... nicht wirklich. Wobei ich dann aber unbedingt mit gewissen Vorurteilen aufräumen muss, denn ich gehe mal davon aus das Du genausowenig das Buch gelesen hast wie ich.
- Es gibt dort wohl keine "rassistischen ... was auch immer". (Hier verweise ich auf die Aussage von Prof. Dr. Misch http://www.spacepub.net/showthread.p...0374&page=2#39 )
- Er hat wohl wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Vererbungslehre und Genetik etc. in seinem Halbwissen vermengt mit eigenen Schlussfolgerungen (wobei der Satz mit den Juden ja dort gar nicht vorkommt)
Hierzu immerhin jedoch interessant. Entwicklungspsychologe und Begabungsforscher Heiner Rindermann und Detlef Rost untersuchten Sarrazins Buch auf die Korrektheit der Verwendung wissenschaftlicher Abwandlungen hin überprüfen und im Fazit folgendes Statement abgeben (in FAZ) ...
Zitat:
"Sarrazins Thesen sind, was die psychologischen Aspekte betrifft, im Großen und Ganzen mit dem Kenntnisstand der modernen psychologischen Forschung vereinbar. Hier und da ließe sich sicher eine abweichende Gewichtung vornehmen. Massive Fehlinterpretationen haben wir aber nicht gefunden. Sarrazin macht auch Vorschläge zur Förderung von Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern. Seine diesbezüglichen Anregungen sind vernünftig und unterscheiden sich wenig von denen, die in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion auch von anderen geäußert werden (z. B. mehr Krippen; mehr und bessere Kindergärten; intensivierte Sprachförderung; Ganztagsschulen)."
http://www.faz.net//s/Rub9B4326FE266...~Scontent.html
Man merkt: Auch Sarrazin wird schnell vorverurteilt (wohl auch von denen die das Buch noch nicht mal gelesen haben).
So oder so, was ich immerhin gut finde: Das es überhaupt mal wieder eine Debatte darum gibt (halt nunmal ausgelöst durch besagtes Buch, somit isses dafür wenigstens gut gewesen), dass es eben keine zunehmend erfolgreiche Integration gibt - im allgemeinen und im Speziellen. Im Bereich der Sozialarbeiter und vor Ort wird weiter gespart und abgebaut und im Bereich der politisch Handelden wird das Problem nicht gesehen, weil sie es nicht vor der eigenen Haustür erleben.
Ansonsten: Mein Tipp als Buch bleibt ... Frau Heisig





).
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