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Thema: Hund und Mensch

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  1. #1
    Tastaturquäler Avatar von Thandor
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    Standard AW: Hund und Mensch

    Ich kann Hunde auf den Tod nicht ausstehen seit mir so'n Vieh als ich 12 Jahre alt war seine Zähnlein vors Gesicht gehalten hat. Alles was klein genug ist um weggetreten zu werden ist mir relativ egal, jedoch teile ich Dashans Meinung 1:1.
    Es kann absolut nicht sein dass ein Hund einen anfällt und der Besitzer nach zwei zaghaften "Timmy, bei Fuß!" meint "Ach der tut doch nix". Das mag ja sein dass er mir wirklich gerade keinen tödlichen Nackenbiss zufügt: Wenn mich aber ein Hund auf einer Nahdistanz von keinem halben Meter anbellt wie blöde und sein Kopf durchaus hoch genug ist um jegliche Familienplanung zu annullieren, dann ist mir das völlig egal.
    So sehr ich es ja toleriere dass es Menschen gibt, für die Hunde noch über der Menschenwürde stehen, so wenig kann ich begreifen, dass die Mehrheit aller Hundehalter (subjektiver Eindruck nach eigener Erfahrung) eine Toleranz von quasi Null hat. Wenn sie selbst jedes sabbernde Viech zum Knuddeln finden, warum hat der Kerl dann Angst wenn der Hund im Sprint bellend auf einen zurast und erst bei 20cm Abstand anhält?

    Wenns nach mir ginge dürften Hunde im Wald noch nicht mal 3 Meter ohne Leine herumrennen...
    "This threshold is mine. I claim it for my own.
    Bring on your thousands, one at a time or all in a rush.
    I don't give a damn.
    None shall pass!"

  2. #2

    Standard AW: Hund und Mensch

    Zitat Zitat von Thandor Beitrag anzeigen
    Wenns nach mir ginge dürften Hunde im Wald noch nicht mal 3 Meter ohne Leine herumrennen...
    Soweit würde ich nicht gehen.
    Meine Jogging-Partnerin hat immer ihren Hund dabei und lässt diesen in Feld und Wald auch frei laufen. Aber, der Hund ist prima erzogen, bleibt im Allgemeinen in der Nähe, lässt sich bei Bedarf auch von einem über den Weg springenden Reh abrufen. Und wenn er dann doch mal (selten) nicht pronto reagiert, trägt er ein Vibrationshalsband (keinen Teletack!), das über eine Fernbedienung bedient wird.
    Und das Ding beeindruckt gewaltig. Einmal eingesetzt und der Hund weicht nicht mehr von ihrer Seite für 2 Tage, ohne ihm Schmerzen zuzufügen. Es ist einfach unglaublich beeindruckend für das Tier, dass da unsichtbare Biester im Wald wohnen, die einem einfach am Hals rumrütteln.
    Ein rundum freundlicher Kerl, den man guten Gewissens mitnehmen kann.

    Aber es gibt eben auch Menschen, die sind für die Bedürfnisse anderer so unzugänglich... bestes Beispiel: ein wirklich großer Hund trabt ohne Leine auf einen Kinderbuggy zu und steckt dem darin angegurteten, also völlig hilflosen Kleinkind seine Riesennase ins Gesicht. Kommentar: "der tut nix". Hallo? Da fehlen einem echt die Worte.
    ~-o~o~o-~
    I don't go out so much. So I read.
    (Pilot)
    Friends help you to move, real friends help you to move bodies. (John Crichton)

  3. #3
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Hund und Mensch

    das problem ist, dass die meisten hundebesitzer ihre tierchen als ego-verlängerung nutzen und gern damit rumprotzen, wie gut sie sie doch angeblich im griff haben. wenn sie mit ihrem nicht angeleinten hund stolz durch den park spazieren, wollen sie jedem zeigen, dass sie macht und kontrolle über ein lebewesen ausüben können. da fühlt sich sogar der kleinste wicht ganz groß.

    das führt dann zu diesen absurden situationen, in denen hunde außer kontrolle geraten und herrchen/frauchen trotzdem nicht daraus lernt. schließlich müssten sie dann einsehen, dass sie ihre haustiere doch nicht so gut im griff haben wie sie gern glauben möchten.

    es ist wirklich erschreckend, wie blind und selbstgefällig hundebesitzer sein können. z.b. wenn ich sehe, wie sie mit ihrem vorzeigetierchen an einer stark befahrenen straße entlang laufen, ohne es angeleint zu haben. dass sie ihren hund (und auch die verkehrsteilnehmer) dabei einem hohen risiko aussetzen, ist scheinbar völlig egal. er könnte jederzeit durch irgendeinen reiz auf die straße gelockt und überfahren werden. sowas kann immer passieren, selbst bei sehr gut erzogenen tieren. hier überschätzen viele hundehalter ihre allmacht über das tier. und wenn dann wirklich mal was passiert, sind auch wieder alle anderen dran schuld, außer sie selbst. ich hab mal miterlebt, wie ein hund (ohne leine) über die straße rannte, weil er auf der anderen seite scheinbar eine ihm bekannte person sah - der hund hat es nicht überlebt.


    .
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

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