... das ist auch irgendwie "typisch deutsch"
Also ein Spanier, Italiener, Franzose, Grieche, Amerikaner, etc. pp. darf (und ist oft) stolz auf sein Land und seine Kultur (da sagt niemand was dazu), aber was wir in Deutschland an Werten und Kultur haben ... das darf man nicht wertschätzen (oder was)? Nee, so kann es doch auch nicht sein.
Übrigens: Die Aussage von Bade ist mir auch bekannt, aber sie deckt sich eben nicht mit der erlebten Wirklichkeit in manchen Städten und so darf es nicht verwundern, dass eine Mehrheit der Deutschen sagt "endlich sagt einer mal was dazu."
Leider beachtete die Politik das Thema erst wieder mehr, als ein Sarrazin daher kam, mir wäre es auch lieber gewesen, die Debatte wäre z.B. bereits mit dem Buch von Fr. Heisig angestoßen worden (war bisher Nr. 1 auf der Spiegel-Bestsellerliste).
PS: Ich weiss, seit der NS-Zeit haben wir einen Komplex, doch trotzdem muss das nicht bis zur Selbstleugnung gehen. Nun, mit der WM 2006 gab es erstmals wieder den Mut die Nationalfahne zu zeigen ... aber es ist immer noch ein weiter Weg bei manchen, bis er die Geschichte und Kultur unseres Landes auch mal in großen Teilen durchaus für gut befinden kann. Von Goethe und Schiller über Mozart, Bach sowie Scorpions und Tokio Hotelbis zur heutigen Demokratie ... es gibt auch Positives worauf man durchaus Wert legen darf und gar muss.
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Idee: Ansonsten könnten wir ja gar Sarrazin zuvorkommen und "wir schaffen uns einfach selbst ab"![]()
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