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Thema: Star Wars - Live Action Serie

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  1. #1
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie

    Zitat Zitat von Yoda_FDS Beitrag anzeigen
    ...
    Natürlich sagt man sich nun, TV braucht kein so hohes Budget es reicht doch auch ein Zehntel. Und das ist auch die Wahrheit. Aber Lucas ist nun mal Lucas und Lucas ist ein sturer Bock.
    ...
    Genau das ist das Problem, das wir gerade haben. Nichts Anderes.
    ...
    ich finde, mit dieser behauptung lehnst du dich etwas zu weit aus dem fenster. auch wenn du schon jahrzehntelanger starwars-fan bist, hast du doch letztlich keinen genauen einblick in die planungsprozesse, die hinter den kulissen ablaufen. wenn man sich die produktionsgeschichte von filmen und serien anschaut, sieht man oft, wie kompliziert das ist (gutes beispiel: "superman returns") und dass dabei viele dinge eine rolle spielen, die man sich als laie gar nicht vorstellen kann. um wirklich sagen zu können "Genau das ist das Problem, das wir gerade haben. Nichts Anderes.", müsste man schon selbst jahrelange erfahrung in dem bussines haben.

    mich wundert es z.b. überhaupt nicht, dass "star wars" so lange braucht, um als live-action-serie ins fernsehen zu kommen. die verantwortlichen hinter diesem franchise wollen ihr baby sicherlich nicht mit unbedachten kreativen entscheidungen oder einer schlechten finanzierung verheizen. live action ist eine größere herausforderung als solcher kinderkram wíe clone wars.

    das hauptproblem ist wahrscheinlich, dass die leute heute einfach keine geduld mehr haben. die fans brauchen ständig neues futter. dieser effekt wurde durch die fließband-berichterstattung im internet noch verstärkt. wenn es zu einem thema nicht alle paar wochen zumindest ein neues gerücht gibt, gilt es schon als tot. schaut man aber mal in die vergangenheit der kino- und tv-geschichte, findet man zahlreiche beispiele, die belegen, dass eine lange entwicklungszeit kein schlechtes omen sein muss.


    .
    Geändert von Dr.BrainFister (15.05.2010 um 15:54 Uhr)
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  2. #2
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    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie

    Ich halte das für äußerst unwahrscheinlich, dass Lucas nicht klar war, was in einer TV-Serie machbar ist und was nicht.

    Also bitte. Der Mann ist einer der ältesten Hasen in diesem Geschäft, und er hat neben Clone Wars auch schon die Young Indiana Jones TV-Serie und Ewoks und einen Haufen anderer TV-Produktionen ausführend produziert.
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  3. #3
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    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie

    Das Problem liegt meiner Meinung nach bei Lucas selbst, nirgendwo anders.

    Lucas ist, auch gegenüber den Fans ein sehr schwieriger Mensch. Er weiss was er will und wie er es will, oder zumindest behauptet er das immer. Was irgendjemand anderes möchte ist ihm egal. Beispiele hierfür gibt es zu Hauf.

    Aber im Nachhinein stellt sich oft heraus, dass Lucas eben nicht wusste was er wollte. Und dass er auch gerne mal seine "endgültigen" Entscheidungen über den Haufen wirft. Das Einzige bei dem er auch im Nachhinein KEINE Kompromisse macht ist die technische Perfektion. Ich denke Lucas will als der Mann, der das Kino (und das Fernsehen) mehrfach revolutionierte in die Geschichte eingehen.

    Als Beispiel für seine Egozentrik mochte ich mal einen der problematischten Bereiche des aktuellen SW-Universums anführen: Das Expanded Universe (EU). Bis auf ganz wenige Aussnahmen entstand das EU erst seit 1990 (VÖ von "Erben des Imperiums" und "Dark Empire"). Seither ist es stetig gewachsen und wurde auch recht unübersichtlich, obwohl alles von Lucas Licening überwacht und koordiniert wird. Soweit so gut. Richtig problematisch wurde es erst seit 2002 als die ersten Publikationen zu den Klonkriegen herauskamen: Zuerst kam eine sehr unfangreiche Comic-Reihe die sehr viele Fakten schuf und sehr beliebte Charaktere einführte. Paralell dazu folgten Spiele und Romane. Eine der eifrigsten Autorinnen war Karen Travis die in ihren Büchern die Mandalorianer als Kriegerisches Volk darstellte. Dann folgte die Zeichentrickserie Clone Wars (Gesamtlaufzeit der Serie: ca. 2 Stunden) deren Finale (Staffel 2) direkt in den Beginn von Episode 3 mündete. Doch damit nicht genug: 2008 startete Lucas TCW. Dieses Mal jedoch nicht mit 2 Folgen a 5 Minuten, sondern mit angestrebten 100+ Folgen a 20 Minuten. Schon allein die Einführung von Asoka Tano, Anakins Padawan steht diese Serie im Widerspruch zu allem was es vorher gab. Genau so tauchen (bisher) keine EU-Charaktere in der neuen Serie auf. Doch der ABSOLUTE WIDERSPRUCH ist die Darstellung der Mandalorianer: Wie gesagt sind die Mandies in den Travis Romanen Krieger, doch in TCW sind sie, bis auf eine Terror-Gruppe, Pazifisten.

    Die Fans hatten natürlich erwartet, dass Lucas dem Produktionsteam von TCW die Weisung erteilen würde die Serie in das EU einzuflechten, doch Lucas reagierte gerade gegenteilig: Er gab die Anweisung das EU zu ignorieren. Und wenn er auf das EU angesprochen wird, dann antwortet er üblicherweise "Ich kenne das EU nicht!"

    Ob die Aussage mit der Finanzierung nun die Wahrheit oder nur ein Vorwand ist kann wohl nur Lucas selbst beantworten. Denkbar wäre es. Aber vielleicht hat Lucas auch einfach kein Interesse mehr an der Serie oder musste erkennen, dass seine Idee die Serie als charakterbasiertes Drama ohne bekannte Charaktere aus den Filmen einfach nicht funktioniert.

    Dass es hier ein Problem mit Ungeduld gibt, kann man wohl verneinen. Die Serie war seit mittlerweile 5 Jahren angekündigt und in diesen 5 Jahren gab es einfach keinerlei Infos. Weder mehr als das Allergröbste in Richtung Handlung noch Infos zum Produktionsstand. Das Ding war definitiv schon lange tod und wurde nur vom Netz noch am Leben gehalten, da jede SF und SW-Seite jede noch so kleine Äusserung irgendwelcher, meist unbeteiligter, Personen zu News aufblähte.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass wir irgendwann die Geschichten der Realserie noch zu sehen bekommen, es sei denn Lucas ist der Meinung dass sie nicht funktionieren.
    Aber eswird Meiner Meinung nach eine andere Form sein. Vielleicht, wie schon gesagt als Film oder Mini-Serie. Oder vielleicht auch wieder komplet in CGI, nur dieses mal realitätsnah wie Final Fantasy oder Beowolf.

    Abschliessend noch ein Wort zur Finanzierung:
    Lucas finanziert ausschliesslich zu 100% selbst. Dies macht er, damit ihm niemand in seine Projekte reinreden kann.

  4. #4

    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie

    Zitat Zitat von Yoda_FDS Beitrag anzeigen
    Was irgendjemand anderes möchte ist ihm egal. Beispiele hierfür gibt es zu Hauf.
    Was auch der Hauptgrund für das kreative Scheitern hinter allen drei Prequelfilmen war.

  5. #5
    Moderator Avatar von Khaanara
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    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie


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  6. #6
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    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie

    TV Serie? Bei all den Kommentaren über George wäre ja schon heilfroh wenn ich endlich


    The People vs George Lucas - Official Teaser Trailer
    THE PEOPLE vs. GEORGE LUCAS - Corey Vidal Interview

    zu sehen bekomme würde.
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  7. #7
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    Standard AW: Star Wars - Live Action Serie

    Und ich wäre froh, wenn die sog. "Fans" mal aufhören könnten, Remote-Psychoanalysen über GL zu erstellen.

    Warum ist es eigentlich so schwer, die Filme zu diskutieren und irgendwelche Mutmaßungen über GL's Persönlichkeit außen vor zu lassen? Aller Wahrscheinlichkeit nach hat kaum einer der Fans, die da irgendwelche Ferndiagnosen aufstellen, den Mann je getroffen. Geschweige, dass sie irgendeine Qualifikation hätten, überhaupt irgendwelche psychoanalytischen Diagnosen zu postulieren.

    Er beachtet "die Literatur" nicht? Ja, sagt mal, gehts noch? "Die Literatur" ist nichts als FanFiction von Autoren, denen man erlaubt hat, das legal zu publizieren und auch noch Geld damit zu verdienen. Andere Schöpfer wie G. Martin oder Anne Rice tolerieren FanFiction erst gar nicht und stellen die entsprechenden Autoren sogar vor Gericht! Und GL wirft man vor, dass er sich nicht nach den Vorgaben dieser FanFiction richtet? Sorry, aber da hörts irgendwo auf bei mir.

    Meiner unmaßgeblichen Meinung nach hat Lucas das undankbarste und illoyalste Fandom, das mir je untergekommen ist. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, womit er das verdient hat. Da haben andere ganz andere Dinger gebracht.
    Geändert von nevermore (24.05.2010 um 02:26 Uhr)
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