auch ich kann dieses pseudo-intellektuelle gemäkel an t2 nicht nachvollziehen. für mich war das anfang der 90er DER action-film. als ich den das erste mal auf video sah...ein unvergessliches erlebnis. selbst heute gefällt er mir noch, sogar wenn ich meine eigene durch nostalgie erzeugte sentimentalität herausfiltere. t2 schaffts, mehr als nur ein soldier action-kracher zu sein. klar, es gibt viele special-effects. da hat er mehr zu bieten als mancher streifen heutzutage. viele dieser effekte sind sowas von stilvoll und gekonnt in szene gesetzt, man könnte meinen -falls mir die herren diese blasphemischen vergleich erlauben- es seien kleine kunstwerke. aber das allein ist es nicht. die sfx wirken nicht wie mal schnell dazwischengebastelt, um von der handlung abzulenken oder den üblichen kino-popcorn-schaufler zu berieseln. nein, sie gehören alle glaubhaft dazu -und bei t2 kann man wirklich von handlung sprechen. alle ansätze des ersten teils wurden konsequent aufgegriffen und weitergesponnen. ich finde nichts davon unlogisch oder übertrieben. besonders interessant ist, wie sich die sichtweise sarahs auf den terminator im laufe des films entwickelt. gerade in beziehung zu ihrem sohn. die "wandlung" der charaktere wie bei sarah connor ist keineswegs hohl, sondern ziemlich naheliegend, wenn man ihre vergangenheit betrachtet. arnie als guten terminator darzustellen verleiht dem film ganz neue seiten. stellt euch mal vor, er wär wie im ersten wieder der böse gewesen. ich glaub, da hättet ihr genauso gemeckert und "plagiat" geschriehen.
was der dritte teil bietet, wird sich zeigen. ein großer vorteil ist, dass james cameron wieder im regiestuhl sitzt. er hat die nötige sensibilität, dem film wieder etwas ganz eigenes zu verleihen. außerdem ist der terminator sein baby. er entwarf damals die idee zum ersten teil. in dem sollte übrigens zuerst o.j. simpson die rolle arnies übernehmen. und nochmal übrigens: auf der terminator1-special-edition-dvd ist im bonusmaterial selbst aus den frühen storyboards james camerons sehr deutlich ersichtlich, dass der film von anfang an auf eine fortsetzung angelegt war.