Dass "Kids" und "Skins" Jugendliche aus völlig unterschiedlichen Schichten behandeln, dürfte wohl klar sein. Der Film dreht sich um Jugendliche aus dem Prekariat von New York, die Serie handelt von britischen Mittelschicht-Jugendlichen in einer Küstenstadt.

Eine Serie oder ein Film ist natürlich nicht unbedingt schlecht, nur weil man sich mit der Lebenswirklichkeit der Charaktere nicht identifizieren kann. "Skins" ist sicherlich eine überdurchschnittliche Teenieserie verglichen mit amerikanischen Pendants wie "Gossip Girl", aber auch kein Meilenstein.

Da sollte man auch realistisch sein - die junge Zielgruppe solcher Serien hat andere Ansprüche an das Erzählniveau und Charakterentwicklung, als die Konsumenten von "Sopranos" und "The Wire".