also, ich finde es immer wieder erhellend, an solchen konsumentenerlebnissen zu sehen, in was für einer freien, demokratischen welt wir doch leben. unternehmen wie 1&1 arbeiten mit methoden, die wahrscheinlich selbst den erfahrensten stasi-mitarbeiter blass vor neid werden lassen.

wollt ihr euch wirklich von diesen primitiven, respektlosen methoden dazu zwingen lassen, kunde bei 1&1 zu bleiben?

hier eine idee, wie man den ausstieg ohne größere einschränkungen umsetzen könnte:

man holt sich eine UMTS-flatrate bei alice. die gibt es derzeit für 19,90eur monatlich ohne vertragsbindung. kündbar 4 wochen zum monatsende:
http://www.alice-dsl.de/kundencenter...surf/ohne_dsl/

hinzu kommt, dass man sich einen umts-stick zulegen muss, der 7200kbits/s verarbeitet und mit der alice-simcard läuft. den kann man entweder von alice beziehen oder sich andere angebote (z.b. über ebay) suchen. kostenpunkt: 40-70euro.

wenn man all das zusammen hat, kann man 1&1 kündigen ohne auf einen internet-zugang während der übergangszeit verzichten zu müssen. die umts-flatrate lässt sich in dieser zeit als übergangslösung nutzen. sobald der neue anschluss dann läuft, lässt sich die flatrate bei alice schnell kündigen und es entstehen damit keine weiteren kosten. den umts-stick kann man dann entweder für unterwegs mit einem prepaid-tarif (z.b. von aldi-talk) weiternutzen, als speichermedium verwenden (die meisten sticks lassen sich über eine speicherkarte erweitern) oder man verkauft ihn einfach. die dinger sind heißbegehrt.

klar, man gibt vielleicht 2-3 monate zusätzlich kohle aus. aber langfristig betrachtet, wird dadurch man einen so kotzwiderlichen provider wie 1&1 endlich los anstatt aus angst vor deren inkompetenz weiter auf einen wechsel zu verzichten.

der einzige nachteil bei der umts-flatrate ist, dass man damit keine großen download-mengen runterholen kann und dass sie manchmal schwächelt, sobald man zu viele fenster offen hat. aber damit lernt man umzugehen und als übergangslösung reicht es.


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