dass "light blue" eine gute dramaserie wird, hatte ich eigentlich eh nie erwartet. nicht mit bruckheimer als produzenten. doch ich hoffte zumindest auf eine unterhaltsame, kurzweilige cop-show, vor allem wegen des guten hauptdarstellers.
aber selbst kurzweil sollte einigermaßen spannend und mitreißend sein. bei "prison break" hat das über weite strecken funktioniert, auch bei "the unusuals" (startete letztes jahr in den usa, inzwischen leider abgesetzt) gefiel der lockerflockige stil und vor allem die durchweg genial besetzte crew (inklusive jeremy renner aus "the hurt locker" und schnuggelsche amber tamblin). am besten funktionierte dieses konzept bisher in "life". die serie hatte genau die richtige mischung aus charaktertiefe, sympathischem cast, humor, unterhaltsamen einzelepisoden und einem dennoch interessanten roten fädchen.solide leichte kost, bei der man sein hirn und seinen guten geschmack aber nicht vollständig ins gefrierfach packen muss.
doch bei "light blue" hatte ich eher das gefühl, in einer lauwarmen fertigsuppe herumzurühren. und obwohl ich vorher eigentlich appetit verspürte, war ich urplötzlich ziemlich satt. nachschlag? nein danke!
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solide leichte kost, bei der man sein hirn und seinen guten geschmack aber nicht vollständig ins gefrierfach packen muss.
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