Ja, das Problem ist nur, dass genau diese beiden Sachen aus dem Film gestrichen worden sind. Also das Ende war völlig anders. Allerdings fand ich das Ende des Buches auch nicht so wirklich überzeugend könnte aber auch daran liegen, dass ich den Rest sehr gut fand (dann ist es auch schwierig da noch ein Ende hinter zu setzten, dass einen richtig vom Hocker reißt).der Schluss mit dem Professor und seiner Vorführung NACH der Zerstörung der Kamera war nämlich ziemlich gekonnt. Prima fand ich im Buch auch, daß der Industrielle (wie auch immer sein Name war) diesen Schriftsteller (wie auch immer der hieß) engagiert hatte, damit dieser ihm Hypothesen für Zeitreisen aufstellt. Sozusagen Motive und Handlungsweisen findet für die Leute, die aus der Zukunft einen Reisenden geschickt haben
Der Film schien mir auch sehr auf Effekte gemacht zu sein. Z.B. der Mord in dem Restaurant. Der Kollege von Steffen der dort getötet wird taucht in dem Buch noch nicht einmal auf. An der anderen Seite werden Personen rausgestrichen und irgendwie mit anderen zusammengeschrieben (der oben geannte Schriftsteller wird teilweise von dem Prof. übernommen). Allerdings ist es schon ein bisschen her, dass ich das Buch gelesen habe von daher kann ich nicht zu allem was sagen. Yoshua (so hieß der doch,oder?) war im Buch zum Beispiel der Bruder von der Frau (oh man, ich und Namen *g*) nicht ihr Freund (warum man das ändern muß ist mir ein völliges Rätsel). Den Hauptdarsteller fand ich gar nicht so schlecht, auch wenn ich mich erst an ihn gewöhnen mußte, weil die Person für mich irgendwie nach dem Buch dunkelhaarig war (man macht sich ja immer so ein Bild).
Also ich fand den Film nicht schlecht und auch spannend, aber das Buch ist eindeutig besser und es lohnt sich auch das jetzt noch zu lesen.
Btw: Es gibt von Eschbach auch noch andere gute Bücher, z.B. "Eine Billion Dollar" soll recht gut sein (ich selber habs aber noch nicht gelesen).
Zu der Zeitreise Geschicht: Ich denke schon, dass Zeitreisen möglich sind, nur die Sache mit dem Ort ist schon ein Punkt. Die Erde bewegt sich ja um die Sonne und die Sonne wieder um dsa Zentrum der Milchstraße, und die glaube ich auch nochmal um etwas anderes (nicht zu vergessen, dass sich da alles ja eh nochmal ausdehnt). Es wäre also wirklich schwierig den Punkt zu berechnen, wenn man 2000 Jahre zurück will (wie weit sich die Erde allerdings wegbewegt habe ich keine Ahnung). Das wäre also mit dem momentanen Wissenstand wohl nicht möglich. Und auf Dauer dann wohl erstmal nur mit einem Raumschiff im Weltraum, weil dabei auch noch genau auf der Erdoberfläche zu landen es ja noch schwerer machen würde (über pannen dabei wollen wir mal gar nicht reden).
Gegen das Argument mit den Zeittouristen gibt es ein recht einfaches aber leider etwas deprimierendes Argument: Wer sagt denn, dass es die Menschheit noch so lange gibt, dass sie so etwas so weit erforschen können. Ich persönlich halte es für wahrscheinlicher, dass wir unsere schöne Erde auf irgendeine weise "kaput" oder für uns unbewohnbar machen bevor wir soweit kommen, als das Zeitreisen generell unmöglich sind.






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