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Thema: Öde, mies, schlecht & Co.

  1. #41
    Die Super-Checkerin Avatar von Teylen
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    Standard AW: Öde, mies, schlecht & Co.

    und die deutsche Fassung von "Neverwhere" - "Niemalsland" - tja, da muss ich auch durch wegen Recherchearbeit und so.
    Ich fand [Die Comic Fassung], zwar nur durchnittlich, aber nicht schlecht. Daher, mehr aus Neugier, was gefiel dir daran nicht?

  2. #42
    Criss
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    Standard AW: Öde, mies, schlecht & Co.

    Ein Autor, den ich vermeide, wenn ich kann ist Richard Laymon. Ich habe zwei Bücher von ihm gelesen: "Das Spiel" und "Parasit". Bei beiden habe ich mich schon nach einigen Seiten geärgert, habe sie aber trotzdem zu Ende gelesen.
    Die Dialoge sind unrealistisch und hölzern, die Handlung ist vorhersehbar und wirkt konstruirt. Ich persönlich werde nie wieder ein Buch von Laymon kaufen.

    Der zweite Autor, mit dem ich nicht klarkomme ist Wolfgang Hohlbein. Gründe siehe oben. Mehr als zwei Bücher habe ich auch hier nicht geschafft.

    Aber wie ich hier bei anderen schon gelesen habe: Es ist halt doch immer Geschmackssache und sehr subjektiv. Einige Bücher, die in diesem Thread aufgetaucht sind fand ich jetzt nicht soooo schlecht. Bei anderen allerdings bin ich der gleichen Meinung...
    Nur bei einem Buch bin ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll: Neuromancer. Ich überlege schon seit Jahren, ob ich das Buch jetzt genial oder einfach nur schrecklich finden soll. Ich glaub, ich werds nochmal lesen...
    Criss

  3. #43
    Moderator Avatar von Amujan
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    Standard AW: Öde, mies, schlecht & Co.

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Weitere schlechte Romane:
    3001. Ich kann einem Vorredner nur anschließen: Meines Erachtens ist Arthur C. Clarke tatsächlich ein wenig überschätzt. Sein "2001" fand ich schon deutlich schlechter als den Film, die beiden Fortsetzungen haben jeweils noch etwas abgebaut - aber was er mit 3001 abgeliefert hat, ist eine unheimliche Frechheit. Er missbraucht eigentlich seinen selbst geschaffenen Odyssee-Zyklus dazu, dem Leser in aller erschöpfender Ausführlichkeit seine eigene Vision unserer Zukunft darzulegen - die Fortführung der Geschichte rund um den Monolithen verkommt zu einer Randnotiz, die innerhalb von 10-15 Seiten relativ lustlos abgehandelt wird - udn das, obwohl die Auslöschung der Erde angeblich vor der Tür stand!!
    Ohje, dass hab ich schon seit Jahren rumstehn, scheint wohl auch so zu bleiben.

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    Blade Runner: Ridley Scott's Meisterwerk gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, aber dieses Machwerk hier... ich muss dazu sagen, dass ich kein uneingeschränkter Dick-Jünger bin... seine Romane sind mir oftmals zu verwirrend, zu abgefahren... so als bräuchte man eine Dosis LSD, um die Bücher gut finden zu können. Auch hat er meines Erachtens große Schwächen was Charakterisierung und den Aufbau eines Romans betrifft (insbesondere wenn es dazu kommt, die Spannung aufrecht zu erhalten) - weshalb ich eigentlich nur seine Kurzgeschichten uneingeschränkt empfehlen kann (zumindest DIE sollte jeder SF-Fan aber mal gelesen haben - ich empfehle die Sammlung "Der unmögliche Planet). Doch während ich seinen anderen Werken wie "Die drei Stigmata des Palmer Eldritsch" oder "Marsianischer Zeitsturz" noch durchaus etwas abgewinnen konnte und "Zeit aus den Fugen" sogar uneingeschränkt weiterempfehlen würde, ist "Blade Runner" eine echte literarische Katastrophe...
    Da wiederum muss ich wiedersprechen, ich hab den verschlungen und den "inoffiziellen" weil (größtenteils) auf der Kinofassung des Films beruhenden Blade Runner II fand ich auch sehr genial. Davon gibs ja noch 2 Teile, die hab ich aber noch nich gelesen.

  4. #44
    Grand Maester Avatar von tubbacco
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    Standard AW: Öde, mies, schlecht & Co.

    Stephen Baxter: Titan

    Die Geschichte der ersten bemannten Mission zum Saturnmond Titan, nachdem man kürzlich Spuren primitiven Lebens dort entdeckt hat. Zudem bricht während der Mission der Funkkontakt zur Erde für immer ab. Klingt spannend? Sicher. Ist es aber nicht.

    Furchtbar öde Charaktere (bis darauf das Baxter 1997 schon einen pistolenschwingenden Texaner als US-Präsidenten postulierte), ein Plot der überhaupt nicht in die Gänge kommt, ausschweifendes Techno-Babble (nein ich wollte nicht auf 60 Seiten wissen, wie nun ein Feststoffbooster einer Space-Shuttle bis ins Detail funktioniert) um die Handlungsarmut zu kompensieren (800 Seiten müssen auch erstmal gefüllt werden) und ein Ende was auf 2001 macht, aber hochgradig dämlich ist.

    Im Übrigen wurde in der deutschen Übersetzung Funksprache wortwörtlich übernommen. Aus "Copy that" wurde natürlich "Kopiere das!" oder auch "Do you read me?" "Können sie mich lesen?". Jupp, liest sich gut, besonders wenn einzelne Kapitel nur aus Funksprache bestehen.

  5. #45
    Wiederholungstäter Avatar von frankh
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    28

    Standard

    So ziemlich das Ödeste an neuerer (wenn auch nicht brandneuer) SF war für mich "Heimat Mars" von Greg Bear - eine Mischung zwischen Seifenoper, politischen Intrigen und drögester Populärwissenschaft. Nach dieser Erfahrung habe ich kein Buch mehr von Greg Bear angerührt.

    F.

  6. #46
    Grad reingestolpert
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    4

    Standard

    Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde: Mir hat Magische Insel nicht gefallen. Auf jeder zweiten Seite wird gegessen.... (ausführlich unter: Rezension:Magische Insel auf Librimania Link bitte entfernen, falls unerwünscht)

    Und Feuerflügel von der Fledermaus....Serie, die besser eine Trilogie geblieben wäre. Man kann schon viel Mist zu Geld werden lassen (wollen)...
    www.librimania.de
    Das Portal rund um Fantasy

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