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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dino Star Wars Comic Sonderband 22



Gilgamesh
23.08.2004, 09:26
Wieder einmal entführt uns Dino in die Zeit der Clonewars. In die Zeit, als aus Jedi Generäle und Spione wurden....

Leider hat man nicht bei der letzten Geschichte weitergemacht, welche so abrupt endete. Noch immer wissen wir nicht, wie es mit Obi Wan und seiner „neuen Liebe“ Asajj Ventress, in deren „Liebesnest“ weiter geht. Ob er sich denn befreien wird, kann, oder ob Obi Wan gar stirbt... ;)

Aber, sei’s drum...
Denn, diesmal wird uns eine Geschichte erzählt, welche sich um Quinlan Vos dreht.
Quinlan Vos, jener Jedi, welcher schon so oft ins Antlitz der Dunkelheit sah. Jener Quinlan Vos, welcher die Republik vor den Hexen von Dathomir rettete. Der Mann, der den Planeten der Schwestern der Nacht lebend verließ....

Natürlich ist Vos kein General, er ist ein Spion und genau darum geht es in dieser Geschichte. Ein verzweifelter Versuch, das Blatt zu wenden, die Sith zu infiltrieren. Jedoch, ist der Pfad auf welchen sich Quinlan Vos begibt, ihm nur all zu vertraut.

Was mich persönlich gefreut hat war, dass man die Dunkle Frau einwenig kennen lernt und ihren wahren Namen (laut SWU, ist dieser nämlich unbekannt).... ;)
Jene Dunkle Frau, welche die Klonekriege überleben wird, um von Vader in einem Zweikampf gestellt zu werden.
Ebenfalls mit einem Gastauftritt vertreten, Aurra Sing, die Kopfgeldjägerin.

Alles in allem, eine gelungene Geschichte. Der Zeichenstil ist wieder wesentlich besser, als bei „Infinities The Reutrn of the Jedi“.
Allerdings, ist auch hier das Ende offen. Nun warten wir schon auf die Auflösung zweier Geschichten..... :(

Lightshade
01.09.2004, 19:48
Quinlan ist einer DER Hauptcharaktere der Clone Wars, und das ist auch gut so.

Ich liebe diesen Charakter, schon früher.

Man sieht wie er immer weiter in den Schatten, wie er es nennt, eindringt um die Dunkle Seite zu infiltrieren.

Aber wird er schlau genug sein um Dooku ausspielen zu können??? :unsure:

Vor allem das Ende hat mir gut gefallen, als Dooku Quinlans Gefühle manipuliert und ihn quasi dazu "überredet" in völliger Rage eine Blutsverwandte niederzustrecken. Aber war es wirklich die Dunkle Seite, der sich Vos da hingab? Oder war es nur ein verdammt dunkler Schatten?
Man weiß es leider nicht und man wird wohl hier in Dtl. noch bis zu Klonkriege VI im dunklen (oder doch nur Schatten?) gelassen werden...

Zum offenen Ende von Band IV: Nur bis Oktober warten, dann wissen wir mehr :>

Will Riker
07.09.2004, 14:19
Nur informationshalber für die Leute, die die englischen Einzelhefte lesen und (so wie ich) keine Ahnung haben, welche Hefte in diesem Sammelband enthalten sind:

Republic 54: Double Blind (6 Monate nach Geonosis)
Jedi: Aayla Secura (6 Monate nach Geonosis)
Jedi: Count Dooku (7,5 Monate nach Geonosis)
Republic 63: Striking from Shadows (16 Monate nach Geonosis)

Gerade das ist eigentlich auch mein einziger Kritikpunkt an diesem (und eigentlich auch an allen anderen) Sonderband. Die Einzelstorys sind mehr oder weniger aus den Klonkriegen herausgepickt. Sicherlich, Licht und Schatten ist eigenlich hauptsächlich Quinlan gewidmet (bis auf die Geschichte mit Aayla, Aurra und der Dunkeln Frau), aber wenn man (auch wiedereinmal so wie ich) versucht, seine Comics nach der Zeitlinie zu ordnen, dann bekommt man mit den Sammelbänden leichte Probleme.

Aber wie gesagt, mehr Kritik kommt von meiner Seite nicht.

Jan Duurssema lieferte wieder ihre gewohnt-genialen Bilder ab und unterstützt die von John Ostrander erdachten Geschichten, die den Zeichnungen in nichts nachstehen. Quinlans langsamer Fall zur "dunklen" Seite bzw. Dookus Versuch, ihn durch Intrigen und Irreführungen schneller zu ihr zu bekehren ist einfach interessant zu lesen und man brennt am Ende auf die Fortsetzung seiner Geschichte. (weiter gehts mit Quinlan übrigens in Republic 68: Armor und in Republic 69-71: The Dreadnaughts of Rendili)

(Mittelgroßer Spoiler über alles was Quinlan betrifft)<font class='spoiler'>Um Sheyf Tinté tut es mir übrigens überhaupt nicht leid. Wäre ich an Quinlans Stelle gewesen, hätte dies alte intrigante Schachtel diesen Comic schon gar nicht mehr erlebt </font>http://www.handykult.de/plaudersmilies.de/devil/diablotin.gif

Was mich aber bei der deutschen Version am Meisten überraschte, war der Titel. Licht und Schatten ist ja mal wirklich eine geniale Übersetzung des originalen Titels "Light and Dark" (Ja, das ist mein Ernst) Hätte man da die hauseigenen Übersetzer von Blanvalet hinzugezogen, dann wäre da wohl soetwas wie "Quinlan und der böse alte Sith" herausgekommen.

Wer übrigens schon im Vorhinein wissen will, wie Quins nahe Zukunft aussieht...das oben erwähnte Republic 68: Armor wird (hoffentlich) diese Woche bei mir eintreffen. Dabei wird übrigens auch der Bock, den Timothy Zahn bei seiner Thrawn- Trilogie geschossen hat, ausgebügelt. (Honoghor, dessen Oberfläche während der Klonkriege durch ein abstürzendes Schiff verwüstet wird...)