Darum geht es hier überhaupt nicht. Es geht darum, dass du pauschal erstmal unterstellst, der Kunde sei nicht imstande, mit der Menüführung klarzukommen, oder die richtige Servicenummer bzw. Mail-Adresse anzurufen/anzuschreiben. Allein hierin zeigt sich deine service-feindliche Einstellung. Das hat mit "jeder will alles billiger" erstmal überhaupt nichts zu tun.Zitat von Reiner
Sag mal, liest du eigentlich die Beiträge, auf die du antwortest? Ich habe doch ausdrücklich geschrieben, ich würde gerne zur Telekom wechseln oder 1&1 einen entsprechenden Aufpreis bezahlen, wenn der Service stimmen würde. Dass nicht mehr Leute zu DSL-Anbietern mit besserem Service abwandern, hat sehr viel mehr mit der Gefahr wochenlanger Totalausfälle als mit den Preisen zu tun.Es ist schon "witzig" wie Kunden es gerne hätten und wie es sich dann tatsächlich und wirklich entwickelt. In Wahrheit eher traurig, aber da treffen zwei unterschiedliche Dinge aufeinander! Es wird zwar noch gerne mit Service geworben, doch bezahlen wollen ihn die Wenigsten (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Warum haben denn so viele oft PCs vom Aldi gekauft, auch wenn da kein Service und keine Beratung möglich ist?
@Teylen: Internet-Cafe ist keine Option in Projektphasen wie der, die mir unmittelbar bevorsteht. Es sei denn, ich will den ganzen Tag im Internet-Cafe verbringen. Denn ich weiß nie im voraus, ob ich irgendwelche Daten auf irgendeiner OECD-Webseite etc. brauche. Ich kann nicht jedesmal, wenn diese Situation eintritt, ins Internet-Cafe rennen. Hinzu kommt das Problem, dass ich alle möglichen Vertraulichkeitsverpflichtungen unterschreiben muss im Hinblick auf die Daten, mit denen ich arbeite. Ich kriege Daten in verschlüsselten Files per E-Mail zugeschickt und ich kann das, was ich an Anforderungen im Hinblick auf Vertraulichkeit in diesen Verträgen unterschrieben habe, im Internet-Cafe beim besten Willen nicht gewährleisten.
Tarife für Business-Kunden sind in der Regel gemacht für Unternehmen, die mehrere Arbeitsplätze mit Internet-Anschluss haben. Freiberufler und Unternehmen mit weniger als fünf Mitarbeitern mit PC-Arbeitsplatz sehen sich tatsächlich einem gewissen Angebotsloch gegenüber. Denn sie haben zwar weniger Traffic als die durchschnittliche video-konsumierende Familie mit einem DSL-Anschluss, sind aber zwingend darauf angewiesen, dass der Anschluss zuverlässig 24/7 verfügbar ist und brauchen unter Umständen auch einen Vor-Ort-Service. Ich kenne keinen Freiberufler oder kleines Büro/Unternehmen mit ein bis drei Arbeitsplätzen mit Internet-Anschluss, das einen Business-Tarif im eigentlichen Sinne hat. Diese Angebote sind für solche Kunden völlig überdimensioniert. Die T-Online ist einer der wenigen Anbieter, die für diese Kunden eine vernünftige Lösung haben. Aber auch das nützt mir im Moment nichts, wegen der Wechsel-Problematik. Wie gesagt, ich hatte mit Freenet diese Diskussion, und man hat mir davon abgeraten, selbst innerhalb des eigenen Unternehmens zu wechseln, weil man mir nicht garantieren konnte, dass ich nicht wochenlang ohne DSL-Anschluss bin.





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