Na den Fall wird er wohl gewinnen, wenn sowas von allen Anderen geduldet wird.
Das die Tusse, welche die Bon-Zettel geklaut hatte, rausgeschmissen wurde, fand ich berechtigt, aber die Stromsache geht garnicht...
Na den Fall wird er wohl gewinnen, wenn sowas von allen Anderen geduldet wird.
Das die Tusse, welche die Bon-Zettel geklaut hatte, rausgeschmissen wurde, fand ich berechtigt, aber die Stromsache geht garnicht...
Darauf würde ich nicht wetten.
Verdachtskündigungen wegen einem matschigen Stück Bienenstich oder einer abgelaufenen Milch welche vom Verkäufer widerrechtlich konsumiert wurden, werden seitens unserer Arbeitsgerichte auch bestätigt - das ist seit Jahrzehnten "common law", also durch Präzedenzfälle belegt, an denen sich zukünftige Verfahren orientieren. Richter revidieren nur sehr selten die etablierte Rechtauffassung ihrer Kollegen. Die Höhe des Schadens spielte dabei nie eine Rolle, sondern das gestörte Vertrauensverhältnis des Arbeitgebers zum Arbeitnehmer.
Ich kenne die Urteilsbegründung beim Fall des Müllmannes nicht, ich vermute aber dass er seinen Fall nur deshalb gewonnen hat, weil das Unternehmen nicht begründen konnte wieso ihm ein finanzieller Schaden durch die Handlungen des Mitarbeiters entstanden ist. Bei all den anderen trivialen Fällen (Pfandbon, Bienenstich, Milchpackung) sah das anders aus, auch wenn die Schäden im Bereich von Cents lagen.
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