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Thema: Beamten- bzw. Ämterschikane

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  1. #1
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    Standard AW: Beamten- bzw. Ämterschikane

    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Wenn für dich gilt,... "Höflichkeit ist eine Zier besser lebt sich's ohne ihr lebt"
    Wie gesagt, dein Anstand / Höflichkeit, deine Entscheidung.

    Es wurde in den Raum gestellt das Hartz IV Empfänger vor der Miete 1178 Euro haben. Danach logischerweise weniger. Insofern ist imho die Behauptung gestattet das auch arbeitende Menschen nach der Miete auch keine 1000 Euro haben. Was die Aussage hinsichtlich der Armut relativiert.

    Natürlich ist es sicherlich auch keine Beleidigung und vollkommene Höflichkeit anderen zusammenhangsloser Nonsens vorzuwerfen, hm? Zumal ich nach wie vor keinen Vergleich mit H4 Empfängern getan haben die mehr als 1000 Euro nach Miete haben.
    Wie oft muss ich eigentlich noch erklären, bis es in deinen Schädel reingeht, dass arbeitende Menschen einen Anspruch auf Aufstockung ihres Einkommen haben, wenn es unterhalb der Hartz IV-Grenze bleibt?
    Wie oft soll ich noch fragen, was deine Beschreibungen deiner Lebenssituation sollen, wenn sie für das Thema nicht relevant sind? Mal ganz offen und ehrlich, deine Lebenssituation interessiert mich soviel wie dich meine interessiert, nämlich überhaupt nicht.

    Aber seis drum. Zitier doch mal wo ich geschrieben habe das Hartz IV Empfänger mehr als 1000 Euro haben? Bisher sehe ich da nur das in dem Beitrags von Demona von etwas von 1178 Netto schrieb. Das heißt vor der Miete.
    Habe ich das irgendwo geschrieben, dass du das behauptet hast? Zitiere mir das doch bitte. Ich komme ja gar nicht dazu, dir irgendwas zu unterstellen, denn ich bin vollauf damit beschäftigt, deine Unterstellungen aus dem Weg zu räumen.
    Und zum 101ten Mal: ich frage dich nochmals, was sollen diese Beschreibungen deiner Lebenssituation, wenn sie in keinem Zusammenhang mit dem Thema stehen und keinerlei Beitrag zur Diskussion leisten? Willst du dich damit nur produzieren, oder was soll das?

    Gehen dir die Argumente aus, vorausgesetzt, du hattest überhaupt je welche, oder wieso greifst du jetzt auf Anstand und Höflichkeit zurück, die in deinen Beiträgen bisher nun wirklich keine herausragende Rolle spielten?

    Es beschreibt zunächst eine Grundlegende Situation die für mich besteht.
    Nun und die Relevanz ist dabei das ich von dem nicht nur Lebe sondern sehr gut lebe. Weshalb ich denke das, wenn man es mir auf Hartz IV runterkürzen würde, immer noch gut leben könnte.

    Völlig unabhängig was du dir daraus für Unterstellungen gegenüber H4 Empfängern von meinerseits aus einbildest.
    Vielleicht bin ich ja zu ungebildet um es zu kapieren, aber ich verstehe beim besten Willen nicht, inwiefern deine Lebenssituation, in der du "unter 1000" oder um die 500 Euro nach Abzug aller Kosten zur Verfügung hattest, irgendeine Relevanz hat für die Frage, wie es einem Hartz IV-Empfänger, der bestenfalls 350 Euro hat, geht.

    Ein weiterer Aspekt ist das Armut imho bezeichnet wenn man kein Internet / TV[ hat, kein Obdach hat, elendig vor sich herfriert, kaum genug Essen zusammen bekommt usw.
    Ich dachte eigentlich, auch das weiter oben beantwortet zu haben. Aber ich wiederhole es gerne nochmal für dich. Es gibt in den Industrieländern einen Konsens, dass Armut als "relative Benachteiligung" verstanden wird. Du kannst das beispielsweise in den einschlägigen Dokumenten der OECD nachlesen. Solltest du dich tatsächlich für die Frage interessieren, und nicht nur herumpolemisieren wollen, kann ich dir auch genügend Quellen zuschicken, in denen die Frage diskutiert wird. Jedenfalls entspricht die Armutsdefinition der OECD deiner o.g. Beschreibung nicht.

    Wer 360-500 Euro nach der Miete raus hat liegt aber nun mal noch über Hartz IV.
    Ja, wie wir hier schon wiederholt geschrieben haben, hat man als Hartz IV-Empfänger nicht "360-500 Euro nach der Miete raus". Man hat im besten Fall 350 Euro, wenn die Mietkosten vollständig übernommen werden.

    Hinzukommt das manche sich nicht trauen / die Würde haben nicht zu Behörden zu gehen, wenn sie 38 Stunden die Woche arbeiten gehen, ist ebenso menschlich wie man sich eher mit der eigenen Situation plus Behörden auseinandersetzt als mit Partnern.
    Und wofür oder wogegen soll das nun ein Argument sein?
    Geändert von nevermore (11.06.2009 um 21:53 Uhr) Grund: M
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  2. #2
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    Standard AW: Beamten- bzw. Ämterschikane

    Zitat Zitat von nevermore Beitrag anzeigen
    Wie oft soll ich noch fragen, was deine Beschreibungen deiner Lebenssituation sollen, wenn sie für das Thema nicht relevant sind?
    Sie sind so relevant wie alle anderen persönlichen Informationen.
    Ich gebrauche sie um den Hintergrund weiterer Argumente klar zu stellen.

    Habe ich das irgendwo geschrieben, dass du das behauptet hast? Zitiere mir das doch bitte.
    Beispielsweise da (heute 12:40):
    "So. Hier ist klar von 1000 EURO NACH Abzug der Miete die Rede," Mehr Zitate darfst du dir gerne selbst raussuchen.

    Willst du dich damit nur produzieren, oder was soll das?
    Willst du nur gerne dich weiter über Beleidigungen hervortun?

    Wenn ich davon ausgehe das ich mit etwa 500 Euro, noch sehr gut zurecht kommen, fehlt es mir etwas an Vorstellungskraft das dort 150 Euro weniger zu einem Fall unter die Armutsgrenze führt.
    Es ist nicht mehr luxuriös, man verzichtet auf einiges, aber imho ist es nicht arm.

    Es gibt in den Industrieländern einen Konsens, dass Armut als "relative Benachteiligung" verstanden wird. Du kannst das beispielsweise in den einschlägigen Dokumenten der OECD nachlesen.
    Die relative Armut nach OECD sowie WHO wird darüber definiert das jemand weniger als die Hälfte den Einkommensmedian zur Verfügung hat. In Deutschland ist danach jemand arm wenn er im Monat weniger als 856 Euro zur Verfügung hat.

    Nur ändert das nichts an meinem Armutsverständnis.
    Noch ist es ein Indikator für schikanierende Beamte. Es wäre höchstens eins für einen schikanösen Staat.

    [Was alles nicht heißt das ich gegen Sachen wie Grundeinkommen, Mindestlohn und einer Erhöhung von Hartz IV Beträgen wäre. In etwa der Reihenfolge]
    Wie wir hier schon wiederholt geschrieben haben, hat man als Hartz IV-Empfänger nicht "360-500 Euro nach der Miete raus". Man hat im besten Fall 350 Euro, wenn die Mietkosten vollständig übernommen werden.
    Hat man natürlich nicht.
    Die Leute arbeiten ja auch dafür Vollzeit das sie nur wenig mehr raushaben als jemand der Hartz IV empfängt.


    PS: Bei deinen bisherigen Umgangsformen lege ich keinen Wert auf eine pers. Kommunikation.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Beispielsweise da (heute 12:40):
    "So. Hier ist klar von 1000 EURO NACH Abzug der Miete die Rede," Mehr Zitate darfst du dir gerne selbst raussuchen.
    Oha. Deine eigenen Aussagen sind also Zitate, die deine eigenen Aussagen falsch wiedergeben. Das übersteigt zugegeben meinen beschränkten Horizont.

    Willst du nur gerne dich weiter über Beleidigungen hervortun?
    Nein, das überlasse ich gerne dir, du kannst das erwiesenermaßen sehr viel besser als ich

    Die relative Armut nach OECD sowie WHO wird darüber definiert das jemand weniger als die Hälfte den Einkommensmedian zur Verfügung hat. In Deutschland ist danach jemand arm wenn er im Monat weniger als 856 Euro zur Verfügung hat.
    Die genaue Zahl für Alleinerziehende, Alleinerziehende mit Kindern und Haushalte verschiedener Größe müsste ich nachlesen. Aber ja, für bestimmte Haushalte könnte das hinkommen. Und immerhin hast du die Definition richtig zitiert, auch wenn es eine andere Frage ist, ob du sie verstanden hast.

    Nur ändert das nichts an meinem Armutsverständnis.
    Klar, du bist ja, wie du hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt hast, wesentlich gescheiter als die OECD.

    PS: Bei deinen bisherigen Umgangsformen lege ich keinen Wert auf eine pers. Kommunikation.
    Oh bitte gerne. Ich sehne mich auch nicht grade danach, angesichts deiner "bisherigen Umgangsformen". Es muss ein masochistischer Zug von mir sein, jedem noch so Unbelehrbaren Hilfe anbieten zu wollen. Bitte entschuldige, dass ich es wagte, Ihrer Majestät das Angebot zu machen. Es wird nicht wieder vorkommen.
    Geändert von nevermore (11.06.2009 um 22:44 Uhr)
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  4. #4
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    Zitat Zitat von nevermore Beitrag anzeigen
    Oha. Deine eigenen Aussagen sind also Zitate, die deine eigenen Aussagen falsch wiedergeben. Das übersteigt zugegeben meinen beschränkten Horizont.
    Das war dein Zitat. Die Aussage die du mir unterstellst habe ich nicht geschrieben. Zwischen 1000 Euro und keine 1000 Euro ist imho ein großer Unterschied.

    Klar, du bist ja, wie du hier eindrucksvoll unter Beweis gestellt hast, wesentlich gescheiter als die OECD.
    Die OECD spricht von dem erwähnten Betrag.
    Der liegt etwa zwei bis dreihundert Euro unter dem liegt was Demona im ersten Posting angab.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Das war dein Zitat. Die Aussage die du mir unterstellst habe ich nicht geschrieben. Zwischen 1000 Euro und keine
    1000 Euro ist imho ein großer Unterschied.
    Deine Aussage war: "Wenn ich meine Miete bezahlt habe hatte ich von meinem, eigentlich guten Gehalt, keine 1000€ übrig und konnte dennoch was beiseite legen."

    Was du mit "keine 1000 Euro" meintest, kann leider keiner wissen. Von 999 Euro bis 0 Euro kann das alles seinl

    Die OECD spricht von dem erwähnten Betrag.
    Der liegt etwa zwei bis dreihundert Euro unter dem liegt was Demona im ersten Posting angab.
    Bitte entschuldige, aber bist du wirklich so begriffstutzig, dass du nicht zwischen Haushalten verschiedener Größe, Haushalten mit verschiedenen Einkommen und verschiedenen Ländern differenzieren kannst? Demonas Haushalt hat folgende Kenngrößen: 2 Personen, davon ein (chronisch krankes) Kind, Standort Deutschland. Solche differenzierten Angaben stellt die OECD gar nicht zur Verfügung, oder wenn sie das neuerdings tut, wäre ich sehr dankbar für das Link.
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  6. #6
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    Zitat Zitat von nevermore Beitrag anzeigen
    Ja, was du mit "weniger als 1000 Euro" meintest, kann leider keiner wissen. Von 999 Euro bis 0 Euro kann das alles seinl
    Klar wird das dann 999 Euro sein Oder gar 0 Euro
    Wenn man den anderen missverstehen möchte,...

    Bitte entschuldige, aber bist du wirklich so begriffstutzig, dass du nicht zwischen Haushalten verschiedener Größe, Haushalten mit verschiedenen Einkommen und verschiedenen Ländern differenzieren kannst?
    Och komm, nachdem ich sämtliche pers. Attacken raus gelassen habe könntest du dir deine auch sparen? Wie wäre es mit der Herausforderung einen Post ohne Beleidigungen wie "begriffsstutzig" und was dir sonst noch so aus den Tasten gleitet zu schreiben?

    Bei dem von der OECD festgelegten Wert wird von einem Einkommensmedian ausgegangen. Das heißt das ein Median über sämtliche Einkommen festgehalten wird.

    Die 856 Euro bezogen sich auf Deutschland, mit den Zahlen von 2004.
    Wenn die Wikizahl zu dem aktuellen Median richtigliegt wäre die aktuelle Grenze bei 866 (ausgehend vom Äquivalenzeinkommen bei einer Person und einem Kind).
    Wobei Demonas Kind, wenn ich die Diskussion richtig verfolgt habe mittlerweile 20, ist. Bei zwei Personen über 14 sind es 1000 Euro.

    Liegt immer noch unter dem genannten Betrag im ersten Beitrag.
    Solche differenzierten Angaben stellt die OECD gar nicht zur Verfügung, oder wenn sie das neuerdings tut, [..]
    Wer hat auf eine Armutsdefinition nach OECD/WHO bestanden?

    Ps:
    Den Smiley habe ich nur in Ermangelung eines anderen Tisch-Beisser / Arg Smiley gewählt.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Teylen Beitrag anzeigen
    Bei dem von der OECD festgelegten Wert wird von einem Einkommensmedian ausgegangen. Das heißt das ein Median über sämtliche Einkommen festgehalten wird.

    Die 856 Euro bezogen sich auf Deutschland, mit den Zahlen von 2004.
    Wenn die Wikizahl zu dem aktuellen Median richtigliegt wäre die aktuelle Grenze bei 866 (ausgehend vom Äquivalenzeinkommen bei einer Person und einem Kind).
    Wobei Demonas Kind, wenn ich die Diskussion richtig verfolgt habe mittlerweile 20, ist. Bei zwei Personen über 14 sind es 1000 Euro.

    Liegt immer noch unter dem genannten Betrag im ersten Beitrag.
    Wie gut es sich doch trifft, dass ich schon ein paar Studien über Armutsmessungen gemacht habe.

    Lt. dem zweiten Armuts- und Reichtumsbericht der dt. Bundesregierung lag der Median des Haushaltseinkommens je Erwachsenenäquivalent im Jahr 2003 (für den dritten mit der Erhebung 2006 ist leider der Materialband nicht online) bei 1.564 Euro. Die Hälfte davon macht 782 Euro. Das war die Armutsgrenze für einen Ein-Personenhaushalt im Jahr 2003. Die Armutsgrenze für einen Haushalt wie Demonas ist nicht ausgewiesen, lässt sich aber leicht ausrechnen: Gerechnet wird mit der modifzierten OECD-Skala, d.h. der zweite Erwachsene bekommt 0,5 zugerechnet. Somit ergibt sich eine Armutsgrenze von 1.173 Euro im Jahr 2003. Rechnet man das - konservativ - mit 2 Prozent Steigerungsrate auf 2009 hoch, so ergibt sich eine Armutsgrenze von 1.173 Euro*1,02^6 = 1.321 Euro. Also ist Demona mit 1.178 Euro darunter.

    Quelle: http://www.bmas.de/coremedia/generat...21__Anlage.pdf , Seite 85.

    Wer hat auf eine Armutsdefinition nach OECD/WHO bestanden?
    Du hast die Armutsgrenze der OECD ins Gespräch gebracht, nicht ich.

    Zitat Zitat von Dashan
    Es gibt doch für alles Kurse,oder? Warum nicht dafür?
    Solche Kurse gibt es, die Volkshochschulen bieten sowas z.T. an.
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