Du willst Dich ja wohl nicht mit Tolkien vergleichen, oder?Du willst ja sicher nicht behaupten, dass Tolkiens HdR eine FF, nur weil er sich bestimmter Figuren aus der Mythologie bediente, oder?
Das sehe ich anders. Denn was ist denn schon wirklich "neu" und "eigenständig"?Es sind eigenständige Geschichten, nur das ich halt auch Namen aus der Mythologie genommen habe. Das ist für mich der Unterschied zu einer FF.
Tolkien hat damals etwas Neues geschaffen, indem er genau das getan hat. Er hat eine eigene Welt gescahffen, mit vielen HIntergründen und noch mehr Details.
Und das Meiste, was danach kam an Fantasy, baut auf Tolkiens Idee einer eigenen Welt auf.
Fantasy ist für mich ein Genre, das festen Regeln und Gesetzen folgt. Es gibt natürlich einige wenige geniale Schriftsteller, die in der Lage sind, hieraus etwas ganz Besonderes zu schaffen. Aber die Masse macht nichts anderes, als sich eben in Mittelerde und allem, was daran hängt, zu bedienen. Und wenn es nur beim Konzept ist.
Und was macht ein guter, ich meine wirklich guter FF-Autor? Bedient sich an Namen, Vorgeschichten und den Charaktereigenschaften von Charakteren und nutzt diese, um innerhalb des vorgegebenen Universums z.B. einer Serie oder in einem ganz neuen Zusammenhang (Stichwort AU) ebenso eigenständige Geschichten zu schreiben.
Aber zu behaupten, jeder, der sich bei der grundsätzlichen Denke der mordernen Fantasy bedient, die nun mal bei Tolkien, mMn, ihren Anfang fand, würde völlig eigenständig schreiben, irrt genauso, wie jemand, der versucht FF als eigenes Werk verlegen zu lassen.






Zitieren

Als Lesezeichen weiterleiten