Ich kann auch nur sagen,das Buch hat mir hundertmal besser geafllen als der Film.
Im Buch kommt z.B. die Story ohne Mord und Totschlag aus und bleibt trotzdem immer spannend. Der Film trieft dagegen geradezu von Blut. Sorry, aber das wirkt einfach billig, wenn man das Buch kennt.
Die Dreiecksbeziehung von Yehoshuah, Steffen Vogt (warum nicht Stephen Foxx? warum??) und Sharon (warum nicht Judith, wie im Buch?) ist eigentlich völlig überflüssig, wie das Buch zeigt.
Dazu gibt es Logikfehler im Dutzend. Warum z.B. zeigt Steffen, als er den Überfall anzeigt, dem Hotelmanager nicht die zerschossene Badezimmertür? Ist es wirklich kein Problem, mal eben mit dem Thumper an die Klagemauer, das jüdische Heiligtum schlechthin in Jerusalem, ranzufahren?
Steffen wird also eines Tages der Zeitreisende sein, soso. Aber wofür? Das Video ist im Film vollständig zerstört worden. Die einzigen, die es jemals gesehen haben/sehen werden sind ein paar Mönche, Steffen und ein toter katholischer Geistlicher. Auf der anderen Seite sind bei der Suche danach alle möglichen Leute getötet worden. Dafür würde ich nicht in die Vergangenheit reisen...
das einzige, was ich an dem Film wirklich gut fand, war die Begegnung zwischen Steffen und dem alten Mönch, der ihn als den Zeitreisenden erkennt und ihm die Kamera gibt.
zum Thema Zeitreisen: wenn man den Ort berechnen will, wo die Erde vor 2000 Jahren gewesen ist, muss man außer der Bewegung der Erde um die Sonne ja auch noch die Bewegung der Sonne in der Galaxis und dann wieder die Bewegung der Galaxien dazuberechnen. Ist bestimmt nicht leicht; und im Buch wurde dieses Problem ja auch elegant umgangen. Eher glaube ich an so eine "Bermudadreieckslösung" als dass ich glaube, dass die Menschheit in näherer Zukunft echte Zeitreisen veranstalten kann.





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