu: jetzt mit Alkohol UND Waffen!

  16. #156

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    Von Redlettermedia gibt es mal wieder eine gute und witzige Besprechung dieses Films:



    Dabei wird auch ausführlich auf die vielen Probleme mit dem Script und diverse andere Defizite des Films eingegangen.

    Ich komme nicht umhin mich immer wieder darüber zu wundern, wie schlampig, unprofessionell und laienhaft die Drehbücher von Blockbuster-Filmen in der Regel geschrieben sind. Denn die meisten anderen Aspekte des Films sind auf der Höhe der Kunst (Regie, Darsteller, Actionszenen, Effekte, Musik etc.). Es muss doch möglich sein bei einem unbegrenzten Budget und einer Entwicklungszeit von vier (!) Jahren ein besseres Drehbuch zusammenzubekommen als bei einer durchschnittlichen Trek-Serienepisode, für deren Entwicklung vom Drehbuch bis zur post production insgesamt nur 2 Wochen zur Verfügung stehen.

    Dass Flachpfeifen wie Lindelost, Orci und Kurtzman dennoch so gut im Geschäft sind lässt sich letztlich nur damit erklären dass wir als Fans und regelmäßige Kinogänger so gut wie jeden Mist schlucken. Das ist fairerweise nicht nur ein Problem bei dieser Dreierbande oder Star Trek, sondern bei so gut wie allen heutigen Blockbusterfranchises. Warum sollte Hollywood etwas ändern, wenn selbst ein hundsmiserabler Blockbuster wie z.B. Transformers Milliarden einspielt?

    Reboot-Trek muss kein gutes und genuines Star Trek sein, aber mit etwas mehr Sorgfalt beim Drehbuch wäre zumindest packendes Action-Blockbusterkino drin. Star Trek muss nicht dümmer daherkommen als die Matrix, Inception oder Herr der Ringe.

    Im Ausblick auf Star Trek XIII unter einem neuen Regisseur kann ich nur hoffen, dass zumindest die penetrant-oberflächlichen Bezüge auf das alte Trek aufhören und wir endlich eine Geschichte sehen die wir nicht schon in einem früheren Trek-Film gesehen haben. Nach nunmehr drei gescheiterten Versuchen "Wrath of Khan" zu immitieren braucht es endlich eine frische Geschichte die wir so zumindest auf der großen Leinwand noch nicht gesehen haben.

  17. #157
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    So, inzwischen hab ich STID auch gesehen. War leider ziemlich belanglos... Wie greenslob schon sagte: "Star Trek Into Boredom". Während der Vorgänger zwar mindestens genauso viele Logiklöcher zu bieten hatte, wurde es mir da wenigstens kaum langweilig. Vielleicht war das damals der Aha-Effekt des brandneuen ST-Universums, das wir darin zum ersten Mal bestaunen durften. Imposante Schauwerte hat auch der neueste Teil wieder zu bieten, doch ich fühlte mich an keiner Stelle so richtig in die Geschichte hineingezogen, fieberte kaum mit den Charakteren mit. Es war eine Aneinanderreihung von Dingen, die irgendwie passieren. Komischerweise wirkten die Neuinterpretationen von Kirk, Spock & Co. dabei auf mich fremder und unpassender als im letzten Film. Dem Publikum wird zwar immer wieder gesagt, dass die Crew eine große Familie ist und inzwischen dicke Freundschaften entstanden sind, doch ich konnte davon nichts spüren. Die Jungs von Redlettermedia treffen es in ihrem Review ganz gut: Wenn es nur die zwei aktuellen Filme im ST-Universum gäbe, wäre die Freundschaft zwischen Kirk und Spock kaum nachvollziehbar. "Star Trek XI & XII" bauen lediglich darauf auf, dass die Dynamik zwischen diesen beiden legendären Charakteren in den vorherigen Filmen und Serien bereits etabliert wurde. Selbst Kinogänger, die das alte Star Trek nicht kennen, haben davon schon mal irgendwas mitbekommen. Es gehört zu unserer Popkultur. Trotzdem können sich die Abrams-Reboots nicht allein darauf verlassen, wenn sie mehr als nur grobe Charakterschablonen abbilden wollen. Gerade eine dramatische Szene zum Ende hin, die wiederum einen der bekanntesten Momente der ST-Historie aufgreift, konnte deshalb im Vergleich zum Original nur verblassen.

    Dabei gehöre ich sicherlich nicht zur "Früher war alles besser"-Fraktion, die der Reboot-Idee grundsätzlich ablehnend gegenüber steht. Nein, ich fand diesen Schritt nur konsequent und hab mich auf das neueste Abenteuer der verjüngten TOS-Crew gefreut. Doch anstatt an die Vitalität und Frische des letzten Films anzuknüpfen, lieferten Abrams und sein Team diesmal nur einen müden Aufguss.

    Zitat Zitat von nosferatu Beitrag anzeigen
    ... Wenn Mr. J.J. schon Anleihen bei "Der Zorn des Khan" nimmt, hätte er sich doch auch die Zeit nehmen müssen, um eine gewisse Szene auszukosten. Ja, er weiß, wie man mit den Gefühlen des Zuschauers spielt, doch warum tut er das denn nicht? Warum werden die großen Gefühlsmomente im Wesentlichen nur abgehakt, um sie dann verblassen zu lassen? Ich will ja nicht großartig spoilern, aber eine Sterbeszene in der ersten Stunde des Films war recht gelungen, aber wiederum eine andere Sterbeszene - und gerade diese - war ein gehöriger Griff ins Klo, zumindest was die Konsequenzen angeht. Gerade in letztens genannter habe ich vergeblich auf Scottys Dudelsack gewartet... Und was die Konsequenzen angeht, hätte Mr. J.J. sich vielleicht lieber ein Beispiel an "Star Trek III" nehmen sollen. Was bei ihm vielleicht 10 Minuten dauert, dauerte vor 30 Jahren noch fast 2 Stunden und hat einen ganzen Film ausgefüllt! Ich hoffe nur, dass Mr. J.J. seine Hausaufgaben in Zukunft besser macht, gleich in welchem Universum er sich in Zukunft herumtreine mag...
    Ich bin froh, dass sich J.J. bei den Konsequenzen dieser Szene nicht am Original orientiert hat. Das hätte sonst ja bedeutet, dass dieser Handlungsstrang im nächsten Film weitergeführt werden müsste. So gab es zwar eine ziemlich simple Auflösung (was repräsentativ für den ganzen restlichen Film ist), doch zumindest ist damit in der Fortsetzung der Weg frei für eine komplett neue Geschichte. Jedenfalls hab ich kein Interesse daran, im Kino noch mehr von der Thematik zu sehen, die in STID im Mittelpunkt stand. Dann sollen sie sich lieber endlich um den Konflikt mit den Klingonen kümmern, der bereits am Rande eingeführt wurde.

    Unter'm Strich zeigte mir Abrams' neuester Streich, dass Star Trek für mich am besten in Serienform funktioniert. Erst wenn eine Crew mir über mehrere Staffeln hinweg ans Herz gewachsen ist, kann ich mit ihr auch in einem Film richtig mitfiebern. Selbst wenn's uns mittlerweile als Popcorn-Blockbuster verkauft wird, ging es bei Star Trek letztlich immer um die Charaktere. Rückblickend erinnern sich die Fans nicht an den Effektebombast, sondern hauptsächlich an die emotional bis witzigen Momente zwischen Kirk, Spock und Pille. Oder an die Eigenheiten kantiger Typen wie Picard und Data. Oder an Quarks Schrulligkeit. Oder oder oder... Inzwischen ist es schwer vorstellbar, dass Star Trek wieder ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen diesen Wurzeln und der Neuausrichtung finden wird. Paramount ist nach den Einspielergebnissen der letzten beiden Filme auf den Geschmack gekommen und will sicherlich weiter in diese Richtung gehen. Mir wäre es jedoch momentan am liebsten, wenn die Reboot-Crew nur noch ein Kino-Abenteuer erlebt und danach die Tür für etwas Neues geöffnet wird.

    Für STID gibt's von mir 5 von 10 Tribbles.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  18. #158

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    Honest Trailers hat sich Star Trek Into Schnarchness gewidmet:


  19. #159
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Die Aufregung über die Unterwäscheszene mit Alice Eve kann ich übrigens noch weniger nachvollziehen, nachdem ich den Film nun gesehen habe. Dieser "sexistische" Moment dauert wenige Sekunden und ist ziemlich dunkel ausgeleuchtet, so dass eh kaum was zu sehen ist. Außerdem muss Miss Eve ja nicht mal blank ziehen. Da sind die Oberkörperfrei-Szenen, die Männer in Blockbustern ständig absolvieren müssen, doch wesentlich sexistischer. Ich werd jetzt also auch jedes Mal einen "Aufschrei" starten, wenn Männer in Filmen und Serien als Eyecandy inszeniert werden - wobei ich glaube, dass ich damit mein restliches Leben lang komplett ausgelastet wäre und meine Zeit dann doch lieber sinnvolleren Aufgaben widme (z.B. langweilige Blockbuster anschauen).
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  20. #160
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    @Brainy: Damit, dass "Star Trek" in Serienform besser funktioniert, hast du zweifellos recht. Dennoch zeigt die Vergangenheit, dass man auch ein tolles Leinwandabenteuer erschaffen kann.

    Und natürlich hast du damit recht dass die Figuren einen Großteil des Reizes ausmachen - ich muss aber sagen, was "Star Trek" für mich persönlich in erster Linie ausmacht, sind die Ideen, die Geschichten. Aber dass einem die Figuren mit der Zeit ans Herz machen und ebenfalls ein wichtiger Teil des Erfolges von "Star Trek" sind, will ich nicht in Abrede stellen .
    Folgt mir auf Twitter!

    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


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