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Thema: Beamten- bzw. Ämterschikane

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  1. #1
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    Standard AW: Beamten- bzw. Ämterschikane

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Also Wiki behauptet das bei Hartz IV die Kosten für Miete und Unterhalt gesondert abgerechnet werden. Und die tatsächlichen Kosten gezahlt werden, wenn angemessen. Das heißt neben den Regel- und Mehrbedarf .
    Wie man das nennt, ist Semantik. Fakt ist, im ausbezahlten AGLII in Höhe von 1178 Euro ist alles enthalten. Es gibt keine weiteren Wohn-, Nebenkostenzuschüsse und auch keine Hilfe zum Lebensunterhalt mehr.

    Imho kann man von 351 Euro pro Person durchaus leben.
    Das heißt essen kaufen, sich versorgen und die Versicherungen soweit nötig zahlen. Große Sprünge sind damit nicht drin. Aber das ist ja auch nicht Sinn des Arbeitslosengeld.
    Wirklich. Zieh mal Telefon, Internet, GEZ, Kosten fürs Auto oder die Monatskarte für den Ortsverkehr auch noch mit ab. Interessant finde ich allerdings, dass du in deinem ersten Beitrag von 1000 Euro nach Abzug von Miete ausgingst, als du sagtest, du könnest davon gut leben - als sei das der Betrag, der einen Hartz IV-Empfänger zur Verfügung steht. In Wahrheit sind es 350 Euro. Kleiner Unterschied.
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  2. #2
    Furie Avatar von Simara
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    Standard AW: Beamten- bzw. Ämterschikane

    Sooo, jetzt mische ich mich auch mal ein.

    Das mit der Miete kann so und so geregelt sein. Also mal wird sie vom Amt übernommen und der Betrag vom Auszahlungsbetrag abgezogen und mal bekommt der Hilfeempfänger den vollen Satz, muss aber die Mietkosten selber zahlen. Meist zahlt der Hilfeempfänger dann die Mietkosten selbst, wenn die Wohnung nicht angemessen ist.

    Zitat Zitat von nevermore Beitrag anzeigen
    Wie man das nennt, ist Semantik. Fakt ist, im ausbezahlten AGLII in Höhe von 1178 Euro ist alles enthalten. Es gibt keine weiteren Wohn-, Nebenkostenzuschüsse und auch keine Hilfe zum Lebensunterhalt mehr.
    Entschuldigung, aber eine Verkäuferin hat auch nicht unbedingt viel mehr. Oder eine Friseuse. Und die geht immerhin für diesen Lohn arbeiten, was ein ALG-II-Empfänger nicht tut. Das darf man nicht vergessen.
    Diese und andere Niedriglohngruppen bekommena uch keine Wohn- und Nebenkostenzuschüsse.


    Zitat Zitat von nevermore Beitrag anzeigen
    Wirklich. Zieh mal Telefon, Internet, GEZ, Kosten fürs Auto oder die Monatskarte für den Ortsverkehr auch noch mit ab. [....] - als sei das der Betrag, der einen Hartz IV-Empfänger zur Verfügung steht. In Wahrheit sind es 350 Euro. Kleiner Unterschied.
    Nach Abzug aller Kosten und mit einem kleinen Sparbetrag sowie zusätzlicher Rentenversicherung habe ich - als Vollzeitkraft - auch nicht mehr. Bei mir sinds sogar eher nur 300,00 EUR.

    Braucht ein ALG-II-Empfänger unbedingt Internet? Nein.
    Kosten fürs Auto werden natürlich auch nicht übernommen, denn Auto ist in dem Fall Luxus.
    Und wird GEZ nicht übernommen? Ich werde mich erkundigen.

    Ich erinnere mich an einen Fall, da rief einer bei meiner Kollegin an und fragte an, ob das Amt ihm seine Autoraten übernehmen könnte
    Wenn ich das Geld für die Autorate nicht mehr aufbringen kann, kann ich ja auch nicht beim Amt anrufen und fragen, ob sie es übernehmen.
    Also manchmal frage ich mich wirklich, auf was für Ideen die Leute kommen.
    Bei solchen Anfragen kann einem als Arbeiter schon mal die Galle hochkommen.

    Man darf eines nicht vergessen: Die ALG-II-Empfänger oder H-4ler bekommen Geld ohne dafür zu arbeiten. Und woher kommt das Geld? Von den anderen, die arbeiten. Das ist ja okay, denn wir leben in einem Sozialstaat und jeder kann mal in die Situation kommen. ABER dann muss ich mich einschränken und zusehen, dass ich schnell wieder Arbeit bekomme.
    Unglücklicherweise rutschen eben viele in dieses Lotterleben ab. Wieso arbeiten, wenn mich der Staat unterhält. Andere gehen 8 Stunden und mehr arbeiten und haben unter schnitt villeicht 200,00 EUR mehr als die ALG-II-Empfänger.

    Und ich möchte hier nochmal darauf hinweisen, das Hartz IV oder ALG II dann ausbezahlt wird, wenn man entweder noch nicht gearbeitet hat oder länger als ein Jahr arbeitslos ist.

    Und H4-ler mit HIV zu vergleichen find ich zum

    :schimpf: @Bademeister

    .


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  3. #3
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    Standard AW: Beamten- bzw. Ämterschikane

    @ Teylen

    Imho kann man von 351 Euro pro Person durchaus leben.
    Das heißt essen kaufen, sich versorgen und die Versicherungen soweit nötig zahlen. Große Sprünge sind damit nicht drin. Aber das ist ja auch nicht Sinn des Arbeitslosengeld.
    Ich bekomme auch nicht die volle Miete, da die Heizkosten nur anteilig bezahlt werden und den Stellplatz für das Auto bezahle ich auch selbst. Da der zur Wohnung gehört, könnte ich ihn noch nicht mal ablehnen.
    Zu den 351 Euro gehören, Telefon, Energie, Versicherungen, Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Kultur etc. mit dazu.
    Als ich als Teilzeit- bzw. Halbtagskraft nicht genug für meinen Lebnsunterhalt verdiente, durfte ich ca. 150 Euro behalten und ich bekam 20 cent pro Kilometer zur Arbeit.
    anmerken möchte ich, dass mir auch mitgeteilt wurde, dass in den 351 Euro auch die Reperaturkosten für das Auto mit drin sind. Ich konnte die noch nicht mal als Sonderzahlung abrechnen. Max und ich sind beide brillenträger und er trägt eine Spange.
    Ich habe zwar wieder eine Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse beantragt, aber wenn ich Pech habe, kommt irgend einer bei der ARGE auf die Idee und sieht die Rückzahlungen der Kasse als Sonderzahlungen und verlangt da dann Geld zurück.
    Max bekommt nicht den vollen Satz, obwohl er die 17 überschritten hat und mehr zu sich nimmt wie ich. Dann versuch mal preiswerte Schuhe in Größe 48 zu bekommen. Allerdings bekomme ich für ihn 25 Euro mehr, wegen kostenaufwändiger Ernährung.

    Ich bin der letzte, der jammert oder nicht arbeiten will. Letztes Jahr war ich voll arbeiten und hatte gerade mal knapp 200 Euro mehr wie mit hartz IV. Davon habe ich dann auch noch 111 Euro für die Monatskarte bezahlt. Sicher kenne ich auch Leute, die dafür noch nicht einmal aufstehen würden, aber dazu gehöre ich nicht.

    @ Simara

    Entschuldigung, aber eine Verkäuferin hat auch nicht unbedingt viel mehr. Oder eine Friseuse. Und die geht immerhin für diesen Lohn arbeiten, was ein ALG-II-Empfänger nicht tut. Das darf man nicht vergessen.
    Diese und andere Niedriglohngruppen bekommena uch keine Wohn- und Nebenkostenzuschüsse.
    Das stimmt so nicht. Die Gemeinde zahlt nach Überprüfung des Einkommens Wohngeld und da zählen auch andere Bestimmungen.
    "Möge Gott sein zwischen Dir und dem Leid, an allen verlassenen Orten, die Du erreichen wirst." (ägyptischer Segensspruch "Babylon 5")

    "Wichtig ist nur, was du mit der Zeit anfängst, die dir in deinem Leben gegeben ist." (Gandalf zu Frodo in Moria, HdR- Die Gefährten)

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