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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Star Wars - Live Action Serie



Dr.BrainFister
03.07.2009, 11:05
die planungen zur live action serie werden scheinbar konkreter:


"Star Wars": Live-Action Serie geht in die Vorproduktion
Wie TheForce.Net berichtet, ist möglicherweise noch in diesem Jahr mit der angekündigten "Star Wars"-Live Action TV-Serie zu rechnen.

Auf der IMDB-Seite des "Star Wars"-Komponisten John Williams ist folgender Eintrag verzeichnet:
"Untitled Star Wars TV Series" (2009) TV series (in production) (composer: theme "Star Wars")
...

>> weiterlesen (http://www.fictionbox.de/index.php/content/view/8068/2/)
ich bin kein sw-fan und stehe diesem projekt erstmal offen gegenüber. worum soll es nochmal in der geschichte gehen? ist es auch irgendeine verbindungs-story, die zwischen den filmen spielt?

aber was denkt ihr fans zu den planungen? braucht ihr wirklich eine live action serie? meint ihr, dass darin das feeling der filme rüberkommt.

also, auf mich wirkte "clone wars" ehrlich gesagt ein bisschen wie star wars für arme. von daher hoffe ich, dass man in das live-action-format etwas mehr substanz bringt. das sw-setting wäre für eine sciencefiction-serie natürlich genial und sehr reichhaltig. wenn es funktioniert, wäre das ganze in dem eher spärlich besetzten sektor definitiv ein bereicherung. nur frage ich mich, ob bei den wahrscheinlich sehr hohen kosten nicht auch sehr hohe ansprüche an den erfolg gestellt werden - und ob das nicht das risiko des floppens stark erhöht.


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Lightshade
03.07.2009, 12:06
Naja die neue Clone Wars Serie funktioniert eigentlich ganz gut. Sie wurde kontinuierlich besser, ich freue mich auf die 2. Staffel :)


Die Live Action Serie.... naja... sie wird groß angekündigt, dunkler als die Filme, mehr charakterbasierte Geschichten....


Das Potenzial hat sie, immerhin spielt sie ja in den "Dark Times" zwischen Ep3 und Ep4.

Ich bin jedenfalls gespannt. Wobei ich 2009 ehrlich bezweifle ;)

Thandor
03.07.2009, 12:56
Zwischen EP 3 und 4? Ih! :(

DerBademeister
03.07.2009, 15:38
Ich könnte mir gut eine Firefly-artige Serie vorstellen.

Lightshade
04.07.2009, 12:51
Na da hat Bade wohl relativ gut ins schwarze getroffen, denn scheinbar ist ein Autor der ehemals an Firefly gearbeitet hat angestellt worden :D


Wie bereits am Donnerstag berichtet, wird aktuell nach einem Autorenteam für die Realserie gesucht und zwar unter den Profis vor Ort in Australien. Dabei würde man sich auf Autoren von Serien wie Fireflies und The Secret Life of Us konzentrieren.

Die britische Seite SciFiNow berichtet nun darüber, dass angeblich der Produzent und Autor John Edwards der erste fest verpflichtete Schreiber für die neue Realserie sei.

Zur Glaubwürdigkeit trägt bei, dass er an den oben genannten Serien ebenfalls gearbeitet hat. Insgesamt ist er vor allem Produzent, aber eben auch Autor und wirkt bereits seit einigen Jahrzehnten im australischen Fernsehen erfolgreich mit.
Quelle: sw-u.de (http://www.starwars-union.de/nachrichten/9880/Realserie_Erster_Autor_steht_angeblich_fest/)

Dr.BrainFister
06.12.2009, 19:01
lucas äußerte sich mal wieder zur live-action-serie:


"Star Wars" Live-Action-Serie: George Lucas immer noch mit Autoren im Gespräch

Anlässlich der Aufnahme von George Lucas in die 'Califonia Hall of Fame' konnte der Betreiber von SandwichJohnFilms.com ein kurzes Interview mit dem "Star Wars"-Erfinder führen. Darin ging er neben einigen Fragen zu Lucas' Kriegsfilm "Red Tails" auch auf den Stand der Produktion der bereits seit Jahren angekündigten Live-Action-Serie ein...

>> weiterlesen (http://www.fictionbox.de/index.php/content/view/8960/2/)

was meint ihr: wird die serie jemals erscheinen oder ist das projekt bei all den verzögerungen zum scheitern verurteilt? vielleicht lässt sich lucas einfach nur extra viel zeit, um zumindest diesmal endlich wieder ordentliche qualität abzuliefern? mir wär´s recht - nach der schrottigen prequel-trilogie und der überflüssigen clone-wars-serie. :rolleyes:


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Yoda_FDS
12.12.2009, 09:37
Ich glaube nicht dass die Serie noch kommt. Irgendwie halte ich mittlerweile die Episoden 7 bis 9 für wahrscheinlicher.

Lucas scheint einfach keinerlei Interesse an diesem Projekt zu haben. Bei ihm hat wohl alles andere Vorrang (TCW, Indy 5, Red Tails,...).

Vielleicht hat Lucas aber auch eingesehen, dass er mit der Realserie Geschichten erzählen will, wo es keine Geschichten gibt.
Star Wars ist meiner Meinung nach zu sehr mit den Skywalkers und den Jedi-Rittern verknüpft, als dass man Geschichten ohne sie erzählen könnte. Und Lucas Plan war ja, dass in der Real Serie KEINE bekannten Figuren (weder Vader, noch Obi-Wan oder auch nur der Imperator) auftreten dürften.

Was ich aber auf garkeinen Fall will ist GZSZ/Lindenstrasse/Verbotene Liebe im Weltraum. Und noch weniger würde ich eine Serie wie Battlestar Galactica sehen wollen. Das ist alles nicht SW.

Wenn Lucas schon unbedingt fürs TV produzieren will, dann würde ich mich über "Star Wars Tales", eine Reihe von TV-Minisierien auf Basis der erfolgreihsten Romane und Comics am meisten freuen. Den Titel "Star Wars Tales" habe ich deshalb gewählt, weil Lucas damit auch zum Ausdruck bringen könnte dass die Filme im EU spielen und er sie nicht als offizielle Fortsetzungen sieht. Dennoch würde eine 3-6-teilige Miniserie zur Thrawn-Trilogie oder eine 3-teilige Miniserie zu Dark Empire-Trilogie mit sicherheit sehr erfolgreich sein.

DerBademeister
12.12.2009, 11:51
Die zu erwartenden Produktionskosten bei einer Miniserie über die Thrawn-Trilogie dürften wohl das fürs Fernsehen übliche Budget sprengen, immerhin ist diese Geschichte epischer und komplexer als die der alten Trilogie.

Warum nicht die Serie auf einem beliebten EU-Charakter wie z.B. Talon Karrde basieren? Eben Star Wars aus der Sicht der ganz normalen Leute, nicht aus der Sicht der Elite aus Rittern und Prinzessinnen. In Firefly hat dies gut geklappt.

Yoda_FDS
15.12.2009, 12:19
Naja, zum Einen könnte man sie als Mini-Serie Produzieren und zum Anderen wäre für mich auch durchaus eine CGI-Produktion denkbar. Z. B. in Form der (leider nie verwirklichten) "Tales of the New Republic"-Serie.

Die "Tales of the New Republic"-Serie war ein Fan-Projekt von Film/IT-Studenten. zum 30. Jubiläum von SW brachte die Seite einen Trailer und eine Vielzahl von Screenshots daraus. Leider gerieten die Macher damit wohl ins Fadenkreuz von Lucasfilm und ausser ein paar Zusatzinfos kam dann nichts mehr. Auch die angestrebte Serie (oder zumindest auch nur eine Folge davon) wurden nie verwirklicht. Mittlerweile wurde die Seite abgeschaltet.
Grafisch basierte die Serie auf den Animated-Maquettes von Gentle Giant.

http://www.toy-palace.com/popup_image.php?pID=955&imgID=1

Skeletor
01.02.2010, 17:18
Star Wars ist meiner Meinung nach zu sehr mit den Skywalkers und den Jedi-Rittern verknüpft, als dass man Geschichten ohne sie erzählen könnte. Und Lucas Plan war ja, dass in der Real Serie KEINE bekannten Figuren (weder Vader, noch Obi-Wan oder auch nur der Imperator) auftreten dürften.

Star Wars ist sehr groß wenn man sich mal die roman anschaut und es gibt zahlreiche geschichten ohne skywalker wenn man die ganzen romane sieht nur die müßten erheblich verkürzt werden wie man ja auch bei der herr der ringe verfilmung gesehen hat fehlt ja eine menge an details
aber möglich wäre es nur die fans würden wieder aufregen was alles in den büchern steht aber nicht verfilmt wurde herr der ringe die gefährten würde ca. 11 std dauern wenn man es richtig verfilmt wird oder noch länger
das selbe würde wohl auch bei der thrawn-triologie passieren ich würde sie mir anschauen aber wer setzt sich für einen film 11 std ins kino auser fans
wäre wohl besser als tv-serie nur die würde für das breite publikum nicht so zugänglich sein und würde wieder abgesetzt werde auser lucas produziert stur weiter und bringt sie auf dvd/blueray raus und hofft das er die ausgaben dadurch wieder rein bekommt ist aber sehr unwarscheinlich
desweiteren sind die bücher meistens brutaler und düstere als die filme die es bisher gab und lucas möchte star wars auch für die kleinen zugänglich machen deswegen gibt es ja auch die animationsserie clone wars die ja kind gerecht gestaltet wurde
also wäre eine neu geschriebene serie wohl besser damit sie auch tv-tauglich wird aber naja scifi-serien sind schon immer schwierig gewesen zu produzieren
weis ja jeder von euch das die fans dann immer leiden wenn die nicht ordentlich abgeschloßen werden
aber ich bin aufjedenfall dafür wenn eine real serie produziert wird aber skywalker ist nicht pflicht würde mich auch über eine verfilmung der Exar Kun storyline freun

Yoda_FDS
02.02.2010, 01:35
Naja, in soweit ist es ja klar was kommen soll wenn es denn wirklich mal kommen sollte:
Die Serie spielt zwischen Episode 3 und 4.

Dr.BrainFister
11.05.2010, 16:08
es dauert wohl doch noch ein weilchen mit der live-action-serie:


"Star Wars": George Lucas schiebt die Produktion der Live-Action-Serie auf (http://www.fictionbox.de/index.php/content/view/9493/2/)
von Alexander Lutz, fictionBOX.de

Am vergangenen Wochenende fand im Rahmen des 30. Geburtstags von "Star Wars - Episode V: Das Imperium schlägt zurück" in Chicago eine digitale Vorführung des Films statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung äußerte sich George Lucas gegenüber TheForce.net zum Produktionsstand der lang geplanten Live-Action-Serie:

"Die Live Action Serie liegt in gewisser Weise auf Eis. Wir haben zwar Drehbücher, aber wir wissen nicht wie wir sie umsetzen sollen. Denn sie sind wirklich Star Wars, aber wir wollen sie nur ... zu einem Zehntel der Kosten produzieren. Und das ist eine riesige Herausforderung ... viel größer als wir erwartet haben."
...

>> weiterlesen (http://www.fictionbox.de/index.php/content/view/9493/2/)

ich glaub nach wie vor dran, dass die serie noch kommt - egal ob früher oder später. das potential ist definitiv vorhanden und lucas wird sich die chance nicht nehmen lassen, das franchise im fernsehen weiter auszubauen. die finanzierung werden sie schon irgendwie klären. notfalls verkauft der alte zausel eben seine skywalker-ranch. :alien_laugh:


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Yoda_FDS
14.05.2010, 11:29
Also meiner Meinung nach ist das, wie ich es bereits in den Kommentaren zur News geschrieben habe das Ende der Realserie, zumindest so wie sie angekündigt wurde.

Das Problem ist eigentlich weniger, dass die Finanzierung unklar ist, sonder der Grund warum sie unklar ist: Wenn man diese Aussage von George Lucas zugrunde legt möchte er eine TV-Serie auf Kinoniveau machen, aber nur die Kosten in Höhe einer normalen, billig hergestellten TV-Serie (Stargate, Star Trek, B5, Firefly, BSG usw.) investieren.

In Zahlen bedeutet das:
Episode 3 kostete $113 Mio. bei einer Länge von 134 Minuten. Damit kostete eine Film Minute rund $844000. Wenn man das nun auf eine 42-Minuten Episode hochrechnet wurde eine Folge der Realserie etwa $35,5 Mio. bis $40 Mio. Möglicher Weise sogar mehr.
Lucas hingegen, möchte jedoch nicht mehr als 4-5 Mio. USD pro Folge investieren, denn er sagte ja explizit er wolle nur ein zehntel der Kosten einer Kinoproduktion investieren.

Wenn wir nun die von mir angenommenen/errechneten Zahlen zu Grunde legen müsste Lucas Pro Folge (Kino-Kosten: $40 Mio.; max. Budget: $ 5 Mio.) 35 Mio. USD einsparen.

Und 35 Mio. kann man nicht ohne Weiteres mal kurz einsparen. Ich halte das schlicht für unmöglich. Hatte Lucas eine Einsparung in Höhe von 5-10 Mio. USD im Auge würde ich sagen, dass das möglich sei. Aber 35 Mio schafft niemand.

Das Einzige wo Lucas sparen könnte wäre dabei dass es ihn gelingt sehr billig und sehr schnell höchstwertige SFX zu produzieren und diese praktisch in 99% des Films einzusetzen. Aber dies scheitert daran, dass die Zeit nicht nur (durch Fortschritt) die Kosten senkt, sondern gleichzeitig auch die technischen Möglichkeiten und damit auch Lucas' Ansprüche an die Serie hochschraubt.

Somit bleibt der Serie nur die (unbegründete) Hoffnung, dass Lucas irgendwann entscheidet seine Ansprüche dem Budget oder das Budget seinen Ansprüchen anzupassen.

nevermore
14.05.2010, 18:27
Keine TV-Show hat ein Budget von 40 Millionen Dollar pro Episode. Die meisten Serien liegen bei 2-5 Millionen. Warehouse 13 hat lt. Variety 2 Millionen pro Episode zur Verfügung, was sie als "high, but not outrageous" bezeichnen. Heroes hat angeblich 4 Millionen. Lucas Vorstellungen sind also durchaus im Rahmen des Üblichen.

Irgendwie müssen ja auch die Kosten über Werbeeinnahmen wieder reinkommen. Des Weiteren benötigt man auf der Small Screen auch gar nicht die Technologie, wie sie für einen Kinofilm erforderlich ist.

Dr.BrainFister
14.05.2010, 19:54
letztlich ist bei der verteilung des budgets auch entscheidend, wie episch und effektlastig die serie sein soll. spielt sie nur auf 1-2 planeten, deren settings sich regelmäßig wiederverwenden lassen? oder soll sie möglichst viel vom SW-universum zeigen? soll es regelmäßig weltraumschlachten geben oder reichen auch unspektakulärere bodeneinsätze (in kostümen und ohne viel cgi-einsatz)? wenn den fans zu wenig bombast geboten wird, nörgeln sie sicherlich auch wieder rum. wird aber zu viel bombast produziert, der auf dauer nicht bezahlbar ist, wird das geschrei groß sein, wenn´s dadurch zur frühzeitigen absetzung der serie kommt.

vor einigen monaten wurde ja mal angekündigt, dass die live-action-serie eher "drama in space" sein soll:
http://www.fictionbox.de/index.php/content/view/8173/474/

also sowas wie eine mischung aus sgu und caprica. das wiederum ließe sich dann ggf. preiswerter produzieren - doch ob die sw-fans bei einer tiefgründigen handlung noch zuschauen werden, ist fraglich. schließlich müssten sie sich dann von ihrem knallbummbonbon-universum verabschieden. sw war bisher (von einigen büchern/comics mal abgesehen) nunmal nichts weiter als ein simples kindermärchen, das mit viel effektzauber zum erwachsenenfilm aufgeblasen wurde.


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nevermore
14.05.2010, 20:06
Man kann sehr wohl Weltraumschlachten und Szenen auf verschiedenen Planeten für Budgets in dieser Größenordnung produzieren.

Ich hab mal ein bisschen weiter recherchiert. SGU hat offenbar ein Budget von 2 Millionen Dollar je Episode, SG-1 von 1,5 Millionen je Episode, SG-Atlantis lag noch darunter. Battlestar Galactica (2004) wurde für 1,5 bis 2 Millionen Dollar je Episode produziert.

Die Größenordnungen, die hier zur Diskussion stehen, sind das Doppelte oder Dreifache. Damit sollte durchaus etwas Vernünftiges hinzubekommen sein. Selbst wenn man viele Weltraumschlachten und verschiedene Planeten hat. Ich finde, man muss sich mal von der Idee lösen, dass eine Produktion umso besser ist, je teurer sie ist.

Dr.BrainFister
14.05.2010, 20:17
Man kann sehr wohl Weltraumschlachten und Szenen auf verschiedenen Planeten für Budgets in dieser Größenordnung produzieren.

Ich hab mal ein bisschen weiter recherchiert. SGU hat offenbar ein Budget von 2 Millionen Dollar je Episode, SG-1 von 1,5 Millionen je Episode, SG-Atlantis lag noch darunter. Battlestar Galactica (2004) wurde für 1,5 bis 2 Millionen Dollar je Episode produziert.

Die Größenordnungen, die hier zur Diskussion stehen, sind das Doppelte oder Dreifache. Damit sollte durchaus etwas Vernünftiges hinzubekommen sein. Selbst wenn man viele Weltraumschlachten und verschiedene Planeten hat. Ich finde, man muss sich mal von der Idee lösen, dass eine Produktion umso besser ist, je teurer sie ist.
damit hast du durchaus recht, aber trotzdem gibt es bisher wenig brauchbare vergleichsmöglichkeiten. eine tv-serie, die regelmäßig neue cgi-generierte planeten und zahlreiche bombastische weltraumschlachten zeigt, gibt es bisher nicht. bei den st-serien wurde vieles noch mit klassischen kulissen und gummiemasken gelöst. bsg beschränkte sich größtenteils auf raumschiff-kulissen und weltraumszenen. fremdartige planeten und wechselnde alienrassen gab es nicht. sgu zeigt sich trotz des relativ hohen budgets bisher sehr sparsam im darstellen fremdartiger lebensformen und -welten. wenn es mal einen aufwändig gestalteten planeten zu sehen gab, dann meistens nur in einigen kurzen beschränkten sequenzen. große aufwändige landschaften mit viel aktivität gab es nicht.

wenn die live-action-serie laut lucas also wirklich wie das bisher bekannte SW rüberkommen soll, müssten die jetzigen standards deutlich überschritten werden. und dafür müssten die produktionskosten wahrscheinlich, ähnlich wie bei "the clone wars" (tcw), durch entsprechende outsourcing-konzepte weiter gedrückt werden. vielleicht findet man ja noch billigere cgi-produktionsstandorte als asien (lucas animation -> tcw).


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nevermore
14.05.2010, 20:26
Die computergenerierten Welten gab es nur in der Prequel-Trilogie. Selbiges gilt für computergenerierte Lebensformen.

Die Show soll zwischen Episode 3 und 4 angesiedelt sein, also ist Yoda im Exil und dieses Problem stellt sich schonmal nicht. Planeten wie Hoth oder den Endor-Mond, oder Tatooine, oder auch Naboo kann man problemlos vor Ort filmen. Probleme kriegt man nur mit Planeten wie Kamino oder Geonosis.

Wookies kann man mit Kostümen darstellen, genauso Twileks. Kopfgeldjäger tragen eh Rüstungen. Sturmtruppler stellen auch kein Problem dar. Für andere wie Toydarianer, Gungans existieren bereits Modelle, die verwendet werden können. Selbiges gilt für die bekannten computergenerierten Planeten. Man hat hier keine horrenden Entwicklungskosten.

Dr.BrainFister
14.05.2010, 20:33
Die computergenerierten Welten gab es nur in der Prequel-Trilogie. Selbiges gilt für computergenerierte Lebensformen.

Die Show soll zwischen Episode 3 und 4 angesiedelt sein, also ist Yoda im Exil und dieses Problem stellt sich schonmal nicht. Planeten wie Hoth oder den Endor-Mond, oder Tatooine, oder auch Naboo kann man problemlos vor Ort filmen. Probleme kriegt man nur mit Planeten wie Kamino oder Geonosis.

Wookies kann man mit Kostümen darstellen, genauso Twileks. Kopfgeldjäger tragen eh Rüstungen. Sturmtruppler stellen auch kein Problem dar. Für andere wie Toydarianer, Gungans existieren bereits Modelle, die verwendet werden können. Selbiges gilt für die bekannten computergenerierten Planeten. Man hat hier keine horrenden Entwicklungskosten.
ok, aber wenn lucas das alles wiederverwursten kann, stellt sich eben nur die frage, warum er´s nicht einfach macht. entweder stehen neben der finanzierung noch andere gründe im weg - oder man will mit der live action serie tatsächlich einen technischen standard realisieren, der so bisher nicht geboten wurde (hoher einsatz aufwändiger cgi, 3D-produktion...). da wir weder das eine noch das andere genau wissen, lässt sich der letztliche kostenaufwand derzeit nicht wirklich seriös bestimmen.


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nevermore
14.05.2010, 20:42
Vermutlich haben sie halt Drehbuchautoren erwischt, die nicht für ein Budget schreiben können. Oder es wurde ihnen keins vorgegeben.

Nochmal, die in der Meldung genannten Budgets von 4 bis 5 Millionen je Episode sind bereits bei Weitem höher als die Budgets der genannten Vergleichsserien. Für das doppelte oder dreifache Geld kann man durchaus deutlich über den heutigen Produktionsstandard bei TV Serien hinausgehen.

40 oder 50 Millionen je Episode TV-Show sind dagegen völliger Wahnsinn. Das holt man niemals wieder rein.

DerBademeister
14.05.2010, 21:36
Eine Show die 5 Millionen $ pro Episode kostet refinanziert sich aber auch nur, wenn sie international erfolgreich verkauft werden kann, wir reden hier von einem erforderlichen weltweiten Erfolg wie bei CSI oder LOST. Das ist schon leicht illusorisch, denn in den letzten 10 Jahren kam keine Science Fiction Serie auch nur in die Nähe der Zuschauerzahlen dieser Serien (Enterprise hatte im ersten Jahr 5.9 Mio Zuschauer, was 4x so viel ist wie SG-U Heute, aber immer noch nur ein Drittel der LOST-Zuschauer der ersten Staffeln).

Ich denke am Besten würde Star Wars mit einem Konzept wie "Firefly" fahren, denn "Firefly" war im Endeffekt das Szenario Imperium hat gesiegt, Han Solo wird wieder Schmuggler. Im Star Wars Universum zwischen den Trilogien könnte sowas wunderbar funktionieren, und wäre auch sicher billiger als große, epische Geschichten zu erzählen.

Eine TV-Serie ist eben keine Kinoproduktion.

Noch etwas bezüglich der Zahlen die hier genannt werden: Man kann natürlich nicht die Kosten eines Kinofilms mit denen einer TV Serie vergleichen. Ein großer Teil dieser Kosten geht auf Einmalinvestitionen wie Setbauten zurück, die in Serien aber immer wieder verwendet werden können - denkt mal an Star Trek, die selben Gips-Höhlen die schon in TNG eingesetzt wurden bekamen wir selbst 10 Jahre später in Voyager immer mal wieder vorgesetzt. Auch gibt es in Serien keine Stars wie Natalie Portman oder Samuel L. Jackson, mit den entsprechenden Gehaltsvorstellungen. Und diese Serien werden Heute meist in Kanada gedreht, wo es deutlich günstiger ist als in Hollywood.

nevermore
14.05.2010, 22:30
Was die Zuschauerzahlen betrifft: Natürlich darf man die DVD-Verkäufe, digital downloads etc. auch hier nicht vernachlässigen.

Dennoch, ich nehme auch an, dass bereits bei einem Budget von 4 oder 5 Millionen je Episode Lucas massiv Gefahr läuft, bei dem Projekt draufzulegen. Meine Vermutung ist deshalb, dass man versucht, die Kosten unter diesen Betrag zu drücken. Da wie gesagt ein Großteil der Einmal-Investitionen in Form von Entwicklung von CGI-Modellen für Planeten wie Geonosis, Camino, Coruscant sowie für einige CGI-Charaktere bereits getätigt wurden, sollte das auch machbar sein.

Yoda_FDS
15.05.2010, 14:43
Eine TV-Serie ist eben keine Kinoproduktion.



Das ist der springende Punkt den Lucas nicht berücksichtigt. Lucas will im Prinzip einen wöchentlichen Kinofilm mit einer länge von etwa 1 Stunde (inkl. Werbung). Nur die nötigen (und völlig irwitzigen) Kosten von ca. 35-50 Mio. USD. pro Folge will er nicht bezahlen.

Natürlich sagt man sich nun, TV braucht kein so hohes Budget es reicht doch auch ein Zehntel. Und das ist auch die Wahrheit. Aber Lucas ist nun mal Lucas und Lucas ist ein sturer Bock. Er sieht sich das an was für 5 Mio. USD produziert werden kann und sagt "NO!". Dann lässt er darüber nachdenken, wie man 90% der Kosten (seiner Vorstellung) einsparen kann und muss feststellen, dass das nicht möglich ist. Daraufhin stellt er dann einfach die Produktion ein. Denn Lucas hat weder Bock, noch hat er es nötig, von seinen Vorstellungen abzuweichen.

Genau das ist das Problem, das wir gerade haben. Nichts Anderes.

Ich denke übrigens, dass es tatsächlich so ist, dass Lucas den Schreiberlingen die PTs und SEs gezeigt hat und ihnen dann sagte was für Geschichten er will und dass sie optisch und vom Aufwand her zu den Filmen passen müssten.

Daher glaube ich wirklich, dass es diese Serie zu den Lebzeiten von George Lucas nicht mehr geben wird.
Ich denke vielmehr dass er nach neuen Wegen suchen wird die seine Geschichten zu erzählen. Sei es im Kino oder im TV. Und das Einzige, was an Lucas Vorstellungen heranreichen kann sind meiner Meinung nach Filme oder Mini-Serien. Denn hier kann er unter enormem Aufwand seine Vorstellugen verwirklichen ohne dass die Kosten ins Aberwitzige abtriften.

Dr.BrainFister
15.05.2010, 14:52
...
Natürlich sagt man sich nun, TV braucht kein so hohes Budget es reicht doch auch ein Zehntel. Und das ist auch die Wahrheit. Aber Lucas ist nun mal Lucas und Lucas ist ein sturer Bock.
...
Genau das ist das Problem, das wir gerade haben. Nichts Anderes.
...
ich finde, mit dieser behauptung lehnst du dich etwas zu weit aus dem fenster. auch wenn du schon jahrzehntelanger starwars-fan bist, hast du doch letztlich keinen genauen einblick in die planungsprozesse, die hinter den kulissen ablaufen. wenn man sich die produktionsgeschichte von filmen und serien anschaut, sieht man oft, wie kompliziert das ist (gutes beispiel: "superman returns") und dass dabei viele dinge eine rolle spielen, die man sich als laie gar nicht vorstellen kann. um wirklich sagen zu können "Genau das ist das Problem, das wir gerade haben. Nichts Anderes.", müsste man schon selbst jahrelange erfahrung in dem bussines haben.

mich wundert es z.b. überhaupt nicht, dass "star wars" so lange braucht, um als live-action-serie ins fernsehen zu kommen. die verantwortlichen hinter diesem franchise wollen ihr baby sicherlich nicht mit unbedachten kreativen entscheidungen oder einer schlechten finanzierung verheizen. live action ist eine größere herausforderung als solcher kinderkram wíe clone wars.

das hauptproblem ist wahrscheinlich, dass die leute heute einfach keine geduld mehr haben. die fans brauchen ständig neues futter. dieser effekt wurde durch die fließband-berichterstattung im internet noch verstärkt. wenn es zu einem thema nicht alle paar wochen zumindest ein neues gerücht gibt, gilt es schon als tot. schaut man aber mal in die vergangenheit der kino- und tv-geschichte, findet man zahlreiche beispiele, die belegen, dass eine lange entwicklungszeit kein schlechtes omen sein muss.


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nevermore
15.05.2010, 15:46
Ich halte das für äußerst unwahrscheinlich, dass Lucas nicht klar war, was in einer TV-Serie machbar ist und was nicht.

Also bitte. Der Mann ist einer der ältesten Hasen in diesem Geschäft, und er hat neben Clone Wars auch schon die Young Indiana Jones TV-Serie und Ewoks und einen Haufen anderer TV-Produktionen ausführend produziert.

Yoda_FDS
15.05.2010, 17:56
Das Problem liegt meiner Meinung nach bei Lucas selbst, nirgendwo anders.

Lucas ist, auch gegenüber den Fans ein sehr schwieriger Mensch. Er weiss was er will und wie er es will, oder zumindest behauptet er das immer. Was irgendjemand anderes möchte ist ihm egal. Beispiele hierfür gibt es zu Hauf.

Aber im Nachhinein stellt sich oft heraus, dass Lucas eben nicht wusste was er wollte. Und dass er auch gerne mal seine "endgültigen" Entscheidungen über den Haufen wirft. Das Einzige bei dem er auch im Nachhinein KEINE Kompromisse macht ist die technische Perfektion. Ich denke Lucas will als der Mann, der das Kino (und das Fernsehen) mehrfach revolutionierte in die Geschichte eingehen.

Als Beispiel für seine Egozentrik mochte ich mal einen der problematischten Bereiche des aktuellen SW-Universums anführen: Das Expanded Universe (EU). Bis auf ganz wenige Aussnahmen entstand das EU erst seit 1990 (VÖ von "Erben des Imperiums" und "Dark Empire"). Seither ist es stetig gewachsen und wurde auch recht unübersichtlich, obwohl alles von Lucas Licening überwacht und koordiniert wird. Soweit so gut. Richtig problematisch wurde es erst seit 2002 als die ersten Publikationen zu den Klonkriegen herauskamen: Zuerst kam eine sehr unfangreiche Comic-Reihe die sehr viele Fakten schuf und sehr beliebte Charaktere einführte. Paralell dazu folgten Spiele und Romane. Eine der eifrigsten Autorinnen war Karen Travis die in ihren Büchern die Mandalorianer als Kriegerisches Volk darstellte. Dann folgte die Zeichentrickserie Clone Wars (Gesamtlaufzeit der Serie: ca. 2 Stunden) deren Finale (Staffel 2) direkt in den Beginn von Episode 3 mündete. Doch damit nicht genug: 2008 startete Lucas TCW. Dieses Mal jedoch nicht mit 2 Folgen a 5 Minuten, sondern mit angestrebten 100+ Folgen a 20 Minuten. Schon allein die Einführung von Asoka Tano, Anakins Padawan steht diese Serie im Widerspruch zu allem was es vorher gab. Genau so tauchen (bisher) keine EU-Charaktere in der neuen Serie auf. Doch der ABSOLUTE WIDERSPRUCH ist die Darstellung der Mandalorianer: Wie gesagt sind die Mandies in den Travis Romanen Krieger, doch in TCW sind sie, bis auf eine Terror-Gruppe, Pazifisten.

Die Fans hatten natürlich erwartet, dass Lucas dem Produktionsteam von TCW die Weisung erteilen würde die Serie in das EU einzuflechten, doch Lucas reagierte gerade gegenteilig: Er gab die Anweisung das EU zu ignorieren. Und wenn er auf das EU angesprochen wird, dann antwortet er üblicherweise "Ich kenne das EU nicht!"

Ob die Aussage mit der Finanzierung nun die Wahrheit oder nur ein Vorwand ist kann wohl nur Lucas selbst beantworten. Denkbar wäre es. Aber vielleicht hat Lucas auch einfach kein Interesse mehr an der Serie oder musste erkennen, dass seine Idee die Serie als charakterbasiertes Drama ohne bekannte Charaktere aus den Filmen einfach nicht funktioniert.

Dass es hier ein Problem mit Ungeduld gibt, kann man wohl verneinen. Die Serie war seit mittlerweile 5 Jahren angekündigt und in diesen 5 Jahren gab es einfach keinerlei Infos. Weder mehr als das Allergröbste in Richtung Handlung noch Infos zum Produktionsstand. Das Ding war definitiv schon lange tod und wurde nur vom Netz noch am Leben gehalten, da jede SF und SW-Seite jede noch so kleine Äusserung irgendwelcher, meist unbeteiligter, Personen zu News aufblähte.

Dennoch bin ich der Meinung, dass wir irgendwann die Geschichten der Realserie noch zu sehen bekommen, es sei denn Lucas ist der Meinung dass sie nicht funktionieren.
Aber eswird Meiner Meinung nach eine andere Form sein. Vielleicht, wie schon gesagt als Film oder Mini-Serie. Oder vielleicht auch wieder komplet in CGI, nur dieses mal realitätsnah wie Final Fantasy oder Beowolf.

Abschliessend noch ein Wort zur Finanzierung:
Lucas finanziert ausschliesslich zu 100% selbst. Dies macht er, damit ihm niemand in seine Projekte reinreden kann.

DerBademeister
15.05.2010, 18:01
Was irgendjemand anderes möchte ist ihm egal. Beispiele hierfür gibt es zu Hauf.

Was auch der Hauptgrund für das kreative Scheitern hinter allen drei Prequelfilmen war.

Khaanara
22.05.2010, 22:41
Man beachte Bild 2 : http://www.gamersglobal.de/news/22706 :alien_laugh:

Loser
24.05.2010, 01:49
TV Serie? Bei all den Kommentaren über George wäre ja schon heilfroh wenn ich endlich

http://img443.imageshack.us/img443/5849/posterix.jpg
The People vs George Lucas - Official Teaser Trailer (http://www.youtube.com/watch?v=Aoc3roT81nU)
THE PEOPLE vs. GEORGE LUCAS - Corey Vidal Interview (http://www.youtube.com/watch?v=Q-84m6MHe2k)

zu sehen bekomme würde.

nevermore
24.05.2010, 01:56
Und ich wäre froh, wenn die sog. "Fans" mal aufhören könnten, Remote-Psychoanalysen über GL zu erstellen.

Warum ist es eigentlich so schwer, die Filme zu diskutieren und irgendwelche Mutmaßungen über GL's Persönlichkeit außen vor zu lassen? Aller Wahrscheinlichkeit nach hat kaum einer der Fans, die da irgendwelche Ferndiagnosen aufstellen, den Mann je getroffen. Geschweige, dass sie irgendeine Qualifikation hätten, überhaupt irgendwelche psychoanalytischen Diagnosen zu postulieren.

Er beachtet "die Literatur" nicht? Ja, sagt mal, gehts noch? "Die Literatur" ist nichts als FanFiction von Autoren, denen man erlaubt hat, das legal zu publizieren und auch noch Geld damit zu verdienen. Andere Schöpfer wie G. Martin oder Anne Rice tolerieren FanFiction erst gar nicht und stellen die entsprechenden Autoren sogar vor Gericht! Und GL wirft man vor, dass er sich nicht nach den Vorgaben dieser FanFiction richtet? Sorry, aber da hörts irgendwo auf bei mir.

Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat Lucas das undankbarste und illoyalste Fandom, das mir je untergekommen ist. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, womit er das verdient hat. Da haben andere ganz andere Dinger gebracht.

Dr.BrainFister
24.05.2010, 02:28
Und ich wäre froh, wenn die sog. "Fans" mal aufhören könnten, Remote-Psychoanalysen über GL zu erstellen.

Warum ist es eigentlich so schwer, die Filme zu diskutieren und irgendwelche Mutmaßungen über GL's Persönlichkeit außen vor zu lassen? Aller Wahrscheinlichkeit nach hat kaum einer der Fans, die da irgendwelche Ferndiagnosen aufstellen, den Mann je getroffen. Geschweige, dass sie irgendeine Qualifikation hätten, überhaupt irgendwelche psychoanalytischen Diagnosen zu postulieren.
ich habe nicht den eindruck, dass hier tiefgreifende abschätzige analysen über herrn lucas angestellt wurden. in einigen beiträgen wurde lediglich geäußert, dass der mann stur zu sein scheint und gern seinen willen durchsetzt. und es gab die üblichen vorwürfe, dass er scheinbar nicht mehr kompetent genug ist, um gute filme zu machen, was sich ja vor allem an der prequel-trilogie zeigt.

das sind kritikpunkte, die auch häufig anderen erfolgreichen film- und fernsehmachern vorgeworfen werden, z.b. steven spielberg, james cameron, jms usw.... ich sehe hier also kein sw-fandom-spezifisches bashing.


Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat Lucas das undankbarste und illoyalste Fandom, das mir je untergekommen ist. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, womit er das verdient hat. Da haben andere ganz andere Dinger gebracht.
diesen eindruck hatte ich noch nie. welche lucas-bashing-erlebnisse du in anderen sw-foren hattest, kann ich nicht beurteilen. aber zumindest bei uns hält sich das bisher in akzeptablen grenzen.

die fans sind scheinbar einfach nur ungeduldig und wollen nicht nur mit solchem fließbandschrott wie "clone wars" abgespeist werden. nach den jahrelangen ankündigungen der live-action-serie ist GL eben die naheliegendste zielscheibe, um den damit verbundenen frust abzulassen.

ich bin mir sicher, dass auch andere leute und umstände für die verzögerungen verantwortlich sind. aber diese hintergrundinformationen liegen bisher nicht vor. daran könnte auch lucas selbst etwas ändern. bisher hat er immer nur wischiwaschi-statements über die serie abgegeben. das konkreteste war bisher der hinweis auf die finanziellen herausforderungen. nach so langer wartezeit könnte man viele spekulationen und vorwürfe vielleicht entschärfen, wenn der informationsfluss etwas konstanter und konkreter wäre.


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nevermore
24.05.2010, 02:32
Es gab mal einen Wikipedia-Artikel über "Lucas Bashing". Vielleicht kannst du mir einen anderen Creator nennen, über den sowas existierte.

Selbstverständlich gab es bereits in diesem Thread Äußerungen, die die sachliche Ebene verließen und persönlich wurden. Angebliche "Sturheit" ist nur ein Beispiel. Vielleicht sehe ich das extrem, aber Psychoanalysen über Leute, die man nie getroffen hat, sind für mich off limits. Kritik sollte sich auf der sachlichen Ebene bewegen.

Umgang mit sog. "Literatur" ist ein anderes Thema dieser Art. Ich habe das in meinem vorigen Post ergänzt.

Dr.BrainFister
24.05.2010, 02:43
Es gab mal einen Wikipedia-Artikel über "Lucas Bashing". Vielleicht kannst du mir einen anderen Creator nennen, über den sowas existierte.
wikipedia ist für mich kein bashing-gradmesser. ich weiß auch nicht, ob es sowas nicht schon über andere kreative köpfe gab. aber man wird im internet sicherlich zahlreiche bashing-gruppen in sozialen netzwerken, foren u.ä. finden, in denen neben lucas auch leute wie spielberg, cameron und jms auseinandergenommen werden. vor allem dann, wenn sie ein neues projekt ankündigen/herausbringen. das informationsvakuum zur live-action-serie lässt viel raum für frust und negative spekulationen. bevor "avatar" ins kino kam, war auf vielen seiten ein ähnliches verhalten zu beobachten.

ich bin mir sicher, dass bald auch ridley scott zu einer solchen zielscheibe werden wird. die "alien"-fanbasis ist zwar nicht so groß wie die von sw, aber es wird in bezug auf das prequel sicherlich wieder viele notorische basher geben, die es schon im voraus madig machen wollen.



Selbstverständlich gab es bereits in diesem Thread Äußerungen, die die sachliche Ebene verließen und persönlich wurden. Angebliche "Sturheit" ist nur ein Beispiel. Vielleicht sehe ich das extrem, aber Psychoanalysen über Leute, die man nie getroffen hat, sind für mich off limits. Kritik sollte sich auf der sachlichen Ebene bewegen.
ich kenne im internet kaum sachliche diskussionen. im virtuellen raum erhitzen sich die gemüter im nullkommanix an den belanglosesten kleinigkeiten. und was man als sachlich bzw. unsachlich empfindet, hat auch oft etwas mit dem jeweiligen informationsstand zu tun, über den man verfügt. du bewegst dich im netz ja nicht innerhalb einer homogen informierten masse.


Umgang mit sog. "Literatur" ist ein anderes Thema dieser Art. Ich habe das in meinem vorigen Post ergänzt.
die vorwürfe bezüglich der literatur basieren entweder auf missverständnissen oder auf einer unklaren informationspolitik. jedenfalls haben sie weder etwas mit der live-action-serie zu tun noch beinhalten sie "remote psychoanalysen".


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nevermore
24.05.2010, 02:55
Was man sachlich oder unsachlich findet, ist keine Frage des Informationsstands. Es ist, wie der Ausdruck schon sagt, eine Frage, ob sich das Argument gegen eine Sache richtet, oder gegen eine Person.

Der Punkt im Fall Lucas ist nicht, dass Bashing-Gruppen existieren. Die gibts, wie du ganz richtig sagst, bei anderen auch. Der Punkt ist, dass sich ganze Teile des Fandoms darauf spezialisiert haben. Des Fandoms. Leute, die eigentlich hinter dem Creator stehen sollten. Ron Moore ist eine andere Zielscheibe, die das in der Form meines Erachtens nicht verdient hat.

Umgekehrt gibt es Fandoms, in denen Creators tun und lassen können, was sie wollen, und jede Kritik wird von den Sektierern sofort im Keim erstickt. B5 und Potter sind solche Beispiele.

In einigen Fandoms ist es off limits, den Creator zu kritisieren, in anderen ist Bashing "schick". Star Wars gehört definitiv zu den letzteren. Ich persönlich bin von beidem nicht begeistert.

Und was die sog. "Literatur" betrifft, natürlich hat das was mit Remote-Psychoanalysen zu tun. Wegen mir kannst du sie auch Vorurteile aus Unkenntnis nennen. Das Resultat ist dasselbe. Lucas hat keinerlei Verpflichtung, weder vertraglich noch ethisch, sich nach den Vorgaben der "Literatur" zu richten. Wirft man ihm das vor mit der Begründung, er ist halt zu arrogant, so ist das nichts anderes als Remote-Psychoanalyse. Keiner kennt GL gut genug, um beurteilen zu können, ob er dazu zu arrogant ist, oder vielleicht andere Gründe hat.

Dr.BrainFister
24.05.2010, 03:16
Was man sachlich oder unsachlich findet, ist keine Frage des Informationsstands. Es ist, wie der Ausdruck schon sagt, eine Frage, ob sich das Argument gegen eine Sache richtet, oder gegen eine Person.
unsachliche äußerungen können sich auch auf eine person beziehen bzw. auf einen sachverhalt, in den diese person verwickelt ist.


Der Punkt im Fall Lucas ist nicht, dass Bashing-Gruppen existieren. Die gibts, wie du ganz richtig sagst, bei anderen auch. Der Punkt ist, dass sich ganze Teile des Fandoms darauf spezialisiert haben. Des Fandoms. Leute, die eigentlich hinter dem Creator stehen sollten. Ron Moore ist eine andere Zielscheibe, die das in der Form meines Erachtens nicht verdient hat.

die anderen basher, die ich bisher erlebt habe, waren meistens auch (ehemalige) fans. grund des bashings war, dass sie mit der aktuellen arbeit ihres ex-idols sehr unzufrieden sind. von cameron erhofften sich viele fans weitere filme im stile von "terminator" oder "aliens". stattdessen gab es das "schnulzige" titanic und das öko-märchen "avatar". ron moore wiederum hat mit bsg ein franchise komplett umgekrempelt. viele der jahrzehntelangen fans fühlten sich vor den kopf gestoßen. es war nicht mehr "ihr" bsg. genauso erging es vielen sw-anhängern mit der prequel-trilogie. nach all dem hype und der langen wartezeit war die enttäuschung groß. und sogar ich als nicht-fan empfand die neuen filme im vergleich zu den alten als deutlich schlechter.

mit der ankündigung der live-action-serie hatten einige frustrierte fans dann scheinbar wieder hoffnung geschöpft. aber nachdem sich bis heute nichts konkretes entwickelte und nur halbgare vertröstungen geäußert werden, kehrte der alte frust schnell wieder zurück. andere fans sehen in der planung der live-action-serie vielleicht aber auch einen weiteren sargnagel für ihr oldschool-starwars und bashen dieses projekt deshalb schon mal "präventiv".


Umgekehrt gibt es Fandoms, in denen Creators tun und lassen können, was sie wollen, und jede Kritik wird von den Sektierern sofort im Keim erstickt. B5 und Potter sind solche Beispiele.
ich bin zwar in keinem fandom intensiv verwurzelt und kann deshalb nur sporadische eindrücke wiedergeben. jedenfalls schien es mir bisher so, dass vor allem jms schon oft ordentlich eins auf die mütze bekam. dass er momentan kein häufiges bashing-opfer ist, liegt sicherlich daran, dass es keine fandom-relevanten projekte von ihm gibt. aber zu der zeit als "lost tales" auf den markt geschmissen wurde, zog sich ziemlich derbe kritik durch sehr viele kommentare der fans. da jms, ähnlich wie lucas, ebenfalls jemand ist, der (zumindest bei b5) nach größtmöglicher kreativer kontrolle zu streben scheint, richtet sich der frust natürlich auch gegen seine person. denn er ist auf den ersten blick letztlich derjenige, der einen großen teil der verantwortung am "lost tales"-pfusch trägt. dasselbe gilt für lucas und die prequels.


In einigen Fandoms ist es off limits, den Creator zu kritisieren, in anderen ist Bashing "schick". Star Wars gehört definitiv zu den letzteren. Ich persönlich bin von beidem nicht begeistert.

das einzige weitgehend bashing-freie fandom, das ich kenne, ist das zu "farscape". ansonsten wurde bisher überall kräftig gebasht. bei roddenberry vielleicht nicht so stark, schließlich lebt der schon ein ganzes weilchen nicht mehr. dafür durften aber braga und berman jede menge prügel einstecken.


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nevermore
24.05.2010, 03:25
unsachliche äußerungen können sich auch auf eine person beziehen bzw. auf einen sachverhalt, in dem diese person involviert ist.,
Nein, das ist nicht, was ich meine. Das sind dann unqualifizierte Äußierungen, die man nicht mit "unsachlich" verwechseln sollte. Unsachlich bedeutet genau das: Es bezieht sich nicht auf eine Sache. Sondern es ist persönlich.

Unqualifiziertes Geplärre "dies oder das ist scheisse" fällt unter das, was du als "unsachlich" bezeichnest, aber das erstmal nichts mit dem, was ich mit sachlich oder unsachlich meine, zu tun. Die Frage ist, richtet sich die Kritik gegen eine Sache oder eine Person. Es ist vollkommen gleich, ob jemand mit drei Worten oder dreißig Seiten begründet, weshalb er die Person GL kritisiert. Die Kritik ist in beiden Fällen persönlich, weil sie sich gegen die Person GL richtet - sprich, gegen irgendwelche vermuteten Charaktereigenschaften, über die Fans nichts wissen können, anstatt gegen konkrete Handlungen oder ihre Ergebnisse.

Oder, um ein plakatives Beispiel zu nennen: "ich hasse die Prequels" ist eine sachliche Äußerung, "George Lucas ist ein Idiot" ist eine persönliche. Auch wenn beide gleichermaßen schlecht begründet sind.



die anderen basher, die ich bisher erlebt habe, waren meistens auch (ehemalige) fans. grund des bashings war, dass sie mit der aktuellen arbeit ihres ex-idols sehr unzufrieden sind. von cameron erhofften sich viele fans weitere filme im stile von "terminator" oder "aliens". stattdessen gab es das "schnulzige" titanic und das öko-märchen "avatar". ron moore wiederum hat mit bsg ein franchise komplett umgekrempelt. viele der jahrzehntelangen fans fühlten sich vor den kopf gestoßen. es war nicht mehr "ihr" bsg.
Terminator kann ich nicht kommentieren. Was Moore betrifft, rede ich hier von den nuBSG-Fans. Hier war der Stein des Anstoßes das BSG-Finale. Auch hier: Ein Unterschied, ob ich sage, mir gefällt die Auflösung nicht, oder ob ich sage, RDM ist ein Idiot.


das einzige weitgehend bashing-freie fandom, das ich kenne, ist das zu "farscape". ansonsten wurde bisher überall kräftig gebasht. bei roddenberry vielleicht nicht so stark, schließlich lebt der schon ein ganzes weilchen nicht mehr. dafür durften aber braga und berman jede menge prügel einstecken..
Wie gesagt, Bashing gibt es überall. Die Frage ist, spezialisiert sich ein Fandom darauf.

Im Übrigen möchte ich bestreiten, dass man im Internet keine sachlichen und niveauvollen Diskussionen führen kann. Ohne persönliche Angriffe gegen andere User oder den Creator, und ohne oberflächliches Geschwafel. In den Jedi Council Forums zum Beispiel funktioniert das sehr gut - weil dort eine klare Nettikette herrscht und auch durchgesetzt wird.

tubbacco
26.05.2012, 15:51
'Star Wars' TV series will be 'provocative, bold and daring'

"We're at a complicated impasse right now," McCallum told IGN. "We have... 50 scripts [that are] unbelievable. The most provocative, the most bold and daring material that we've ever done."

McCallum added that Underworld will only enter production once George Lucas can make the show "at the cost of maybe $4 or $5 million an episode".

"The trouble is, they're so complicated," he explained. "Each hour has more visual effects and digital animation than any of the films that we've done and right now we're just struggling.

"That's our biggest challenge, that's our biggest problem. [The episodes] are so big, they're so complicated, and we just don't have the technology to do that."

However, McCallum predicted that Star Wars fans would eventually get to see the TV series in "a couple of years".

"[George] will find a way and once that happens I'm sure he'll start back on [the show]," he insisted.
Quelle: 'Star Wars' TV series will be 'provocative, bold and daring' - Movies News - Digital Spy (http://www.digitalspy.co.uk/movies/news/a382996/star-wars-tv-series-will-be-provocative-bold-and-daring.html)

Irgendwie sülzt McCallum seit Jahren den gleichen Dreck heraus. Warum lässt man 50 Drehbücher schreiben,wenn man genau weiß, dass man sie in nächster Zeit nicht produzieren kann? Ich glaube eher nicht, dass man 50 Drehbücher in petto hat. Vielleicht Ideen dazu, aber seit Clone Wars wissen wir ja, wie so ein Star Wars-Drehbuch aussieht: Action, Action, Action. Oh yeah, this is bold, daring in complicated.

Dr.BrainFister
26.05.2012, 17:41
@tubbacco
Inwiefern sind die SW-Macher dazu verpflichtet, dir schnellstmöglich eine Live-Action-Serie zu geben? Hast dafür eine Vorab-Spende oder irgendwas anderes investiert, das diesen Anspruch rechtfertigt? Und warum juckt es dich eigentlich, ob so eine Serie kommt, wenn du eh davon ausgehst, dass sie nicht viel mehr als "Action, Action, Action" zu bieten hat (als ob du dir das nicht anschauen würdest, wenn dabei regelmäßig genügend Raumschiffe durch's Bild fliegen ;))? Sorry, aber irgendwie kann ich dieses überzogene Genörgel nicht nachvollziehen. Wenn McCallum oder die anderen Leute, die an dem Projekt arbeiten, uns mit ihrem "Dreck zusülzen" (heute schlecht gefrühstückt? :p), tun sie das vielleicht 2-3mal im Jahr. Es ist also nicht gerade so, dass wir seit der Ankündigung dieser Serie Monat für Monat mit neuen Ankündigungen überschüttet worden sind. Letztlich kam immer nur mal ein kurzes Update in die Richtung, dass nach wie vor daran gearbeitet wird. Sowas wollen die Fans doch letztlich auch wissen. Wenn heutzutage nicht regelmäßig über ein Projekt berichtet wird, gilt es als tot.

Was ist eigentlich so bescheuert daran, häppchenweise auf die Serie hinzuarbeiten und den Zeitpunkt abzuwarten, an dem sich das alles finanzieren lässt? Hast du schon mal an Projekten in dieser Dimension mitgearbeitet? Weißt du, wie sowas funktioniert? Hast du mal in die Film- und Fernsehgeschichte geschaut und dir klar gemacht, dass es auch früher schon viele Produktionen gab, die Jahre brauchten, um realisiert werden zu können? Irgendwie vermisse ich diese Weitsicht bei vielen Fans. Keiner hat so richtig Ahnung, wie die Anbahnung eines solch komplexen Produktionsprozesses überhaupt läuft, aber jeder meint zu wissen, wie schnell das zu gehen hat.

tubbacco
26.05.2012, 19:06
Wunde Stelle erwischt? :D

Rick McCallum ist einer der größten Redenschwinger im Bereich des lucas'schen Star Wars. "It's so dense!" war bspw. seine Beschreibung der seelenlosen Dialogfetzen aka Handlung der Prequel-Trilogie. Es ist ja schön und gut, wenn man ein langfristiges Ziel vor Augen hat, aber man braucht nicht (jaja, ich weiß PR-Geschwafel) so um den heißen Brei herumreden. Das kommt mir alles so vor, als ob man dabei ist den Lack zu polieren, bevor man die Teile verbaut hat. Man braucht zu allerst ein finanzierbares Konzept, dann kann man anfangen den Inhalt auszukleiden. Die Variante andersrum erfordert viel mehr Arbeit, Zeit und Geld und wird, weil es so viel von den 3 Faktoren benötigt, wahrscheinlich gar nicht erst produziert. Vergebene Liebesmüh.

Die Macher sind mir zu gar nichts verpflichet. Ehrlich gesagt, interessiert mich Star Wars abseits der Originaltrilogie so ziemlich gar nicht. Was mich nur verwundert ist folgendes: Die Macher wollen keine Kompromisse eingehen, sind nicht zu Veränderungen innerhalb ihre Projektes bereit und deswegen liegt es in der Produktionshölle. Darauf zu warten, dass das mit state-of-the-art Effekten (und ich wette, um nichts anderes geht es hier) realisiert werden kann, klingt etwas wieder der Kampf gegen Windmühlen. Dass das Projekt, so wie es sich die Verantwortlichen wünschen, in nährer Zukunft realisiert werden kann halte ich einfach sehr unwahrscheinlich, obwohl ich einer Live-Action-SW-Serie durchaus großen Erfolg im TV zutrauen würde.

Unregistriert
05.06.2012, 11:47
ich bin wirklich gespannt - seit ich zum ersten mal von diesem plan gelesen habe warte ich auf den tag, an dem ich die erste folge sehen kann! ich finde es auch total normal, dass man ein projekt schrittweise realisiert - mit episode i-iii war es jawohl auch so, dass george lucas lange gewartet hat, bis er sie schließlich mit der digitalen technologie realisieren konnte.

Dr.BrainFister
06.08.2013, 15:15
Es gibt mal wieder relativ ergebnisarme News zur "Star Wars"-Live-Action-Serie. Diesmal kommt das Wunschdenken aber nicht von Rick McCallum, sondern vom US-Fernsehsender ABC: Fernsehsender bekundet erneut Interesse an Star-Wars-Serie | Robots & Dragons (http://www.robots-and-dragons.de/artikel/fernsehsender-bekundet-erneut-interesse-star-wars-serie)

Tjoa, die Fans haben sicherlich auch Interesse an so einer Serie. ;) Aber ob das vor Episode VII noch was wird bzw. ob Disney es sich leistet, zusammen mit all den angekündigten Filmen auch noch eine teure Fernsehserie zu produzieren? Schwer vorstellbar.

tubbacco
06.08.2013, 16:34
Ich dachte die nächste SW-CGI-Serie von Disney wäre schon in der Produktion?

Dr.BrainFister
06.08.2013, 17:27
Ich dachte die nächste SW-CGI-Serie von Disney wäre schon in der Produktion?
Ja, eine CGI-Serie namens "Star Wars: Rebels", vergleichbar mit "The Clone Wars". Richtet sich wohl wieder an ein jüngeres Publikum. Sowas ist wahrscheinlich wesentlich günstiger und mit weniger Aufwand produzierbar als eine Live-Action-Serie.

DerBademeister
06.08.2013, 22:58
Hat man nicht Clone Wars ziemlich sang- und klanglos eingestellt, ohne ein rundes Ende den Fans zu schenken?

Die live action Serie die mal eine Weile im Raum stand dürfte jedenfalls erst mal tot sein, da sie einfach Konkurrenz zur neuen Filmtrilogie wäre.

Nach dem Tiefpunkt der Prequel-Trilogie kann es eigentlich nur aufwärts gehen. Ich bin kein Fan von Abrams, aber er hat es zumindest geschafft Star Trek als lockeres Actionabenteuer zu präsentieren - bei Star Wars dürfte dieser Einschlag noch eher zum Markenkern passen als beim an sich eher verkopften Trek-Universum.

Yoda_FDS
16.11.2015, 09:00
Das Ende der Serie ist eigentlich gar nicht schlecht geworden. Denn obwohl mit "Staffel 6" noch eine halbe Staffel folgt, endet TCW offiziell mit dem Staffelfinale von Season 5 als Ahsoka Tano den Jedi-Orden verlässt. Danach gibt es zwar noch ein paar sehr gute Abeteuer ohne Ahsoka, aber diese "Staffel 6" wurde von Disney vorab schon als "Bonusmaterial" bezeichnet.

Was Ahsoka angeht ist ihre Geschichte jedoch noch nicht zu Ende:
Nachdem sie den Jedi-Orden verlassen hat taucht Ahsoka zunächst unter. Erst etwa 15-20 Jahre später stellt sich heraus, dass sie sich der Rebellenallianz angeschlossen hat, bzw. diese mit gegründet hat. Im 1. Staffelfinale der CGI-Serie "Star Wars Rebels" tritt Ahsoka als ein ein leitendes Mitglied von Bail Organas Rebellen-Zelle in Erscheinung. Ihr Deckname lautet Fulcrom.