In der Tat erinnerte die Geschichte mit dem bösen Deutschen der aus dem Gefängnis befreit werden muss, etwas an FRINGE. Immerhin wurde aus dem dummdreisten "Wissenschaft Prison" das "Quale Prison", von dem man allerdings in München auch noch nie etwas gehört hat. Ich habe den Eindruck dass München hier digital als Hintergrund eines amerikanischen Gefängnisses einkopiert wurde (wie auch schon Hong Kong in der letzten Folge), denn als ich das letzte Mal auf den Atlas schaute befindet sich die Stadt nicht 5 Kilometer vor einer Gebirgskette.Nicht dass dem amerikanischen Zuschauer solche Feinheiten auffallen würden.
Thomas Kretschmann ist in einer ungewöhnlich kleinen Nebenrolle als BND-Agent zu sehen, der die Freilassung des alten Nazis verhindern will. Immerhin darf er die etwas selbstgerechte FBI-Agentin in einem Wortwechsel über Indianer und Sklaverei belehren, was als Szene aber auch ein wenig unpassend daherkommt.
Auf der Habenseite verbucht die Folge einen vermeintlich harmlosen alten Mann, der unsere FBI-Agenten ausspielt, sowie den Abschluss in Somalia. Für mich sah es aus, als ob dieser große Fabrikschlot eine Gaswolke ausgestoßen hätte. Übrigens glaube ich auch nicht dass Marks AA-Mentor seiner Ex-Frau die Wahrheit über die Tochter gesagt hat. Das wird sicher noch eine Rolle spielen, und nicht bloß als Traum abgetan werden.
Ich vergebe 8 von 10 Sternen.





Nicht dass dem amerikanischen Zuschauer solche Feinheiten auffallen würden.
Zitieren
Als Lesezeichen weiterleiten