"Auf Line" trimmen ... das hab ich mich vor langer Zeit selbst (da resigniert überall die Entwicklung im Wirtschaftsleben erkennend) ... und das sieht so aus:
Nehme es hin, das alle nur billiger und billiger wollen, aber sich dann gleichzeitig wundern wenn die Qualität und/oder der Service drunter leidet. Verstehen muss man es aber nicht.
Das kannte ich zuvor schon aus dem Verkaufsleben im Handel, denn beispielsweise wurden mit längeren Ladenöffnungszeiten mitnichten neue Mitarbeiter angestellt, sondern diejenigen die da waren wurden mehr verteilt, sodass mal halt auch der TV-Fachmann so tun musste als ob er was zu Waschmaschinen sagen könne. (Argumente der Handesllobby: Vorbild waren USA und Mittelmeerraum-Länder. Dabei wurde aber verschwiegen, das bei 1. ein Ami eben nicht erwartet das die Supermarkttheke abends um 21 Uhr noch besetzt ist, sondern Selbstbedienung angesagt ist, und bei 2. es eben eine "Siesta" lange Mittagspause gibt, weil eben anderes Klima.)
Wundern tut mich das schon lange nicht, ich finds nur verwunderlich das alle längere Öffnungzeiten wollen, 24 Std. Hotlines usw. ff ... aber nicht erkennen, das der Unternehmer trotzdem weiter sparen will. Deren Leitlinie war und ist in Zukunft: Die Rendite muss steigen, nicht die Personalkosten.
Also: Guter Service hieße ... Fachleute der eigenen Firma als Festangestellte; hieße Wartungsverträge mit kürzeren Reaktionszeiten; hieße mehr und teueres aber qualifizierteres Personal statt immer weniger dafür aber immer mehr Überstunden. (Das Gegenteil ist überall der Fall(!): Möglichst nur kurzangelernte, externe Call-Center die billiger sind; möglichst immer mehr auf Zeitarbeiter auslagern; möglichst wenig Personal und deren Kosten. Diese Entwicklung konnte ich beobachten, doch was kann der festangestellte, kompetente Mitarbeiter an der Entwicklung ändern? Er kann nur froh sein das er noch nicht selbst "outgesourced" worden ist.)
Da aber man als Kunde lieber auf den DSL-Tarifpreis schaut ... ist das nicht zu bezahlen. Würden alle mehr im Monat bezahlen, wenn die Reaktionszeiten kürzer würden dadurch? Ich hab meine Zweifel, denn bisher wollen ja alle ... billiger. Ich glaube gar mittlerweile die Leute wollen "veräppelt" werden, sonst würden sie nicht so sehr auf die vordergründigen Werbeversprechen abfahren und würden nicht Parteien - gar direkt nach dem Bankencrash - wählen, die genau die Ursache der Misere weiter wollen. Alsheimer muss wohl nicht erst im hohen Alter ein Thema sein.
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Stichwort Tarif: Immerhin wurde eine Fa. a la 1+x positiv erwähnt als sie Rabatt auf Anschlüsse gewährte, wo nur DSL 6000 statt 16000 geht. Das ist echt so.
Wenn aber jemand meint er müsse auf DSL 16000 bestehen, obwohl es nicht stabil geht (schon gar nicht mit der max. BB), dann darf er sich nicht wundern wenn es Probleme gibt und keinen Rabatt. (Nochmals: Niemand von Zuhause kann mit Online-Tools wirklich SEINE individuelle Leitung messen und somit sagen was max. wirklich geht. Dieses ist von zu vielen technischen Faktoren abhängig und kann nur vom Provider nach Freischaltung eingemessen und geprüft werden.)
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(Raus aus diesem "Teufelskreis der Gesetze der freien Marktwirtschaft" ... ich konnte diese Chance wahrnehmen und würde es jederzeit wieder tun.)






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